Kidnapping Oma

von Matthias Morgenroth und Astrid Henn
4,8 Sterne bei14 Bewertungen
Kidnapping Oma
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Spannende Entführung der Oma- so liebenswerte und tiefe Emotionen, toll

L

Ein spannendes Abenteuer mit einer witzigen Oma und einer haarsträubenden Entführung.

Alle 14 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Kidnapping Oma"

Wer ist die rätselhafte alte Dame mit dem Shetland-Pony vom Spielplatz? Warum versteckt sie sich mit einem Fernglas im Busch? Und warum schmeißt Mama sie aus der Wohnung? Leni und Jonas haben einen Verdacht: Könnte die Ponyfrau tatsächlich … ihre Oma sein? Als Mama mal wieder zu einem Wochenendseminar verschwindet, beschließen Leni und Jonas, sich ihre Großmutter nicht entwischen zu lassen. Notfalls muss sie entführt werden! Gesagt, getan: Die Ponyfrau ergibt sich in ihr Schicksal … und nun beginnt ein Abenteuer, von dem sie alle drei nicht zu träumen gewagt hätten – mit Campingbus, Pony und viel Sommersonne. Noch ahnen Jonas und Leni nicht, dass ihnen schon bald die Polizei auf den Fersen sein wird …
Voller Witz und mit viel Herz erzählt von Matthias Morgenroth

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783649628569
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Coppenrath
Erscheinungsdatum:12.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 2 Monaten
    solch eine Oma will jeder haben

    Leni und Jonas sind sehr selbstständig, denn sie leben mit ihrer Mutter alleine. Leni wünscht sich eine Oma, denn irgendwie hat jeder eine nur sie nicht, und auch in der Schule sind Omas und was man alles mit ihnen erleben kann ein großes Thema.

    Als ihr und ihrem Bruder eine ältere Dame begegnet, die sie zu beschatten scheint, komische Fragen stellt und zu dem noch ein Shetland Pony dabei hat. Kommt den beiden der Verdacht, dass sie vielleicht ihre Oma sein könnte. Und so wolle Jonas und Leni sie nicht mehr entwichen lassen, als ihre Mutter auf ein Wochenendseminar geht packen die Beiden die Gelegenheit beimSchopf und entführen die ältere Dame samt Pony und Kleinbus und sind schneller im größten Abenteuer ihres Lebens als sie sich gedacht haben…..


    Fazit:

    Allein der Titel und das Cover dieses Buches machen neugierig auf die Geschichte darin. Und der Leser wird nicht enttäuscht, denn es gibt nicht nur kindgerechte Charaktere sondern auch eine Story voll kindlichem Witz mit einem großen Schub Realität….alleinerziehende-arbeitende Mutter, Kinder, die mit wenig Familie großwerden und oft auf sich allein gestellt sind….

    Die Kinder wie auch die Erwachsenen in diesem Buch sind lebensnah, authentisch und sympathisch.

    Man fiebert beim Lesen mit ihnen mit, ob es nun ihre Oma ist oder nicht und was sie bei diesem speziellen Kidnapping alles erleben. Es ist spannend, lustig und selbst, wenn es für ältere Leser-Eltern- einiges Vorhersehbar ist, gibt es doch etliche überraschende Wendungen.


    Ein tolles Buch für Leser ab 7 Jahre zum gemeinsamen oder alleine lesen.


     5 STERNE

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    katze-kittys avatar
    katze-kittyvor 2 Monaten
    Die skurille Oma wird entführt !

    Leni und Jonas begegnen einer merkwürdigen alten Dame. Statt einem Hund führt sie ein Pony spazieren und versteckt sich mit Fernglas in einem Busch. Dann sehen sie auch noch wie diese Dame sich mit der Mutter von Leni und Jonas streitet- sehr seltsam. Lenis und Jonas sind sich sicher, das die alte Dame vielleicht ihre Oma sein könnte und entführen sie kurzerhand....


    "Kidnapping Oma" ist ein Kinderbuch von Matthias Morgenroth. Das Cover sieht sehr ansprechend und humorvoll aus. Ich hab das Buch sehr gerne in die Hand genommen. Die Kapitel haben eine gut zu lesende Länge und werden mit kleinen Schwarz/Weiß Illustrationen unterstützt. 

