Linksaufsteher

von Matthias Sachau 
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Linksaufsteher
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Gute Fortsetzung von "Kaltduscher"

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Leichte Kost, macht aber viel Freude. Man sollte sich mit der Internet-Community etwas auskennen.

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Inhaltsangabe zu "Linksaufsteher"

Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist. Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 7 Jahre alt – und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548283197
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:15.04.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2014 bei Audio Media Verlag erschienen.

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    mysticcats avatar
    mysticcatvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Fortsetzung von "Kaltduscher"
    Gute Fortsetzung von "Kaltduscher"

    Der erste Band (Kaltduscher), den ich vor einigen Jahren gelesen habe, hat mir gut gefallen und daher war ich auf die Fortsetzung gespannt. Obwohl ich das Buch schon länger im Regal hatte, hat es irgendwie nie gepasst, schade, denn auch dieser Band hat mir gut gefallen.

    Oliver ist weiterhin in seiner Schrulligkeit und seinen Spleens witzig und liebenswert geblieben und ich war gespannt darauf, wie sich sein Leben abseits der WG weiterentwickelt und wurde dabei auch nicht enttäuscht.

    Ganz besonders witzig fand ich seine Einlagen, die später auch im Internet gelandet sind und die Idee des I-Koffers (ich kann mir das total gut vorstellen und wundere mich, dass so ein Produkt nicht neu am Markt seither erschienen ist).

    Anton ist mein liebster Charakter im Buch und es hat Spaß gemacht, seine Gespräche mit Oliver zu lesen.

    Die Handlung ist abgedreht, wie ich es in dem Buch auch erwartet habe und für mich vorhersehbar, was mich aber nicht gestört hat.

    Fazit: Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt. 

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    Leyias avatar
    Leyiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leichte Kost, macht aber viel Freude. Man sollte sich mit der Internet-Community etwas auskennen.
    Leichte Kost, macht aber viel Freude

    Inhalt:

    In Matthias Sachaus "Linksaufsteher - Ein Montagsroman" geht es um den etwas neurotischen Oliver Krachowitzer. Er hat wegen des guten Gehalts einen Job angenommen, den er überhaupt nicht mag. Da er nun mehr Geld hat, ist er aus seiner Männer-WG in eine eigene Wohnung gezogen. Das Alleinsein gefällt ihm aber überhaupt nicht, weswegen er sich seine alte WG zurück wünscht und viel Zeit in öffentlichen Bars verbringt. Jede Woche hat er Alpträume in der Nacht von Sonntag auf Montag, weswegen er am Montag dann konsequent seine schlechte Laune an anderen Menschen auslässt. Genau an so einem Tag begegnet er Lena, dass er sich in sie verliebt hat bemerkt er erst im Nachhinein. Um sie wiederzusehen und sein Verhalten wieder gut zu machen, ist er auf die Hilfe seines siebenjährigen Freundes Anton und seiner alten WG-Freunde angewiesen.

    Meine Meinung:

    Das Cover gefällt mir gut und passt mit seinem knalligen Motiv perfekt zum Buch. Dieses liest sich zum größten Teil sehr flüssig, man darf sich aber nicht von moderner Sprache und "internettypischen" Ausdrücken nerven lassen. Auch wenn Oliver aufgrund seiner schlechten Laune und seiner Neurosen großes Potential hat unsympathisch zu wirken, mag man ihn doch von Anfang an. Er wirkt bei allem so liebenswürdig und tollpatschig, dass man wirklich nur das Beste für ihn hofft. Die Dialoge und Olivers teilweise sarkastische Art sind sehr witzig. Wenn man sich ein wenig im Internet und mit Facebook auskennt, dann erkennt man doch einiges wieder und kann herzhaft über die ganzen Kommentare lachen. Das mit der Facebook-Community und OKrachs Aufstieg zum Helden dieser ist zwar etwas überzogen, aber in den Grundzügen durchaus realistisch. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass jemandem, der Facebook und das Internet allgemein nicht gut kennt, die Witze zum großen Teil verborgen bleiben.

