Matthias Oden

 3.5 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Junktown, Metamorph und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Krone der Elemente

Erscheint am 10.12.2018 als Taschenbuch bei Heyne.

Die Krone der Elemente

Erscheint am 14.01.2019 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Matthias Oden

Junktown

Junktown

 (41)
Erschienen am 09.05.2017
Metamorph

Metamorph

 (1)
Erschienen am 10.06.2010
Die Krone der Elemente

Die Krone der Elemente

 (0)
Erschienen am 10.12.2018
Die Krone der Elemente

Die Krone der Elemente

 (0)
Erschienen am 14.01.2019

Neue Rezensionen zu Matthias Oden

Neu
B

Rezension zu "Junktown" von Matthias Oden

Ein etwas anderer Krimi
Buchwurm05vor 2 Monaten

Inspektor Solomon Cain von der Geheimen Maschinenpolizei wird zu einem Mord an einer Brutmutter gerufen. Mit ihr wurden 800 Föten getötet. Was zuerst aussieht wie eine Beziehungstat, entwickelt sich schnell zu etwas geheimnisvollen, in dem auch das höchste Amt der Regierung verwickelt ist. Cain versucht herauszufinden, welches Forschungsprojekt mit dem Tod der Maschine vertuscht werden sollte und gerät schon bald selbst in Gefahr....

Der Roman von Matthias Oden spielt in der Stadt Junktown und ist ein dystopischer Krimi. Hier leben Menschen und Maschinen zusammen. Normale Geburten gibt es nicht mehr. Die Menschen werden nach den eigenen Vorstellungen gezüchtet. Drogenkonsum ist erste Bürgerpflicht und Abfall ein Statussymbol. Wer den Drogentest der Regierung nicht besteht oder anderweitig auffällt, wird recycelt. Bei allen Arbeiten stehen den Menschen (Humanbürger) die Maschinen (Mechanbürger) hilfreich zur Seite. Der Schreibstil ist flüssig. Die vielen ungewohnten Worte haben mir den Lesefluss jedoch manchmal etwas genommen. Teilweise gab es Passagen über die ich lachen musste, wenn z.B. über die Mensch/Maschinen Beziehung erzählt wurde. Der Fall ist spannend. Der Spannungsbogen wird jedoch manchmal mit ein paar längeren Erklärungen unterbrochen. Gewöhnungsbedürftig waren für mich die Tatsache, dass Drogen mit einer Selbstverständlichkeit genommen wurden und dass Abfall sogar noch bestellt wurde, um ihn in den Vorgarten zu kippen. Was aber wahrscheinlich unsere hemmungslose Konsumgesellschaft widerspiegeln soll.
Fazit: Ein interessanter und spannender dystopischer Krimi, an den ich mich wegen der Lebensumstände der Bürger erst gewöhnen musste. Auf jeden Fall mal etwas anderes als sonst üblich. 

Kommentieren0
5
Teilen
F

Rezension zu "Junktown" von Matthias Oden

Super Roman
Frunehvor 4 Monaten

In einer Stadt in der Zukunft, ‚Junktown‘, in der Drogenkonsum rechtlich vorgeschrieben wird und Maschinen fast genauso zur Gesellschaft gehören wie Menschen, lebt Solomon Cain. Er ist Inspektor bei der Geheimen Maschinenpolizei. Der Leser begleitet Cain in den Ermittlungen eines Mordfalls, bei welcher es zu vielen Ungereimtheiten kommt.

Das Buch fand ich bei der gezielten Suche nach einem Science-Fiction(-artigem) Buch. Das Cover setzte sich am besten von den anderen - in Blau/Grau/Grün-Tönen gehaltenen - Covers ab und der Klappentext hat mich dann endgültig überzeugt.

