Matthias P. Gibert Zeitbombe

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Inhaltsangabe zu „Zeitbombe“ von Matthias P. Gibert

Zwischen Kassel und Fulda überfährt ein ICE einen Mitarbeiter der Kripo Kassel. Der tragische Vorfall wird als Suizid zu den Akten gelegt. 14 Tage später der nächste Tote: Erneut ein Polizeibeamter, wieder von einem Zug getötet. Kommissar Paul Lenz beginnt an der Selbstmordvariante zu zweifeln. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen mehr als 20 Jahre zurückliegenden Mordfall. Lenz gräbt trotz massiver Behinderungen aus den eigenen Reihen die alten Akten aus und stellt fest, dass die Sachlage damals nicht so eindeutig war, wie es die Beteiligten heute darstellen …

Kassel - Krimi

— MissNorge

Fazit: Eine realistisch angelegte, sich vielschichtig entwickelnde, interessante Story, die mit ein wenig Kritik an der Lokal- und Landespolitik versehen ist und einem sehr menschlich agierenden Hauptkommissar.

— Bellexr

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Hat mir sehr, sehr gut gefallen. Tolles Ermittlerduo!

xxAnonymousxxx

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Enttäuschend. Die Story verliert sich in zu vielen Handlungssträngen, was das Mitgefühl für die Protagonisten erschwert.

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  • Rezension zu "Zeitbombe" von Matthias P. Gibert

    Zeitbombe

    anja_bauer

    01. November 2011 um 19:58

    Polizeikommissar Paul Lenz und sein Kollege Thilo Hein ermitteln in einen scheinbaren Selbstmord, der sich jedoch schnell als Mord herausstellt. Zwei ihrer Kollegen sind von einen Zug an gleicher Stelle überfahren worden. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf ungereimtheiten, wobei sie dann auf Rüdiger Bornmann treffen, der unter ständiger Beobachtung von Polizisten ist. Bornman hat damals seine Frau umgebracht und musste dafür ins Gefängnis. Dort hat Rüdiger dann einen Mithälfling erstochen und bekam nochmals Nachschlag mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Seit dem Vorfall im Gefängniss ist Bornmann gehbehindert. Doch Lenz glaubt nach Recherchen, das Bornman garnicht schuld an dem Tod seiner Frau hat. Lenz und Hein ermitteln weiter und kommen somit dem Geheimnis langsam auf die Spur. Das Ende ist im zweiten Drittel des Krimis schon zu erwarten und irgendwo hat es mich dann an einen realen Fall von Justizirrtum erinnert... Was mich jedoch an dem Buch echt stört, ist dieses übertriebende Gerede, das sich wie ein roter Faden durchs Buch zieht. Z.b. "... Aber die Fee der zum Suizied Bereiten.. seinen Aggregratzustand geändert" oder "abgeknipst" anstatt selbst getötet. Auch die Verwendung der Spitznamem finde ich ein bischen fehl am Platz: Wasserpfeifen Nobby, RW.." Das nervt ein wenig. Ich könnte ein paar solcher übertriebendes Gerede aufzählen (Kriminalrat Zwick redet nicht ins Telefon, sondern in ein Gerät vor seinen Mund / oder er zischt in das kleine Mikrofon, anstatt ins den Hörer) Überhaupt finde ich die Unterhaltung so gehalten, als würden da Kaffeekränzchen abgehalten. Und dann sind ja noch die dauernden Fremdwörter, mit denen ich garnichts anfangen konnte. Was in aller Welt ist Insubordination? Bis ungefähr zum zweiten Drittel des Buches fehlt es an Spannung. Dann wird es ein bischen spannend, aber auch nur (man ahnt schon, wer es war und warum), weil man wissen will, wie es endet. Die Personen sind mir auch nicht gerade so super symphatisch gewesen. Fazit: Wer einen leichten Krimi mag mit vielen übertriebenen Gerede und der Fremdwörter lernen will, für den ist das Buch genau das richtige. Aber wer gerne einen spannenden Thriller liebt, der sollte nach meiner Meinung die Finger von dem Buch lassen.

