Matthias Sachau Linksaufsteher

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Inhaltsangabe zu „Linksaufsteher“ von Matthias Sachau

Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist. Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 7 Jahre alt – und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte.

Leichte Kost, macht aber viel Freude. Man sollte sich mit der Internet-Community etwas auskennen.

— Leyia
Leyia

Humorvoll, sarkastisch, genial

— Lehnistina
Lehnistina

Jede einzelne Episode dieses Buches ist ein Brüller - aber beim Hosenkauf bekam ich Atemnot vor Lachen! Einfach spitzenmäßig!

— Lesemäusla
Lesemäusla

Das Buch ist einfach der Kracher. Einige Passagen kann ich mir bildlich vorstellen. Z.B. den Hosenkauf und die Kofferjagd! Lachmuskelkater!

— Synapse11
Synapse11

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  • Leichte Kost, macht aber viel Freude

    Linksaufsteher
    Leyia

    Leyia

    05. February 2016 um 15:41

    Inhalt: In Matthias Sachaus "Linksaufsteher - Ein Montagsroman" geht es um den etwas neurotischen Oliver Krachowitzer. Er hat wegen des guten Gehalts einen Job angenommen, den er überhaupt nicht mag. Da er nun mehr Geld hat, ist er aus seiner Männer-WG in eine eigene Wohnung gezogen. Das Alleinsein gefällt ihm aber überhaupt nicht, weswegen er sich seine alte WG zurück wünscht und viel Zeit in öffentlichen Bars verbringt. Jede Woche hat er Alpträume in der Nacht von Sonntag auf Montag, weswegen er am Montag dann konsequent seine schlechte Laune an anderen Menschen auslässt. Genau an so einem Tag begegnet er Lena, dass er sich in sie verliebt hat bemerkt er erst im Nachhinein. Um sie wiederzusehen und sein Verhalten wieder gut zu machen, ist er auf die Hilfe seines siebenjährigen Freundes Anton und seiner alten WG-Freunde angewiesen. Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut und passt mit seinem knalligen Motiv perfekt zum Buch. Dieses liest sich zum größten Teil sehr flüssig, man darf sich aber nicht von moderner Sprache und "internettypischen" Ausdrücken nerven lassen. Auch wenn Oliver aufgrund seiner schlechten Laune und seiner Neurosen großes Potential hat unsympathisch zu wirken, mag man ihn doch von Anfang an. Er wirkt bei allem so liebenswürdig und tollpatschig, dass man wirklich nur das Beste für ihn hofft. Die Dialoge und Olivers teilweise sarkastische Art sind sehr witzig. Wenn man sich ein wenig im Internet und mit Facebook auskennt, dann erkennt man doch einiges wieder und kann herzhaft über die ganzen Kommentare lachen. Das mit der Facebook-Community und OKrachs Aufstieg zum Helden dieser ist zwar etwas überzogen, aber in den Grundzügen durchaus realistisch. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass jemandem, der Facebook und das Internet allgemein nicht gut kennt, die Witze zum großen Teil verborgen bleiben. Die Figuren waren zum großen Teil sehr sympathisch. Besonders Anton und Olivers Freund Tobi haben mir gefallen. Allerdings ging mir die Sprache von Rüdiger Rodeo, der fast ausschließlich in Fremdwörtern spricht, ziemlich schnell auf die Nerven. Zuerst war es ja noch witzig und ich habe auch wirklich versucht zu verstehen wovon er spricht. Allerdings zogen sich solche Dialoge dann durch das ganze Buch und als Oliver auch noch in der gleichen Art geantwortet hat, habe ich die Stellen doch nur noch überflogen. Die Auflösungen am Ende kamen nicht sehr überraschend für mich. Nach spätestens der Hälfte des Buches war mir das alles klar gewesen. Das hat meine Freude an dem Buch allerdings nicht allzu stark gemindert. Es handelt sich hierbei ja nicht um einen Kriminalroman, bei dem alles auf die Auflösung hinausläuft. Fazit: Ein lustiges Buch, das genau das gehalten hat, was die Leseprobe versprochen hatte. Eher leichte Kost, die einem aber Spaß macht. Jemandem, der sich mit dem Internet und dessen "Community" nur schlecht auskennt, würde ich das Buch aber nur eingeschränkt empfehlen.

