Matthias Matting Bèisha - Getötet

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Inhaltsangabe zu „Bèisha - Getötet“ von Matthias Matting

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  • Serienmörder in Shanghai

    Bèisha - Getötet

    Lupine

    01. March 2014 um 17:44

    In Shanghai ist eine Prostituierte ermordet worden, der Mörder hat direkt gestanden und sitzt im Knast. Eigentlich könnte die Geschichte an dieser Stelle zuende sein, wenn nicht plötzlich erneut eine Prostituierte ermordet würde. Nach dem gleichen Schema. Die Vietnamesin Dao, die Freundin der ersten Ermordeten, beginnt nun auf eigene Faust den Mörder ausfindig zu machen. Während sie ihm dicht auf den Fersen ist, wird sie jedoch auch von ihrer Vergangenheit eingeholt, die alles andere als rosig ist. Wird sie den Mörder stellen können? Und wird die chinesische Polizei einer vietnamesischen Prostituierten Glauben schenken? Mir hat "Bèisha - Getötet" sehr gut gefallen. Der Thriller liest sich flüssig, hat spannungsreiche Momente und mindestens eine unerwartete Wendung, insbesondere zum Schluss. Der Roman ist allerdings ziemlich blutrünstig. Das Hauptmotiv scheint Rache/Selbstjustiz zu sein, deren Sinn leider zu keinem Zeitpunkt von den Figuren reflektiert wird. Obwohl es einige Nebenhandlungen gibt und man Einblicke in Daos Leben erhält, bleibt manches schwammig und unfertig. Insbesondere die Figuren und ihre Beziehung zueinander sind meiner Meinung nach zu oberflächlich behandelt worden. Daher 1 Stern Abzug. Nichtsdestotrotz ein spannender Thriller, der sisch schnell und flüssig liest.

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  • Bèisha - Getötet

    Bèisha - Getötet

    Themistokeles

    29. August 2013 um 13:50

    Einer der kennzeichnenden und für mich auch positivsten Aspekte an diesem Buch ist auf jeden Fall die Atmosphäre. Man merkt einfach sofort, dass man in Asien ist, erkennt sogar irgendwie auch China, vor allen Dingen Shanghai heraus und es ist auch einfach sehr spannend geschrieben. Zudem finde ich es sehr niedlich, dass es einen kleinen Gastauftritt aus einem anderen Buch des Autoren am Rand gibt, was den Leser, welcher das andere Buch nicht kennt, nicht stört und einen zu einem Schmunzeln verleitet, wenn man es kennt. Was jedoch leider auch der Fall war, war eine gewisse Oberflächlichkeit bei den Charakteren, was wohl leider auch viel daraus resultierte, dass das Buch relativ dünn ist und einfach nicht wirklich der Platz dazu da war, sich noch auf die Charaktere so stark zu konzentrieren und eine spannende Story zu erzählen. Obwohl ich Dao wenigstens soweit gut ausgebaut fand, dass man ihre Handlungen durchaus nachvollziehen konnte, besonders, da auch ihre Vergangenheit dafür sehr gut beleuchtet wurde. Ansonsten ist es ein sehr spannender Fall, bei dem man doch einige Wendungen erfährt, trotzdem man eigentlich dacht, dass man schon sehr viel weiß und der immer mal wieder überrascht hat, auch wenn ich manchmal auch über leichte Ungereimtheiten gestolpert bin, bei denen man leider gemerkt hat, dass das Buch nicht 100% gut überarbeitet worden ist. Trotzdem stören diese Fehler nicht so stark, dass einem der Lesespaß vollkommen vergeht und man kommt in dem Roman überraschend schnell voran. Wobei ich da allgemein den Schriebstil loben kann, vor allen Dingen, weil er die Szenen die vom Täter erzählt werden, ganz anders darstellt, als die von Dao erzählten, wodurch eine ganz andere Atmosphäre erzeugt wird, was ich sehr stimmig fand. Ebenso, wie die Bilder im Roman, durch welche die Geschichte noch unterstützt wird, die aber leider nur im eBook farbig sind. Ein mal doch durchaus anderer Krimi, der zumindest von der Spannung und der Atmosphäre Shanghais her gelungen ist, auch wenn er doch noch so ein paar Fehler hat und ich schon glaube, dass man Asien ein wenig etwas abgewinnen können muss, damit einem diese Buch irgendwie gefallen kann. Zumal die Taten auch sehr brutal geschildert werden, was sicher nicht für jeden etwas ist.