    Die Figuren waren zum großen Teil sehr sympathisch. Besonders Anton und Olivers Freund Tobi haben mir gefallen. Allerdings ging mir die Sprache von Rüdiger Rodeo, der fast ausschließlich in Fremdwörtern spricht, ziemlich schnell auf die Nerven. Zuerst war es ja noch witzig und ich habe auch wirklich versucht zu verstehen wovon er spricht. Allerdings zogen sich solche Dialoge dann durch das ganze Buch und als Oliver auch noch in der gleichen Art geantwortet hat, habe ich die Stellen doch nur noch überflogen.

    Die Auflösungen am Ende kamen nicht sehr überraschend für mich. Nach spätestens der Hälfte des Buches war mir das alles klar gewesen. Das hat meine Freude an dem Buch allerdings nicht allzu stark gemindert. Es handelt sich hierbei ja nicht um einen Kriminalroman, bei dem alles auf die Auflösung hinausläuft.

    Fazit:

    Ein lustiges Buch, das genau das gehalten hat, was die Leseprobe versprochen hatte. Eher leichte Kost, die einem aber Spaß macht. Jemandem, der sich mit dem Internet und dessen "Community" nur schlecht auskennt, würde ich das Buch aber nur eingeschränkt empfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Viele tolle Szenen...

    Inhalt
    Wer kennt das nicht? Es ist Montag und die Woche will einfach kein Ende nehmen. Wer allerdings meint, ein Montagsmuffel zu sein, der sollte sich die Montage von Oliver ansehen. Denn wenn Oliver montags die Straße betritt, dann kommt es regelmäßig zu Geschrei und der Leser lernt immer wieder neue Schimpfwörter. Bis Oliver eines Tages an Lena gerät und sich unsterblich in sie verliebt...

    Meinung
    Die Charaktere sind skurril, gleichzeitig kann sich mit großer Sicherheit jeder in der einen oder anderen Szene wiederfinden. Und genau ist der Punkt – das Buch besteht aus vielen sehr unterhaltsamen Szenen. Folgt man dem Blog oder der Facebookseite von Matthias Sachau, hat man fast täglich etwas zu lachen. Anekdoten und alltägliche Beobachtungen mit einem Spritzer Ironie – das sind seine Stärken. Die Wirkung dieser kleinen witzigen Momente geht meiner Meinung nach aber bei dem Versuch unter, sie in eine komplette Handlung zu stecken.  

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    MissStrawberrys avatar
    MissStrawberryvor 5 Jahren
    Vorsicht: nicht in der Öffentlichkeit lesen - Lachkrämpfe!

    Herrlich! Matthias Sachau hat mich wieder und wieder zum laut Auflachen und zu Kicherkrämpfen gebracht. Gut, dass ich "Linksaufsteher" daheim gelesen habe und nicht in Bus oder Bahn oder Wartezimmer oder .....

    "Schief gewickelt" fand ich super gut, "Wir tun es für Geld war dann leider um Klassen schlechter, aber "Linksaufsteher" macht wieder RICHTIG Spaß!

    Man muss es einfach lesen, wie gekonnt Sachau facebook, i-pod & Co, schlechte Laune am Montag, das Verhalten Verliebter, Leben in WG's und Scheidungsspielchen überspannt zeichnet und lockerflockig auf die Schippe nimmt.

    Noch genialer ist, wie er all seine einzelnen Ideen miteinander verknüpft. Es entsteht ein Feuerwerk an Humor - absolut empfehlenswert! Ein Buch (oder e-Book), das man ungern zur Seite legt.

    Abschließend sei gesagt - wer bei dieser Lektüre nicht wenigstens Lächeln kann, der geht ganz sicher zum Lachen in den Keller ... Wer aber locker drauf ist und auch mal kritisch dem Technik- und Internetwahn gegenübersteht, ohne deshalb gleich noch im Mittelalter zu leben, der hat mit diesem Buch 352 köstliche Seiten!