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  • Viele tolle Szenen...

    Linksaufsteher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2014 um 21:21

    Inhalt Wer kennt das nicht? Es ist Montag und die Woche will einfach kein Ende nehmen. Wer allerdings meint, ein Montagsmuffel zu sein, der sollte sich die Montage von Oliver ansehen. Denn wenn Oliver montags die Straße betritt, dann kommt es regelmäßig zu Geschrei und der Leser lernt immer wieder neue Schimpfwörter. Bis Oliver eines Tages an Lena gerät und sich unsterblich in sie verliebt... Meinung Die Charaktere sind skurril, gleichzeitig kann sich mit großer Sicherheit jeder in der einen oder anderen Szene wiederfinden. Und genau ist der Punkt – das Buch besteht aus vielen sehr unterhaltsamen Szenen. Folgt man dem Blog oder der Facebookseite von Matthias Sachau, hat man fast täglich etwas zu lachen. Anekdoten und alltägliche Beobachtungen mit einem Spritzer Ironie – das sind seine Stärken. Die Wirkung dieser kleinen witzigen Momente geht meiner Meinung nach aber bei dem Versuch unter, sie in eine komplette Handlung zu stecken.  

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  • Vorsicht: nicht in der Öffentlichkeit lesen - Lachkrämpfe!

    Linksaufsteher
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    25. August 2013 um 18:12

    Herrlich! Matthias Sachau hat mich wieder und wieder zum laut Auflachen und zu Kicherkrämpfen gebracht. Gut, dass ich "Linksaufsteher" daheim gelesen habe und nicht in Bus oder Bahn oder Wartezimmer oder ..... "Schief gewickelt" fand ich super gut, "Wir tun es für Geld war dann leider um Klassen schlechter, aber "Linksaufsteher" macht wieder RICHTIG Spaß! Man muss es einfach lesen, wie gekonnt Sachau facebook, i-pod & Co, schlechte Laune am Montag, das Verhalten Verliebter, Leben in WG's und Scheidungsspielchen überspannt zeichnet und lockerflockig auf die Schippe nimmt. Noch genialer ist, wie er all seine einzelnen Ideen miteinander verknüpft. Es entsteht ein Feuerwerk an Humor - absolut empfehlenswert! Ein Buch (oder e-Book), das man ungern zur Seite legt. Abschließend sei gesagt - wer bei dieser Lektüre nicht wenigstens Lächeln kann, der geht ganz sicher zum Lachen in den Keller ... Wer aber locker drauf ist und auch mal kritisch dem Technik- und Internetwahn gegenübersteht, ohne deshalb gleich noch im Mittelalter zu leben, der hat mit diesem Buch 352 köstliche Seiten!

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  • Montagmorgende können so hart sein