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  • Leserunde zu "Bèish? - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    Matthias_Matting

    Hallo Krimi- und Thriller-Fans,  Ich würde euch gern zu einer Leserunde meines neuen Buchs "Beisha - Getötet" einladen, das in Shanghai spielt. Hauptperson ist die junge Prostituierte Pham Kim Dao, deren Freundin ermordet wird. Da sie ein illegales Gewerbe ausübt, ist die Polizei nicht sonderlich um Aufklärung des Falles bemüht. Sie muss also ihre eigenen Mittel einsetzen. Mehr dazu unter www.beisha-getoetet.de. Den Trailer findet ihr unten. Das Buch ist knapp 200 Seiten stark und von Grafikern aus aller Welt illustriert. Für Mitleserinnen und -leser vergebe ich zehn Taschenbücher und zehn eBooks. Bitte bei der Bewerbung angeben, ob ihr auch ein eBook akzeptiert. Dem Thema angemessen empfehle ich ein Lesealter ab 18.

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  • "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    Traenenherz

    25. March 2013 um 00:34

    Klappentext: Als Pham Kim Dao von einer Reise in ihre Heimat nach Shanghai zurück kehrt, findet sie ihre beste Freundin Thanh grausam ermordet vor. Die Polizei gibt sich bei der Aufklärung des Falles, der bald Seriencharakter zu entwickeln scheint, keine besondere Mühe, denn die Opfer arbeiten im Hinterhof der Metropole als illegale Prostituierte. In einer Stadt, deren glanzvolle, moderne Fassade einen Untergrund von Gewalt, Korruption und den Exzessen einer reichen Oberschicht verbirgt, greift Dao deshalb zu ihren eigenen Mitteln. Sie muss lernen, echte von falschen Freunden zu unterscheiden, muss eine alte Schuld büßen und schließlich neue Schulden eingehen, um den Mörder vielleicht zu stoppen. Die Story: Um nicht zu spoilern belasse ich es beim Klappentext, der verrät eigentlich schon genug um Lust auf das Buch zu bekommen. Covergestaltung: Man sieht eine Frau mit Lippenstift. Die Schrift ist in dem selben Rot gehalten, und passt somit super zu einem Thriller. Die chinesischen Schriftzeichen lassen einen schon erahnen wohin die Reise gehen wird. Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut, es fällt auf jeden Fall auf und spricht an. Meine Meinung: Direkt als erstes vorweg, in diesem Thriller geht es ganz schön blutig zu, die Altersangabe ist absolut gerechtfertigt. In diesem Buch wird einem Spannung pur geboten. Das Thema gefällt mir sehr gut, allerdings würde ich gern noch mehr von den einzelnen Protagonisten erfahren. Teilweise waren in dem Buch auch ein paar Ungereimtheiten, die wurden mittler Weile aber verbessert, das geht natürlich nur in der Ebook-Ausgabe, in dem richtigen Buch leider nicht. Außerdem waren noch immer sehr viele Fehler drin, die sich zum Ende hin häuften, das war ein wenig blöd, aber mich stört das nicht sonderlich, und die nachfolgenden Leser werden die auch nicht mehr finden, da der Autor diese gleich raus gemacht hat. Das fand ich gut. Es ist immer sehr schwierig wenn man überhaupt Kritik anzumerken hat als Leser, und man will natürlich auch keinen Autor verärgern oder angreifen, ich hoffe das mir das nicht übel genommen wird. Was mir außerdem sehr gut gefällt ist eine überraschende Wendung am Ende. Die Idee ist wirklich super, mit ein bisschen Überarbeitung könnte man daraus einen Top-Thriller machen. Einige Sachen wirkten zu unecht, das macht leider wieder einen Punktabzug in meiner Bewertung. Was noch positiv anzumerken wäre, im Buch sind auch noch wunderbare Bilder zum Thema passend, weshalb ein echtes Buch vorgezogen werden sollte! Man erhält beim Kauf des Ebooks aber die Möglichkeit sich an den Autor zu wenden, um von ihm die Bilder zu bekommen, das finde ich ein sehr gutes Angebot, habe ich so bisher noch nicht gesehen. Mein Fazit: Ein super Buch mit kleineren Macken, die erfolgreich verbessert wurden. Von mir gibt es dafür eine Thriller-Empfehlung für harte Frauen und Männer, und 3 sehr gute Herzchen. Wer nicht so auf Blut steht, der sollte allerdings lieber die Hände von diesem Buch lassen. Zum Autor: Matthias Matting wurde 1966 geboren. Er ist Autor und Journalist. Erste Veröffentlichungen von ihm gab es schon in seiner Schulzeit. Nachdem Studium kam der folgerichtige Schritt in den Journalismus. Unter verschiedenen Pen-Names gab es erfolgreiche Veröffentlichungen im Belletristik-Bereich. Für sein Reportage- und Foto-Buch "Reise nach Fukushima" erhielt Matthias Matting den 2011 erstmals ausgeschriebenen Buchpreis "derneuebuchpreis.de" in der Kategorie Sachbuch. Zu kaufen gibt es dieses Buch: bei Amazon Altersangabe: ab 18 Jahre (Nichts für schwache Nerven, hier ist wirklich das drin was drauf steht, ein Thriller!!!)

