Matthias Matting Beisha - Getötet

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Inhaltsangabe zu „Beisha - Getötet“ von Matthias Matting

Mal was anderes: Eine Prostituierte klärt in Shanghai den brutalen Mord an ihrer besten Freundin auf und gerät dabei selbst in große Gefahr.

— rike84

Dieses Buch zeigt uns eine moderne Welt voller Korruption, Gewalt und Erniedrigung.

— ChattysBuecherblog
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  • Mal ein ganz anderer Krimi

    Beisha - Getötet

    rike84

    Wir springen direkt zum Inhalt: Als Dao in Shanghai ankommt, ist sie sehr beunruhigt. Ihre beste Freundin Tranh hat nicht wie immer und vereinbart eine SMS geschrieben. Etwas stimmt nicht. Sie fährt zur Wohnung und findet dort ein Siegel der Polizei an der Wohnungstür, denn Tranh ist tot. Sie ist einem bestialischen Killer zum Opfer gefallen. Tranh war Prostituierte, als die Polizei an den Tatort kam war der Exfreund noch da und wurde sofort festgenommen.   Da sich bei der Polizei sonst niemand für den Tod ihrer Freundin zu interessieren scheint, erkundigt Dao sich auf eigene Faust nach ihrer Freundin und besucht auch den Exfreund Jörg im Gefängnis. Doch dann wird eine weitere Prostituierte umgebracht, während der mutmaßliche Täter im Gefängnis sitzt. Dao versucht nun, den Killer zu finden. Dabei hat sie als Prostituierte ganz andere Methoden als die Polizei. Bald hat sie eine heiße Spur. Vielleicht etwas zu heiß, es wird brandgefährlich. Der Stil, die Aufmachung Dieser Krimi vom deutschen Autor Matthias Matting ist mal etwas ganz anderes. Die Geschichte spielt in Shanghai, es geht direkt in der ersten Szene zur Sache.  Daher gleich zu Beginn: Dieses Buch ist nichts für zarte Nerven. Recht detaillierte Beschreibungen der Morde, und die sind nicht unblutig, sind genau so erschreckend wie auch stellenweise die Gedanken des Täters. Man erfährt außerdem Details aus der Vergangenheit der beiden Freundinnen, die wirklich erschreckend sind. Dadurch erklärt sich auch, wie eng die beiden Mädchen befreundet sind und was sie durchlitten haben. Am Anfang waren es mir etwas viele detaillierte Gedanken und dafür zu wenig Spannung – was an mit liegen dürfte, denn die Gedanken betrafen den brutalen Mord an Tranh. Ich stehe auf knackig kurze Beschreibungen und so, aber ich kann dem Buch jetzt auch nicht vorwerfen das diese Knackigkeit fehlt. Sehr gut gefallen hat mir, das dieser Krimi in einer ganz anderen, mir komplett unbekannten Welt spielt. Ich war noch nie in Shanghai und habe weder dort noch hier etwas mit dem Prostituierten-Milieu zu tun. Man erfährt einiges aus diesen anderen Welten, beispielsweise über die Arbeit als Prostituierte oder auch die Unterschiede, die in Shanghai zwischen den verschiedenen Einwohnern gemacht werden. Auch die Herangehensweise zur Lösung des Falles ist hier eine ganz andere, denn wir haben nicht wie so oft Polizeibeamte als Ermittler. Die beste Freundin des Mordopfers löst hier den Fall, für den sich die Behörden sonst eher wenig interessieren –wahrscheinlich weil das Opfer „nur“ eine Prostituierte war. Und natürlich löst sie den Fall nicht durch die Ermittlungsmethoden, die der Polizei zur Verfügung stehen – hat aber auch andererseits nicht die Beschränkungen durch das Gesetz, die damit einhergehen. Das Buch setzt sich ferner dadurch ab, das an manchen Stellen Illustrationen zu sehen sind. Diese nehmen dann ungefähr 1/3 der jeweiligen Seite ein und zeigen Szenen, die man gerade gelesen hat als kunstvolles Bild. Sie sind schwarz-weiss, und ich dachte mir immer: müssen die in Farbe toll aussehen! Auf der Website zum Buch habe ich die Illustrationen dann in Farbe gesehen, und ich hatte recht. Ein kleines Manko, welches mich nicht sonderlich stört aber doch an manchen Stellen aufgefallen ist, sind ein paar kleine Flüchtigkeitsfehler. Vielleicht sind es auch Formatierungsfehler, denn das Buch wurde im Selbstverlag über Create Space veröffentlicht. An einer Stelle wurde aus „mir“ ein „mit“ oder Ähnliches. Mich selbst stört es nicht groß, denn man weiß an jeder Stelle was gemeint ist und es kommt auch nicht oft vor. Ansonsten möchte ich anmerken, dass das Buch sehr über Create Space sehr gut gelungen ist, mir gefällt besonders die Schriftart und auch die chinesischen Zeichen zu Beginn der Kapitel, hinter den Text gelegt. Es ist einfach mal eine ganz andere Gestaltung und es gefällt mir. Das Bild auf dem Cover finde ich auch super, allerdings etwas dunkel geraten. Auf meinem Blog gibt’s unter dem folgenden Link noch detaillierte Info´s über die Zielgruppe und darüber, wie man in welcher Form an das Buch kommt.. schaut gern vorbei: http://tinyurl.com/n97sdo9 Mein Fazit                        Das Buch ist vergleichsweise schnell gelesen und spannend. Es entführt den Leser in gleich zwei andere Welten (Shanghai und die Welt der Prostituierten) und weist neben brutalen Szenen und Spannung auch Elemente eines Klassischen Krimis auf. Die Mischung ist gut gewählt, ich habe das Lesen genossen. Wie schon gesagt: Es ist mal was anderes, aber das mit vielen bewährten Elementen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch an alle über 18, die in die von mir kurz umrissene Zielgruppe einigermaßen passen.