    Linksaufsteher
    Pageturner

    Pageturner

    21. March 2013 um 19:02

    In München geboren, vor vielen Jahren jedoch nach Berlin gezogen, ist Matthias Sachau heute Comedyautor und Texter. Seine Beobachtungsgabe, sein Sinn für Witz, Parodie und Slapstick machen den ganz eigenen Stil seiner Bücher aus. Bereits das Erstlingswerk "Schief gewickelt" war sehr erfolgreich. Inhalt: Oliver Krachowitzer, Werbesprecher, den man aus verschiedenen Spots kennt, lebt als Single allein. Er hängt seiner alten Männer-WG, die bereits in „Kaltduscher“ eine Rolle spielte, nach. Aus diesem Grund verwüstet er schon mal gern die eigene Wohnung in sentimentaler Erinnerung. Besonders plagen ihn die Nächte von Sonntag auf Montag. Dann wird er immer von grausamen Alpträumen heimgesucht, die ihm einen miesen Start in die Woche bescheren. Zu Beginn der Woche ist er stets schlecht drauf und man geht ihm lieber aus dem Weg. Genau an so einem Montagmorgen begegnet er der Liebe seines Lebens. Die erste Begegnung geht komplett schief, beider geraten sehr unangenehm aneinander. Trotzdem geht ihm fortan diese Frau nicht mehr aus dem Kopf. Er setzt nun alles daran, sie wieder zu sehen um sie davon zu überzeugen, dass nur die Montage an seinem Verhalten Schuld sind. Meinung: Auf guten 350 Seiten wird eine Geschichte zum Besten gegeben, die mit einem sympathischen Protagonisten aufwarten kann, sowie hervorragend karikierten Nebenfiguren, die ebenfalls farblich ausgearbeitet wurden. Die Charaktere wirken echt, teilweise ein wenig überspitzt, aber gerade das macht ja den besonderen Humor des Autors aus. Protagonist Oliver reflektiert sein Handeln selten, meist folgt er dem, was er gerade im Kopf hat. Er ist spontan. Das wirkt sympathisch und verbindet einen mit der Hauptfigur. Das Buch entspricht wieder einmal vielen Stereotypen und trotzdem ist die Lektüre lustig undunterhaltsam. Viele Verwicklungen steuern unwillkürlich auf ein Happy End zu. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es wird sehr umgangssprachlich geschrieben, was zum schnellen Lesefluss beiträgt. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt. Viele Absätze erleichtern das kurzweilige Lesen zusätzlich. Man kann das Buch auch mal kurz aus der Hand legen, um sich einen weiteren Tee zu kochen und dann sofort den Faden wieder aufnehmen Cover und Titel: Das Buchcover sowie der Titel stimmt hervorragend auf das ein, was den Leser hier erwartet. Das Cover wirkt plakativ, es ist auf das wesentliche beschränkt und doch begreift der Leser sofort, womit er es zu tun bekommt. Die ganze Woche kann schnell mal dahin sein, wenn der Montag bereits mit einer Zahnpastapanne beginnt. Fazit: Liebeswerte Charaktere mit kleinen Macken, die man wohl an jedem finden wird. Der Autor schafft es problemlos, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen. Ein kurzweiliger Roman, sicherlich eine schöne Urlaubslektüre oder kurzzeitige Flucht aus dem eigenen Alltag. Der Schreibstil des Autors hat mich vollends überzeugt. Dieses Buch war genau das, was ich von ihm erwartet habe. Er ist flüssig, humorvoll und witzig. Ich würde das Buch durchaus als Geschenk in Erwägung ziehen.

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2013 um 10:37

    Oliver hasst Montage und legt sich regelmäßig mit Fremden an. Blöd nur, dass er an diesem Montag zu spät bemerkt, dass die Fremde, mit der er sich diesmal angelegt hat, sein Herz erobert hat. Wie gewinnt man die Liebe einer Frau, die man als "komplett nichtsnutzige Bürotrine" bezeichnet hat? Oliver braucht dafür die Unterstützung all seiner Freunde (einschließlich des siebenjährigen Anton) und eine große Portion Abenteuerlust. Insgesamt betrachtet habe ich dieses Buch sehr genossen. Ich habe die Vorgänger-Romane nicht gelesen, was jedoch nicht weiter schädlich war - im Gegenteil haben mich die manchmal sehr ausführlichen Bezugnahmen auf die Vorbände eher genervt. Das hatte den Anschein, als wolle der Autor dem Leser nebenbei seine anderen Bücher verkaufen. Davon abgesehen war "Linksaufsteher" eine sehr vergnügliche Lektüre. Vieles wird schamlos übertrieben geschildert, aber da habe ich nach der Leseprobe nichts anderes erwartet, und die gar nicht so überzogene Darstellung der Facebook-Welt hat mich sehr amüsiert. Nachdem ich den Roman durchgelesen hatte, musste ich auch erstmal die Suchmaschine bemühen, ob wohlmöglich tatsächlich ein iKoffer zu erwarten ist ... Gegen Ende wurden die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren dann doch recht vorhersehbar - dafür hat mich aber der Schuss Romantik entschädigt, der den Klamauk zum richtigen Zeitpunkt in seine Schranken wies ("Leg die Schaufel nicht weg."). Mir hat's gefallen!