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    Kendra

    02. March 2013 um 12:19

    Beisha-Getötet von Matthias Matting ist ein guter Thriller, der mir wirklich sehr gut gefallen hat, auch wenn es einige Schwächen aufzeigte, die ich noch etwas näher beschreiben werde, konnte mich die Geschichte dennoch in seinen Bann ziehen. Obwohl ich gestehen muss, dass mir das Ende etwas zu schnell aufgelöst und abgehandelt wurde, hier hätte ich mir noch eine Schippe mehr an Nervenktzel und Aufregung gewünscht als es dann tatsächlich wurde. Ein paar Seiten mehr hätte diesem guten Buch dass etwas zu dünn nach meiner Ansicht geraten ist, gut getan^^ Jedoch liest sich das Buch so schnell weg, dass ich gar nciht weiß ob es an dem Lesefluss oder doch an den wenigen Seiten von 186 liegt^^ Die Handlungsidee ist zwar auch nicht etwas weltbewegendes Neues, aber dennoch wurde die Story so gut konstruiert dass es Spaß macht den Ermittlungen von der Protagonistin Dao zu folgen. Alles beginnt damit dass Dao von einem Heimaturlaub von Vietnam zurück nach Shanghai kehrt und bereits bei der Ankunft ein beängstigendes Gefühl im Bezug ihrer besten Freundin Than hat. Leider bestätigt sich ihr grausamer Verdacht dass ihr womöglich etwas zugestoßen ist. Ihre Freundin wurde Opfer eines brutalen Killers. Während man zuerst ihren EX Freund verdächtigt , stellt sich dies jedoch als falsch heraus und bald versucht Dao zusammen mit ihm den Mord von Than aufzuklären. Da die Polizei nicht gerade hilfreich ist, da Than und sie nur "Prostituierte" sind, handelt sie auf eigene Faust und muss schon bald um ihr eigenes Leben fürchten.... Sehr schön fand ich dass man in die Sicht des Mörders schlüpfen konnte und ihn bei seinen grausamen Morden beobachten kann^^ Natürlich war es schon manchmal etwas brutal, aber ich finde dass passt hervorragend zu einem Thriller und daher habe ich mit solchen Szenen keine Probleme, die Leser die jedoch vielleicht etwas dünnbeseitet sind könnten hierzu vllt. etwas schockiert sein?! Das einzige Manko dass ich leider erwähnen muss ist, dass sich einige Unstimmigkeiten und kleine Schreibfehler in das Buch hinengeschlichen haben. Da ich diese "Fehler" jedoch gekonnt überlesen habe , da ich diese Dinge nicht allzu tragisch sehe, finde ich sie nicht so schlimm. Besonders da mich die Spannung dann doch wieder auf das Wesentliche zurückgelenkt hat :-) Außerdem glaube ich sind mittlerweile die "Fehler" behoben worden, so wie ich es in der Leserunde mit dem Autor verstanden habe. Also ihr könnt beruhigt nach diesemBuch greifen!! Außerdem finde ich ja auch das Cover einen absoluten Hungucker! Im Innenteil findet man ebenfalls schön gestaltene Schriftzeichen am Anfang eines jeden Kapitels, sowie einige schwarz/weiß Bilder die einige Szenen vom Buch bildlich darstellen. Ein tolles Buch mit kleinen Schwachstellen, die jedoch im Nachhinein ausgemerzt wurden^^

