Matthias Matting Der Mann, der nie Glück hatte

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Inhaltsangabe zu „Der Mann, der nie Glück hatte“ von Matthias Matting

Lesenswert

— yadah

ein sanftes Buch über den Sinn den Lebens, über "Vorherbestimmung", über die Suche nach den Wurzeln, durchzogen von Sequenzen aus dem Jetzt.

— MissSophi

Das Leben von Martin - der Mann, der nie Glück hatte

— Ekcnew

Ein gut geschriebenes Buch am Rand der Wirklichkeit.

— CanYouSeeMe

Absolut lesenswerter Roman

— Laura126

Eine unglaublich gute Vermischung von Realität und Gedankenspielerei. Toll zu lesen und von mir definitiv eine ganz dicke Leseempfehlung!

— Mauela

Ein dramatischer Roman am Rande der Wirklichkeit.

— RubyKairo

Hat mich nicht ganz überzeugt.

— Tamaru

Fast zu viel Elend und Schicksalsschläge für einen Menschen und ein Buch

— Bibliomarie

Naja, nicht Fisch nicht Fleisch.

— olifant
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Schöne Geschichte

    Der Mann, der nie Glück hatte

    yadah

    02. April 2017 um 08:36

    Ein schönes Buch, es erzählt die Geschichte von Martin . Abwechselnd von Kapitel zu Kapitel im Jetzt und der Vergangenheit. Mit wirklich schönen Sätzen beschreibt der Autor wieso Martin von sich denkt, anderen und sich nur Unglück zu bereiten. Jedes KApitel endet mit einem Cliff Hänger . Sehr spannend. Nur in der Mitte  bin ich beim lesen etws ins stocken geraten. Sehr empfehlenswert. Danke für die schöne Geschichte

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  • Martin, der Marienkäfer, der auf dem Rücken liegt

    Der Mann, der nie Glück hatte

    Lina94

    21. May 2016 um 20:53

    Ein Marienkäfer, der auf dem Rücken liegt. Der strampelnd versucht, wieder auf seinen Beinen zu stehen. So sieht man es auf dem Cover. Und so geht es auch Martin. Sein ganzes Leben lang versucht er, Glück zu haben und einmal nicht das Opfer des Schicksals zu werden. Aber wirklich gelingen will ihm das selten. Zu oft passiert ein Malheur, für das er so manches Mal gar nichts kann, aber das Schicksal ist einfach nicht auf seiner Seite. Die Geschichte beginnt mit ein paar Erzählungen aus seiner Kindheit. Ich hatte anfangs große Schwierigkeiten damit, die Person Martin zu greifen. Er wird als tollpatschig dargestellt, kommt auch ein bisschen dümmlich rüber und auch psychisch krank – er redet mit seinem unsichtbaren Bruder. Ich konnte zunächst mit Martin nichts anfangen und auch aufgrund der Art, wie er auf mich wirkte, empfand ich kein Mitleid für seine Missgeschicke. Erst nach einer ganzen Weile begann ich, Sympathie für ihn zu empfinden. Ja, Martin ist tollpatschig und er redet mit einer imaginären Person und er ist in einer Psychiatrie und war auch schon einmal dort – er hat seinen Vater auf dessen Wunsch hin erschossen. Und so verrückt und unbegreiflich dies auch ist, so wollte Martin doch einfach nur helfen. Er wollte seinen Vater nicht leiden sehen und ihm diesen Wunsch erfüllen. Und dumm ist Martin eigentlich auch nicht. Martin ist sogar sehr intelligent. Er hat studiert und schon früh gemerkt, dass das Schicksal es einfach nicht gut mit ihm meint. Und so hat er versucht, diese Situationen zu meiden oder daraus zu lernen. Enge Kontakte hat er aufgegeben, aus Angst, er würde diesen Menschen Unglück bringen. Obwohl er dadurch auch viel leiden musste, hat er andere Menschen höher gestellt als sich selber. Das ist eine ganz große Besonderheit an Martin. Die Geschichte wechselt immer wieder von Gegenwart zu Vergangenheit und so manches ist auch gar nicht die Realität. Das herauszufinden ist nicht immer ganz einfach. Letztendlich möchte Martin das Rätsel um seinen imaginären Bruder klären. Schon früh spürt er dessen Anwesenheit und merkwürdig sind auch die beiden Baby-Armbänder. Wie das letztendlich ausgeht, sollte jeder selbst lesen. Da ich anfangs aber wirklich enorme Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte und Martins Verhalten erst später begreifen konnte, kann ich leider nicht mehr als 3 Sterne geben. Die Geschichte war im Großen und Ganzen schön, aber so überzeugend wie andere Bücher wirkte sie auf mich leider nicht.