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    P
    Pageturnervor 6 Jahren
    Montagmorgende können so hart sein

    In München geboren, vor vielen Jahren jedoch nach Berlin gezogen, ist Matthias Sachau heute Comedyautor und Texter. Seine Beobachtungsgabe, sein Sinn für Witz, Parodie und Slapstick machen den ganz eigenen Stil seiner Bücher aus. Bereits das Erstlingswerk "Schief gewickelt" war sehr erfolgreich.

    Inhalt:
    Oliver Krachowitzer, Werbesprecher, den man aus verschiedenen Spots kennt, lebt als Single allein. Er hängt seiner alten Männer-WG, die bereits in „Kaltduscher“ eine Rolle spielte, nach. Aus diesem Grund verwüstet er schon mal gern die eigene Wohnung in sentimentaler Erinnerung. Besonders plagen ihn die Nächte von Sonntag auf Montag. Dann wird er immer von grausamen Alpträumen heimgesucht, die ihm einen miesen Start in die Woche bescheren. Zu Beginn der Woche ist er stets schlecht drauf und man geht ihm lieber aus dem Weg. Genau an so einem Montagmorgen begegnet er der Liebe seines Lebens. Die erste Begegnung geht komplett schief, beider geraten sehr unangenehm aneinander. Trotzdem geht ihm fortan diese Frau nicht mehr aus dem Kopf. Er setzt nun alles daran, sie wieder zu sehen um sie davon zu überzeugen, dass nur die Montage an seinem Verhalten Schuld sind.

    Meinung:
    Auf guten 350 Seiten wird eine Geschichte zum Besten gegeben, die mit einem sympathischen Protagonisten aufwarten kann, sowie hervorragend karikierten Nebenfiguren, die ebenfalls farblich ausgearbeitet wurden. Die Charaktere wirken echt, teilweise ein wenig überspitzt, aber gerade das macht ja den besonderen Humor des Autors aus. Protagonist Oliver reflektiert sein Handeln selten, meist folgt er dem, was er gerade im Kopf hat. Er ist spontan. Das wirkt sympathisch und verbindet einen mit der Hauptfigur. Das Buch entspricht wieder einmal vielen Stereotypen und trotzdem ist die Lektüre lustig undunterhaltsam. Viele Verwicklungen steuern unwillkürlich auf ein Happy End zu. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es wird sehr umgangssprachlich geschrieben, was zum schnellen Lesefluss beiträgt. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt. Viele Absätze erleichtern das kurzweilige Lesen zusätzlich. Man kann das Buch auch mal kurz aus der Hand legen, um sich einen weiteren Tee zu kochen und dann sofort den Faden wieder aufnehmen

    Cover und Titel:
    Das Buchcover sowie der Titel stimmt hervorragend auf das ein, was den Leser hier erwartet. Das Cover wirkt plakativ, es ist auf das wesentliche beschränkt und doch begreift der Leser sofort, womit er es zu tun bekommt. Die ganze Woche kann schnell mal dahin sein, wenn der Montag bereits mit einer Zahnpastapanne beginnt.

    Fazit:
    Liebeswerte Charaktere mit kleinen Macken, die man wohl an jedem finden wird. Der Autor schafft es problemlos, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen. Ein kurzweiliger Roman, sicherlich eine schöne Urlaubslektüre oder kurzzeitige Flucht aus dem eigenen Alltag. Der Schreibstil des Autors hat mich vollends überzeugt. Dieses Buch war genau das, was ich von ihm erwartet habe. Er ist flüssig, humorvoll und witzig. Ich würde das Buch durchaus als Geschenk in Erwägung ziehen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Oliver hasst Montage und legt sich regelmäßig mit Fremden an. Blöd nur, dass er an diesem Montag zu spät bemerkt, dass die Fremde, mit der er sich diesmal angelegt hat, sein Herz erobert hat. Wie gewinnt man die Liebe einer Frau, die man als "komplett nichtsnutzige Bürotrine" bezeichnet hat? Oliver braucht dafür die Unterstützung all seiner Freunde (einschließlich des siebenjährigen Anton) und eine große Portion Abenteuerlust.