    Die Geschichte ist unterhaltsam , etwas abgedreht und ein klein bisschen spannend. Die beiden Kinder entführen die Oma (die natürlich auch gerne mitspielt) und die drei erleben zusammen mit Pony Charles ein paar Abenteuer.
    Meine Tochter (10 Jahre) hat das Buch gerne gelesen und fand es auch gut ! Es war mal etwas anderes !

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 2 Monaten
    Schräg

    Leni und Jonas begegnen immer wieder einer seltsamen älteren Dame. Sie spricht etwas seltsam und wird von einem Shetlandpony begleitet. Sie treffen diese Frau auf dem Spielplatz, auf der Straße vor ihrem Haus und auch im Hausflur, wo sie sich mit Leni und Jonas‘ Mutter streitet. Nach einigem Überlegen steht für die beiden fest, dass diese Frau wohl ihre Oma sein muss. Damit die Oma nicht gleich wieder wegfährt und Jonas und Leni sie besser kennenlernen können, beschließen die beiden, die Oma kurzerhand zu entführen. Der Schreibstil ist lebhaft, locker und humorvoll und liest sich sehr leicht und flüssig. Die Geschichte ist sehr witzig, fantasievoll, etwas skurril und spannend. Die Idee, die Großmutter mit einem bunten Wohnmobil durch die Gegend fahren zu lassen und ihr anstelle eines Hundes ein Shetlandpony als Begleiter zu geben, ist außergewöhnlich und etwas schräg. Das macht die Oma aber auch sehr sympathisch. Die Entführung war sehr unterhaltsam zu lesen. Nicht immer sehr realistisch aber urkomisch. Eine tolle Ferienlektüre für Jungen und Mädchen ab etwa 8 Jahren.

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    OliverBaiers avatar
    OliverBaiervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Entführung der Oma- so liebenswerte und tiefe Emotionen, toll
    Oma McDonald, Charles und ein tolles Wochenende

    Klappentext/ Inhalt:

    Wer ist die rätselhafte alte Dame mit dem Shetland-Pony vom Spielplatz? Warum versteckt sie sich mit einem Fernglas im Busch? Und warum schmeißt Mama sie aus der Wohnung? Leni und Jonas haben einen Verdacht: Könnte die Ponyfrau tatsächlich … ihre Oma sein? Als Mama mal wieder zu einem Wochenendseminar verschwindet, beschließen Leni und Jonas, sich ihre Großmutter nicht entwischen zu lassen. Notfalls muss sie entführt werden! Gesagt, getan: Die Ponyfrau ergibt sich in ihr Schicksal … und nun beginnt ein Abenteuer, von dem sie alle drei nicht zu träumen gewagt hätten – mit Campingbus, Pony und viel Sommersonne. Noch ahnen Jonas und Leni nicht, dass ihnen schon bald die Polizei auf den Fersen sein wird …
    Voller Witz und mit viel Herz erzählt von Matthias Morgenroth

    Kindermeinung:

    Mir hat es sehr gut gefallen, das es eine Oma gab, die ein Pony hatte. Die zwei Kinder hatten eine lustige Idee mit der Oma. Es gab ein Mann mit einem Schnurrbart. Ich fand es ganz schön gemein, das die Mama geschwiegen hat. Wenn ich das und gewesen wäre, wäre ich richtig sauer gewesen. Lustig fand ich die Liste, was die Oma alles mit den Kindern machen sollte. Ich würde auch gerne bei einer Oma übernachten, die ein Pferd hat. Mir hat es gut gefallen, das sich am Ende alle wieder vertragen haben. Die Oma hat mir von allen am besten gefallen, weil sie so lustig war und mein Papa sie mit einer lustigen Sprache gesprochen hat. Die Kinder konnten gut lügen.

    Elternmeinung:

    Ein ganz wunderbares Vorlesebuch. Tolle Charaktere, lustig, spannend, witzig und tiefgründig. So ein Kinderbuch kann man sich nur wünschen und es ist ein großer Gewinn, da sich hier sehr schöne Gespräche mit dem Kind über das Buch und über viele Themen ergeben .
    Mir sind an vielen Stellen die Tränen gekommen, so liebenswert und emotional ist es  geschrieben, wie wichtig eine Oma für Kinder ist und wie sehr wir als Erwachsene manchmal unseren Kinder etwas vorschreiben bzw. ihnen auch Erfahrungen aus eigenem Unvermögen nehmen. So eine Oma im Buch kann man sich nur wünschen, aber es kommen auch ragen auch, warum sich die Oma auch nure gemeldet hat, warum die Mutter keinen Kontakt mehr hatte, die Existenz verschwiegen hat. es wird im Buch nicht aufgeklärt, vielleicht ist das aber auch genau die Message: Lebe jetzt und hier und nicht in der Vergangenheit. Und manchmal muss man auch vergessen können. 