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  • Glück

    Der Mann, der nie Glück hatte

    dicketilla

    Schon seine Geburt verlief alles andere als glücklich, ein Zustand, der sein weiteres Leben beeinflussen sollte. Martin, der meinte nie Glück zu haben, begleitet von Mangel an Mut, kein Vertrauen in sich hatte, jeden Tag seines Lebens. So wird dieser begabte Junge zu einem Einzelgänger. “Er wusste, dass er eine Gefahr für seine Freunde war, für seine Liebsten. Darum war es gut, dass er niemanden hatte, niemanden kannte.” ( S.49 ) Immer wenn Martin meinte glücklich zu sein, passierte etwas, daher war er dazu bestimmt nie glücklich zu werden. Er zog sich zurück, einziger Freund, sein imaginärer Zwillingsbruder, mit dem er sich unterhielt, aber darüber konnte er ja nicht sprechen. Wir lernen Martin kennen, wie er in einer offenen, psychiatrischen Klinik ankommt,  seiner Therapeutin ausweichend über sein Leben berichtet. Sich von den anderen Patienten ausgrenzt, sich langsam öffnet. Zum ersten mal so was wie Freundschaft, echte Zuneigung erfährt. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, wobei uns eine in die Vergangenheit trägt. Man lernt den kleinen Martin kennen, wie er unter der Trennung der Eltern leidet, sogar seinen Vater auf dessen Wunsch hin erschießt. Seine erste Liebe findet, aber sich ihrer verwehrt. Dann seine Zeit in der Klinik, seine Vorurteile ablegt, Freundschaft zulässt, endlich  Glück empfindet, und wieder meint es zu verlieren. “ Wir benutzen die Ängste anderer zu oft als Vorwand, uns unseren eigenen Ängsten nicht stellen zu müssen.” ( S. 327 ) Schon bei der Leseprobe zu diesem Buch, sprach mich das Cover des Buches an. Würde Martin, wie der auf dem Rücken liegenden Mariechenkäfer, der ja auch als Glückskäfer gilt, es schaffen, wieder auf die Beine zu kommen. Diese unterschiedlichen Zeitepochen, fand ich für das Verstehen um Martins Geschichte gut gewählt. Was hätte aus diesem Jungen werden können, wenn er mehr Liebe, Zuwendung durch die Mutter erfahren hätte. Kinder erfinden oft irgendwelche imaginären Freunde, denen sie sich öffnen, ihre eigene phantastische Welt auslebt. Martins Zwillingsbruder wird zu einer zentralen Figur seines Lebens, die in einer fast schon spirituellen Ebene übergreift. So weiß der Autor die Handlung geschickt zu steuern, uns Leser mit Martin leiden, hoffen, staunen und begeistern lässt. Ein Held, der sich oft selbst im Wege steht. Ein Ende, einem Märchen gleich. Aber dafür sind die Geschichten in den Büchern nun einmal da. Sie zeigen uns, dass es in einer Welt, in der das Glück scheint verloren gegangen zu sein, dennoch am Ende der Glückliche siegt.

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    • 5
  • Ist es so, wie es scheint?

