Aus die Maus

von Matthias Nölke und Christian Sprang
3,5 Sterne bei161 Bewertungen
Aus die Maus
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (82):
AthenodoraVolturis avatar

Für Leute mit schwarzem Humor

Kritisch (24):
pardens avatar

Kann man lesen - muss man aber nicht...

Alle 161 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Aus die Maus"

Todesanzeigen üben auf viele Menschen eine ungeheure Faszination aus. Ihre Lektüre erlaubt nicht nur den Abgleich mit den eigenen Lebensdaten, sie vermittelt mitunter auch ungewöhnliche und unterhaltsame Einblicke in das Leben der anderen.Als Student hat Christian Sprang, heute Justiziar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, begonnen, Todesanzeigen zu sammeln. Was als Spaß in einer Wohngemeinschaft begann, entwickelte sich zu einem ungewöhnlichen Hobby. Schnell begannen Freunde und Bekannte, ihm eigene Fundstücke zu schicken. So entstand mit den Jahren eine inzwischen mehr als tausend Anzeigen umfassende Sammlung. Die Auswahl in diesem Buch reicht von Selbstanzeigen ('Ich bin dann mal weg' oder 'Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit'), nachträglichen Klarstellungen ('Er hatte Vorfahrt' oder 'Scheiß Motorrad'), Rätselhaftem ('Ein Gänseblümchen macht für immer Bubu') über Hassanzeigen ('Jetzt wird gefeiert!' oder 'Zum Tod von Dr. Volker P. fällt mir nur ein Wort ein: Danke! Ein Patient') und letzte Grüße ('He Uli, es war schön mit dir') bis zu überraschenden Motti ('Ein letztes Zapp-Zerapp' oder 's'is Feierobnd').Die Geschichten, die sich dahinter verbergen, sind herzzerreißend, skurril und komisch; sie zeichnen ein ungewöhnliches Bild vom Leben und Sterben in unserem Land, das beim Leser zu tröstender Erkenntnis und befreiendem Lachen führt. Schließlich gilt, wie in einer Anzeige lakonisch resümiert wird: 'Wer nicht stirbt, hat nie gelebt'.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462041576
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:19.08.2009

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    Camposolensiss avatar
    Camposolensisvor 8 Monaten
    Ungewöhnliche Todesanzeigen - knapp kommentiert

    Gelegentlich begegnen einem ja selbst Todesanzeigen, die auf die eine oder andere Weise etwas ungewöhnlich sind - hier und in den beiden Folgebänden "Wir sind unfassbar" und "Ich mach mich vom Acker" sind, geordnet nach verschiedenen Themengruppen, eine Vielzahl von meist sehens- und lesenswerten Todesanzeigen, jeweils mit kurzem Kommentar, gesammelt. Zu diesen Themengruppen gehören z. B. "Anzeigen von Adligen", "Sprachliche Mißgeschicke", "Haßanzeigen" oder "Lyrisches Intermezzo". Man muß das Buch also nicht im Stück lesen, sondern kann entweder  ein einzelnes Kapitel herausgreifen oder (noch empfehlenswerter) quer durch das Buch streifen.

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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Etwas für den ganz schwarzen, trockenen Humor
    Etwas für den ganz schwarzen, trockenen Humor

    Zum Inhalt:
    Ein Gänseblümchen macht nun für immer bubu.
    Wer Todesanzeigen genau liest, findet große Gefühle, Rätselhaftes, Skurriles - und sehr viel Komik. Dieses Buch stellt die interessantesten Fundstücke vor. Sie zeichnen ein ungewöhnliches Bild vom Leben und Sterben in diesem Land, das zu tröstender Erkenntnis und befreiendem Lachen führt. Schließlich gilt, wie es in einer Anzeige heisst: Wer nicht stirbt, hat nie gelebt.