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    heinokos avatar
    heinokovor 3 Monaten
    Explodierendes Oma-Glück

    Explodierendes Oma-Glück

     

    Was für eine wunderbare Beschreibung: Oma-Glück, das in der Achterbahn geradezu explodiert… Ein Autor, der so ein intensives Gefühl beschreiben kann, dem konnte nur ein richtig, richtig gutes Kinderbuch gelingen!

     

    Leni und Jonas sind viel allein, denn die Mutter muss immerzu arbeiten, manchmal auch am Wochenende. Die beiden Kinder sind sehr selbstständig, Mama kann sich auf sie immer verlassen. Der Vater ist weit weggezogen. Großeltern gibt es nicht, wie die Mutter ihnen erzählt hatte. Traurig und etwas ratlos wird Leni, als sie in der Schule einen Aufsatz schreiben soll über einen Tag mit Oma oder Opa. Wie sollte sie das schaffen, ohne je einen solchen Tag erlebt zu haben? Eine seltsame Begegnung am Spielplatz wirft plötzlich viele Fragen auf. Wer ist diese alte Frau, die mit ihrem Shetlandpony auf der Wiese sitzt? Warum hat sie einen so seltsamen Akzent? Warum versteckt sie sich im Gebüsch, mit einem Fernglas vor den Augen? Nach und nach kommt Leni und Jonas ein Verdacht. Könnte es sein, dass diese alte Frau mit Pony, die ihnen so viele Fragen stellt, tatsächlich ihre Oma ist? Wenn das so ist, darf Oma keinesfalls wieder entwischen, notfalls muss man sie entführen! Und so beginnt ein großartiges Abenteuer, denn Oma lässt sich tatsächlich von Leni und Jonas kidnappen, und die drei erleben mit Campingbus, Pony und gemeinsamer Zeit das beste Wochenende ihres Lebens, denn Oma fährt mit in der Achterbahn, spielt endlos Mensch-ärgere-dich-nicht und beim Schwimmen im Badesee. Als sie allerdings bemerken, dass sie von der Polizei gesucht werden, wird aus dem Spiel schnell Ernst…

     

    Für 8- bis 10-jährige Leseratten bietet das Buch allerbestes Lesefutter. Es ist ausgesprochen spannend und mit ganz großem Humor erzählt. Kurzweilig und mit viel, viel Herz wird das Leben von zwei Kindern erzählt, wie es inzwischen so viele Kinder aus ihrem eigenen Umfeld  kennen: Vater oder Mutter alleinerziehend mit Beruf, sodass die Ansprüche der Kinder auf der Strecke bleiben müssen. Es wird auch thematisiert, wie alte Streitigkeiten unausgesprochen auf der Familie, besonders auf den Kindern lasten. Und wie feinfühlig Kinder spüren, wenn sie belogen werden. Die vielen überraschenden Ereignisse und Wendungen im Buch machen das Lesen oder Vorlesen zu einem wahren Vergnügen, insbesondere das wohltuend warmherzige Ende lässt alle vorherigen Spannungen und Entbehrungen vergessen. Miteinander reden hilft. Versprechen muss man halten. Es braucht nicht viel, um zufrieden zu sein. Alles Botschaften, die in der fröhlichen Handlung so ganz nebenbei verpackt sind. Und die wichtigste aller Botschaften natürlich: Habt Zeit für einander. Es gibt nichts Wichtigeres, als gemeinsame Zeit mit der Familie zu verbringen. Und allein schon wegen dieser Botschaft sollten auch Erwachsene dieses zauberhafte Kinderbuch lesen! Die karikaturhaften Illustrationen von Marloes de Vries passen meiner Meinung nach sehr gut zum humorvollen, vergnüglichen Schreibstil des Buches.


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    AnnaMagaretas avatar
    AnnaMagaretavor 3 Monaten
    Humorvoll & spannend

    „Kidnapping Oma“ ist ein spannendes und humorvolles Kinderbuch von dem Autor Matthias Morgenroth, das nicht nur beste Unterhaltung für die Zielgruppe der 8- bis 10-jährigen bietet, sondern auch beim Vorlesen Spaß macht und gute Laune verbreitet.