    Der Mann, der nie Glück hatte

    MissSophi

    27. March 2016 um 19:16

    Ein Buch, bei dem man für den Protagonisten fast so etwas wie Mitleid empfindet - aber auch große Sympathie. Man begibt sich mit Martin auf Spurensuche - es scheint, als würde er nur Unglück in das Leben anderer Menschen bringen - aber ist es wirklich so, wie es scheint?! Und wo liegt die Ursache?Ein Buch, das zum weiterlesen anregt, ein Buch voller Verwirrungen, was Schein, was Sein, was psychische Erkrankung, was Vererbung ist...Ich habe es verschlungen und mag gar nicht mehr dazu schreiben, um den Spannungsbogen nicht zu zerstören - manches erahnt man, aber auf das Ende wäre ich im Leben nicht gekommen....Es regt dazu an, über sein eigenes Leben nachzudenken....Sehr empfehlenswert!

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  • So ist das mit dem Glück

    Der Mann, der nie Glück hatte

    sternthaler75

    26. February 2016 um 12:09

    Martin hatte nie Glück, und er ist sicher, er wird auch nie welches haben. Eigentlich hat er sich damit abgefunden. Aber irgendwie auch wieder nicht, denn nach seinem Suizidversuch ist er nun doch in einer Klinik, hat Therapiegespräche und muss Medikamente nehmen. Seit seiner Kindheit lief alles quer, er hat seinen Vater erschossen, er ist sich sicher, dass er kein Einzelkind ist, seine Frau hat ihn verlassen, weil sie das gemeinsame Kind verloren hat, aber war sie überhaupt schwanger? Alle Menschen, die ihm wichtig und lieb sind, sind gegangen. Vielleicht sollte er lieber garnicht erst in engeren Kontakt mit seinen Mitmenschen treten, damit sie sich nicht an seinem Pech anstecken. Meine Meinung Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Ein Mann, einsam, damit er anderen nicht mit seinem Unglück infiziert. Der Autor hat hier mit seinem Hauptprotagonisten das personifizierte depressive Unglück erschaffen. Dementsprechend sind die hier geschilderten Erlebnisse und Ereignisse in Martins Leben manchmal nur schwer zu ertragen. Egal, ob als Kind oder Erwachsener, nichts ist ihm wirklich positiv gelungen und somit auch kein Wunder, dass er nun in einer Klinik sitzt. Nach und nach dröselt Martin seine Geschichte auf, erzählt aus seiner Kindheit, von seiner Mutter, seinem Vater, von sich, später auch von seine Beziehungen. Sein Vater war so depressiv, dass er seinen Sohn bat, ihn zu erschießen... wie kann jemand so etwas von seinem Kind verlangen? Matting hat dabei eine Art zu schreiben, die keinen Funken Hoffnung zulässt und trotzdem konnte ich kaum aufhören, weiter zu lesen. Kurze, knappe Sätze, oft unpersönlich, eher wie ein Bericht manchmal. Und dann macht das Ganze einen Schlenker in eine Richtung, die ich überhaupt nicht erwartet hatte. Allein die Idee ist schon sehr verrückt, aber Klasse umgesetzt, das hat mir absolut gefallen, konnte mir sogar ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Unterm Strich Vom Trauerkloß zum gestandenen Mann, eine interessante Geschichte mit einer guten Idee.

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  • Glück ist relativ

    Der Mann, der nie Glück hatte

    Hanz

    31. January 2016 um 21:23

    Der Roman "Der Mann, der nie Glück hatte" von Matthias Matting hat mich beim Lesen doch sehr überrascht, weil es einfach eine ungewöhnlich, aber gute Geschichte ist. Worum gehts? Es geht um Martin. Martin lebt in einer psychiatrischen Anstalt, wo er nicht zum ersten Mal ist, da er als Kind seinen Vater auf dessen Wunsch erschossen hatte. Martin ist in dieser Anstalt alles andere als unglücklich, denn er hat Freunde und sogar eine Affäre. Warum heißt das Buch dann, "Der Mann der nie Glück hatte"?! Zuerst war ich unsicher, was ich von dem Buch halten sollte, doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr konnte ich die Charaktere verstehen und habe sie "lieben gelernt". Ich finde sie authentisch und auch irgendwie sympathisch, den einen natürlich mehr als den anderen. Das Cover passt ganz gut zur Geschichte, was ich persönlich immer gut finde! Insgesamt ein lesenswertes Buch.

