Matthias Kranz

 4 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf

Matthias Kranz wurde 1982 im mittelhessischen Marburg geboren. Über Jahre hinweg reifte die Geschichte des Ersten von Baduras in seinem Kopf. Und mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wurde der erste Teil der Geschichte nun auf Papier gebannt. Doch ist die Geschichte hiermit noch lange nicht zu Ende erzählt, sodass der Rest noch darauf wartet, ebenfalls niedergeschrieben zu werden.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Matthias Kranz

Cover des Buches Der Erste von Baduras: Körper und Seele (ISBN: 9798275345711)

Der Erste von Baduras: Körper und Seele

(8)
Erschienen am 09.01.2020

Neue Rezensionen zu Matthias Kranz

Cover des Buches Der Erste von Baduras: Körper und Seele (ISBN: 9798275345711)
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Rezension zu "Der Erste von Baduras: Körper und Seele" von Matthias Kranz

mars754
spannende High-Fantasy in einer hervorragend ausgearbeiteten Welt

Dieser Auftakt einer High-Fantasy-Reihe überzeugt von Anfang an durch seine komplexe, gut ausgearbeitete Welt, die detailreich geschildert wird. Zu Beginn kann es dadurch etwas dauern, bis man sich zurechtgefunden hat, aber die Mühe lohnt sich. Besonders interessant ist, dass die Geschichte nicht nur auf einer Welt spielt sondern auf verschiedenen Planeten mit vielen verschiedenen Völkern, so dass sich manchmal fast schon Science-Fiction-Vibes mit einschleichen. Die Handlung wechselt zwischen spannungsgeladenen Szenen mit Kämpfen zu eher ruhigen Passagen, in denen man die Charaktere besser kennenlernt. Außerdem wird aufgrund der Vielzahl der Charaktere mehr als nur ein Handlungsstrang verfolgt. Die Handlungsstränge laufen anfangs erst einmal lose nebeneinander, aber ergeben nach und nach ein größeres Gesamtbild, das aber auch am Ende dieses Bandes noch nicht klar zu erkennen ist. Im Großen und Ganzen ist die Atmosphäre eher ernst bis spannungsgeladen, wird aber durch die ein oder andere humorvolle Szene aufgelockert.

Der Schreibstil ist dabei präzise und zur Atmosphäre des Buches passend, allerdings bleibt er mir an manchen Stellen zu beschreibend und zu weit weg von den Charakteren, so dass das emotionale Potential der Geschichte nicht immer voll genutzt wird. Nichtsdestotrotz hat es großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich bin auf die Fortsetzung gespannt, denn ich habe den Eindruck, dass dieser Band angesichts der Komplexität der erschaffenen Welt bislang nur an der Spitze des Eisbergs gekratzt hat.

Cover des Buches Der Erste von Baduras: Körper und Seele (ISBN: 9798275345711)
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Rezension zu "Der Erste von Baduras: Körper und Seele" von Matthias Kranz

Schnee_prinzessin
Eine vielschichtige Fantasywelt voller Magie, Gefahr und Vergangenheit

Der Erste von Baduras: Körper und Seele bietet einen spannenden Einstieg in eine komplexe Fantasywelt, die sich besonders durch ihr ausgearbeitetes Magiesystem und ihre große Hintergrundwelt auszeichnet. Man merkt schnell, dass hinter Baduras viel Lore, Geschichte und Planung steckt.

Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wodurch man die Welt aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernt. Wer klassische Einzelheldenreisen erwartet, könnte damit anfangs Schwierigkeiten haben, aber genau diese verschiedenen Sichtweisen machen die Geschichte gleichzeitig abwechslungsreich und lebendig.

Besonders interessant fand ich die junge Frau, die aus den Fängen von Menschenhändlern gerettet wird. Gemeinsam mit ihr entdeckt man nach und nach die magischen Strukturen dieser Welt und erfährt immer mehr über das Astral und die Konflikte zwischen den Völkern. Gleichzeitig begleiten wir ihren Retter auf einer gefährlichen Reise, bei der nicht nur äußere Feinde eine Rolle spielen, sondern auch die eigene Vergangenheit.

Die Geschichte schafft eine gute Mischung aus spannenden, emotionalen und manchmal sogar humorvollen Momenten. Gerade die ruhigeren Szenen sorgen dafür, dass die Charaktere greifbarer werden und die Welt nicht nur aus Kämpfen und Konflikten besteht.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und atmosphärisch. Besonders die Weltbeschreibung konnte mich überzeugen, weil Baduras sich wie eine eigene, durchdachte Fantasywelt anfühlt und nicht wie ein typisches Standardsetting.

Der einzige Punkt, der mich etwas auf Distanz gehalten hat, waren die vielen Perspektivwechsel. Dadurch fiel es mir manchmal schwer, komplett emotional in der Geschichte anzukommen, weil die Handlung immer wieder zwischen verschiedenen Figuren springt.

Fazit:
Ein starker Fantasyauftakt mit spannender Welt, interessanter Magie und vielen unterschiedlichen Figuren. Nicht immer leicht zugänglich, aber atmosphärisch und voller Potenzial für die weiteren Bände.

Bewertung: 4 von 5 Sternen.