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    bookgirl

    21. February 2013 um 10:07

    Inhalt Als die Prostituierte Than auf brutale Art ermordet wird, fängt ihre beste Freundin Dao an auf eigene Faust zu ermitteln, als sie feststellen muss, dass der Polizei nicht viel an der Aufklärung liegt. Nachdem der Mörder ein erneutes Mal zuschlägt, muss sie erkennen, dass auch ihr Leben in Gefahr ist. Meine Meinung So blutrünstig wie das Cover, so ist auch die Geschichte. Man muss schon ein gutes Nervenkostüm haben, um so manch detaillierte Schilderung in dem Buch ertragen zu können. Ich konnte es nicht und habe diese Stellen mehr oder weniger "überlesen". Eigentlich lese ich gerne Krimis und Thriller, aber ich finde es nicht spannend, sondern ekelig immer wieder davon zu lesen, dass der Schauplatz voller Blut war. Was mir an dem Buch jedoch noch weniger gefallen hat, waren die vielen Unstimmigkeiten. Es gab Sprünge in der Geschichte, die dazu geführt haben, dass ich mich immer wieder gefragt habe, ob ich irgendwas überlesen oder nicht mitbekommen habe. Vielleicht liegt es daran, dass man auf 180 Seiten einfach nicht so weit ausholen kann, aber es sollte doch ein roter Faden und logischer Aufbau der Handlung erkennbar sein. Dao ist zwar keine unsympathische Protagonistin, aber so richtig warm bin ich nicht mit ihr geworden. Sie bleibt dafür einfach zu distanziert. Gestört hat mich, dass sie mit Leichtigkeit sämtliche Informationen über Than bekommen hat. Da wird auch gerne mal die ärztliche Schweigepflicht aufgehoben oder aber der Gerichtsmediziner plaudert freimütig mit ihr über das fehlende Interesse der Polizei bei der Ermittlungsarbeit. Fazit Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Wer jedoch blutrünstige Geschichten mag, wird hier auf seine Kosten kommen.

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. February 2013 um 10:05

    Vorweg: Dieses Buch ist laut Autor für Leser ab 18 Jahren gedacht. Und dem schließe ich mich an. Es kommen teilweise sehr brutale Szenen vor, die ich oft überflogen habe, weil sie zu detailiert für mich waren. Das Buch beginnt mit dem Mord an einer vietnamesischen Prostituierten namens Thanh. Ihre Freundin Pham Kim Dao kehrt nach einem Heimaturlaub nach Shanghai zurück und erfährt dort die traurige Neuigkeit. Die Polizei macht sich auch keine besondere Mühe, den Fall aufzuklären, da es sich nur um eine Prostituierte handelt. Der Verdächtigte Ex-Freund Thanhs, ein Deutscher namens Jörg, wird wieder freigelassen, als während seiner Inhaftierung eine weitere Prostituierte ermordet wird und er damit als Täter ausgeschlossen wird. Dao und Jörg ermitteln nun mehr oder weniger gemeinsam in dem Mordfall und tauchen ein in das Shanghaier Nachtleben. Das Buch ist spannend geschrieben, leider lassen die Figuren an Tiefe vermissen und waren teils oberflächlich dargestellt, so dass ich nicht immer mitfiebern konnte. Zwischendurch ist die Story ziemlich verworren. Aber wer es blutig mag und einmal Shanghai kennen lernen will, ist bei diesem Buch an der richtigen Adresse.