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  • Der Mann, der nie Glück hatte

    Der Mann, der nie Glück hatte

    CanYouSeeMe

    Die Welt ist nicht für ihn gemacht und das Glück steht nicht auf seiner Seite. Das hat Martin seit seiner Geburt gelernt, und danach hat er sein Leben in Einsamkeit ausgerichtet. Den Bruder lernte er nie kennen, obwohl er mit ihm spricht. Seinen geliebten Vater erschoss er eigenhändig. Er verliert alles, was ihm teuer ist. Er ist der Mann, der niemals Glück hat. Doch dann steht er vor einer Entscheidung, für die er all seine Überzeugungen von der Welt, den anderen Menschen und sich selbst über den Haufen werfen muss. Ein dramatischer Roman am Rande der Wirklichkeit. ‚Der Mann, der nie Glück hatte‘ von Matthias Matting ist ein Roman, der vorrangig aus der Perspektive von Martin, dem Protagonisten, verfasst ist. Einige Kapitel des Buches erzählen aus einer anderen Perspektive, zum Beispiel aus der seiner Mutter. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er lässt sich flüssig und angenehm lesen. Matting gelingt es, den Leser mit seiner Sprach in eine ganz andere Welt zu ziehen. Martin, der Protagonist, ist sehr lebensnah gestaltet. Seine Wirklichkeit wird auch zur Wirklichkeit des Lesers und oft verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Irrationalität. Gerade dieses Spiel zwischen tatsächlich erlebten und erdachten Situationen macht dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Auch die Nebenfiguren sind detailliert beschrieben – oft aus Martins Sicht, so dass sich der Leser auch hier nicht sicher sein kann, inwieweit die gegebenen Informationen der Wahrheit entsprechen. Insgesamt ist ‚Der Mann, der nie Glück hatte‘ ein herausragendes Buch, das wahrlich am Ende der Wirklichkeit spielt…

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    • 2
  • Ein Roman am Ende der Wirklichkeit

    Der Mann, der nie Glück hatte

    Ekcnew

    10. January 2016 um 14:36

    Insgesamt war das Buch sehr kurzweilig und unkompliziert zu lesen. Martin ist als Kind einer sehr fürsorglichen Mutter aufgewachsen, als er 10 Jahre alt war, hat der Vater die Familie verlassen. Die Mutter wollte nur das Beste für ihren Sohn. Martin selber fühlt sich selber in einer falschen Welt gefangen und sieht sich selber sogar als Gefahr für seine Mitmenschen und bleibt von daher lieber alleine. Er war verheiratet, aber seine Frau konnte ihn einfach nicht mehr ertragen. Martin ist jetzt in einer psychiatrischen Einrichtung, bereits in seiner Kindheit war er für einige Wochen in einer therapeutischen Einrichtung. Er lernt dort Menschen kennen, die ihm sehr wichtig sind. Immer wieder gibt es Passagen, die auf einen Bruder hindeuten. Dieser Bruder ist immer wieder präsent. Dass Martin grundsätzlich kein Glück hat, kann man nicht sagen! Er hat Menschen kennengelernt, die ihn immerhin für eine gewisse Zeit sehr glücklich gemacht haben. Das Titelbild, mit dem auf dem Rücken liegenden Marienkäfer, finde ich sehr stimmig, da möchte man einfach sagen: komm auf die Füße und flieg los. Die Beschreibung: "Ein Roman am Rande der Wirklichkeit" finde ich sehr passend.

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  • Nur Pech?