Cover des Buches Der Erste von Baduras: Körper und Seele (ISBN: 9798275345711)
S

Rezension zu "Der Erste von Baduras: Körper und Seele" von Matthias Kranz

SuriAmara
Der Beginn eines viel größeren Gefüges

Der Erste von Baduras: Körper und Seele hat mich vor allem durch seine Atmosphäre und die unglaubliche Tiefe seiner Welt beeindruckt. Schon die ersten Kapitel schaffen dieses seltene Gefühl, dass hinter allem etwas Größeres verborgen liegt; alte Geschichte, vergessene Mächte und Figuren, die deutlich mehr wissen, als sie preisgeben.

Besonders stark fand ich die Art, wie die Welt aufgebaut ist. Nichts wirkt wie reine „Fantasy-Kulisse“. Städte wie Tjoldamar oder Luvaria fühlen sich lebendig an, während Orte wie der Ferolas-Wald oder die Trollhöhlen eine beinahe  unheimliche Präsenz besitzen. Gleichzeitig verbindet das Buch klassische High Fantasy mit deutlich düstereren Elementen, ohne jemals seinen eigenen Stil zu verlieren.

Auch die Figuren sind ein riesiger Pluspunkt. Endimion gehört für mich zu den interessantesten Charakteren des Romans, weil man ihn nie ganz durchschauen kann. Er wirkt ruhig, kontrolliert und beinahe selbstverständlich mächtig, bleibt emotional aber schwer greifbar. Genau diese Mischung macht ihn so faszinierend. Merivin bildet dazu den perfekten Gegenpol. Durch sie entdeckt man die Welt mit Staunen, Angst und Neugier zugleich, und ihre Entwicklung fühlt sich sehr natürlich an.

Besonders gelungen fand ich außerdem das Magiesystem. Die Regeln rund um die vier Elemente geben der Magie echte Bedeutung und verhindern, dass Fähigkeiten beliebig wirken. Dadurch hat jede Form von Macht automatisch etwas Kostbares, aber auch Gefährliches.

Was das Buch für mich aber wirklich heraushebt, ist seine Stimmung. Es gibt brutale, fast horrorartige Szenen, direkt neben unglaublich ruhigen und melancholischen Momenten. Musik, Erinnerungen, Verlust und alte Wunden spielen eine genauso große Rolle wie Kämpfe oder politische Konflikte. Dadurch wirkt die Geschichte emotional viel reifer als viele andere Fantasyromane.

Je weiter man liest, desto stärker entsteht außerdem das Gefühl, dass die eigentliche Wahrheit dieser Welt noch lange nicht vollständig sichtbar ist. Die Tofruna, die Daimon, die Geheimnisse um Merivin oder Figuren wie Goldir und Masahiro werfen ständig neue Fragen auf, ohne dass das Buch seine Mysterien zu schnell erklärt.

Genau das macht Der Erste von Baduras so spannend: Es fühlt sich nicht wie eine einfache Fantasygeschichte an, sondern wie der Anfang von etwas viel Größerem: Alt, melancholisch und voller verborgener Bedeutungen. 

Gespräche aus der Community

Eine magiedurchflutete Welt, ein uralter Feind und ein Mädchen, dessen Rettung das Schicksal vieler verändern wird. In dieser Leserunde lesen wir gemeinsam den Auftakt meiner epischen Fantasyreihe Der Erste von Baduras: Körper und Seele. Ich freue mich auf eure Gedanken, Theorien und ehrlichen Eindrücke!

112 BeiträgeVerlosung beendet
Matthias_Kranzs avatar
Letzter Beitrag von  Matthias_Kranz

Auf Seite 340 ist es so, dass "Eldar" ja einen Vergleich mit einem Hund macht, den Goldir dann auf die Menschen von Skogland bezieht. Direkt gedachte Gedanken setzte ich ja grundsätzlich in einfache Anführungszeichen, da es im Grunde genommen ja nicht ausgesprochene Worte sind, die im Kopf der Person "gesprochen" werden. Vom Ablauf her ist es ja dann: Eldar sagt etwas -> Goldir kommentiert es in Gedanken -> Eldar spricht weiter. Ich mache ja bei jedem Rednerwechsel eine neue Zeile und hier benenne ich ja auch noch zusätzlich, wer denkt und redet, damit alles klar ist. Der Sinn von Goldirs Gedanken ist ja nochmal rückblickend auf seinen Titel einzugehen, den ihm die Menschen aus Gulblad gegeben haben. Hier kann man dann zumindest mutmaßen, dass er seinen ungewollten Titel aufgrund von Taten, die gegen die Skogländer gerichtet waren erhalten hat. Verwirren wollte ich (hier zumindest :-)) niemanden. Ich hoffe das hat nicht das ganze Gespräch für dich kaputgemacht.


Das ich am Ende der Geschichte noch auf Jormir und Merivin eingehe bereuhe ich zusehns immer mehr. Meine Testleser und mein Lektor sagten, dass ich da nicht so einen großen Cliffhanger stehen lassen kann, aber mittlerweile denke ich, dass es die bessere Lösung gewesen wäre. Es stört ja immerhin rund 3 von 10 Lesern. Ein extra Kapitel wollte ich an dieser Stelle nicht schreiben und auf die Rettung könnte ich auch noch am Anfang von Band 2 eingehen, wobei viele LEser eh schon sagten, mir war klar, dass der Schatten Jungir ist.

Aber ich werde auf jeden Fall nochmal pürfen, ob ich im Rahmen des korrigieres des Dulman/Dorian Fehlers auch einfach diesen Teil aus dem mini Epilog rauslasse.


Ich bin gespannt auf dein Gesamturteil :-)



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