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    Rezistern

    17. February 2013 um 19:45

    INHALT Als die Prostituierte Dao von ihrem Heimaturlaub aus Vietnam in die Millionenmetropole Shanghai zurückkehrt, erfährt sie, dass ihre beste Freundin Thanh brutal ermordet worden ist. Doch schon bald muss sie feststellen, dass die Polizei nur wenig Interesse daran hat, die Ermordung einer illegalen Prostituierten aufzuklären. Als sich erneut ein ähnliches Tötungsdelikt ereignet, beschließt Dao selbst in Thanhs Mordfall zu ermitteln. Dabei gerät sie unwissentlich ins Visier eines unheimlichen Serienmörders. MEINE MEINUNG Der Autor versteht es schon in den ersten Kapiteln seine Leser mit einer spannenden Geschichte und grausamen, blutigen Details zu fesseln. Allerdings gibt es einige Szenen, die für meinen Geschmack unnötig ausführlich und zu drastisch blutig beschrieben werden. Hier hätte ich mir teilweise eine subtilere Beschreibung gewünscht. Der Wechsel der Erzählperspektiven bringt Abwechslung und zusätzlich Spannung in die Handlung. So schafft der Autor durch einige Überraschungen und unerwartete Wendungen, dass man den Thriller nicht mehr aus der Hand legen mag. Im weiteren Verlauf der Geschichte sind aber viele Episoden und Handlungsstränge nicht stimmig und leider nicht sehr nachvollziehbar erzählt. Die Protagonistin Dao ist auf den ersten Blick eine sehr mutige sympathische Heldin, die weiß, was sie will und in ihrem Job als Prostituierte gelernt hat sich durchzubeißen. Als asiatisch zurückhaltender Mensch ist ihr Charakter sicher gut getroffen, aber doch zu wenig fassbar, da wir über ihre Gefühle und Gedanken kaum etwas erfahren. Etwas konkreter sind lediglich einige Schilderungen aus ihrer schweren Kindheit in Vietnam, die uns ihr hartes Schicksal vor Augen führen und uns nachdenklich stimmen. Auch Thanh, das erste Mordopfer, kann einfach nicht richtig Gestalt annehmen, da mir wesentliche Informationen fehlen, um mir ihr Leben, ihre Beziehung zu ihrem Ex-Freund und ihre enge Freundschaft zu Dao vorstellen zu können. Die meisten Figuren bleiben mit ihrer eindimensionalen Charakterisierung für mich leider sehr blass, sind nur recht verschwommen ausgearbeitet und erwachen während des gesamten Thrillers leider nicht richtig zum Leben. Ähnliches gilt leider auch für viele Dialoge. Die Beweggründe des Täters werden kaum herausgearbeitet und die kranke Gedankenwelt des Serienmörders bleibt sehr im Nebulösen. Sehr gut haben mir die Beschreibungen der wenigen Shanghaier Schauplätze gefallen, von denen ich mir noch deutlich mehr gewünscht hätte, um ein besseres atmosphärisches Bild der Millionenmetropole zu bekommen. Doch dies ist sicher auch dem Milieu geschuldet, das sich eher im Dunklen und Verborgenen des Moloch Shanghai abspielt. Interessant fand ich die Einblicke in die Unterwelt und das Rotlichtmilieu Shanghais, die Bedingungen für die illegalen Prostituierten und die Rolle, die es in der chinesischen Gesellschaft und den Medien spielt. Sehr gut gefallen mir die chinesischen Schriftzeichen auf dem Cover, die für den Buchtitel „beisha“ - übersetzt „Getötet“ – stehen und ihre Verwendung für die Kapitelanfänge. Sehr schön sind auch die schwarz-weißen Illustrationen im Buch, die von verschiedenen Künstlern gestaltet wurden und in der Machart sehr unterschiedlich sind. In Farbe gibt es diese Grafiken auf der eigens eingerichteten Homepage zum Buch zu sehen, wo sie erst so richtig gut zur Geltung kommen Zusammenfassend bleibt bei mir leider der Eindruck zurück, dass der Autor etwas den Überblick bei der logischen Gestaltung seiner Erzählkonstruktion verloren hat und auch seine Figurenzeichnung zu sehr vernachlässigt hat. FAZIT „Bèisha - Getötet“ ist ein durchaus fesselnder, nervenaufreibender Thriller, der allerdings wegen seiner vielen brutalen, blutrünstigen Szenen nicht für zartbesaitete Leser geeignet ist. Leider wird das Leseerlebnis durch zu viele Unstimmigkeiten in der Handlung getrübt.