    Der Mann, der nie Glück hatte

    echidna

    31. December 2015 um 10:51

    Alles in Martins Leben scheint schief zu gehen. Er bringt sich selber und den Menschen, die ihm nahe stehen, nur Unglück. Nach einem geplanten Selbstmordversuch landet er in der Klinik, um eine Therapie zu machen. Das Buch begleitet ihn in seiner Zeit in der Klinik, doch durch Rückblenden wird sein ganzes Leben erzählt. Vieles ist rätselhaft und man weiß nicht, ob dies nun wirklich passiert ist oder nur in Martins Kopf. Gleichzeitig wird die Geschichte seiner Mutter erzählt und den mysteriösen Umständen, unter denen sie Martin zur Welt gebracht hat. Auch am Ende des Buches wird nicht aufgeklärt, was es damit auf sich hat und ob Martins Mutter vielleicht eine Wahrnehmungsstörung hat, die sie die Realität verzerrt wahrnehmen lässt. Das Buch hat mir gefallen. Es erzählt die Geschichte mehrerer interessanter Charaktere, die in der Klinik gezwungen sind, miteinander klar zu kommen. Besonders von Martin erfährt man gerne mehr. Gut gefallen hat mir, dass sich die Kapitel, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielen, regelmäßig abwechseln, so dass man nie das Gefühl hat, dass die Geschichte langatmig wird. Was mich ein wenig gestört hat, ist, dass nicht alles am Ende aufgeklärt wird. Eigentlich mag ich offene Enden ja, doch nicht, wenn scheinbar unlogische Details der Geschichte nie aufgeklärt werden. Laut Klappentext spielt dieser Roman "am Rande der Wirklichkeit". Ich vermute, dass Martin, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist, selber keine Erklärung hat oder die Realität anders wahrnimmt und dem Leser somit auch nicht erklären kann, wie oder warum manche Dinge passiert sind. Das Buch greift einige interessante Themen auf, die ich spannend finde: ein Zwillingsbruder, den Martin zwar sehen und hören kann, doch der anscheinend nie existiert hat. Oder Martins Gedankengänge, wenn er entscheiden muss, seinen Vater zu töten oder nicht. Und es wird sogar kurz das Thema Zeitreisen angerissen. Ich hätte gerne noch ein wenig weitergelesen, weil ich wirklich interessant fand, wie sich die Geschichte zum Ende hin entwickelt hat und ich das Ende dann doch etwas plötzlich fand. Doch darüber hinaus kann man sich natürlich auch seine eigenen Gedanken machen. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch mit einem sehr interessanten Hauptcharakter.

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  • der Mann, der nie Glück hatte

    Der Mann, der nie Glück hatte

    karin66

    27. December 2015 um 19:35

    Das Cover zeigt passend zum Titel „ Der Mann, der nie Glück hatte“, einen Marienkäfer, der auf dem Rücken gelandet ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Jedoch hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten, in das Geschehen hineinzufinden. Das kann teilweise auch an den Sprüngen von der Kindheit ins Erwachsenenalter liegen. Doch nach einigen Kapiteln war ich dann gut in der Geschichte drin. Die Hauptperson Martin wurde vom Autor sehr gut gewählt. Sie kommt einem sofort sympathisch vor. Martin hat von seiner Kindheit an nur Pech. Dieses überträgt sich auch auf Personen, die ihm nahe stehen. Das Ganze begann schon bei seiner Geburt. Sein eigentlicher Zwillingsbruder hatte nicht überlebt. Jedoch in Martins Fantasie existiert sein Bruder. Martins Vater kommt mit seinem Leben nicht zurecht. Er möchte sich das Leben nehmen, schafft es aber nicht alleine, so dass er Martin um Hilfe bitte. Das alles belastet Martin sehr, schließlich kommt er in ein Heim und wächst dort mehr oder weniger auf. Als Martin erwachsen ist, bekommt er sein Leben auch nicht wirklich in den Griff. Er will sich helfen lassen, und lässt sich in eine Psychiatrische Klinik einweisen. Um die Spannung zu erhalten, möchte ich hier nicht mehr preisgeben. Das Buch hat mir ganz gut gefallen und ich hatte es relativ schnell gelesen.

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  • DEM WAHNSINN SO NAHE

    Der Mann, der nie Glück hatte

    Gral

    04. December 2015 um 19:27

    In vielen unterschiedlichen Zeitepochen und Erzähl- perspektiven erzählt Matthias Matting seine furiose Geschichte. Der Protagonist Martin ist hin und her gerissen. Seit seiner Geburt fühlte er seinen vermeintlichen Zwillingsbruder. Doch zurück blieb immer nur die Trennung und der Schmerz. Auch seine Mutter war sich bei der Geburt sicher, das es noch ein zweites Kind gegeben hat. Was ist da nur schief gelaufen? Auch die Ehe von Martin geht den Bach hinunter. Nach einem gescheiterten Suizid findet er sich in einer psychosomatischen Einrichtung wieder. Dubiose Leidensgenossen begleiten den Pechvogel. Daniela bringt die Sonne zurück in sein Leben. Eine Geschichte über die Selbstfindung und ein menschliches Schicksal.