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    SiGre

    SiGre

    24. January 2013 um 12:12

    In "Linksaufsteher" von Matthias Sachau geht es um Oliver. Oliver ist Single, Montags stets schlecht gelaunt, irgenwie unzufrieden in seinem Job (obwohl er sehr gut verdient und sich als Freiberufler die Arbeit selbst einteilen kann) und auf der Suche nach seiner Traumfrau. Die lernt er ausgerechnet an einem Montag kennen und er zeigt sich nicht gerade von seiner besten Seite. Im Rest des Buches versucht er den ersten Eindruck, den sie von ihm gewonnen hat zu revidieren, dabei passiert allerhand Seltsames und gewollt Lustiges. Matthias Sachau hat einen flüssigen Schreibstil, so dass man das Buch sehr schnell lesen kann. Mich persönlich hat das Weiterlesen allerdings Überwindung gekostet, da "Linksaufsteher" nicht meinen Humor trifft. Ich habe das Gefühl, dass Matthias Sachau mit aller Gewalt lustig sein will, wodurch viele Situationen im Buch für mich zu überzogen und zu konstruiert wirken. Daher vergebe ich nur einen Stern.

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. July 2012 um 15:06

    -Gefällt mir :-)- Cover: Ich finde das Cover toll. Es ist so…einfach und doch so aussagekräftig. Vor allem gefallen mir hier die Farben sehr gut. Man kann schon auf dem Cover sehen, dass Montage nicht so der Hit zu sein scheinen. Finde es wirklich sehr treffend. Meinung: Oliver Krachowitzer ist Werbesprecher für verschiedene Spots, lebt allein und vermisst seine Männer-WG (bekannt aus dem Roman „Kaltduscher“) ganz schrecklich, weshalb er mutwillig Chaos in seinen vier Wänden schafft. In der Nacht zu jedem Montag hat er grausame Alpträume, die meist dazu führen, dass er vor allem an Montagmorgen sehr schlecht drauf ist und man ihm lieber aus dem Weg gehen sollte. Aber wie es das Schicksal so will, trifft er genau an so einem Montagmorgen die Liebe seines Lebens und natürlich geht die erste Begegnung komplett schief. Obwohl die beiden sehr unangenehm aneinander geraten, geht ihm die Frau nicht mehr aus dem Kopf und er versucht alles, um sie wieder zu sehen und davon zu überzeugen, dass nur die Montage an seinem Verhalten Schuld sind. Ich habe das Buch bei den Kindle-Gratis-Tagen runtergeladen und bin wirklich froh darum. Ich hätte es vielleicht auch so gelesen, wäre aber nicht unbedingt darauf aufmerksam geworden. Ich habe den Vorgänger „Kaltduscher“ nicht gelesen, habe aber keinerlei Verständnisprobleme gehabt und konnte der Handlung gut folgen. Ab und an wurde in Fußnoten drauf hingewiesen, was ich sehr hilfreich fand, aber ich bin der Meinung, dass man den Roman nicht unbedingt kennen muss, um „Linksaufsteher“ verstehen zu können. Obwohl das Buch sehr dem Klischee entspricht, fand ich die Lektüre sehr lustig und entspannend. Natürlich kann man 90% der Handlung vorhersehen und natürlich gibt es ein Happyend, aber die Verwicklungen bis dahin fand ich wirklich allesamt herrlich und lustig. Der Schreibstil ist sehr umgangssprachlich