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    PMelittaM

    17. February 2013 um 18:30

    In Shanghai geht ein Serienkiller um. Seine Opfer sind Prostituierte. Eines der Opfer ist Thanh, die beste Freundin Daos, die daraufhin selbst zu ermitteln beginnt. Dieser Krimi ist einmal etwas anderes. Schon das Setting, Shanghai und das Prostituiertenmilieu finde ich interessant. Interessant ist auch die „Ermittlerin“, die aus Vietnam stammende Prostituierte Dao. Schon seit der Kindheit waren Thanh und sie befreundet, haben gemeinsam einiges durchgestanden und Dao kann es nun nicht sein lassen, Thanhs Mörder seiner gerechten Strafe zuzuführen. Mir hat Dao gut gefallen. Sie ist zwar, bedingt durch ihre bisherige Entwicklung, ein recht distanzierter Mensch, der Autor trägt dem Rechnung durch seinen sehr distanzierten Erzählstil, diesen finde ich persönlich sehr gut gelungen und absolut geeignet für diese Geschichte. In Rückblenden erfährt der Leser/die Leserin einiges über Daos Kindheit und Jugend und versteht so immer mehr ihren Charakter – und auch ihre besondere Beziehung zu Thanh. Die Handlung beginnt direkt mit dem ersten Mord, man wird somit gleich mitten in das Geschehen geworfen. Das Buch eignet sich meiner Meinung nach nicht für Leser unter 18 Jahren, nicht nur durch das Prostituiertenmilieu, in dem ein Großteil der Handlung spielt, auch wegen einiger sehr expliziter Gewaltdarstellungen. Der Autor arbeitet mit Perspektivewechseln, die auch schon einmal verwirren können. Ich finde das sehr gut gelungen, man erlebt das Geschehen z. B. aus Sicht des Täters, eines Opfers oder Daos – und manchmal wird einem erst im Laufe der Handlung bewusst, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Das trägt in hohem Maße zur Spannung bei. Die Spannung lässt einen zwar nicht gerade Nägelkauen, allerdings wird das Geschehen sehr eindringlich beschrieben. Die Geschichte hat viel Tiefgang, vor allem wenn man bedenkt, dass das Buch weniger als 200 Seiten hat. Das Ende überrascht und ist relativ offen. Für mich passt es damit zu diesem absolut unkonventionellem Buch. Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen und auch das Buch selbst. Das Cover passt richtig gut und ist ein wahrer Eyecatcher. Zudem gibt es im Buchinneren einige, zum Teil sehr ansprechende Grafiken, die in der Druckversion leider nur Schwarz-Weiß sind. Ich kann das Buch allen Krimi- und Thrillerliebhabern empfehlen, die einmal etwas Besonderes lesen wollen.

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    geena02

    15. February 2013 um 18:44

    In dem Roman von Matthias Matting, der in Shanghai spielt, geht es um die Prostituierte Thanh aus Vietnam und ihre Freundin Dao. Thanh wird ermordet und ihr Freund, ein Deutscher festgenommen. Tief getroffen vom Tod ihrer besten Freundin macht sich Dao auf die Suche nach der Wahrheit. Das Buch beginnt sehr rasant, man ist sofort mitten im Geschehen und liest mit angehaltenem Atem. Dank dem gekonnten Perspektivenwechsel ist man immer mittendrin, weis aber oft gar nicht wo man sich befindet. Fand ich sehr spannend und wirklich gut geschrieben. Aber leider flacht für mich das Geschehen ab dem Mittelteil sehr ab, die Figuren verlieren an Tiefe und Schärfe, die Authentizität geht verloren. Handlungsstränge laufen ins Leere. Irgendwie ist die Luft raus. Zwischendurch gibt’s noch das eine oder andere Gemetzel, viel Folter, viel Blut. Aber da hab ich irgendwie schon das Interesse verloren, und das Ende kommt dann auch schnell und ohne große Überraschung. Der erzählerische Teil gefiel mir dagegen richtig gut. Das Thema ist sehr interessant, ich hätte gerne noch mehr Hintergrund erfahren, sowohl die Personen als auch die Stadt Shanghai hätten da sicher noch viel zu bieten gehabt.

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    bookloving

    15. February 2013 um 15:08

    Brutaler Prostituiertenmord in Shanghai, die Polizei geht von einer Beziehungstat aus und der Tatverdächtige Jörg, Exfreund der Getöteten, sitzt nach seinem Geständnis in U-Haft. Doch als ein weiterer Mord mit ähnlichem Muster geschieht, geht die Polizei von einem Serienmörder aus und setzt Jörg wieder auf freien Fuß. Für die Aufklärung der Morde an den Prostituierten scheint sich die Polizei wenig zu interessieren. Dao, beste Freundin der Getöteten und ebenfalls illegale Prostituierte, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Wird sie den Serienmörder stoppen können? Schon der heftige Auftakt des Thrillers „Beisha - Getötet“ mit den brutalen und blutigen Mordszenen zeigt, dass dies kein Buch für schwache Gemüter ist. Eine Altersempfehlung ab 18 Jahren ist daher gerechtfertigt. Der Thriller liest sich gut, denn die Erzählweise aus den verschiedenen Perspektiven ist sehr spannend. So war ich bald in der packenden Geschichte drin und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Vor allem das Setting im Shanghaier Rotlichtmilieu mit Hindergrundinformationen zur Prostitution in China ist mal etwas Neues. Da das Buch recht kurz ist, fehlt den Charakteren einfach die notwendige Tiefe, um glaubwürdig zu sein und ihre Handlungen nachvollziehen zu können. Die Hauptfigur Dao ist zwar sympathisch und typisch asiatisch zurückhaltend beschrieben. Doch leider blieb sie für mich sehr farblos, weil sie oft so emotionslos handelt und mir ihre Gedankenwelt vorenthalten wird. Sehr gern hätte ich mehr über ihr Schicksal und ihre Kindheit erfahren. Ganz extrem schwierig ist es für mich die Motive des Täters für den jeweiligen Mord zu rekonstruieren und nachzuvollziehen, da sie zu schwammig dargestellt werden. Leider wirken einige falsche Fährten auf mich zu konstruiert und Nebenhandlungen scheinen im zeitlichen Verlauf nicht zusammenzupassen. Bei den verschiedenen Handlungssträngen ist einfach zu vieles nicht stimmig und es gibt zu viele Ungereimtheiten. Insgesamt macht die schlechte Umsetzung des eigentlich spannenden Plots auf mich mehr den Eindruck eines Entwurfs und ich habe leider das Gefühl, dass hier viel Potential verschenkt worden ist. Die stimmungsvollen Schwarzweiß-Bilder im Buch gefallen mir gut und sorgen für Abwechslung. Wer möchte, kann sich die farbigen Grafiken auf der Homepage in der Galerie ansehen, wo sie natürlich viel besser wirken. Die grauen chinesischen Schriftzeichen zu Beginn der Kapitel sind eine gute Idee und geben den Titel des Buchs „Getötet“ auf Chinesisch wieder. Fazit: Ein packender, sehr blutiger Thriller im Rotlichtmilieu von Shanghai. Leider konnte er mich wegen zu vieler Unstimmigkeiten nicht überzeugen!

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2013 um 20:32

    Das Buch "Bèisha - Getötet" handelt von der Vietnamesin Dao. Sie arbeitet in Shanghai als Prostituierte, genau wie ihre beste Freundin Thanh. Als sie von einem Besuch in der Heimat zurückkehrt, erfährt sie, dass Thanh auf bestialische Weise ermordet wurde. Die Polizei unternimmt nicht viel, um den Mörder zu stellen, daher geht Dao auf eigene Faust auf die Suche und begibt sich damit nicht nur einmal in Gefahr... Ich habe das Buch im Rahmen einer Testleserunde gelesen und einige Ungereimtheiten entdeckt, die etwas störend waren. Da diese nachträglich vom Autor entfernt wurden, kann ich den Thriller wirklich allen ans Herz legen, die derartige Bücher mögen. Obwohl das Buch recht kurz ist, hat es meines Erachtens nach genügend Tiefgang. An der ein oder anderen Stelle hätten die Charaktere vielleicht noch etwas konkreter ausgearbeitet werden können, aber wenigstens war dies kein Buch, bei dem der Mittelteil einfach nur langatmig ist. Im Gegenteil: Es war durchweg spannend. Aus diesem Grund gibt es von mir auch 4/5 Sternen.