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  • Der Mann, der nie Glück hatte

    Der Mann, der nie Glück hatte

    Laura126

    04. December 2015 um 00:11

    Martin befindet sich nach einem misslungenen Suizidversuch in der psychiatrischen Klinik. Er leidet an sehr starken Minderheitskomplexen und seine Erinnerungen lassen ihn nicht schlafen. Das Gefühl, alle Menschen, die ihm nah standen, immer nur enttäuscht zu haben, macht sein Leben so entsetzlich sinnlos und qualvoll. Ihm bleiben nur die alten Fotos und die Gespräche mit seinem imaginären Bruder.    „Der Mann, der nie Glück hatte“ von Mattias Matting ist ein besonderes Buch. Die Spannung im Roman wird aufgebaut  ohne, dass sich die Ereignisse überschlagen. Matting führt gekonnt durch die  Rückblenden den Leser Stück für Stück an die Vergangenheit des Protagonisten. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Ich hatte das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen. Diese Verworrenheit, was ist denn Realität und was ist nur Traum? hat mich fasziniert. Beides wird immer wieder miteinander verwoben und einige Ereignisse scheinen schon verrückt zu sein. Was ist nun mit Martin? Steht er sich manchmal selbst im Weg oder ist er nur Opfer der Umstände?   Ich finde die Hauptfigur sehr sympathisch und deren Lebenssituation unheimlich traurig.  Eigentlich versuchte Martin immer nur seine geliebten Menschen zu schützen. Er wollte sie nicht verlieren, nicht von ihnen enttäuscht und verletzt werden. Er wollte nicht, dass sein Pech auf sie übergeht. Und trotzdem hatte er sie alle verletzt. Als Martin eine neue Liebe ausgerechnet im Krankenhaus  findet, entscheidet er seinem Unglück zu trotzten. Er will diesmal die Verantwortung übernehmen, er will diesmal nicht einfach weg gehen und versucht etwas Entscheidendes in seiner Vergangenheit zu ändern. Dieses merkwürdige, hoch interessante und absolut lesenswerte Buch berührte mich zu tiefst und machte mich nachdenklich. Dafür möchte ich dem Autor herzlich danken.

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  • Der Mann, der nie Glück hatte

    Der Mann, der nie Glück hatte

    Mauela

    01. December 2015 um 21:50

    Wenn ich mir Gedanken darüber mache, ob ich vielleicht verrückt bin oder wenn mir bewusst ist, dass ich mit Menschen rede, die nur in meiner Vorstellung existieren, bin ich dann verrückt oder normal weil ich weiß, dass das nicht normal ist? Der Roman Der Mann, der nie Glück hatte von Matthias Matting ist ein unglaublich genial konstruiertes Meisterwerk, bei dem oft nicht klar ist ob die Szene in Wirklichkeit oder tatsächlich nur im Kopf des Protagonisten stattfindet. Martin meint nie Glück zu haben und bevorzugt die Einsamkeit, die er mit seinem nicht existierenden, aber immer gegenwärtigen Bruder teilt. Tatsächlich beginnt die Geschichte im Hier und Jetzt. Martin ist in der Psychiatrie und versucht dort, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Dabei stellt sich, durch viele Einblenden heraus, dass er als Kind seinen Vater erschossen hat und schon einmal psychiatrisch behandelt wurde. Das Buch erzählt parallel die aktuell Situation und die Erlebnisse Martins von Kindheit an, bis zur ersten großen Liebe. Das Buch ist gut zu lesen, nimmt den Leser mit in die Gedankenwelt des Protagonisten und manche Szene, die völlig real erschient, löst sich im Laufe des Kapitels auf und es wird klar, dass sich die Begebenheit tatsächlich nur in Martins Kopf abgespielt hat. Ich finde den Roman unwahrscheinlich emotional und berührend. Ein tolles Buch abseits der klassischen Romane. Jedem zu empfehlen der sich auf ein neues, interessantes und bewegendes Abenteuer einlassen möchte.