gehalten, wodurch man schnell in einen Lesefluss gerät und das Buch auch ziemlich schnell durchgelesen hat. Ich hab dafür etwa einen Tag gebraucht, weil auch ziemlich viele Absätze vorhanden sind und auch relativ kurze Kapitel, die allesamt mit Wochentagen betitelt werden. An sich ist die Handlung total flach und ziemlich schnell erzählt. Obwohl ich zuerst dachte, dass es eine absolute 0/8/15 Story ist, entpuppte sie sich aber ganz anders. Manche Stellen fand ich dann doch ein wenig übertrieben und ein bisschen…unnötig zB als Oliver Hosen kaufen geht und eine französische Klasse ihm dabei hilft, die richtigen Hosen zu finden und er eine absolute Show abliefert, die mit Ladenverbot endet und auf Youtube zum Highlight wird)…das war mir ab und an ein bisschen realitätsfern (wie es ja oft in diesen Büchern so ist), aber ich finde, dass das Buch durch ganz andere Stärken glänzt, auf die man definitiv sein gesamtes Augenmerk legen sollte: die Medien. Matthias Sachau nimmt in diesem Buch die Medien auf so eine wunderbare Art auf die Schippe, dass ich wirklich begeistert war, mich gleichzeitig sehr unterhalten fühlte und auch die Wahrheit in diesen Worten erkannte. Es gibt ein Café, in dem lauter Apple-Fanatiker vor ihren Macbooks hocken und die ganze Zeit nur auf Facebook rumsurfen. Oliver, der dort sitzt und versucht seine Traumfrau in dem Café zu finden, erstellt sich spontan einen Facebookaccount und weiß eigentlich nicht mal wozu. Dort lernt er sehr seltsame Menschen kennen (ruderfrosch, zB) und hier wird einfach deutlich, wie absurd die ganze Facebookgeschichte eigentlich wirklich ist, bzw vor allem der Umgang damit. Aber die beste Erfindung ist einfach der „iKoffer“, auf den Steve Jobs sicherlich neidisch gewesen wäre, weil diese Erfindung mal nicht von ihm stammt. Okay, zugegeben, es ist absolut idiotisch, abstrakt und auch fernab von jeder Realität, aber genau das macht deutlich, wie krankhaft diese ganze Mediengeilheit und vor allem der Applewahn eigentlich wirklich ist. Ich fand es toll, dass es ein Buch ist, das NICHT auf dieser Welle mit schwimmt und dagegen steuert. Die Charaktere sind allesamt etwas…ja, vorhersehbar und blass. Tut meiner Meinung nach aber nichts zur Sache. Ob es der 7-jährige Anton ist, oder Olivers anglizismenliebende Arbeitskollegen, irgendwo sind alle ein bisschen klischeehaft, aber genau darum geht es ja. Ich finde den Humor, der genau auf diese Art ausgedrückt werden sollte, einfach nur genial. Obwohl man von der ersten Seite an schon wusste, wie alles ausgehen wird, fand ich manche Dinge wirklich sehr unterhaltend und vor allem die Parodie der Medien wunderbar dargestellt. Fazit: Ein Buch, das jeder lesen sollte, der über Facebook, Apple & Co. mit dem Kopf schüttelt und sich am liebsten gegen die Stirn tippen würde. Aber auch sonst ist es ein wunderbares Buch zur Unterhaltung, das ich wirklich weiterempfehlen kann, da mir die Lektüre sehr viel Spaß gemacht hat und ich teilweise sehr lachen musste.

