Matthias Keidtel Das Leben geht weiter

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Inhaltsangabe zu „Das Leben geht weiter“ von Matthias Keidtel

Holm ist 38 Jahre alt, lebt in seinem alten Kinderzimmer und hört Reinhard Mey – der liebenswerteste Loser Berlins Nachdem Holms Ausflug ins Berufsleben und seine bislang einzige Beziehung zu einer Frau gescheitert sind, kehrt er zurück zu seinen Eltern. In seinem alten Kinderzimmer hört er den ganzen Tag Reinhard Mey. So kann es nicht weitergehen. Aber bereits sein erster Versuch, sinnvoll am Leben teilzunehmen, endet in einem schäbigen Ostberliner Hotel. Dort lernt Holm den Lebenskünstler Elie Glick kennen, und diese Bekanntschaft bewirkt Erstaunliches: Holm entspannt sich, und er verliebt sich: in die Mitarbeiterin eines Stripteaseclubs. Kann das gutgehen? Eine glänzende Komödie über die Absurdität des Lebens und des modernen Mannes.

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  • Rezension zu "Das Leben geht weiter" von Matthias Keidtel

    Das Leben geht weiter

    ju_theTrue

    02. February 2012 um 12:47

    Wenn dieses Buch eine Person wäre, wäre es Christian Ulmen. So oder ähnlich kann man sich den Humor vorstellen.

  • Rezension zu "Das Leben geht weiter" von Matthias Keidtel

    Das Leben geht weiter

    mehrsonntag

    17. February 2011 um 16:39

    Herr Holm wohnt zu Haus bei Mama und Papa und alles, was ihm sein trantütiges gleichförmig verlaufendes Leben lebenswert macht, ist die Hoffnung auf das wöchentliche Einkaufserleben mit seiner Mutter. Ab in die Wilmersdorfer Straße. Danach dann bei Mövenpick ein Stückle Kuchen und ein Tässle Kaffee. Das war schon immer so. So weit, so gut. Herr Holm ist aber schon 38 und kommt einfach aus seiner alltäglichen Lethargie nicht raus. Herr Holm ist Reinhard Mey Fan und hat - so meint er - sämtliche Alben, natürlich in der Vinyl-Version zu Hause, ein Poster seines Popstars hängt über seinem Bett. Plötzlich aber ist alles anders: das Mövenpick-Restaurant komplett umgestaltet, die Mutter kauft Strümpfe mit Aloe Vera und Holm? Wird von einem Versicherungsvertreter kurzerhand zu seinem neuen Glück animiert. Er verschüttet den Kaffee beim Einführungstreffen der neuen Versicherungsvertretergarde und verlässt kurzerhand die Veranstaltung. Kommt an einem SecondHand-Musikladen vorbei, entdeckt eine ihm gänzlich unbekannte französische Version der größten Hits von Herrn Mey und der Verkäufer weiß sogar, dass es in Frankreich eine nach Reinhard Mey benannte Rose gibt. Herr Holm gerät in Wallung, hat den Existenzplan seines Lebens geradezu fertig im Kopf: er wird nach Frankreich fahren, die Rose ausfindig machen und sie dann gewinnbringend einbürgern, am Brandenburger Tor verkaufen, damit ein neues Wahrzeichen seiner Stadt erschaffen und natürlich reich und berühmt. Was braucht ein Mensch, wenn er nach Frankreich fährt? Schuhe, Rucksack, Zelt, Moskitonetz? Mit einer großen Portion Unternehmungsgeist und einer noch größeren Portion von Muttis Proviant landet Holm am Bahnsteig, wo er feststellen muss, dass sein Zug in die Ferne nicht fahren wird. Da er aber sein -mögliches und wahrscheinliches- neuerliches Versagen weder sich noch seinen Eltern eingestehen mag, mietet er sich kurzerhand im Osten der Stadt, die er vorher mied und umging, in einem überteuerten Hotel ein. Dort lernt er beim Frühstück einen unternehmungslustigen Herren kennen, der ihn zunächst mit einer Maggie Thatcher-Maske und danach mit einem neuen Outfit ausstattet um ihn dann mit den Cafés der Umgebung und mit den Etablissements des Holm unbekannten Ostens bekannt zu machen. Holm verliebt sich, wird schließlich mehr unfreiwillig zum Türsteher eines Nachtclubs, bringt seine neue Liebe, die am Tresen der Bar jobbt und von seinen Gefühlen nichts ahnt mit zu seiner Tante zum Käffchen, klaut das Auto seines Chefs, bekommt neue Freunde mit Migrationshintergrund, besucht die türkische Hochzeit seines neuen Kumpels und kommt letztendlich trotz einiger Umwege und ungeahnter Probleme in den Genuß, Reinhart Mey live zu sehen. Kurzweilig, witzig, unterhaltsam. Stellenweise fehlte nur die Ente von Herrn Müller-Lüdenscheidt. Coolness ist der neue Holm, unglaublich aber wahr. Leicht zu lesen, ein feiner Zeitvertreib, Momente des "das darf doch nicht wahr sein's" eingeschlossen.