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  • Martin

    Der Mann, der nie Glück hatte

    esposa1969

    01. December 2015 um 21:36

    Klappentext: Die Welt ist nicht für ihn gemacht und das Glück steht nicht auf seiner Seite. Das hat Martin seit seiner Geburt gelernt, und danach hat er sein Leben in Einsamkeit ausgerichtet. Den Bruder lernte er nie kennen, obwohl er mit ihm spricht. Seinen geliebten Vater erschoss er eigenhändig. Er verliert alles, was ihm teuer ist. Er ist der Mann, der niemals Glück hat. Doch dann steht er vor einer Entscheidung, für die er all seine Überzeugungen von der Welt, den anderen Menschen und sich selbst über den Haufen werfen muss. Ein dramatischer Roman am Rande der Wirklichkeit. Leseeindrücke: In "Der Mann, der nie Glück hatte" von Autor Matthias Matting lernen wir den Mittvierziger Martin kennen, der in eine Psychiatrie lebt. Das ist nicht neu für ihn, denn bereits als Kind musste er psychiatrisch betreut werden. Viele familiäre Schicksale und Rückschläge musste er erleben und irgendwie scheint er sich wie dieser Glückskäfer auf dem Cover auf fühlen, der zwar eigentlich ein Glückskäfer ist, aber auf dem Rücken viel Pech erleiden muss…. Die Geschichte liest sich ganz zeitvertreibend, viel wörtliche Rede, in der Er-Perspektive. Wir tauchen tief ein die das dramatische Leben dieser speziellen Person Martin, lernen ihn und seine Gefühlswelt kennen und stellenweise auch verstehen. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Kapitel sehr kurz verfasst sind. Insgesamt 44 dieser sehr kurzen Kapitel finden wir auf knapp 400 Seiten mit augenfreundlich großer Schrift vor. Das Cover gefällt mir optisch gut, fühlt sich aber sehr unangenehm gummiartig an. Der Roman las sich ganz gut weg, stellenweise war mi der Roman etwas zu langatmig, aber 4 Sterne sind es allemal! @ esposa1969

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  • Glück?

    Der Mann, der nie Glück hatte

    Dominikus

    30. November 2015 um 10:04

    Der Autor Matthias Matting war mir bis jetzt noch kein Begriff. In diesem Roman geht es um Martin Mitte 40, der nach einem Sepbstmordversuch in die Psychatrie eingeliefert wurde. Da erfahren wir von ihm seine Geschichte. Bei seiner Geburt ging wohl was schief, sein Zwilling überlebte se nicht. Da hatte er doch schon mal Glück er darf leben. Der Teil mit seinem Vater war krass, da wurde er schon mal eingewiesen. Da war ich von dem Vater total enttäuscht, das kann er doch nicht von seinem Kind verlangen. Es wird wunderbar geschrieben, wie Martin über die Fragen seines Therapeuten denkt und wie das Zusammenleben mit den Miteinsassen geht. Er findet immer Personen, die ihm Freunde werden. Was denen so alles einfällt, die versuchen meist alles so gut wie es geht zu erleben. Die Irren sind gar nicht so irre. Dieser Roman gefiel mir beim Lesen immer besser. Von der Leseprobe war ich noch nicht so überzeugt, aber er wird immer interessanter. Der Autor versteht es den Roman so zu erzählen, das es nie langweilig wird. Da musste ich manchmal schmunzeln und immer wieder denke ich: Man Martin lebe dein Leben, es ist doch nicht alles negativ, viel besser geht es keinem. Das Leben ist eben nicht immer ein Zuckerschlecken. Eine interessante lockere gute Lektüre. Ernste und erfreuliche abwechselnde Eindrücke schenken eine gute Unterhatung.

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