Matthias Mader , Otger Jeske US Metal

(0)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 0 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „US Metal“ von Matthias Mader

In der vorliegenden Enzyklopädie sind ausschließlich amerikanische Gruppen (plus Kanada) berücksichtigt, deren Gründungszeit bzw. Datum der Erstveröffentlichung grob in die Periode von 1982 bis 1986 fällt. Grundvoraussetzung ist das Vorhandensein mindestens einer eigenständigen Veröffentlichung. Der musikalische Rahmen von „US Metal“ ist annähernd durch die landläufigen Begriffe Speed/Thrash Metal (mit seinen späteren Untergattungen Power/Progressive/Death/ Doom/Glam/Epic etc.) abgesteckt. Sowohl zeitlich als auch musikalisch bieten die Sampler-Reihen „US Metal“ (obwohl viele darauf vertretene Bands schnell wieder in der Versenkung verschwunden sind) und vor allem „Metal Massacre“ eine äußerst geeignete Richtschnur. Die Fülle der Veröffentlichungen verbietet es ganz von selbst, auch nur annähernd von Vollständigkeit sprechen zu wollen. Nur soviel: wir haben uns bemüht! Wir haben uns bemüht, den großen Bands ein ausreichendes Podium einzuräumen und wir haben uns ebenfalls bemüht, den mittleren bis kleinen Bands genügend Platz zur Verfügung zu stellen. Die größte Unvollständigkeit dürfte demnach im Bereich der Privatpressungen liegen, deren Existenz sich oftmals unserer Kenntnis entzog! Diesbezüglich sind wir über jeden Hinweis Eurerseits dankbar. Bei diesem Band handelt es sich, wie dem Titel zu entnehmen ist, lediglich um den ersten Teil einer „US Metal“-Enzyklopädie. Bei der Sichtung des Materials sind wir sehr schnell zu dem Schluß gekommen, daß es unmöglich ist, alle US Metal-Bands in einem einzigen Buch vorzustellen. Der Zeitgeist Anfang der ‘80er Jahre war Heavy Metal-Musik ein rein englisches Phänomen, die Ôneuen Wilden’ wie Iron Maiden, Saxon oder Def Leppard waren als Speerspitze der New Wave of British Heavy Metal angetreten, zusammen mit bereits ihren zweiten Frühling erlebenden Fossilien wie Judas Priest oder Motörhead, die Musikwelt im Sturm zu erobern! Amerika war (nahezu) ein weißer Fleck auf der metallischen Landkarte! Was gab es im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten zu jener Zeit an harten Bands? Klar; da fällt einem als damaligen Teenie natürlich sofort die Shock-Rock Truppe Kiss ein. Wer denkt denn nicht gerne an die eine oder andere handfeste Schulhofprügelei zwischen „beinharten“ AC/DC- und Kiss-Fans zurück (entweder Du mochtest „Highway to Hell“ ODER „Dynasty“, beides ging einfach nicht)! Doch danach? Van Halen, die mit ihrem famosen ‘78er Debüt, man denke nur an „Running with the Devil“ oder „You really got me“, wirklich beeindrucken konnten und somit zu den Helden der amerikanischen Metal-Steinzeit avancierten. Riot veröffentlichten ihre sehr starke Debüt-LP im Jahre 1977, also bereits ein Jahr zuvor. Die Y&T-Vorgängerband Yesterday and Today ist ebenfalls zum harten Spektrum hinzuzurechnen. Der verrückte Jäger Ted Nugent oder der Montrose entsprungene Sammy Hagar sprachen, obwohl sie beide durchaus harte (gitarrenorientierte) Musik spielten, eine etwas andere als die uns interessierende Klientel an (und können deswegen nicht gezählt werden). Ansonsten, eine absolute Diaspora! Es sei denn, man ergötzte sich an (mir den Magen umdrehenden) Weicheiern wie Styx, Foreigner, Angel oder Touch (die doch wahrhaftig in der Presse das eine oder andere Mal als Hardrock/HM tituliert wurden) oder hatte einen Faible für Südstaaten-Rock der härteren Gangart (Blackfoot, Molly Hatchet). Irgendwann im Spätsommer 1981, es wurde langsam zu kühl, um in Maiden („Killers“)- oder Saxon („Wheels of Steel“)-Shirts zu flanieren, brachte dann ein Freund ein recht komisch anmutendes Album mit in die Schule! Der Titel: „U.S. Metal Vol.1“ (er hatte das Teil bestimmt nur wegen der krassen Kriegsszene auf dem Cover gekauft, im Kino lief gerade „Steiner Ð das Eiserne Kreuz“!). Hm, in den Staaten gab es also auch HM. Das vergaß ich indes schnell wieder, denn bis auf eine Band namens The Rods (mit dem Song „Gettin’ higher“) war auf dem teuren US-Import-Album eigentlich nur langweiliges Gitarrengedudel vertreten, das mich damals wie heute nicht die Bohne interessierte. Doch schon ein Jahr später sollten nachdrücklichere Töne aus den Vereinigten Staaten von Amerika nach Europa dringen! Nicht ganz; genauer gesagt aus Kanada. Anvil veröffentlichten ihre zweite LP „Metal on Metal“ („Hard Ôn’ Heavy“, die