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  • Rezension zu "Das Leben geht weiter" von Matthias Keidtel

    Das Leben geht weiter

    Dilbertine

    25. June 2010 um 18:37

    Jippiiii - Felix Holm is back - Fortsetzung einer Metamorphose! ***************************************** „Sein Leben war so aufregend wie das Sitzen in jenen Elektroautos vor Supermärkten, in denen Kinder für fünfzig Cent Autofahren spielen konnten. Es blinkte und rüttelte, man kam aber nicht von der Stelle.“ **************************************** Felix Holm, der 38 jährige Berliner Loser, der nach eigener Auffassung über hoffnungsvolle Anfänge nie hinausgelangt ist, jedwede Veränderung hasst wie die Pest, lebt wieder bei seinen Eltern in Alt-Rudow (bezeichnender Weise im Klettenweg). Er hängt in seinem alten Kinderzimmer ab und vertreibt sich die Zeit mit der Musik seines Idols Reinhard Mey. Seine wöchentlichen Highlights sind die mittwöchlich stattfindenden Ausflüge mit seiner Mutter in die Einkaufswelt der Wilmersdorfer Straße, die mit Kaffee und Kuchen ihr Ende im Mövenpick im Europacenter nehmen. Aus einer gewissen Grundunzufriedenheit heraus, beginnt die erneute persönliche Weiterentwicklung des Holms mit seiner Geschäftsidee, Reinhard Mey Rosen züchten zu wollen. Dazu muss er jedoch nach Frankreich reisen, wo er nie ankommen wird. Er strandet im so verhassten Osten Berlins, in der Nähe der Oranienburger Straße und beginnt seinen Urlaub vom eigenen Ich, der sich zu einem Abenteuer- und Lebensweiterbildungstrip entwickelt. Er verliebt sich, hat eine Kurzbeschäftigung als Türsteher vor einem Stripteaselokal und findet den ersten echten Freund seines Lebens. Der ein wenig narzisstisch veranlagte Holm ist ein hervorragender Beobachter alltäglicher, banaler Szenen, aus denen er jedoch sehr abstruse, weltfremde, zweifelhafte Schlüsse zieht, die zwangsläufig in zahlreichen Peinlichkeiten und Missverständnissen enden müssen. Gott sei Dank, „fremdschämen“ ist nicht mit gesundheitlichen Risiken verbunden, sonst hätte ich vom Lesen dieses Buches abraten müssen. Diejenigen, die den ersten Teil mochten, werden dem zweiten auch zugetan sein. Ein Herzchen ziehe ich für ein bisschen zu „drüber“ ab, die ein oder andere etwas "platt" anmutende Peinlichkeit hätte der Autor seinem Helden und den Lesern ersparen können. Alles in allem hat das aber meinem gesamten Lesevergnügen keinen großen Abbruch getan. Matthias Keidtel hat mich mit seiner ganz eigenen Art, Alltäglichkeiten im Fiasko enden zu lassen und mit der Entwicklung des Holms, der für mich immer noch wie die Berliner Antwort auf Mr. Bean daher kommt, zum zweiten Mal köstlich unterhalten. Seine amüsanten Beschreibungen des facettenreichen Berlins mit seinen so unterschiedlichen Mentalitäten vermitteln mir das Gefühl zu Hause zu sein. An vertrauten Orten halte ich Ausschau nach Felix Holm. Ich werde garantiert auch noch den dritten Teil der Holm Metamorphose lesen und kann das Buch all denjenigen empfehlen, die Spaß an abgefahrenen Alltagsgeschichten, witzigen Beobachtungen und einem völlig lebensfremden Protagonisten haben. "Das Leben geht weiter" ist hervorragend für erforderliche Stimmungsverbesserung und leichte Unterhaltung an verregneten Urlaubstagen geeignet.

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  • Rezension zu "Das Leben geht weiter" von Matthias Keidtel

    Das Leben geht weiter

    KleinNase20

    04. September 2009 um 14:07

    Naja, ab und zu musste ich schon schmunzeln - ist aber wahrscheinlich nicht ganz mein Humor. Es war Okey!

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