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    Tinalini

    Tinalini

    27. May 2012 um 18:15

    Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist. Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 7 Jahre alt – und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte ... Das Buch ist wie eine Art Tagebuch geschrieben. Oliver erzählt uns von seinen Erlebnissen. Die „Kapitel“ sind mit den entsprechenden Wochentagen überschrieben. Eigentlich ist Oliver auch nur die ersten 2 (oder 3?) Montage schlecht drauf, danach hat es sich verwachsen. Ab dann geht es nur noch darum, wie er Lena dazu bringt, sich in ihn zu verlieben. Die Story war witzig, nett geschrieben, das Ende vorherzusehen. Freunde der lockeren, kurzweiligen Unterhaltung werden das Buch mögen. Eine schöne Geschichte für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    monja1995

    monja1995

    01. May 2012 um 10:34

    Klappentext: Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist. Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 7 Jahre alt – und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte ... Mein Umriss: Oliver Krachowitzer, genannt Krach, haßt Montage. Sie fangen für ihn mit Alpträumen in der Nacht von Sonntag auf Montag an und finden den runden Abschluß in Missgeschicken, die nur Montags passieren können. Wie die Begegnung mit einer Businessfrau, die ihm, nachdem sie ihm mit ihren Higheels auf den Fuß trat und ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Die er aber wegen dieses Missgeschickes übel beschimpfte. Sein kleiner siebenjähriger Freund, den er einmal wöchentlich in einem Kaffee trifft, in das ihn sein Vater setzt, um eine Stunde später von seiner Mutter abgeholt zu werden, gibt ihm nun Tipps, wie er am besten an seine Traumfrau herankommt. Es folgen Verwirrungen und Verirrungen im beruflichen, sowie auch im privaten Bereich für Krach. Seine Auftraggeber Elvin und Adrian nerven ihn mit ihren Anglizismen, sein Freund Tobi bekommt es nicht auf die Reihe, mit ihm eine vernünftige Hose zu kaufen, was ihn zu einem unfreiwilligen Video auf Youtube verhilft. Er trifft auf die in Facebook aktiven Supermarktkozeptionalisten, die ihn als Mitglied durch seinen Einkaufstick haben wollen und dann kommen auch noch Elvin und Adrian mit einem neuen Auftraggeber. Dieser verzichtet zwar auf Aglizismen, nervt jedoch durch hochtrabende Ausdrücke, sodass bei Krach alle Schranken fallen. Nach einigen seltsamen Träumen wird ihm klar, dass der die Businessdame schon aus seiner Schulzeit kennt. Mein Eindruck: Matthias Sachau versteckt sich wohl hinter Krach, um sich selber nicht zeigen zu müssen. Denn solch chaotische Umstände kann man nicht erfinden. Er schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, was sein Buch sympatisch macht. Übertreibt jedoch in einigen Punkten so maßlos, dass man das Buch am liebsten an die Wand pfeffern würde. Er packte einfach zu viel www, Apple, Facebook, Youtube usw. in die Geschichte und vernachlässigt damit die Personen und ihre Rollen. Den Teil mit Rüdiger Rodeo, der selbstverliebten mit hochtrabendem Geschwafel nervende Nervensäge hätte er sich getrost sparen können. Die Schreibweise ist für mein Gefühl nicht flüssig, sondern erinnert eher an ein hartes Stakkato, jedoch leicht verständlich. Einzig bei dem Satz „Die Haustür kuschelt sich entspannt ins Schloß“ brach ich in schallendes Gelächter aus. Mein Fazit: Nette Urlaubs- Strand- Abschaltlektüre die man nicht unbedingt gelesen haben muss.

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    ASchmitz

    ASchmitz

    24. March 2012 um 20:51

    Nicht meine Wellenlänge - Facebookig "Das gefällt mir nicht" Das Buch "Linksaufsteher" von Matthias Sachau ist ein kurzweiliger vorhersehbarer Roman mit wenig Tiefgang im Tagebuchformat. Sachau bringt die Macken eines jeden auf die Spitze, wie auch der übertriebene Hype mit dem Internet, Facebook und iPod und Co. ... aber für meine Begriffe dermaßen auf die Spitze, dass es nicht mehr schön ist. Junger Mann, vermisst seine WG-Zeit vielleicht sogar seine "Studentenzeit" in der das Morgen egal war. Nun gehört er berufsbedingt zu den Yuppies, kann sich aber eigentlich damit nicht anfreunden. So langsam bahnt sich ein Burn out an. Die Nacht von Sonntag auf Montag ist die Hölle, weil ihm sein Job keinen Spaß mehr macht. Somit mutiert er Montags zu einem absoluten Ekelpaket. Und auch die Vorgesetzten haben milde gesagt einen an der Waffel. Nun trifft er Lena und will sie wieder haben. Dabei stellt er sich etwas dämlich an und bekommt aber zum Schluss doch noch Bogen hin. Es mag ja sein, dass in der Werbe- und Marketingbranche verrückte Vögel unterwegs sind, die sich am liebsten nur noch mit Anglizismen unterhalten. Und in der IT-Branche noch verrücktere Menschen vor ihrem Rechner verstauben ... aber so übertrieben, wie Sachau schreibt ist die Welt wohl doch nicht. Die Geschichte mit Happy End als solche lässt sich ja ganz gut mal für zwischendurch lesen, aber mir ging einfach das Getue von Rüdiger Rodeo, Ruderfrosch und wie sie nicht alle heißen mit dem iKoffer und Apple-Kram gehörig auf die Nerven. Für mich ein dickes Minus für dieses Buch. Die Gespräche von Rüdiger Rodeo und den Jingle-Fuzzies haben einen viel zu hochen "Nerv-Faktor".

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    josi2011

    josi2011

    28. February 2012 um 13:44

    In Linksaufsteher wird die Geschichte von Oliver Krachowitzer erzählt. Oliver ist Sprecher für Radiospots und mittlerweile so gut verdienend, dass er aus einer WG in seine eigene Wohnung umziehen konnte. Richtig glücklich ist er dadurch allerdings nicht. Besonders schlimm findet er Montage. Er hasst sie geradezu und wehe seine Mitmenschen kommen ihm in die Quere. Dann kann er auch schon mal ungemütlich werden. So wie an dem Montag, als ihm versehentliche eine schöne Unbekannte auf den Fuß tritt und seinen Ärger abbekommt. Erst später wird ihm bewusst, dass er sich in die Frau verliebt hat und er beschließt, dass er sie unbedingt wieder sehen muss. Bei dem wöchentlichen Treffen mit seinem 7jährigen Freund Anton überlegt er mit ihm, was er in der verfahrenen Situation machen soll und sitzt nunmehr tagelang in dem Cafe Coffee & Bytes und hofft, dass sie eines Tages die Tür herein kommt. Dafür nimmt er sogar die Computer Freaks, die jeden Tag in das Cafe kommen in Kauf und meldet sich bei Facebook an. Nachdem er seine Angebetete tatsächlich eines Tages trifft, stellt sich heraus, dass die beiden sich bereits aus der Schulzeit kennen. Nur soviel zur Rahmenhandlung, da ich nicht zu viel von der Handlung vorweg nehmen möchte. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und an vielen Stellen für Lacher gesorgt. Niedlich finde ich das Verhältnis zu dem 7jährigen Anton. Und besonders viel lachen musste ich bei der Beschreibung von den beiden Chefs und ihrer ganz besonderen Sprache. Kann mir gut vorstellen, dass es wirklich solch abgedrehte Typen in der Werbebranche gibt, die vor Anglizismen kennen ordentlichen Satz mehr hinbekommen. Einzig die Dialoge zwischen Oliver und Rüdiger Rodeo waren ein wenig störend, was dem Buch insgesamt jedoch keinen Abbruch tut.

