Matthias Praxenthaler Horst der Held

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Inhaltsangabe zu „Horst der Held“ von Matthias Praxenthaler

Lebe wie Horst - und alles ist möglich!

Sein Name ist Gurk. Horst Gurk. 1970 in Troisdorf geboren, wird er bereits mit fünf Jahren von seinen Eltern mit Kassenbrille und Zahnspange ausgestattet. Fortan gehört er zu den Kindern, mit denen keiner spielen will. Selbst ein Bombenanschlag auf den Mathelehrer und ein paramilitärischer Angriff auf ein Wildtiergehege können seine Popularität nicht so recht steigern. Doch dann gewinnt Horst mit 22 als zehntausendster Besucher eines Puffs eine Reise nach Vietnam...

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  • Leider keine literarische Heldentat

    Horst der Held

    mehe

    10. August 2017 um 18:03

    Dieses Stück Trash-Literatur nimmt uns mit in das Leben von Horst Gurk. Von der Taufe bis zum Grab ist sein Weg gepflastert mit Stolpersteinen und Fettnäpfchen und kein Klischee wird vergessen.Gestraft mit seinem altmodischen Namen und seinen konservativen Eltern führt Horst eine schreckliche Kindheit und Jugend geprägt von Unterdrückung. In der Schule sind es die stärkeren und cooleren, nicht aber schlaueren, Kinder die ihn hänseln, zuhause regieren Mama und Papa bis über die Volljährigkeit hinaus.Der Erfolg seiner Emanzipationsversuche ist wenn überhaupt eher kurzfristig. Dennoch führt er ein geheimes Zweitleben und probiert sich aus wie Jugendliche es eben so machen. Vorbild ist hier stets der coole Kinoheld Rambo.Da es auch in der Liebe lange Zeit nicht klappt - wer hätte es gedacht - besucht Horst eines Tages ein Bordell, um seine Jungfräulichkeit endlich zu verlieren. Dieser Schritt verändert alles und bringt so einiges ins Rollen. Horst steht vor einem Selbstfindungs- und Survivaltrip in die Freiheit, denn er hat als 10.000 Besucher besagten Freudenhauses eine Reise nach Vietnam gewonnen. Zwar ist Horst nun befreit von all den Lasten der Kindheit und Jugend doch sein Leben bleibt turbulent und er lässt keine Skurrilität und Abstrusität aus. Happy End? - Naja!Dieses Buch verspricht Lachanfälle, geerntet hat es von  mir aber vielmehr Kopfschütteln und oft auch ein bisschen Ekel.Die Handlung ist ziemlich sinnfrei und die Geschichte auch an allen Ecken und Enden reichlich überzogen. Besonders schlimm fand ich die finale Abstumpfung des Titel"helden", der ja eigentlich kein Dummer war aber letztendlich zu viel Rambo gesehen hat. Rebellion schön und gut aber das muss nicht sein!Vielleicht trifft das Ganze eher den Humor pubertierender Jungen, die gerade eine ähnliche Selbstfindungsphase durchlaufen. Aber selbst die sollten sich lieber kein Beispiel an Horst nehmen - hier sieht man nur, wie man es besser NICHT macht. Absolut nicht heldenhaft! 

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  • Rezension zu "Horst der Held" von Matthias Praxenthaler

    Horst der Held

    Marion

    01. June 2009 um 17:02

    Das passiert mir selten - aber dieses Buch habe ich nach ca. 120 Seiten entnervt aus der Hand gelegt. Der Anfang ist ja ganz nett, obwohl die "zwerchfellerschütternden Lachanfälle " bei mir nicht eingesetzt haben.
    Mit zunehmenden Seitenzahl wurde das Buch aber immer schlechter und dümmer.
    Das mußte ich mir nicht antun.

  • Rezension zu "Horst der Held" von Matthias Praxenthaler

    Horst der Held

    flo

    17. November 2008 um 20:27

    Also ich fand den Horst unterhaltsam. Natürlich ist es eine völlig bekloppte Geschichte aber genau sowas wollte ich auch lesen. Wer auf schwarzen Humor steht und sich gern für andere schämt kann da gerne zugreifen.

  • Rezension zu "Horst der Held" von Matthias Praxenthaler

    Horst der Held

    Jetztkochtsie

    07. November 2008 um 09:59

    Oh Mann, was ein Bockmist. Der Anfang verspricht ein spaßiges gänzlich unkorrektes und böses Lesevergnügen, ok der Schreibstil ist wirklich teilweise nicht so der Knaller, aber ich hab Lachen können. Als unser Freund Horst sich dann aber nach Asien aufmacht, da fängt das Elend an. Selten so einen Unfug gelesen. Der arme Horst tappert von Fettnapf zu Fettnapf und dann wird ihm auch noch eine Niere gestohlen. Sorry, zu viel des Schlechten und der Stil wurd auch immer schlechter. Mit 3 Promille ist das Buch vielleicht ganz nett. Nüchtern in der SBahn, hab ich die ganze Zeit gehofft, daß niemand das Buch kennt und mich als Leserin identifiziert. Horst hat es also nicht geschafft mein Held zu werden....

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