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  • Frage zu "Zeitbombe" von Matthias P. Gibert

    Zeitbombe

    anja_bauer

    Ich habe das Buch "Zeitbombe" gestern zugeschickt bekommen, allerdings ohne Abnsender ohne garnichts. Nun weiß ich garnicht, woher das kommt. Werde es auf jeden Fall lesen und hieer auch eine Rezession schreiben. Aber merkwürdig ist das schon :-)

    • 4
  • Rezension zu "Zeitbombe" von Matthias P. Gibert

    Zeitbombe

    Gospelsinger

    03. July 2011 um 01:30

    Ein Polizist begeht Selbstmord, indem er sich vor einen Zug wirft. So etwas kommt vor, auch wenn es im Fall dieses Kollegen unerwartet war. Aber als zwei Wochen später an exakt der gleichen Stelle erneut ein Polizist von einem Zug überrollt wird, kommen Zweifel an der Selbstmordthese auf. Gleichzeitig wird der Häftling Rüdiger Bornmann aus der Sicherheitsverwahrung entlassen, weil ein EU-Urteil das vorschreibt. Dafür wird er rund um die Uhr von der Polizei überwacht, obwohl er gehbehindert ist. Er hat also keine Möglichkeit, etwas Illegales zu tun. Oder? Auf den ersten Blick haben die beiden Handlungsstränge nichts miteinander zu tun. Aber Hauptkommissar Paul Lenz stößt bei seinen Ermittlungen über die Polizistentode auf den Fall Bornmann. Handelte es sich um einen Justizirrtum? Hat Bornmann zu Unrecht 21 Jahre im Knast verbracht? So richtig stutzig wird Paul Lenz, als sein inzwischen pensionierter ehemaliger Chef Ludger Brandt sich brennend für den Fall interessiert. Während sich das Privatleben von Paul Lenz endlich ein wenig ordnet, wird es auf der Arbeit unruhig. Der neue Chef scheint nicht gerade durch seine Fachkenntnis oder wegen seiner Führungsqualitäten aufgestiegen zu sein. Und er hat Paul Lenz auf dem Kieker. Dies ist der achte Krimi dieser Reihe, und der zweite, den ich gelesen habe. Es macht überhaupt keine Probleme, ihn ohne Kenntnis der anderen Bände zu lesen. Die aktuelle Debatte um die Sicherheitsverwahrung wird hier ganz hervorragend integriert, ohne zu polemisieren. Über Sinn und Unsinn des EU-Urteils kann und soll sich jeder selbst Gedanken machen. Welch absurde Auswirkungen Urteile einer weit entfernten Instanz haben können, wird jedenfalls sehr anschaulich dargestellt. Mir hat dieser Krimi ausgesprochen gut gefallen. Der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen sorgt für eine ständige Spannung, die sich bis zum rasanten Finale immer mehr steigert, wenn deutlich wird, wie die beiden Stränge miteinander verbunden sind und was innerhalb des Polizeiapparats geschehen ist. Der Schreibstil ist flüssig, die Protagonisten sind mir sympathisch, und das Privatleben der Figuren nimmt nicht zu viel Raum ein, sondern sorgt für die Authentizität der Charaktere. So kann die Reihe weitergehen…

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  • Rezension zu "Zeitbombe" von Matthias P. Gibert