erste, weit weniger kompromißlos und bereits 1981 erschienen, fand ihren Weg nach Deutschland erst ein wenig später). Diese aus zehn Meisterwerken bestehende Platte übertraf in puncto Geschwindigkeit und Härte das Gros des englischen Metal-Establishments (Maiden, Tygers, Leppard) um ein Vielfaches. Songs wie „666“ (Iron Maiden veröffentlichten im selben Jahr bereits mit dem zweiten Sänger Bruce Dickinson die LP „The Number of the Beast“, dessen Titelsong sich ebenfalls um diese Nummer drehte), der Opener „Metal on Metal“ oder das atemberaubende Instrumental „March of the Crabs“ (vergleichbar mit dem Harris’schen „Ides of March“, nur doppelt so schnell gespielt) deuteten erstmals auf eine neue Metal-Zeitrechnung hin! Als damals 16-jähriger Headbanger hatte man ja schon eine Menge miterlebt, so u.a. im Jahre 1980 AC/DC mit Whitesnake als Vorband in der Berliner Deutschlandhalle (für satte 18,-DM Abendkasse) oder Scorpions (die waren zu „Blackout“-Zeiten noch richtig gut) mit Blackfoot im Metropol (1982). Aber das? Und es sollte noch besser kommen! 1982 erschien der zweite Teil der „U.S. Metal“-Reihe. Natürlich kaufte mein Schulfreund auch dieses Album (das Cover-Artwork war ja schließlich im selben Stil gehalten) wieder. Doch diesmal konnte der Inhalt der schwarzen Rillen voll überzeugen (u.a. Wild Dogs, Vixen, Virgin Steele und wieder The Rods), schnörkelloser, recht kompromißloser HM, an dem nur ab und an der extrem hohe Gesangsstil (eine Eigentümlichkeit der Amis?) ein wenig nervte. Der Knaller schlechthin war ein Song namens „World War III“ einer Gruppe, die sich Exciter nannte. Spannend war das in der Tat, denn ich konnte mich nicht erinnern, jemals einen schnelleren Track gehört zu haben (inkl. „Faster than the Speed of Light“ von Raven)! Es war tatsächlich ein Trio mit einem singenden Drummer (Dan Beehler), das diesen Höllenlärm zu fabrizieren in der Lage war. Und Ð Exciter kamen ebenfalls aus Kanada! 1983 erschien auf Shrapnel deren Debüt-LP „Heavy Metal Maniac“ (das Cover alleine deutete schon an, daß es sich hier nicht um leichte Kost handeln würde), die alles bisher dagewesene in den Schatten stellte. Martialisch klingende Tracks wie „Stand up and fight“, „Under Attack“ oder „Rising of the Dead“ waren härter als Kruppstahl und schneller als Windhunde Ð der Damm war kurz vor dem Zerbersten: „...when twilight burns across the sky you’d better run and hide, the beast will roar from deep inside...“ Es fehlte lediglich nur noch der Funke, der das Pulverfaß zum Explodieren bringen sollte! Dieser hatte einen Namen: Metallica. Jene waren, wie eben skizziert, mitnichten die ersten, die den Ansatz des HM auf die Spitze trieben, aber sie waren zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Und, noch wichtiger, sie waren auf Gedeih und Verderb absolut KOMPROMISSLOS. Erst jetzt, in Reaktion auf eines der wichtigsten fünf HM-Alben aller Zeiten, „Kill Ôem all“ von 1983, begann man von Speed Metal zu sprechen. Kein Wunder bei Nackenbrechern wie „Motorbreath“ oder „Metal Militia“ und „Whiplash“. Das Motto hieß „Bang that Head that doesn’t bang“ und obwohl Metallica bei britischen Bands wie Diamond Head, Savage oder auch Jaguar und Raven (auf deren US-Tour sie wenig später im Vorprogramm spielen sollten) in die Lehre gegangen waren (sogar mehr als sprichwörtlich, denn Lars Ulrich besuchte erstere 1981 in England), hatte ihre Musik eine andere (genuin amerikanische) Qualität! Kapitel 1 Bands A-Z Kapitel 2 Top 150 US Metal-Raritäten Kpitel 3 Sampler Kapitel 4 Literaturhinweise

Stöbern in Sachbuch

Green Bonanza

Spannende Rezepte, Gestaltung durchwachsen

rainbowly

Die Stadt des Affengottes

Aufregender Trip in den Urwald von Honduras. An manchen Stellen etwas zu trocken, aber insgesamt ein interessante Erfahrung.

AberRush

Nur wenn du allein kommst

Volle Leseempfehlung. Sehr beeindruckende Geschichte.

Sikal

LeFloid: Wie geht eigentlich Demokratie? #FragFloid

Großartiges Buch für Jung und Alt zur Erklärung unserer Politik in verständlichen und interessant verpackten Worten!

SmettgirlSimi

Vegetarisch mit Liebe

Jeanine Donofrio beweist mit diesem Kochbuch, dass ein gutes Gericht nicht tausend Zutaten bedarf, um unglaublich lecker zu sein!

buecherherzrausch

Hygge! Das neue Wohnglück

Dank hometours taucht man ein in fremde Wohnungen und erhält tolle Inspirationen um eigene "hyggelige" Wohnmomente" zu schaffen.

sommerlese

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen