Matthias P. Gibert Schmuddelkinder

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Inhaltsangabe zu „Schmuddelkinder“ von Matthias P. Gibert

Baunatal, Nordhessen. Der pensionierte Erzieher Dieter Bauer wird durch einen Schlag auf den siebten Halswirbel getötet. Am Abend des nächsten Tages wird Ruth Liebusch tot aufgefunden - ebenfalls eine ehemalige Erzieherin, ebenfalls getötet durch einen Schlag auf den siebten Halswirbel. Und es gibt noch eine Gemeinsamkeit zwischen den Opfern: Beide waren in den 70er Jahren im Karlshof tätig, einem berühmt-berüchtigten Jugendheim südlich von Kassel.
Kommissar Paul Lenz vermutet einen Serienkiller. Was ihn jedoch verwirrt: Die Morde haben beinahe zur gleichen Zeit, räumlich weit voneinander entfernt stattgefunden …

Wahnsinnig gutes Buch

— emily2901

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  • Rezension zu "Schmuddelkinder" von Matthias P. Gibert

    Schmuddelkinder

    Buecherfreundin

    11. January 2011 um 20:13

    Zwei Personen werden kurz hintereinander brutal ermordet. Beide waren pensionierte Erzieher und Beide waren in den 70er Jahren im Kalshof tätig. Damals wie heute ein Jugendheim für schwer erziehbare Jugendliche. Kommissar Paul Lenz aus Kassel glaubt erst an einen Serienkiller. Doch dann führt ihn die Ermittlung weit zurück in die Vergangenheit. Aber nicht nur die Aufklärung der Morde erweist sich als äußerst schwierig, auch in seinem Privatleben steht er einigen Problemen gegenüber. Seine langjährige, heimlich Geliebte hat sich von ihrem Mann getrennt und ist bei ihm eingezogen. Eigentlich ein Grund zur Freude, wenn nicht gerade dieser Mann der Oberbürgermeister wäre. Der seine Position nutzt um Paul Lenz das Leben und die Arbeit so schwer wie möglich zu machen. Schmuddelkinder ist schon der 6. Fall mit Kommissar Paul Lenz. Ein gut geschriebener Krimi der alles bietet was man erwarten kann. Interessante Protagonisten, eine gut durchdachte Geschichte und eine unterhaltsame Rahmenhandlung. Ein gelungener Kriminalroman, der neugierig macht auf mehr.

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  • Rezension zu "Schmuddelkinder" von Matthias P. Gibert

    Schmuddelkinder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. November 2010 um 10:21

    In Kassel werden ein Mann und eine Frau zur selben Zeit brutal niedergestreckt und erstochen. Beide waren in den siebziger Jahren als Erzieher in einem Heim für Kinder und Jugendliche tätig. Kommissar Paul Lenz, der sich auch privat mit einigen Turbulenzen auseinandersetzen muss, begibt sich mit seinem Team auf Spurensuche und versucht eventuelle Zusammenhänge aufzudecken. "Schmuddelkinder" ist Lenz' sechster Fall, für mich war es der erste. Obwohl mir die Personen und das bis dato stattgefundene Privatleben des Kommissar Lenz fremd waren, habe ich mich schnell in das Geschehen eingefunden. Paul Lenz wirkt sympathisch und menschlich. In dieser Geschichte erlebt er einschneidende und folgenschwere private Veränderungen, deren ausführliche Schilderungen mich allerdings zunehmend gestört haben. Die Handlung des eigentlichen Kriminalfalls ist klar und logisch durchstrukturiert und führt in ein Kinder- und Jugendwohnheim der siebziger Jahre. Der Leser erhält einen interessanten Einblick in Erziehungsmethoden und -ziele von damals, die sich zwar eindeutig von den heutigen unterscheiden, die aber dennoch nicht an Aktualität verloren haben. Die dargestellten Figuren erscheinen glaubhaft und realistisch. Bei der Aufklärung der Morde kommen immer neue Aspekte hinzu und Überraschungsmomente fließen ein, so dass die Spannung kontinuierlich steigt und die Lösung bis kurz vor dem Ende offen bleibt. Matthias P. Gibert ist mit "Schmuddelkinder" gute Krimi-Unterhaltung gelungen, die sich leicht lesen lässt, und die auf weitere Fälle des Kommissars neugierig macht.

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  • Rezension zu "Schmuddelkinder" von Matthias P. Gibert

    Schmuddelkinder

    DieBuchkolumnistin

    Als der 72-jährige Dieter Bauer von der Beerdigung seiner Frau nach Hause kommt, da bricht eine ganze Welt für ihn zusammen. Monatelang hatte er sie gepflegt, jahrelang war sie seine einzige Aufgabe und nun wurde ihm diese entgültig genommen. "Wie lange, dachte er, werde ich mich plagen müssen mit der nun einsetzenden Einsamkeit und den zunehmend unangenehmer werdenden Zipperlein des Alters?" Nicht wirklich lange, denn noch bevor der Tag sein Ende findet wird Dieter Bauer in seiner eigenen Wohnung brutal ermordet. Hauptkommissar Paul Lenz aus Kassel zieht unter aufregenden Umständen gerade mit seiner Geliebten Maria zusammen, als ihn der Anruf erreicht und er den Fall Dieter Bauer eröffnen muss. Zunächst gibt es wenig Spuren, nur ein Zettel mit der Nachricht "Kein Raubmord" wurde vom Täter zurückgelassen. Aber wer hätte dann Interesse daran einen alten Mann umzubringen? Erst als eine weitere Leiche gefunden wird, scheint Bewegung in die Sache zu kommen - beide Tote arbeiteten vor Jahren in einem Kinderheim und waren nicht gerade für ihre verständnisvolle und sympathische Umgehensweise mit den Jugendlichen bekannt. Steckt etwa ein früherer Zögling dahinter, der sich nach all den Jahren rächen will? Paul Lenz und sein Kollege Thilo Hain ermitteln in der Vergangenheit der ehemaligen Erzieher und stossen auf wenig Erfreuliches. Doch nicht jeder redet gern über Vergangenes und so sind die Kommissare bald selbst in Gefahr.... Matthias P. Gibert hat bereits fünf Kriminalromane mit Hauptkommissar Paul Lenz geschrieben, ich stiess leider erst jetzt auf diese tolle Reihe aus dem Gmeiner Verlag (aufmerksam wurde ich durch das tolle Cover, welches die Bücher des Verlags alle gemeinsam haben). Gibert beschreibt in einer sehr langsamen und natürlichen Art von den Geschehnissen, die Charaktere sind menschlich und realistisch beschrieben, die Taten nachvollziehbar und es gibt keine actionreichen Verfolgungsjagden oder problembeladenen Polizisten wie in vielen aktuellen Krimireihen. Wir werden hier auf einen Fall hingewiesen, der der eigenen Vergangenheit des Autors entstammt und umso glaubwürdiger beschreibt er uns auf 370 Seiten tragische Ereignisse, die dann mehrere Morde zur Folge haben. Als Leser kann man bis zum Schluss mitermitteln - ich bin aber trotz jahrelanger Krimierfahrung nicht auf den Täter gekommen. Sehr sympathische Hauptdarsteller, ein sehr gut aufgebauter und im Stil gut zu lesender Krimi mit Kommissar Paul Lenz, den ich ab jetzt öfter bei seiner Arbeit begleiten will. Fünf Sterne für perfekte Kriminalunterhaltung, für einen Roman, bei dem ich jede einzelne Seite genossen habe!

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  • Rezension zu "Schmuddelkinder" von Matthias P. Gibert

    Schmuddelkinder

    hproentgen

    12. August 2010 um 12:07

    “Hallo, Herr Bauer“, erwiderte der Besucher freundlich. „Ich wollte Ihnen persönlich mein Beileid aussprechen zum Tod Ihrer Frau.“ „Kennen wir uns?“, wollte Bauer irritiert wissen, nachdem er das teilweise vom Schild einer Baseballkappe verdeckte Gesicht des Mannes erneut betrachtet hatte. Ohne zu antworten, drängte der sich an ihm vorbei und stand ein paar Sekundenbruchteilen später im Hausflur. „Schön hier“, erklärte er selbstbewusst. „Was fällt Ihnen ein?“, herrschte Bauer den Eindringling an, doch der nahm überhaupt keine Notiz vom Ärger des Witwers und ging langsam weiter ins Wohnzimmer. Der alte Mann folgte ihm. Zwei Menschen werden auf gleiche brutale Art ermordet, jedesmal mit einem Brief "Kein Raubmord". Beide waren alt, pensioniert. Und beide waren vor vielen Jahren Heimerzieher im Jugendheim Karlshof-Wabern. Bald entdeckt Kommissar Paul Lenz, wie das Leben sich damals, in den Siebziger Jahren, in Erziehungsanstalten für die Zöglinge darstellte. In den letzten Monaten wurde die Öffentlichkeit mehrfach schockiert mit Berichten über die Zustände in Eliteinternaten in den Siebziger Jahren. Wenn aber selbst in Vorzeigeinstituten derartige Mißstände geherrscht haben, dann lässt sich leicht vorstellen, wie es in "Besserungsanstalten" ausgesehen hat, in denen Erzieher tätig waren, die in Schnellkursen in wenigen Wochen herangezüchtet wurden und einer autoritären Pädagogik verhaftet waren. Der Autor Matthias Gibert hat damals die Erziehungsanstalt Karlshof selbst erleben müssen, war einer der ganz wenigen, der danach keine Knastkarriere antraten. Auch wenn die Geschichte im Buch erfunden sein dürfte, zeigt sie uns gut die Verhältnisse in diesen "Besserungsanstalten" zur damaligen Zeit. So entstand ein spannender Krimi und ein bedrückendes Zeitportrait. Dass er das außerdem geschickt mit der Jetztzeit verbindet, in dem der Kommissar Lenz Ärger mit dem Oberbürgermeister "Schoppen-Erich" bekommt, weil dessen Frau zu dem Kommissar zieht, weshalb ein Absolvent des Karlshofs ... Aber nein, das müsst ihr schon selbst lesen. Einen Haken hat das Buch aber: Die Spannung, die Nähe zu den Ereignissen und den Figuren, baut sich erst langsam auf. Anfänglich wollte ich es öfters weglegen. Ich habe es nicht getan, Gott sei Dank. Ein wenig langer Atem lohnt sich also in diesem Fall. Leseprobe: leider keine Leseprobe Schmuddelkinder, Krimi, Matthias P. Gibert, Gmeiner, Juli 2010 ISBN-13:, gebunden, 372 Seiten, Euro 11,50

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