    Zeitbombe

    Bellexr

    01. July 2011 um 06:07

    Der Tunnel bringt den Tod . Als Paul Lenz und sein Partner Thilo Hain zu einem Selbstmord am Rengershausener Tunnel gerufen werden, glauben sie noch an den Selbstmord eines Kollegen, auch wenn die Ermittlungen nicht unbedingt einen Grund ergeben, warum sich Norbert Schneider hätte umbringen sollen. Kaum ist der Fall zu den Akten gelegt, ereignet sich genau 2 Wochen später an genau demselben Eisenbahntunnel wieder ein Selbstmord, wieder ist es ein Polizeikollege. Nun wird Lenz stutzig, zumal sein gerade in Pension gegangener Chef Ludger Brandt sich sehr für den Fall zu interessieren scheint und ihr jetziger Chef, Kriminalrat Franz Zwick, die beiden Fälle partout als Selbstmorde deklarieren möchte. Der Kasseler Hauptkommissar fängt an, in der Vergangenheit der beiden toten Kollegen zu forschen und stößt schon bald auf einen 20 Jahre zurückliegenden Fall, indem die Beweislage absolut nicht eindeutig war, der Verdächtige jedoch lebenslänglich erhalten hat. . Eines vorweg: Auch wenn es sich bereits um den 8. Fall von Hauptkommissar Paul Lenz handelt, kann man den Krimi problemlos ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen. . Matthias P. Gibert geht in seinem aktuellen Krimi nicht nur dem Thema Justizirrtum nach, sondern thematisiert auch die Sicherungsverwahrung. Hier vor allem das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, welches besagt, dass nachträglich verordnete Sicherungsverwahrung verfassungswidrig ist. Deswegen müssen hiervon betroffene Straftäter nach ihrer Entlassung in Deutschland unter einer 24-stündigen Überwachung stehen. Dies allerdings ohne erhobenen Zeigefringer, sodass man sich über das Für und Wider selbst seine Gedanken machen kann. . Der komplette Krimi ist realistisch umgesetzt und so kann man auch gut die stupide Arbeit der betroffenen Beamten nachvollziehen, die zu solchen Überwachungen abgestellt sind und denen durch die Monotonie ihrer Arbeit durchaus auch Fehler unterlaufen können. Wobei allerdings ein Beamter auch dermaßen unsympathisch beschrieben wird, dass man ihm von Herzen diese stupide Arbeit gönnt. . Der Krimi gestaltet sich von Anfang an sehr spannend und rätselhaft. Der Autor wechselt ständig zwischen den Ermittlungen von Lenz und dem Ex-Sträfling Rüdiger Bornmann, der nach gut 20 Jahren aus der Haft entlassen wird. Man ahnt natürlich, dass Bornmann irgendwie in Verbindung mit den Todesfällen stehen muss, sonst würde der Autor diesen Erzählstrang schließlich nicht mit einbauen, hat aber lange Zeit keine Ahnung, um welche es sich handelt. Zumal Bornmann rund um die Uhr bewacht wird und eine starke Gehbehinderung hat. Dank ihrem Ex-Chef, der ein auffälliges Interesses an dem Fall hat, erhalten Lenz und Hain einen vermeintlich heißen Tipp und man fragt sich mit der Zeit schon, inwieweit Ludger Brandt in die Ermittlungen verwickelt ist. Denn das hier ganz offensichtlich etwas in den Kreisen der Kassler Polizei vorgefallen sein muss, ist einem schnell klar, denn dass zwei Polizisten, die sich auch noch persönlich kannten, an genau derselben Stelle Selbstmord begehen, ist schon mehr als seltsam. . So entwickelt sich die Story komplex, interessant und vor allem sehr spannend, hierfür sorgt auch der fesselnde, lebendige Schreibstil des Autors. Lenz und sein Team ermitteln mehr oder weniger auf eigene Faust, da sie von ihrem neuen Chef Zwick absolut keine Unterstützung erhalten. Dieser ist ein Speichellecker bei seinen Vorgesetzten und Leuten, die etwas zu sagen haben und seine Mitarbeiter behandelt er respektlos und sehr von oben herab. . Daran lässt sich Lenz jedoch nicht stören, geht ihm soweit als möglich aus dem Weg und ermittelt mit stoischer Ruhe weiter. Kraft dazu schöpft er aus seinem Privatleben. Die Scheidung seiner Freundin Maria vom Oberbürgermeister Kassels steht kurz bevor und Maria hat ihm durch die Blume zu verstehen gegeben, dass sie ihn heiraten möchte. Mit den Einschüben in Lenz Privatleben nimmt Matthias P. Gibert zwar immer mal wieder etwas die Spannung aus der Story heraus, dies ist jedoch absolut nicht störend, da man so den Hauptkommissar selbst besser kennenlernt. Und dieser ist ein sympathischer, zwar manchmal zu Wutausbrüchen neigender Mensch, aber ansonsten sehr umgänglich, teamorientiert, verzeiht auch mal einen Fehler und gesteht sich seinen Schwächen ein, wenn auch zähneknirschend. . Fazit: Eine realistisch angelegte, sich vielschichtig entwickelnde, interessante Story, die mit ein wenig Kritik an der Lokal- und Landespolitik versehen ist und einem sehr menschlich agierenden Hauptkommissar.

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