    Insgesamt betrachtet habe ich dieses Buch sehr genossen. Ich habe die Vorgänger-Romane nicht gelesen, was jedoch nicht weiter schädlich war - im Gegenteil haben mich die manchmal sehr ausführlichen Bezugnahmen auf die Vorbände eher genervt. Das hatte den Anschein, als wolle der Autor dem Leser nebenbei seine anderen Bücher verkaufen. Davon abgesehen war "Linksaufsteher" eine sehr vergnügliche Lektüre. Vieles wird schamlos übertrieben geschildert, aber da habe ich nach der Leseprobe nichts anderes erwartet, und die gar nicht so überzogene Darstellung der Facebook-Welt hat mich sehr amüsiert. Nachdem ich den Roman durchgelesen hatte, musste ich auch erstmal die Suchmaschine bemühen, ob wohlmöglich tatsächlich ein iKoffer zu erwarten ist ...

    Gegen Ende wurden die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren dann doch recht vorhersehbar - dafür hat mich aber der Schuss Romantik entschädigt, der den Klamauk zum richtigen Zeitpunkt in seine Schranken wies ("Leg die Schaufel nicht weg."). Mir hat's gefallen!

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    S
    SiGrevor 6 Jahren
    Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    In "Linksaufsteher" von Matthias Sachau geht es um Oliver. Oliver ist Single, Montags stets schlecht gelaunt, irgenwie unzufrieden in seinem Job (obwohl er sehr gut verdient und sich als Freiberufler die Arbeit selbst einteilen kann) und auf der Suche nach seiner Traumfrau. Die lernt er ausgerechnet an einem Montag kennen und er zeigt sich nicht gerade von seiner besten Seite. Im Rest des Buches versucht er den ersten Eindruck, den sie von ihm gewonnen hat zu revidieren, dabei passiert allerhand Seltsames und gewollt Lustiges.

    Matthias Sachau hat einen flüssigen Schreibstil, so dass man das Buch sehr schnell lesen kann. Mich persönlich hat das Weiterlesen allerdings Überwindung gekostet, da "Linksaufsteher" nicht meinen Humor trifft. Ich habe das Gefühl, dass Matthias Sachau mit aller Gewalt lustig sein will, wodurch viele Situationen im Buch für mich zu überzogen und zu konstruiert wirken. Daher vergebe ich nur einen Stern.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    -Gefällt mir :-)-

    Cover:
    Ich finde das Cover toll. Es ist so…einfach und doch so aussagekräftig. Vor allem gefallen mir hier die Farben sehr gut. Man kann schon auf dem Cover sehen, dass Montage nicht so der Hit zu sein scheinen. Finde es wirklich sehr treffend.

