Matthias P. Gibert Paketbombe

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Inhaltsangabe zu „Paketbombe“ von Matthias P. Gibert

Bruno Rühlemann wird vor seinem Haus in Kassel erschlagen aufgefunden. Der mit Preisen überhäufte Enthüllungsjournalist hatte einige Wochen beim größten Online-Buchhändler der Welt gearbeitet. Recherchierte er dort für sein nächstes Buchprojekt? Wollte er so mehr über die angeblich unmenschlichen Arbeitsbedingungen herausfinden? Hauptkommissar Paul Lenz und sein Kollege Thilo Hain stehen vor vielen Fragen. Und dann versucht auch noch jemand, ihre Ermittlungen zu torpedieren.

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    Paketbombe
    derMichi

    derMichi

    17. April 2017 um 17:26

    Krimis erzählen oft einiges über die Welt, in der sie spielen. So ist mit Sicherheit eine gewisse Konsumkritik der Grund für die Wahl des Szenarios in diesem Roman, in dem sich die beiden Kommissare offen darüber austauschen, dass sie in Zukunft doch lieber im Buchladen einkaufen sollten statt online zu bestellen. Kann man machen, allerdings ist der Fall an sich schon eindeutig genug gestrickt, dass es dieses Winks mit dem Zaunspfahl nicht unbedingt bedurft hätte. Die Geschichte um den ermordeteten Enthüllungsjournalisten bietet eigentlich allerhand Potenzial für eine zünftige Verschwörung, denn ein Berichterstatter vom Format eines Günter Wallraff kann durchaus Konzerne aller Art ins Wanken bringen.Der im Zentrum des Falls stehende Online-Buchhändler wurde zwar nach einer anderen geografischen Landmarke benannt, die Hinweise Richtung Amazon und Co. sind allerdings überdeutlich. Die Angriffe auf mögliche Zeugen des Rühlemann-Mordes gestalten sich derart heftig, dass man gerne glaubt, dass entweder das Unternehmen oder jemand in dessen Umfeld allerhand zu verbergen hat. Leider hat der Leser neben Everest nur noch einen eifersüchtigen Exfreund als weiteren möglichen Verdächtigen - damit ist relativ schnell klar, worauf das ganze hinausläuft. Hätte man jetzt noch glaubhafte Charaktere, dann könnte "Paketbombe" zur kurzweilige Krimilektüre werden. Da es sich allerdings schon um den fünfzehnten Fall des Hauptkommissars Lenz handelt, verlässt sich der Autor offenbar darauf, dass die Stammleser das schlucken und weder die eher simplen Dialoge noch das ewige Durchkommen mit inoffiziellen Polizeimethoden hinterfragen.Neueinsteiger, die das Thema reizvoll finden sollten etwas Geduld mitbringen und definitiv keinen neuen "Circle" oder etwas wie Veit Etzolds "Dark Web" erwarten. In dieser Liga spielt Giberts Regionalkrimi einfach nicht, obwohl Titel und Inhaltsangabe entsprechendes suggerieren. Eingefleischte Fans dürfte es aber freuen, dass sich Lenz und Partner mit einem politisch brisanten Thema und der ganz großen Weltwirtschaft anlegen dürfen.Seitenzahl: 342Format: 11,6 x 20 cmVerlag: Gmeiner

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