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  • Rezension zu "Beisha - Getötet" von Matthias Matting

    Beisha - Getötet

    samea

    26. February 2013 um 20:25

    Dao und ihre Freundin sind Prostituierte in Shanghai. Als Dao von einem Heimaturlaub zurück kommt, erfährt sie, dass ihre Freundin ermordet wurde. Sie macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Ein spannendes, leicht zu lesendes Buch, dass aber nichts für schwache Nerven ist, da einige Szenen wirklich sehr blutig sind. Besonders gut haben mir die immer wieder aufblitzenden Einblicke in die chinesische Kultur gefallen. Das macht diesen spannenden Krimi zu einem besonderen Leseerlebnis. Die Situationen und Charaktere sind gut und sehr plastisch herausgearbeitet. Die jeweilige Motivation der Handelnden ist in sich schlüssig. Dennoch gibt es in viele unerwartete und überraschende Wendungen. Der Leser kann sich nie wirklich sicher sein, das die Wahrheit so ist wie er glaubt.

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  • Rezension zu "Beisha - Getötet" von Matthias Matting

    Beisha - Getötet

    ChattysBuecherblog

    15. February 2013 um 18:20

    ÜBER DEN AUTOR Matthias Matting, Redakteur, Ressort Forschung & Technik, 1966 in Luckenwalde geboren. Physik-Diplom, dann durch einen Zufall als Quereinsteiger beim heutigen Weka-Verlag („PCgo“) in den Journalismus gerutscht. Nach den Zwischenstationen Axel Springer („Computerbild“, hier für das Internet-Ressort zuständig) und der Verlagsgruppe Handelsblatt („Wirtschaftswoche E-Business“) seit 1. August 2001 Redakteur bei FOCUS, Ressort Forschung & Technik. Themen: alles rund um Computer und Technik. Quelle: http://www.focus.de/intern/impressum/autoren/matthias-mattingauid28.html STORY Ein Krimi aus dem Rotlichtmilieu. Die Prosituierte Than wird ermordet auf ihrem bett gefunden. Ihr deutsche Freund Jörg wird des Mordes verdächtigt und festgenommen. In der Zeit geschieht jedoch ein weiterer Mord. Somit ist klar, Jörg kann es nicht gewesen sein. Dao, Thans beste Freundin möchte den Mörder finden und begibt sich mit Jörg auf eine Spurensuche voller Gefahren. FAZIT Der Krimi fast schon ein Thriller, begeistert durch packende Szenen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig. Ein Wehmutstropfen gibt es jedoch, das Buch strotzt voller Schreibfehler, was den Lesegenuß leider mindert. Deshalb leider nur 3 Sterne!

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  • Rezension zu "Beisha - Getötet" von Matthias Matting

    Beisha - Getötet

    Guaggi

    07. February 2013 um 23:09

    Das Cover von Beisha - Getötet ist schlicht gehalten und der rote Frauenmund von dem noch etwas Blut tropft ist neben der blutroten Schrift natürlich ein Hingucker. Leider fällt das Printexemplar das man mir zum lesen zur Verfügung gestellt hat deutlich dunkler aus und die Schrift verliert so erheblich an Wirkung. Die im Buch verteilten schwarz/weiß Bilder und Grafiken finde ich sehr faszinierend, teilweise meint man es mit richtigen Fotos und nicht mit Zeichnungen zu tun zu haben, andere wiederum erinnern mich sehr an Mangas, wobei ich gestehen muss von dieser Thematik keine Ahnung zu haben. Mein Highlight sind allerdings die chinesischen Schriftzeichen auf den einzelnen Seiten und an den Kapitelanfängen. Der Thriller wird ab 18 Jahren empfohlen, was wohl an den detailreichen Sex- und Mordszenen liegt, wobei Letztere nicht für schwache Nerven geeignet sind. Dadurch das der Autor seine Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt erhält man nicht nur einen guten Einblick in das Seelenheil des Mörders sondern fiebert auch sehr intensiv bei den Ermittlungen der Hauptprotagonistin Dao mit und wird so manches mal aufs Glatteis geführt. Trotz einiger Rechtschreibfehler und Ungereimtheiten lässt das Buch sich angenehm und flüssig lesen. Mir persönlich hätte es sehr gefallen wenn die Geschichte noch etwas ausführlicher beschrieben und noch mehr auf Dao´s Vergangenheit eingegangen worden wäre.

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