Meiner Meinung nach hat der Roman ein sehr gutes Verhältnis zwischen SciFi-/ausgedachten Elementen und der Realität. Man ist nicht vollkommen verloren in einer Welt aus ausgedachten Rassen und Gruppen, da bekannte Grundstrukturen (eine Partei stellt die Regierung, Menschen und Maschinen, Drogenkonsum etc.) verwendet werden und mit neuen Gedanken verknüpft sind. Oder es werden komplett neue Elemente sinnvoll in die vorhandenen Strukturen eingefügt. Daher finde ich es auch nicht tragisch, dass die Vorgeschichte kaum thematisiert wird - die Meisten werden beispielsweise eine (grobe) Idee einer Revolution im Kopf haben und diese kann man dann einfach auf die gegebenen Umstände im Roman anwenden. Neue Begriffe werden meistens unmittelbar im Fließtext erklärt, zum Nachschlagen gibt es aber auch zwei Anhänge, die noch einmal alles übersichtlich gegliedert aufführen. Bei Erklärungen im Fließtext könnte man teilweise auf mehr Informationen hoffen, muss aber auch bedenken, wie langatmig das Buch dann geworden wäre. Daher sehe ich es wie es ist als perfekte Balance zwischen Neuem und Bekannten, sowie Erklärtem und Dingen, die man sich selber dazu denken kann/muss. 
Die Figuren an sich sind gut ausgearbeitet und man versteht ihr Handeln, da es nachvollziehbar dargestellt oder erklärt wird. Die Dialoge sind lebhaft und -wo es angebracht ist- in einer natürlichen Umgangssprache gehalten. Ein Minuspunkt für mich ist der Mangel an weiblichen Charakteren, welcher zwar mit einer Aussage im Buch erklärt werden kann, mich aber dennoch stört, da diese einen dermaßen geringen Anteil an Frauen meiner Meinung nach nicht rechtfertigt.
Im Roman wird mehr oder weniger kontinuierlich Spannung aufgebaut. Dies geschieht mit vielen kleinen ‚Plottwists‘ im Werdegang der Handlung. Stellen, die nicht zum Spannungsaufbau dienen werden mit Erläuterungen der ‚neuen Welt‘ ausgefüllt und sind somit - für jemanden, der sich für die Thematik interessiert - durchaus interessant. Wenn man mit dem Gedanken einer ausgedachten Dystopie mit Parallelen zur heutigen Zeit nichts anfangen kann und man eher auf der Suche nach einem Krimi ist, ist einem das Buch eher nicht zu empfehlen. 
Beim Lesen merkte ich an vielen Stellen, dass Oden eine intensive Hintergrundrecherche betrieben und/oder über ein breit gefächertes Vorwissen verfügt, denn von den Gerüchen der einzelnen Drogen beim Konsum, über Fakten die menschliche Psyche betreffend, bis hin zu Kommunikationswissenschaft wird alles passend in den Roman eingebaut. 
Der Autor neigt nicht zu seitenlangen Sätzen, bei denen man schnell den Faden verliert, sondern einem guten Mix aus einfachen und komplexen Konstruktionen, die den Lesefluss unterstützen. Anstrengend sind zu Beginn die vielen Abkürzungen, wenn man sich daran gewöhnt hat (/gewöhnen kann) stören diese aber nicht mehr. Die Kapitelenden erregen oft den Wunsch, weiterzulesen, da es an den spannendsten Punkten zu einem Bruch kommt. 
Durch den gesamten Roman zieht sich eine düstere Stimmung. Zusammen mit Anspielungen auf die heutige Zeit macht dies das Buch zu alles anderem als einen ‚Happen für Zwischendurch‘, da es einem zum Nachdenken bringt, auch über die Lesezeit hinaus. 
Generell sind die Herleitungen in der Ermittlung immer schlüssig und zeitlich passend - nicht ‚aus dem Nichts hervorgeholt‘ und alle offenen Fragen werden am Ende geklärt.

Fazit: 4/5 für einen (indirekt) gesellschaftskritischen Roman über eine Mordermittlung in einem spannenden dargestelltem Fall in einer dystopischen Welt. Nicht zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach etwas mit einer leichten, freundlichen Atmosphäre ist.

Kommentieren0
1
Teilen
KleineNeNis avatar

Rezension zu "Junktown" von Matthias Oden

Leider nicht das richtige für mich
KleineNeNivor 5 Monaten

Vorab möchte ich sagen, dass ich das Buch auf Seite 60/400 abgebrochen habe, ich es aber dennoch rezensieren werde, da ich es vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich weiß nicht, wie das Buch endet oder wie der weitere Verlauf ist.

Das Cover sowie der Klappentext haben mich unglaublich angesprochen! Wie cool ist es bitte, das du konsumieren musst. Was wäre das für eine krasse Welt? Abstinenz ist Hochverrat? Hört sich vielversprechend an! Ich dachte es ginge um das Konsumieren von Drogen, von Kaufräuschen und ähnlichem. Du musst einfach konsumieren, egal was. Aber irgendwie wurde es mir zu "robotermäßig" und darauf war ich nicht vorbereitet.

Der Schreibstil ist sehr hart und grob, was mir leider nicht gefallen hat. Ich habe mich dabei richtig merkwürdig gefühlt und fand es stellenweise echt ekelig. Für mich war das wirklich überhaupt nichts. Auch die vielen Abkürzungen waren mir einfach zu anstregend. Das Lesen hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht, da ich immer wieder hinten im Buch schauen musste, was irgendwelche Abkürzungen bedeuten.

Hätte er sich nicht die Zäpfchen reingedrückt, hätte er den Schlaglöchern ausweichen können, würde sein Steiß nicht schmerzen, würde sein Schließmuskel nicht im körpereigenen Kondenswasser schwimmen.

Leider konnte ich weder zum Protagonisten, noch zu einem anderen Charaktere irgendeine Bindung herstellen und war total abgeschreckt vom Verhalten dieser. Es gibt diese Geschichten, die dich schocken und dadurch begeistern, aber von dieser Geschichte und den Charakteren bin ich leider nur geschockt. Ohne Begeisterung. Natürlich kann man nicht nach 60 Seiten einen Protagonisten beurteilen, aber aufgrund der ganzen technischen Details in der Geschichte wollte ich einfach nicht weiterlesen. Sich Zäpfchen (Drogen?) in den "Mastdarm" zu schieben - und das auf der ersten Seite, hat mich nicht begeistern können, sondern irgendwie - vielleicht aufgrund des Schreibstiles - hat es mich nur geekelt.

Ich weiß nicht, ob es noch besser geworden wäre und ich möchte das Buch auch nicht schlecht machen, aber es hat mir (leider!) einfach nicht zugesagt.

Fazit

Durch die ganzen technischen Details und der ekeligen Beschreibung des Drogenkonsums war ich etwas abgeschreckt. Da mich aber die Handlung nicht fesseln konnte und ich mich auch in den Charakteren nicht wiederfand, habe ich das Buch abgebrochen. Ich denke aber, dass es für Dystopie- oder Science-Fiction-Liebhaber durchaus eine aufregende Geschichte sein kann. Der Schreibstil an sich war mir leider nur zu grob.

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Erhältlich im Buchhandel eures Vertrauens oder direkt beim Verlag.

Eure Neni ♥

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 63 Bibliotheken

auf 7 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks