Matthias Politycki

 3,8 Sterne bei 220 Bewertungen
Autor*in von Das kann uns keiner nehmen, Jenseitsnovelle und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Matthias Politycki

Matthias Politycki gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Werk besteht aus über dreißig Büchern, darunter Romane, Erzähl- und Gedichtbände, sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Zuletzt erschienen von ihm der Roman Das kann uns keiner nehmen, vom Spiegel als "Deutschland-Roman vor afrikanischer Kulisse" gerühmt, der zu einem großen Publikumserfolg wurde, sowie die vielbeachtete Streitschrift Mein Abschied von Deutschland.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Alles wird gut (ISBN: 9783455015843)

Alles wird gut

Erscheint am 03.04.2023 als Gebundenes Buch bei Hoffmann und Campe.

Alle Bücher von Matthias Politycki

Cover des Buches Das kann uns keiner nehmen (ISBN: 9783455009255)

Das kann uns keiner nehmen

 (106)
Erschienen am 05.05.2021
Cover des Buches Jenseitsnovelle (ISBN: 9783442473632)

Jenseitsnovelle

 (49)
Erschienen am 01.02.2011
Cover des Buches Herr der Hörner (ISBN: 9783455811674)

Herr der Hörner

 (12)
Erschienen am 22.07.2013
Cover des Buches Samarkand Samarkand (ISBN: 9783442481422)

Samarkand Samarkand

 (10)
Erschienen am 16.03.2015
Cover des Buches In 180 Tagen um die Welt (ISBN: 9783442471133)

In 180 Tagen um die Welt

 (8)
Erschienen am 11.11.2009
Cover des Buches Weiberroman (ISBN: 9783455811773)

Weiberroman

 (9)
Erschienen am 22.07.2013
Cover des Buches Mein Abschied von Deutschland (ISBN: 9783455014396)

Mein Abschied von Deutschland

 (5)
Erschienen am 02.03.2022
Cover des Buches 42,195 (ISBN: 9783455503388)

42,195

 (4)
Erschienen am 11.03.2015

Neue Rezensionen zu Matthias Politycki

Cover des Buches Das kann uns keiner nehmen (ISBN: 9783455009255)
Aqua__s avatar

Rezension zu "Das kann uns keiner nehmen" von Matthias Politycki

Eine unglaubliche wahre Geschichte...
Aqua__vor 7 Monaten

Man hat gleich das Gefühl mittendrin zu sein. Auf dem Weg auf dem Berg zur Spitze oder Krater :-). Sehr schöner Einsteig. Ich habe mir auch immer wieder das Buchcover angeschaut und mir vorgestellt hoch oben wie Hans da hoch marschiert und auf einmal vor "Tscharlie" steht. Herrlich! Kann es mir buchstäblich vorstellen. Besonders, da ich mittlerweile zwar schon seite ingen Jahren in Bayern lebe - komme aus NRW - aber mir teilweise immer noch fremd zum Teil vorkomme. und was dnekt wohl ein Hamburger plätzlich ausgerchnet auf einem der höchsten Berge einen Bayrer zu treffen. Naja so viel seit verraten, Antwort gibt's im Buch ;-)
Im normalen Leben wären die beiden auf jeden Fall bestimmt nicht so aufeinander getroffen und hätten so miteinander auskommen müssen.
Denn ein Sturm sorgt dafür, dass sie das erste mal zusammenhalten müssen.
Ein absolut lustiges Buch und echt gut geschrieben, dass man zügig durchlesen kann. Aber gut momentan hat man ja leider auch etwas Zeit dazu. Die habe ich mir auf jeden Fall ein Wochenende lang genommen.
Wie Denis Scheck auf dem Rückencover schon sagt: "Das Buch hat eine ganz eigene Sprache, die einen in den Bann zieht". Und ich meine jetzt nicht nur den bayrischen Teil.

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Cover des Buches Das kann uns keiner nehmen (ISBN: 9783455009255)
B

Rezension zu "Das kann uns keiner nehmen" von Matthias Politycki

Afrikareise auf ungewöhniche Art
beme65vor 7 Monaten

Nach den Lesen der Leseprobe war ich sehr gespannt auf dieses ungewöhnliche Buch zweier sehr veschiedener Charaktere, die sich – nicht freiwillig – am Krater des Kilimantscharo zusammenfinden müssen.
"Das kann uns keiner nehmen" beschreibt diese zwei Reisenden, die unterschiedlicher nicht sein können. Tscharlie, der Urbayer trifft auf Hans, den Hanseaten, der versucht durch diese Reise eine Frühere zu verarbeiten. Die Geschichte basiert zwar auf den Erlebnissen des Autors, jedoch ist es trotz allem ein fiktiver Roman. Leider konnte mich der Schreibstil des Autors überhaupt nicht überzeugen und hat mich gar nicht angesprochen. Dadurch wurde das Lesen sehr anstrengend und mühsam, weil ich einfach nicht in die Geschichte gefunden habe und mir die Charaktere fremd blieben und keinerlei Emotionen bei mir erwecken konnten. Die Nebenfiguren der Erzählung waren mir näher als die Hauptakteure. Leider hat es sich mühsam bis zum Ende hingezogen und ich muss feststellen, dass dies kein Buch für meinen Bücherschrank ist.

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Cover des Buches Mein Abschied von Deutschland (ISBN: 9783455014396)
Eileen_Dierners avatar

Rezension zu "Mein Abschied von Deutschland" von Matthias Politycki

Ein politischer Essay
Eileen_Diernervor 10 Monaten

In "Mein Abschied von Deutschland" erläutert Politycki seine Beweggründe, aus Deutschland auszuwandern. Sein Hauptargument ist hier die mangelnde Fähigkeit der Bevölkerung, eine Debatte zu führen.

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich das Buch nach 39 (von 131) Seiten abbrechen soll. Ich habe mich schließlich doch dazu entschieden, weil ich kein Interesse dann hatte, die (so empfinde ich es) von Frust und Zorn getränkten Zeilen zu lesen. Politycki fokussierte sich in dem Abschnitt, den ich gelesen habe, auf das Gendern.

Er redet im Zusammenhang damit von einer Elite, die der Bevölkerung das Gendern aufzuzwingen will. Wo ist diese Elite? Ich, eine 22-jährige Studentin, sehe meine Generation und ältere Menschen, die es uns gleichtun. Das Ziel dieses Sprachwandels (der übrigens in den seltensten Fällen natürlich ist, Stichwort standard language und dialect/accent; die Künstlichkeit des Genderns ist ein weiteres Merkmal, das der Autor kritisiert) ist es nicht, Menschen auf die Nerven zu gehen, sondern auf diejenigen Rücksicht zu nehmen, die sich vom generischen Maskulin diskriminert fühlen. Das generische Maskulin würde nicht so benutzt werden, wenn unsere Welt nicht derart vom Patriarchat geformt wäre - also ist es auch nicht gerade "natürlich".

Dass Politycki derart allergisch aufs Gendern reagiert, kann ich mir nur so erklären, dass er mit der sehr extrem und radikalen Seite damit zu tun hatte - wobei ich mich manchmal frage, ob das nicht eher mit Humor zu nehmen ist. Denn kein:e klare:r Gender-Vertreter:in würde "Mensch:in" statt "Mensch" schreiben oder sagen - um nur ein Beispiel zu nennen.

Im Gegensatz dazu fand ich seine Argumente für ein vernünftiges Debattieren überzeugend. Beide Seiten müssen aufeinanderzukommen - durch Zuhören. Nur so kann ein intellektueller Kompromiss geschaffen werden. Vielleicht hat er recht und das Gendern wird zwar jetzt noch nicht überzeugen, dafür aber in ein paar Jahrzehnten, wenn sich beide Seiten aufeinanderzubewegt haben und so eine vernünftige Lösung gefunden haben. Ich kann durchaus verstehen, wenn Menschen misstrauisch werden, allein wenn sie verschiedene Schreibweisen lesen: "Bürger:innen", "Bürger_innen", "Bürger*innen", "Bürgerinnen und Bürger" ... Natürlich ist hier ein vernünftiger Konsens gefragt. 

Alles in allem war es für mich interessant zu erfahren, wie ein Gender-Gegner die Debatte wahrnimmt. Nur durch das Austauschen unserer Sichtweisen können wir lernen, wie wir am besten gegenseitig vermitteln und letzten Endes eine Lösung finden.






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Letzter Beitrag von  Dajobamavor 2 Jahren

Ertauscht.... Aber mach dir keinen Kopf, ist nicht so schlimm! Kann ich sicher tauschen!

Zum Thema

Ich lade ein zur Leserunde meines neu erschienenen Romans und freue mich auf lebhafte Teilnahme und Diskussion!

Der Klappentext:

Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen – dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten?

Tragikomödie, Thriller, gesellschaftliches Horror-Szenario, Außenseiter-Liebesgeschichte voller schrill-abgründiger Charaktere: Der neue Roman des Autors von „Familie Fisch macht Urlaub“ ist eine packende Groteske über den Krieg in unserer Welt, sein schweigsamer Held ein moderner Simplicissimus.

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32 BeiträgeVerlosung beendet
MichaelWaesers avatar
Letzter Beitrag von  MichaelWaeservor 7 Jahren
Hallo, Schön, dass es doch noch geklappt hat. Danke, und wie sagt man: Empfehlen Sie uns weiter! MW

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