    Meinung:
    Oliver Krachowitzer ist Werbesprecher für verschiedene Spots, lebt allein und vermisst seine Männer-WG (bekannt aus dem Roman „Kaltduscher“) ganz schrecklich, weshalb er mutwillig Chaos in seinen vier Wänden schafft. In der Nacht zu jedem Montag hat er grausame Alpträume, die meist dazu führen, dass er vor allem an Montagmorgen sehr schlecht drauf ist und man ihm lieber aus dem Weg gehen sollte. Aber wie es das Schicksal so will, trifft er genau an so einem Montagmorgen die Liebe seines Lebens und natürlich geht die erste Begegnung komplett schief. Obwohl die beiden sehr unangenehm aneinander geraten, geht ihm die Frau nicht mehr aus dem Kopf und er versucht alles, um sie wieder zu sehen und davon zu überzeugen, dass nur die Montage an seinem Verhalten Schuld sind.
    Ich habe das Buch bei den Kindle-Gratis-Tagen runtergeladen und bin wirklich froh darum. Ich hätte es vielleicht auch so gelesen, wäre aber nicht unbedingt darauf aufmerksam geworden. Ich habe den Vorgänger „Kaltduscher“ nicht gelesen, habe aber keinerlei Verständnisprobleme gehabt und konnte der Handlung gut folgen. Ab und an wurde in Fußnoten drauf hingewiesen, was ich sehr hilfreich fand, aber ich bin der Meinung, dass man den Roman nicht unbedingt kennen muss, um „Linksaufsteher“ verstehen zu können.
    Obwohl das Buch sehr dem Klischee entspricht, fand ich die Lektüre sehr lustig und entspannend. Natürlich kann man 90% der Handlung vorhersehen und natürlich gibt es ein Happyend, aber die Verwicklungen bis dahin fand ich wirklich allesamt herrlich und lustig.
    Der Schreibstil ist sehr umgangssprachlich gehalten, wodurch man schnell in einen Lesefluss gerät und das Buch auch ziemlich schnell durchgelesen hat. Ich hab dafür etwa einen Tag gebraucht, weil auch ziemlich viele Absätze vorhanden sind und auch relativ kurze Kapitel, die allesamt mit Wochentagen betitelt werden.
    An sich ist die Handlung total flach und ziemlich schnell erzählt. Obwohl ich zuerst dachte, dass es eine absolute 0/8/15 Story ist, entpuppte sie sich aber ganz anders. Manche Stellen fand ich dann doch ein wenig übertrieben und ein bisschen…unnötig zB als Oliver Hosen kaufen geht und eine französische Klasse ihm dabei hilft, die richtigen Hosen zu finden und er eine absolute Show abliefert, die mit Ladenverbot endet und auf Youtube zum Highlight wird)…das war mir ab und an ein bisschen realitätsfern (wie es ja oft in diesen Büchern so ist), aber ich finde, dass das Buch durch ganz andere Stärken glänzt, auf die man definitiv sein gesamtes Augenmerk legen sollte: die Medien.
    Matthias Sachau nimmt in diesem Buch die Medien auf so eine wunderbare Art auf die Schippe, dass ich wirklich begeistert war, mich gleichzeitig sehr unterhalten fühlte und auch die Wahrheit in diesen Worten erkannte. Es gibt ein Café, in dem lauter Apple-Fanatiker vor ihren Macbooks hocken und die ganze Zeit nur auf Facebook rumsurfen. Oliver, der dort sitzt und versucht seine Traumfrau in dem Café zu finden, erstellt sich spontan einen Facebookaccount und weiß eigentlich nicht mal wozu. Dort lernt er sehr seltsame Menschen kennen (ruderfrosch, zB) und hier wird einfach deutlich, wie absurd die ganze Facebookgeschichte eigentlich wirklich ist, bzw vor allem der Umgang damit. Aber die beste Erfindung ist einfach der „iKoffer“, auf den Steve Jobs sicherlich neidisch gewesen wäre, weil diese Erfindung mal nicht von ihm stammt. Okay, zugegeben, es ist absolut idiotisch, abstrakt und auch fernab von jeder Realität, aber genau das macht deutlich, wie krankhaft diese ganze Mediengeilheit und vor allem der Applewahn eigentlich wirklich ist. Ich fand es toll, dass es ein Buch ist, das NICHT auf dieser Welle mit schwimmt und dagegen steuert.
    Die Charaktere sind allesamt etwas…ja, vorhersehbar und blass. Tut meiner Meinung nach aber nichts zur Sache. Ob es der 7-jährige Anton ist, oder Olivers anglizismenliebende Arbeitskollegen, irgendwo sind alle ein bisschen klischeehaft, aber genau darum geht es ja. Ich finde den Humor, der genau auf diese Art ausgedrückt werden sollte, einfach nur genial.
    Obwohl man von der ersten Seite an schon wusste, wie alles ausgehen wird, fand ich manche Dinge wirklich sehr unterhaltend und vor allem die Parodie der Medien wunderbar dargestellt.