    Mit dem humorvollen Werk "Aus die Maus" präsentiert uns Autor Matthias Nölke und Christian Sprang eine bunte Ansammlung von Todesanzeigen, die bei genauerer Betrachtung schmunzeln oder einfach nur den Kopf schütteln lassen. Da haben wir Anzeigen, bei denen die Angehörigen der Welt mitteilen, dass ein geliebtes Familienmitglied nicht mehr atmet. Es gibt Menschen, die in den Todesanzeigen ihrer Liebsten emotionale Ausbrüche haben. Wir haben Familien, deren Todeanzeige in einer Art Firmenwerbung für Autorreifen ausartet. Wir haben fidele Sprüche wie: "Das wr´s" oder "Wir wünschen ihr alles Gute auf ihrem weiteren Weg". Auch berufsspezifische Todesanzeigen werden von den Autoren auf´s Korn genommen. So werden ehemalige Soldaten in die ganz große Armee abgemeldet oder Eisenbahnmitarbeiter samt schöner Eisenbahnaplikation verabschiedet. Es gibt selbstgeschriebene Todesanzeigen samt Lebensmotto und Todesanzeigen, bei denen sich Menschen in der Anzeige davon distanzieren, mit jemanden in Verbindung gebracht zu werden. 

    Ein jeder kennt das. Die Zeitung kommt, erst einmal über die Todesanzeigen drüber geschaut, ob man jemanden kennt, Jahreszahlen analysieren und sich wundern, wie der eine oder andere sich von seinen lieben Familienmitgliedern verabschiedet. Mit diesem Werk bieten die Autoren die Möglichkeit sich zu amüsieren, aber durchaus auch etwas zu lernen, nämlich, wie man seine Todesanzeige für ein Familienmitglied, einen lieben Freund oder Kollegen keinesfalls schreiben sollte, um sich und auch den Verstorbenen nicht zu blamieren. Einige Anzeigen sind lehrreich, andere wirklich witzig, es sind aber auch Anzeigen dabei, wo man den Witz suchen muss und die einfach nur geschmacklos sind. Da das Buch für mich nicht durchgängig witzig war, obwohl ich einen sehr schwarzen und trockenen Humor besitze und mich das Buch ab und an auch in einen komatösen Schlaf geschickt hat, möchte ich dieses Werk neutral mit 3 von 5 Sternen bewerten.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 2 Jahren
    ganz nett

    eine nette Sammlung an Todesanzeigen . Man kann bedenkenlos in diesem Buch stöbern. Ich finde es gut , dass es solche Bücher gibt um sich auf liebevolle Art mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen.
    Einziges Manko. Das Buch ist in der eBook Variante extrem schlecht zu lesen.

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    MissRose1989s avatar
    MissRose1989vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Humor ist immer Ansichtssache...
    Aus die Maus ~ Band 1

    Ich habe das Buch gekauft, weil ich den Titel einfach lustig fand und mir dachte, das Thema mal auf eine witzige Art anzugehen, ist vielleicht nicht so schlecht, weil der Tod an sich ja eigentlich kein Thema zum Lachen ist. In 17 Themenkategorien sind Todesanzeigen zusammengefasst, die zwar schon in die Kategorien passen, aber leider trotzdem recht weit gefasst sind. Zu den Todesanzeigen wird auch immer ein kleiner einleitender Text geschrieben, der manchmal leider auch etwas deplatziert wirkt.Das ungewöhliche Hobby der Autoren hat sich zu einem ungewöhnlichen Buch entwickelt, aber der Humor ist ja immer so unterschiedlich wie die Menschen und deswegen ist es auch nicht möglich, den Humor aller zu treffen. Wirklich viel zum Lesen ist es auch nicht, weil die Autoren die Anzeigen so abdrucken, wie sie auch erschienen sind und deswegen die Texte fast nur aus dem Todesanzeigen bestehen.Natürlich bestehen manche Sachen auch im Wortwitz und man kann man lächeln, aber mehr ergab sich leider beim Lesen nicht.
    Fazit:Band 1 "Aus die Maus" fasst ungewöhnliche Todesanzeigen zusammen, aber leider trifft es nicht wirklich den Humor, den man eigentlich erwartet. Vielleicht geht auch einfach in dem Moment der Humor zwischen Autoren und Leser recht weit auseinander, was immer mal passieren kann.