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    Dreamworx

    09. February 2013 um 14:34

    Vietnamesin Dao und ihre beste Freundin Thanh arbeiten als Prostituierte in Shanghai. Nach ihrer Rückkehr aus der Heimat kann Dao Thanh nicht erreichen und erfährt kurze Zeit später, dass diese von einem Serienmörder grausam verstümmelt und getötet wurde. Da von Seiten der Polizei nicht viel Hilfe gegenüber Prostituierten zu erwarten ist, macht sich Dao zusammen mit Thanhs Freund allein auf Mördersuche und bringt sich dabei selbst in Gefahr, hat der Mörder sie vielleicht schon im Visier? Matthias Matting hat diesmal einen sehr spannenden und blutigen Thriller vorgelegt. Sein Schreibstil nimmt den Leser sofort mit auf eine aufregende und exotische Reise ins ferne China. Die Protagonistin Dao ist etwas unterkühlt und für meine Begriffe emotionslos, aber durch eigene Erfahrungen mit der fernöstlichen Kultur ist dies gut gewählt. Die Handlung ist rasant und lässt sich sehr flüssig lesen. Das Ende kam für mich allerdings zu abrupt und innerhalb der Handlung waren mir einige Dinge nicht sehr schlüssig. Trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Wer nichts gegen einen sehr brutalen Thriller einzuwenden hat, ist bei diesem Buch genau richtig. Die Altersbegrenzung ab 18 Jahre finde ich in diesem Fall richtig.

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. February 2013 um 20:59

    INHALT Die vietnamesische Dao arbeitet als Prostituierte in Shanghai, genauso wie ihre beste Freundin Thanh. Sie macht sich Sorgen, als sie nach einem Aufenthalt in ihrer Heimat zurück in die Metropole reist und keine Antwort von Thanh erhält. Sie muss erfahren, dass ihre Freundin, der sie sich wie eine Schwester verbunden fühlt, ermordet wurde. Doch die Polizei scheint keine großen Anstrengungen zu unternehmen, den Mordfall aufzuklären. Als ihr der Pathologe kurz darauf auch noch von Unstimmigkeiten bei der Obduktion erzählt, beschließt Dao, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch ihr Vorhaben ist nicht ungefährlich, wie sich bald heraus stellt, und Dao könnte schon bald das nächste Opfer werden.. MEINE MEINUNG Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist fesselnd und lässt sich sehr flüssig lesen, die Protagonistin ist sympathisch und die Szenerie toll gewählt. Da die brutalen Szenen sehr deutlich ausgeführt werden und auch Sex nicht zu kurz kommt, ist die Altersempfehlung ab 18 mehr als gerechtfertigt. Ein kleines Manko waren hier und da auftretende Rechtschreibfehler, doch das fällt für mich nicht weiter ins Gewicht. Schade finde ich, dass den Charakteren etwas Tiefgang fehlt und viele Dinge noch viel weiter hätten ausgeführt werden können. Alles in allem aber ein tolles Buch, das mich gut unterhalten hat und ich jedem weiter empfehlen kann, der starke Nerven hat und auf Thriller steht. Vielen lieben Dank, Matthias, für das Lesexemplar und die Begleitung der Leserunde. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

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  • Rezension zu "Bèisha - Getötet" von Matthias Matting

    Bèisha - Getötet

    guybrush

    08. February 2013 um 20:01

    Serienmord im Shanghaier Rotlichtmilieu Das Buch beginnt mit einem rasanten Einstieg. Die vietnamesische Prostituierte Thanh wird grausam ermordet. An der Schuld ihres geständigen Freundes kommen schnell Zweifel auf, als ein weiterer Mord nach dem gleichen Muster geschieht. Da die Polizei an der Aufklärung des Mordes wenig Interesse zeigt, versucht Thanhs Freundin Dao, ebenfalls Prostituierte, selbst aktiv zu werden und gerät dabei in tödliche Gefahr. Eine spannende Story an exotischen Schauplätzen mit interessanten Einblicken in die chinesische Kultur und ins Shanghaier Rotlichtmilieu. So jedenfalls verspricht es der Kurztext auf der Rückseite und das hätte es auch werden können, wenn da nicht so einiges gefehlt hätte. Die Charaktere sind nicht genügend ausgearbeitet, so dass man weder die Intensionen der Handelnden, noch die Motive des Mörders wirklich nachvollziehen kann. Da die Romanfiguren zu wenig Emotionen zeigen, bleibt man als Leser nur distanzierter Beobachter des Geschehens und kann an keiner Stelle so richtig ins Buch abtauchen. Die Geschichte selbst ist leider auch nicht so richtig rund. Zu viele Ungereimtheiten und am Ende bleiben dann doch zu viele Fragen unbeantwortet. Gelungen sind hingegen die Passagen, in denen Dao sich an ihre schreckliche Kindheit erinnert und deshalb hat mich das Buch doch stellenweise gut unterhalten. Fazit: Wer mehr Wert auf blutrünstige, als auf hintergründige Unterhaltung legt, kann bei diesem Buch durchaus zugreifen.

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