Matthias Haase , Anton Cechov Die Dame mit dem Hündchen

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Dame mit dem Hündchen“ von Matthias Haase

Tschechow schafft in seiner Erzählung eine Atmosphäre voller Sehnsucht und Gefühl, vermischt mit philosophischen Gedanken und Poesie.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Klassiker

Stolz und Vorurteil

Sehr gut! Bester Klassiker aller Zeiten.

buecher_liebe

1984

Ein Buch so wichtig und aktuell wie nie zuvor. Sollte jeder mal gelesen haben.

Antje_Haase

Das Fräulein von Scuderi

Sehr langweilig (ich musste es für die Schule lesen)

Dreamcatcher13

Das Bildnis des Dorian Gray

Eines der Bücher, die mich am meisten beeindruckt haben:)

Hutmacherin

Buddenbrooks

Literaturgeschichte made in Germany - leider heutzutage zur Schul(qual)lektüre verkommen

MackieMesser229

Ulysses

Ich bin froh, dass ich es bis ans Ende geschafft habe! Vielleicht in ein paar Jahren nochmals.

sar89

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine gefühlvolle Liebesgeschichte

    Die Dame mit dem Hündchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2014 um 13:23

    „Die Dame mit dem Hündchen“ (russ. Дама с собачкой) wurde 1899 veröffentlicht und gehört damit zu Anton Tschechows letzten Werken. 1960 wurde die Erzählung unter der Regie von Iossif Jefimowitsch Cheifiz in schwarzweiß verfilmt, mit Ija Sergejewna Sawwina und Alexei Wladimirowitsch Batalow in den Hauptrollen. Etwa fünf Jahre später wurde der Film in Deutschland ausgestrahlt. „Man erzählte, dass auf der Strandpromenade ein neues Gesicht aufgetaucht sei: eine Dame mit einem Hündchen.“ Doch wer ist diese Dame? Dmitrij Gurow folgt seiner Neugier und trifft sich mit ihr. Er erfährt, dass ihr Name Anna Sergejewna ist. Ihre geheimnisvolle, naive und verunsicherte Art fasziniert Dmitrij sogleich und er küsst sie. Ein Kuss, der das Leben beider Menschen auf den Kopf stellt. Es scheint, als sei ihre Liebe dem Untergang geweiht, denn beide wohnen nicht nur in verschiedenen Städten, sondern sind auch verheiratet. Schweren Herzens nehmen sie Abschied voneinander und reisen nach Hause. Doch vergessen können sie den jeweils anderen nicht. Dimitrij, der sich zunehmend lebloser und verlorener fühlt, glaubt, ohne Anna nicht mehr leben zu können. Seine Stadt, so schön sie auch sei, erscheint ihm plötzlich fremd. Seine Familie, das Leben, das er führt, kommt ihm falsch vor. Er beginnt die Gesellschaft zu kritisieren, hinterfragt deren Lebensweise und kommt dann doch immer wieder zu dem Entschluss, dass das Leben schön ist, mit all seinen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. Man muss nur richtig hinsehen. Angetrieben von seiner Sehnsucht und der Erkenntnis, zum ersten Mal in seinem Leben wirklich Liebe zu empfinden, reist er Anna nach. Doch auch wenn sie sich freut ihn wiederzusehen, die beiden sich heimlich zu treffen beginnen und ein Doppelleben zu führen – wie lange würde das so weitergehen können? Wie würde ihre Geschichte ausgehen? Besteht denn überhaupt eine Chance, jemals glücklich zusammen leben zu können, ohne sich verstecken zu müssen? Tschechow schafft in seiner Erzählung eine Atmosphäre voller Sehnsucht und Gefühl, vermischt mit philosophischen Gedanken und wundervoller Poesie. Matthias Haase liest die Geschichte um die Verliebten so gefühlvoll, dass die Atmosphäre, die durch den Text entsteht, noch verdeutlicht wird. Beim Hören entsteht der Eindruck, dass diese Geschichte eine ganz besondere ist, authentisch, echt und aufrichtig. Eine große Bereicherung für die Welt der Literatur. © Bücherstadt Kurier

    Mehr