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    pardens avatar
    pardenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Kann man lesen - muss man aber nicht...
    Kann man lesen - muss man aber nicht...

    KANN MAN LESEN - MUSS MAN ABER NICHT...

    Christian Sprang hat über Jahre eine ansehnliche Anzahl von gefühlvollen, rätselhaften und komischen Todesanzeigen gesammelt. Nunmehr hat er eine Auswahl davon nach verschiedenen Themenbereichen sortiert, von Anzeigen mit ungewöhnlichem Motto, über Anzeigen von Adligen, Beruflichem etc. bis hin zum Grand Finale.
    Bei dieser Zusammenstellung sind wirklich ungewöhnliche Todesanzeigen zusammengekommen, die es wert sind, gelesen zu werden. Beim Lesen des Buches darf man allerdings nicht den Fehler begehen, von Anfang bis Ende ein Feuerwerk an komischen Todesanzeigen zu erwarten, die stets einen Lacher garantieren. Manches, was hier präsentiert wird, macht auch nachdenklich.

    Manche der Anzeigen verblüfften, weil sie vermochten, in wenigen Worten ein deutliches Bild des Verstorbenen zu präsentierten, z.B. "Nie gekämpft, im Strom des Lebens getrieben... darin untergegangen" oder "Wie im Leben - Oma rief - Opa kam".
    Andere berührten, entweder weil ein sehr liebevoller Nachruf geschrieben wurde, wie z.B. der Text der kleinen Tochter "Du schaust mir in die augen ganz ganz feste du Hast untz gantz lieb gehabt und fir dich auch. die grossen Hände - jetzt sind sie weg pass gut auf dich auf." oder weil die Anzeige sehr ungewöhnlich gestaltet war, wie z.B. in Form eines Fußballfeldes, weil das am Besten zum Verstorbenen passte.

    Manche der Anzeigen waren aber auch erschütternd, weil sie eine Form der Abrechnung beinhalteten - Abrechnung mit dem Verstorbenen selbst: "Mein Schwiegervater - Die Personifizierung geistigen Hochmuts und menschlichen Versagens" oder "Er hatte es nicht immer leicht. Wir aber auch nicht mit ihm." - Abrechnung mit Verwandten: "Die unwürdige Bestattung hattest Du nicht verdient. Leider wurde mir verwehrt, Dir zu helfen" - oder Abrechnung mit einem Krankenhaus, wenn der Verstorbene Opfer eines Behandlungsfehlers war.

    Es gab auch flapsige Todesanzeigen: "Scheiß Motorrad - machs gut Alter" oder "Ich bin umgezogen. Meine neue Adresse ist: Urnen-Reihengrab 4276". Oder skurrile, die den Verlust eines Haustiers oder gar des Führerscheins betrauerten.
    Manches war zum Schmunzeln - aaaaber es gab auch vieles, was an den Haaren herbeigezogen war, wo im Erläuterungstext auf Doppeldeutigkeiten hingewiesen werden musste, damit sie erkennbar waren. Teilweise also zäh und langweilig.

    Es war nett, das Buch meiner Freundin mal durchzublättern - aber kaufen muss ich es mir deswegen nicht. Ich denke, man verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.
    Morbide oder geschmacklos allerdings, wie manche das Buch bezeichnen, ist es meiner Meinung nach nicht.


    © Parden

    Kommentare: 8
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    Orishas avatar
    Orishavor 5 Jahren
    »Ein Gänseblümchen macht für immer Bubu« ... ungewöhnliche Todesanzeigen

    Der Tod gehört zum Leben und Menschen gehen unterschiedlich mit ihm um. Das dachten sich wohl auch die Autoren dieses Buches. Christian Sprang, so heisst es, habe schon in seiner Studienzeit begonnen, Todesanzeigen zu sammeln. Aus Hobby wurde Ernst und man hat das „Best of… Todesanzeigen“ hier veröffentlicht. Ich, als Fan des schwarzen – bitterbösen Humors, dachte mir, das könnte gut sein…

    ... doch ist es leider nicht. Das Büchlein konnte nicht überzeugen. Im Grunde stellt es sich als eine Sammlung von Todesanzeigen dar, die mit den spärlichen bis abstinenten Hintergrundinformationen eben nur eine Sammlung ist, mit der ich nichts anfangen konnte.