    Die Geschwister Leni und Jonas leben bei ihrer alleinerziehenden Mutter, die leider in ihrem Beruf sehr eingespannt und viel unterwegs ist.  Ihr Vater ist weggezogen und Großeltern haben die beiden auch nicht. Richtig bewusst wird Leni dies, da sie für die Schule einen typischen Großelterntag beschreiben soll und sie gar nicht so richtig weiß, was sie schreiben soll. Als eine ältere Dame - die statt eines Hundes ein echtes Pony mit sich herumführt – sich immer wieder in ihre Nähe begibt und den Kindern eine Menge Fragen stellt, regt sich in ihnen der Verdacht, dass es sich um ihre Großmutter handeln könnte. Damit diese nicht wieder verschwindet, entscheiden Leni und Jonas kurzerhand sie zu entführen.

    Der Schreibstil von Matthias Morgenroth ist flüssig und passend für die Altersgruppe. Humorvoll und spannend beschreibt er die Erlebnisse der Kinder. Es ist einfach sich in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten hineinzuversetzen und ihren Optimismus, ihre Sorgen und ihre Ängste nachzuvollziehen. Die kurzen Kapitel sind optimal zum Selberlesen jüngerer Leser oder auch zum Vorlesen geeignet. Durch die viele direkte Rede wirkt alles sehr lebendig und authentisch.

    Die Charaktere werden detailliert und liebevoll beschrieben, so dass sie uns direkt sympathisch waren.
     
    Neben dem Unterhaltungswert den das Buch liefert, vermittelt es auch einige bedeutsame Botschaften, wie wichtig es ist miteinander zu sprechen und den Zusammenhalt in der Familie zu festigen. 

    In dem Buch befinden sich eine Menge liebevoll gestaltete Illustrationen von Marloes de Vries, die passend zu Handlung das Geschriebene perfekt aufgelockert habe.

    Meine Kinder und mich hat das Buch großartig unterhalten und wir würden gerne weitere Geschichten von Leni, Jonas und der Ponyfrau lesen.

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    Leah-Mvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannendes Abenteuer mit einer witzigen Oma und einer haarsträubenden Entführung.
    Definitiv lesenswert!

    Bei "Kidnapping Oma" habe ich mich gefragt, wer wen entführt. Zuerst habe ich gedacht, die Oma kidnappt jemanden... aber in Wirklichkeit ist es umgedreht: Leni und Jonas lernen eine alte Frau mit einem Pony kennen, die ihre totgesagte Großmutter ist. Aus Angst, dass ihre Oma genauso plötzlich verschwinden könnte, wie sie schon gekommen ist, entführen sie die Oma spontan. 
    Leni und Jonas können nun all die Abenteuer erleben, von denen die anderen Kinder ihnen bisher nur erzählen konnten... doch die Abenteuer werden immer spannender und verrückter, denn ihre Oma ist keine normale Oma. Schon bald sucht sogar die Polizei nach ihnen... 

    "Kidnapping Oma" ist eine wunderschöne, lesenswerte Geschichte! Nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene und alle, die selber gerne so eine witzige Oma hätten. 

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    Anteks avatar
    Antekvor 3 Monaten
    Geiseln haben keinen Feierabend und Omas erst Recht nicht

    Da muss doch was faul sein! Das ist Leni und Jonas auf den ersten Blick klar, als die Frau mit dem Fernglas die zwar „aussah, wie eine der alten Damen, die jeden Tag mit ihren Dackeln spazieren gehen.“, aber eben nicht mit Ponys unterwegs sind und zudem hat „bisher keine von ihnen auf dem Boden gelegen“. Als Leser begleitet man Leni und Jonas bei ihrem Abenteuer, trifft immer wieder auf die mysteriöse Frau und hegt mit den beiden nach und nach einen Verdacht, wer sie sein könnte. Außerdem lügt der Titel nicht und eine Entführung ist steht zudem auf dem Programm, genauso wie Achterbahnfahren, Schokofrüchte einmal von „rechts nach links“ gemischt, Campen hinter einer Tanke, Pizza beim Italiener mit Migrationshintergrund, oder auch ein Geheimnis um einen Unendlichkeitsspiegel. Ach ja und der Polizei muss man auch noch entwischen, mehr wird aber auf gar keinen Fall verraten.


    Alleinerziehende Eltern, oder auch solche die beide berufstätig sind, zu wenig Zeit für ihre Kinder haben, das ist hier sicher mit ein Thema, das ebenso toll wie die gemeinsame wertvolle Zeit mit der Oma, toll umgesetzt wird. Mir hat super gut gefallen, wie sehr die beiden Kids aufblühen, weil sich jemand plötzlich so viel Zeit für sie nimmt. Auch die kleinen Botschaften, mit wenig zufrieden sein, Lügen bereiten Magenschmerzen, Versprechen muss man halten und die vielen weiteren sind wirklich toll. Mit ganz viel Witz, Abwechslung durch ein rasantes Programm und Spannung um Geheimnisse bekommt man hier ein tolles Gesamtpaket geboten.


    Die gut 170 Seiten sind in angenehm kurze, übersichtliche Kapitel unterteilt. Gepaart mit dem leicht verständlichen Sprachstil, wird sicher niemand aus der Zielgruppe, acht- bis zehnjährige kleine Leser, überfordert. Die wenigen, eventuell unbekannten Begriffe werden zudem sofort im Textfluss erklärt. So googelt eine Leni schon mal was die Redewendung „Ein Hühnchen rupfen“ bedeutet oder was im Netz so über Shetlandponys zu finden ist. Lernen kann man hier also auch noch das eine oder andere. Gut haben mir auch die vielen anschaulichen, kreativen Vergleiche gefallen, wie z. B. „Beine fühlten sich an wie Pudding und der Boden schien ein Sumpf geworden zu sein“ oder „ein Feuerwerk voller Glück explodierte in ihrem Bauch“.

    Aber auch zum Vorlesen eignet sich die Geschichte wirklich gut, denn der lockere, humorvolle Sprachstil des Autors hat auch mir als Erwachsene ganz viel Spaß gemacht. Da kann schon mal solch ein Dialog kommen: „Wie sehen denn die Beweise aus? Ich meine nach was sollen wir überhaupt suchen? - „Nach allem, was alt ausschaut!“ „Alte Unterhosen?“, oder ein Spruch, wie „Leni kaute auf Algen herum, die Nori genannt werden, damit man nicht merkt, dass man eigentlich Seetang isst.“ Oder es gibt eine „Lehrerin Frau Ferk, die man niemals Frau Ferkel nennen durfte, auch wenn es einen noch so reizte.“  


    Ich habe Leni und ihren älteren Bruder Jonas sofort ins Herz geschlossen. Leni ist super lieb, hilfsbereit, hasst Lügen, die bereiten ihr Magenschmerzen und auch Streit ist ihr zuwider. Sie bemüht sich stets um Harmonie. „Schon wieder Sushi! Warum nicht mal was von McDonalds?“, da überzeugt sie einen maulenden Jonas recht schnell mit den Worten „Sushi ist doch okay“, was mir wirklich imponiert hat. Aber beides sind tolle, anständige Kids, die für ihr Alter gezwungenermaßen schon relativ selbstständig sein müssen. „Mama ich habe heute den Deckel von meinem Füller verloren“ – „Schön“, denn ihre alleinerziehende Mutter weiß oft gar nicht, wo ihr der Kopf steht und hat recht wenig Zeit für ihre beiden Kids. Richtig toll ist aber die Oma, die in die Geschichte stolpert. „ Du warst schon  immer das verrückteste Huhn im Haus“, passt auf sie hundertprozentig und mit ihr ist jede Menge geboten. Nicht vergessen darf man auch auf gar keinen Fall das geniale Pony Charlie, das immer mit dabei ist und vor sich hin äpfelt. Auch wenn man es die Treppen hochschieben muss und es im Bus für ein ganz besonderes Düftchen sorgt, hätte es auf gar keinen Fall fehlen dürfen.


    Erwähnen möchte ich auch noch die Schwarz-Weiß Zeichnungen, die sich zwischen den Seiten tummeln und den Textfluss zwischendurch gekonnt auflockern. Die Abbildungen im Comic Stil passen stets perfekt zum Geschehen, verdeutlichen auch das Eine oder Andere noch einmal wirklich gelungen. Nicht ganz so angesprochen haben mich allerdings die Gesichter der Figuren, da hat mir ein wenig das Liebenswerte gefehlt, aber das sind Peanuts.


    „Voller Witz und mit viel Herz erzählt von Matthias Morgenroth“, mit diesem Satz wird für das Buch geworben und das Versprechen wird auf jeden Fall eingehalten. Der Autor hat hier ein tolles Gesamtpaket geschaffen, das ich nur uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Begeisterte fünf Sterne.  


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    Tulpe29s avatar
    Tulpe29vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Abgefahrener Roadmovie für Kinder und jung gebliebene Erwachsene, die gern eine coole Oma (oder auch ein Opa) sein möchten.
    Oma fährt ab

    Bei dieser Lektüre konnten wir uns prima entspannen und haben uns gut amüsiert. Die beiden Geschwister Leni und Jonas kidnappen ihre Oma samt Shetlandpony, damit sie endlich mal  alle zusammen sein können. Bärbel ist eine Oma, wie sie im Buche steht, einfach unentbehrlich und unersetzlich. Lange mussten die Kinder auf sie verzichten, aber nun geben sie alles, um ihre coole Oma für immer behalten zu können. Dabei gehen sie ungewöhnliche Wege und erweisen sich als äußerst kreativ. 

    Eine turbulente, lustige Geschichte und bestens als Ferienlektüre geeignet.

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    RAMOBA79s avatar
    RAMOBA79vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Kinderbuch. :)
    Die Oma...

    Inhalt:
    Wer ist die rätselhafte alte Dame mit dem Shetland-Pony vom Spielplatz? Warum versteckt sie sich mit einem Fernglas im Busch? Und warum schmeißt Mama sie aus der Wohnung? Leni und Jonas haben einen Verdacht: Könnte die Ponyfrau tatsächlich … ihre Oma sein? Als Mama mal wieder zu einem Wochenendseminar verschwindet, beschließen Leni und Jonas, sich ihre Großmutter nicht entwischen zu lassen. Notfalls muss sie entführt werden! Gesagt, getan: Die Ponyfrau ergibt sich in ihr Schicksal … und nun beginnt ein Abenteuer, von dem sie alle drei nicht zu träumen gewagt hätten – mit Campingbus, Pony und viel Sommersonne. Noch ahnen Jonas und Leni nicht, dass ihnen schon bald die Polizei auf den Fersen sein wird …

    Das Buch ist gut und flüssig geschrieben. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, da Leni und Jonas zwei zuckersüsse Kinder sind und sich ein paar tolle Dinge einfallen lassen um an Ihr Ziel "Oma" zu kommen. Bei ihren Unternehmungen mit Oma kommt jedoch heraus, dass die beiden als vermisst gemeldet wurden. Was nun, damit die Zeit mit der Oma nicht vorbeigeht. Sehr schöne, einfallsreiche Geschichte. Tolle Charaktere. Mein Fazit: Eine richtig tolle Kindergeschichte. :)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Coppenrath_Verlags avatar
    Das völlig verrückte Oma-Wochenende

    Wir suchen 15 Leser/innen, egal ob Klein oder Groß, die Lust haben an der Leserunde zu "Kidnapping Oma" teilzunehmen und sich mit dem Autor Matthias Morgenroth auszutauschen.

    Das Buch „Kidnapping Oma“, ab 8 Jahre, ist eine witzige Geschichte über eine "nicht ganz perfekte" Familie, geschrieben mit Herz und Humor von Erzähltalent Matthias Morgenroth.

    Zum Inhalt

    Leni und Jonas sind sich sicher: Die alte Dame mit dem Shetland-Pony hat ein Geheimnis! Warum sonst versteckt sie sich mit einem Fernglas im Busch? Und wieso hat Mama sie aus der Wohnung geschmissen? Die Kinder beschließen, der geheimnisvollen Ponyfrau auf die Spur zu kommen. Und damit beginnt ein Abenteuer, von dem sie nicht zu träumen gewagt hätten – mit Campingbus, Pony und viel Sommersonne. Noch ahnen Jonas und Leni nicht, dass ihnen schon bald die Polizei auf den Fersen sein wird …

    Bewerben könnt ihr euch bis zum 12. Juli. Schreibt uns einfach, was für euch eine tolle Oma ausmacht.

    Wir sind schon gespannt auf eure Rezensionen!

    Simi159s avatar
    Letzter Beitrag von  Simi159vor 2 Monaten
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