    Fazit:
    Ein Buch, das jeder lesen sollte, der über Facebook, Apple & Co. mit dem Kopf schüttelt und sich am liebsten gegen die Stirn tippen würde. Aber auch sonst ist es ein wunderbares Buch zur Unterhaltung, das ich wirklich weiterempfehlen kann, da mir die Lektüre sehr viel Spaß gemacht hat und ich teilweise sehr lachen musste.

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    Tinalinis avatar
    Tinalinivor 6 Jahren
    Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist. Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 7 Jahre alt – und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte ...

    Das Buch ist wie eine Art Tagebuch geschrieben. Oliver erzählt uns von seinen Erlebnissen. Die „Kapitel“ sind mit den entsprechenden Wochentagen überschrieben. Eigentlich ist Oliver auch nur die ersten 2 (oder 3?) Montage schlecht drauf, danach hat es sich verwachsen. Ab dann geht es nur noch darum, wie er Lena dazu bringt, sich in ihn zu verlieben. Die Story war witzig, nett geschrieben, das Ende vorherzusehen. Freunde der lockeren, kurzweiligen Unterhaltung werden das Buch mögen. Eine schöne Geschichte für zwischendurch.

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    monja1995s avatar
    monja1995vor 6 Jahren
    Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Klappentext:

    Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist.
    Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 7 Jahre alt – und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte ...

    Mein Umriss:

    Oliver Krachowitzer, genannt Krach, haßt Montage. Sie fangen für ihn mit Alpträumen in der Nacht von Sonntag auf Montag an und finden den runden Abschluß in Missgeschicken, die nur Montags passieren können. Wie die Begegnung mit einer Businessfrau, die ihm, nachdem sie ihm mit ihren Higheels auf den Fuß trat und ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Die er aber wegen dieses Missgeschickes übel beschimpfte.

    Sein kleiner siebenjähriger Freund, den er einmal wöchentlich in einem Kaffee trifft, in das ihn sein Vater setzt, um eine Stunde später von seiner Mutter abgeholt zu werden, gibt ihm nun Tipps, wie er am besten an seine Traumfrau herankommt.

    Es folgen Verwirrungen und Verirrungen im beruflichen, sowie auch im privaten Bereich für Krach. Seine Auftraggeber Elvin und Adrian nerven ihn mit ihren Anglizismen, sein Freund Tobi bekommt es nicht auf die Reihe, mit ihm eine vernünftige Hose zu kaufen, was ihn zu einem unfreiwilligen Video auf Youtube verhilft. Er trifft auf die in Facebook aktiven Supermarktkozeptionalisten, die ihn als Mitglied durch seinen Einkaufstick haben wollen und dann kommen auch noch Elvin und Adrian mit einem neuen Auftraggeber. Dieser verzichtet zwar auf Aglizismen, nervt jedoch durch hochtrabende Ausdrücke, sodass bei Krach alle Schranken fallen.

    Nach einigen seltsamen Träumen wird ihm klar, dass der die Businessdame schon aus seiner Schulzeit kennt.

    Mein Eindruck:

    Matthias Sachau versteckt sich wohl hinter Krach, um sich selber nicht zeigen zu müssen. Denn solch chaotische Umstände kann man nicht erfinden. Er schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, was sein Buch sympatisch macht. Übertreibt jedoch in einigen Punkten so maßlos, dass man das Buch am liebsten an die Wand pfeffern würde. Er packte einfach zu viel www, Apple, Facebook, Youtube usw. in die Geschichte und vernachlässigt damit die Personen und ihre Rollen. Den Teil mit Rüdiger Rodeo, der selbstverliebten mit hochtrabendem Geschwafel nervende Nervensäge hätte er sich getrost sparen können.

    Die Schreibweise ist für mein Gefühl nicht flüssig, sondern erinnert eher an ein hartes Stakkato, jedoch leicht verständlich.

    Einzig bei dem Satz „Die Haustür kuschelt sich entspannt ins Schloß“ brach ich in schallendes Gelächter aus.

    Mein Fazit:

    Nette Urlaubs- Strand- Abschaltlektüre die man nicht unbedingt gelesen haben muss.

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