    Fazit: Lieber liegen lassen. Es lohnt sich nicht.

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    H
    halbkreisvor 6 Jahren
    Rezension zu "Aus die Maus" von Matthias Nölke

    Ich bin ziemlich enttäuscht, hatte mir weitaus bessere Unterhaltung versprochen. Man sollte meinen, dass hier mehr makabre Späße bei rumgekommen wären, aber für mich waren nur sehr wenige Schmunzler dabei. Schade!

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    Katis-Buecherwelts avatar
    Katis-Buecherweltvor 6 Jahren
    Rezension zu "Aus die Maus" von Matthias Nölke

    Klappentext:
    Ein Gänseblümchen macht nun für immer bubu...
    Wer Todesanzeigen genau liest, findet große Gefühle, Rätselhaftes, Skurriles – und sehr viel Komik. Dieses Buch stellt die interessantesten Fundstücke vor. Sie zeichnen ein ungewöhnliches Bild vom Leben und Sterben in diesem Land, das zu tröstender Erkenntnis und befreiendem Lachen führt. Schließlich gilt, wie es in einer Anzeige heißt: „Wer nicht stirbt, hat nie gelebt.“

    Zum Buch:
    Das Cover erinnert einen direkt an einer Todesanzeige oder einer Todeskarte, da es komplett weiß ist und einen schwarzen Rand hat. Zudem sieht man einen Sarg und eine Todesanzeige, genau das, was einem auch in diesem Buch erwartet… eine Menge Todesanzeigen!
    Die Todesanzeigen sind genauso abgebildet, wie diese auch in den Tageszeitungen abgedruckt wurden. Die verschiedenen Anzeigen sind in Kapitel unterteilt und die Autoren geben zu jeder Anzeige eine Erklärung oder eine Erläuterung dazu ab.

    Meine Meinung:
    Die Aufmachung des Buches fand ich sehr anregend und war gespannt auf die skurrilen Todesanzeigen. Doch schon schnell wurde ich enttäuscht, vielleicht habe ich mir auch einfach etwas ganz anderes darunter vorgestellt.
    Schnell wurde es mir langweilig es weiterzulesen, obwohl ich sagen muss, dass schon einige Anzeigen dabei waren, die ich berührend fand, einige auch sehr makaber aber auch komisch. Dennoch konnte mich dieses Buch nicht begeistern.
    Für jemanden der sich viel mit Todesanzeigen beschäftigt bestimmt ein sehr interessantes Buch!

    Fazit: Ein skurriles, makaberes, berührendes und auch komisches Buch für Todesanzeigenbegeisterte. Mich hat es leider nicht begeistern können.

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    muckelichs avatar
    muckelichvor 6 Jahren
    Rezension zu "Aus die Maus" von Matthias Nölke

    Ich hatte mir von dem Buch doch etwas mehr erwartet. Auch wenn es ein ernstes Thema ist, sollte es ja um komische Todesanzeigen gehen. Leider fand ich die Zusammenstellung nicht so gut und einige auch echt eher ergreifend als komisch. Kurzweiliger Zeitvertreib.

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    franzi303s avatar
    franzi303vor 7 Jahren
    Rezension zu "Aus die Maus" von Matthias Nölke

    Ein wirklich tolles und unterhaltsames Buch. Auch wenn das Thema sehr ernst ist, muss man einfach schmunzeln über manch unglücklich formulierte Anzeigen oder gerade über die Anzeigen, die so gewollt sind wie ' Joe S. (Golfspieler) spielt nun in eienr anderen Welt'. Auch witzige Namen wie 'Günter beim Graben' oder 'Werner Wurst' werden aufgenommen. Dieses Buch ist einfach eine tolle Lektüre zum Schmunzeln.

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