Matthias P. Gibert Pechsträhne

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Inhaltsangabe zu „Pechsträhne“ von Matthias P. Gibert

In einer Villa in Kassel wird die übel zugerichtete Leiche des Bankmanagers Sven Vontobel gefunden, neben ihm sein ebenfalls erschossener Hund. Wegen seiner umstrittenen Wertschöpfungsmethoden war er selbst bei seinen Kollegen unbeliebt. Bald gibt es zwei weitere Tote, ebenfalls Mitarbeiter der Nordhessenbank. Gegen alle Widerstände aus den Reihen der Geldmafia und in einer für sie fremden, abstoßenden Welt fahnden Hauptkommissar Paul Lenz und sein junger Kollege Thilo Hain nach einem Täter, der ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Fazit: Ein brisantes Thema spannend, komplex und eindringlich umgesetzt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Pechsträhne

    Pechsträhne
    manu1983

    manu1983

    12. January 2014 um 18:40

    Nachdem mir der neunte Fall von Kommissar Lenz sehr gut gefallen hatte, wurde ich auch von seinem elften Fall nicht enttäuscht. Das dunkle Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf den Inhalt gemacht. Ein unbeliebter leitender Bankangestellter wird tot aufgefunden. Vermutlich wurde er grausam ermordet. Zwei seiner Mitarbeiter erfahren von seinem Tod und sterben kurz danach bei einem Autounfall. Doch was steckt dahinter? Warum mussten diese Menschen ihr Leben lassen? Die Ermittlungen von Kommissar Lenz und seinem jüngeren Kollegen Thilo Hain ergeben dubiose Machenschaften seitens der Bankangestellten. Werden sie herausfinden, warum diese sterben mussten? Von der ersten Seite an war ich an dieses Buch gefesselt. Der spannende und flüssige Schreibstil, aber auch lustige Szenen zur Auflockerung ließen keine Langeweile aufkommen. So schaffte ich es auch, die Geschichte in einem Rutsch zu lesen. Die Charaktere waren gut beschrieben. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fühlte mich teils, als wäre ich mitten in die Handlung involviert. Mir gefällt es, dass Matthias P. Gibert in seinen Werken über sehr aktuelle und brisante Themen schreibt. Fazit: Ein toller und spannender elfter Fall für Kommissar Lenz. Ich freue mich auf weitere Fälle.

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  • Pechsträhne

    Pechsträhne
    Andreayyy

    Andreayyy

    31. December 2013 um 00:13

    Es geht um Morde im Bankenmilieu.  Ein Bänker wurde ermordet, der Mörder stellte sich ziemlich schnell. Zwei Mitarbeiter des Toten wurden ebenfalls ermordet, hier  begeben sich Lenz und Hain auf Mördersuche. Ich habe alle bisher erschienenen Bücher von Matthias P. Gibert gelesen und bisher fand ich alle gut.  Ich war auch schon auf Lesungen von ihm. Die Kommissare Lenz und Hain sind meiner Ansicht nach sympathische Figuren. Nach meiner Meinung ist dieses hier das schlechteste Buch des Autors.  Das Ermittlerduo ermittelt irgendwie gar nicht, sondern tappt planlos im Dunkeln. Bei dem ersten Mord bekommen sie den Mörder durch Zufall  auf dem Silbertablett serviert, weil er sich selbst stellt. Beim zweiten Mord kommt nicht schlüssig rüber, warum die Kripobeamten bestimmte Sachen tun. Aufeinmal haben sie sich auf einen Verdächtigen eingeschossen, und der wars dann auch. Die Gründe, warum der Mord verübt wurde, wurden bis um Schluss nicht genannt. Insgesamt ist die Geschichte nicht schlüssig und auch nicht sonderlich spannend. Die anderen Bücher von Gibert hab ich verschlungen, dieses hier zog sich etwas. Die übrigen Bücher des Autors empfehle ich sofort, aber dieses nicht.

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  • Wohin die Gier nach dem Geld einen treibt ...

    Pechsträhne
    maxibiene

    maxibiene

    25. August 2013 um 19:57

    Erst wurde er gefoltert, dann erschossen. Jetzt liegt Sven Vontobel, der erfolgreiche Investmentberater und Abteilungsleiter der Nordhessenbank tot in seiner luxuriösen Villa und hat von seinen angescheffelten Millionen nichts mehr. Mit dem Erscheinen des Juristen und einem Kollegen aus dem Investmentbereich und der damit verbundenen Forderung, sämtliche Datenträger des Opfers heraus zu geben, wird das Interesse von Hauptkommissar Paul Lenz und seinem Partner Oberkommissar Thilo Hain geweckt. Als sie auf dem PC von Vontobel eine bedrohliche Email finden, gehen sie der heißen Spur nach. Zwar ist diese Spur nicht vielversprechend, doch die Fährten laufen in weitere Richtungen. Kurze Zeit später sind zwei weitere Mitarbeiter der Nordhessenbank in einem Unfall verwickelt, der tödlich endet und der sich später als gezielter Anschlag und somit Doppelmord herausstellt. Lenz und Hain, die mit Hochdruck ermitteln, jedoch kaum voran kommen, werden von einem Zeugen, der den mutmaßlichen Unfall beobachtet hat, kontaktiert und mit neuen Erkenntnissen versorgt. Von nun an sollte sich das Blatt schlagartig wenden. Obwohl es der elfte Fall von Hauptkommissar Paul Lenz und seinem Partner Thilo Hain ist, der zu knacken war, wurde ich das erste Mal mit diesem sympathischen Duo konfrontiert. Und ich bin positiv überrascht, dass nach einer so langen Krimi-Serie der Autor in der Lage ist, noch immer Spannung zu erzeugen, die einen als Leser mitreißt. Zwar war der Beginn der Handlung, abgesehen vom Prolog, etwas verhalten, doch das sollte sich schnell ändern. Die Spannung steigerte sich von Kapitel zu Kapitel und erreichte ihren Höhepunkt mit dem Finale des Buches. Mit den Kommissaren Lenz und Hain lernt man ein harmonisches Ermittlerduo kennen, die ein lockeres und freundschaftliches Verhältnis zueinander hegen. Ihre Ermittlungen in diesem Fall führen sie in die höchsten und prominentesten Reihen der Bankenszene, die mit skrupellosen Methoden und fadenscheinigen Versprechungen ihren Kunden das Geld aus der Tasche ziehen. Solange diese Kunden flüssig sind, werden sie freundlich und bevorzugt behandelt, doch ist das Geld verloren, werden sie keines Blickes mehr gewürdigt. Die vielen Kunden, die gerade von den Opfern geprellt worden sind, hatten allen Grund, den ominösen Anlageberatern die „Pest“ an´s Bein zu wünschen. Dass sich darunter auch Morddrohungen befanden, liegt fast auf der Hand. So haben Lenz und Hain und die gesamte Ermittlercrow voll auf zu tun um den vielen Fährten nachzugehen. Oftmals führen diese ins Leere, manchmal hilft ihnen der Zufall wieder ein Stück des Puzzles zusammen setzen zu können. Dabei werden sie mit den verschiedensten Motiven konfrontiert. Erschreckend ist jedoch festzustellen, dass es noch viele Menschen gibt, die den „Hals“ nicht voll genug bekommen. Geld regiert die Welt, Geld macht angeblich glücklich – doch nicht immer. Die Gier nach dem Geld zeigt zu welchen Risiken und zu welchen Taten die Menschen bereit sind. Dies veranschaulicht der Autor dem Leser in seinem Krimi, der leicht und flüssig geschrieben ist und einen bis zum letzten Satz fesselt. Mit seiner „Pechsträhne“ hat Matthias P. Gibert einen neuen Fan gefunden und natürlich wird es nicht der letzte Fall gewesen sein, den ich gelesen habe.

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  • Die Gier nach Macht und Geld

    Pechsträhne
    Bellexr

    Bellexr

    14. August 2013 um 17:26

    Eines Morgens wird der Bankmanager Sven Vontobel von der Reinigungskraft tot in seiner Villa gefunden. Die Kommissare Paul Lenz und Thilo Hain ermitteln fortan in Bankerkreisen und stellen schnell fest, dass Vontobel ziemlich unbeliebt war. Nicht nur bei seinen Kollegen, sondern auch bei seinen Kunden, denn der Banker hatte ziemlich umstrittene Methoden angewendet, um so viel Profit wie möglich für sich selbst und der Nordhessenbank herauszuholen. Ob dabei seine Kunden viel Geld verlieren könnten, störte Vontobel nicht. Kurze Zeit später sterben zwei weitere Mitarbeiter der Nordhessenbank, offensichtlich ein Doppelmord, der als Unfall getarnt werden sollte. Hauptkommissar Paul Lenz muss sich in seinem elften Fall mit einem äußerst arroganten, skrupellosen, machtbesessenen Bankdirektor auseinandersetzen, welcher nur die nötigsten Informationen preisgibt und Lenz wie auch Thilo Hain ein ums andere Mal abblitzen lässt. Hiervon lassen sich die beiden Kommissare aber keinesfalls beirren und ermitteln unerbittlich in den Reihen der Nordhessenbank. Doch ist hier wirklich der Täter zu finden oder wurde Sven Vontobel gar von einem geprellten Kunden ermordet und in welchem Zusammenhang zu diesem Fall steht der offensichtliche Doppelmord? Lenz und Hain ermitteln in alle Richtungen und nehmen dabei auch das  Privatleben des Bankdirektors genauestens unter die Lupe und stoßen hierbei auf ein wohlgehütetes Geheimnis. Matthias P. Gibert greift in seinem aktuellen Lenz-Krimi wieder einmal ein brisantes Thema auf und zeigt dabei, wie schnell es gehen kann, gutgläubig dem Reiz nach dem großen Geld zu verfallen. Das böse Erwachen kommt schneller als einem lieb ist, die Banken sind mit entsprechenden Klauseln bestens abgesichert und ehe man es sich versieht, ist das hart ersparte Geld auf und davon. Nur die Bank und der Kundenberater freuen sich. Der Fall entwickelt sich wieder einmal sehr gut durchdacht und ist komplex angelegt, aber durch die beschriebenen Einzelschicksale wirkt der Krimi auch stellenweise sehr eindringlich und bedrückend. Die Spannung kommt ebenfalls nicht zu kurz und die spitzfindigen Dialoge zwischen Lenz und Hain, die nicht nur Kollegen, sondern auch sehr gute Freunde sind, sorgen zudem für beste Krimiunterhaltung. Fazit: Ein brisantes Thema spannend, komplex und eindringlich umgesetzt, wobei das lockere Geplänkel der Kommissare die bedrückende Stimmung immer wieder aufheitert.

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