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    wolfram_hau

    wolfram_hau

    17. January 2012 um 10:06

    Sehr guter Roman. Für iPhone Fans nur bei Sinn für Humor empfehlenswert!! ;-)

  • Rezension zu "Linksaufsteher: Ein Montagsroman" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    smayrhofer

    smayrhofer

    06. January 2012 um 17:25

    Oliver Krachowitzer, genannt Krach, ist aus seiner Kaltduscher-WG ausgezogen und lebt jetzt allein in seiner 2-Zimmer-Wohnung in Berlin. Er verdient mit seinem Job als Sprecher für Radiowerbespots zwar ganz gut, aber trotzdem ist er nicht zufrieden mit seiner Situation. Besonders montags, wenn er nach einer der üblichen Alptraumnächte schlecht gelaunt auf dem Weg zur Arbeit ist, bekommen dies seine Mitmenschen zu spüren. So auch dieses Mal, als ihm eine gutaussehende Geschäftsfrau mit ihren hochhackigen Schuhen aus Versehen auf die Füße tritt und ihm zu allem Überfluss anschließend vor Schreck noch eins mit der Handtasche verpasst. Oliver revanchiert sich wie jedes Mal mit einem Potpourri an Schimpfwörtern, aber dieses Mal ist es irgendwie anders. Er bekommt die Frau nicht mehr aus dem Kopf und als er sie wieder sieht, stellt er fest, dass sie sich aus der Schule kennen. So nimmt eine turbulente Geschichte seinen Lauf... Neben der eigentlichen Beziehungsgeschichte ist der „Linksaufsteher“ auch eine Parodie auf die sogenannten „neuen Medien“, hier vor allen Dingen die Werbebranche und Internet-Portale wie Facebook und Youtube. An manchen Stellen übertreibt der Autor dann aber für meinen Geschmack ein wenig (z.B. beim „iKoffer“); und viele Gags – wie z.B. die Unterhaltungen mit den beiden Werbe-“Heinis“ Elvin und Adrian oder die mit Fremdwörtern gespickten Konversationen mit Internet-Guru Rüdiger Rodeo – wiederholen sich all zu oft. So ist das Buch zwar als Geschichte recht unterhaltsam, aber mit rund 350 Seiten deutlich zu lang. So kann ich dem Ganzen leider nur das Prädikat „bedingt lustig“ verleihen.

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    Alienor

    Alienor

    02. January 2012 um 19:12

    Leider hat das Buch überhaupt nicht meinen Humor getroffen. Oliver hat seine alte WG (aus dem Vorgänger "Kaltduscher") verlassen und fühlt sich in der neuen Wohnung ziemlich einsam. Montags ist er immer ein absoluter Morgenmuffel und macht so eines Tages auf der Straße die hübsche Lena zur Schnecke. Lena ist ihm schon aus Schulzeiten bekannt-die beiden haben zusammen Theater gespielt. Dann lernt er im Internet-Café auch noch "Apfelsinchen" und den Nerd Kurt kennen-und alles wird kompliziert. Mit von der Partie sind außerdem seine nervtötenden Arbeitgeber, die ewig grinsenden, smarte Sprüche klopfenden Werbetexter Elvin und Adrian (eine gelungene Überzeichnung), der kleine Anton und Olivers bester Freund. Natürlich geht es um Liebe-und es werden jede Menge Dinge nebenher auf die Schippe genommen, insbesondere die schöne neue Medienwelt. Oliver lernt Nerds kennen, die sich nur über Facebook austauschen können, wird unversehens mit peinlichen Auftritten zum Youtube-Star, jagt einen I-Koffer und schlägt sich mit den ständig Pseudo-Anglizismen-Klopfenden Chefs und dem Unsinnige-Neue-Fremdwörter-Produzierenden Rüdiger Rodeo herum. Alles in allem wirkte "Linksaufsteher" auf mich etwas überdreht und fernab der Realität. Ein gelegentliches Schmunzeln konnte es mir entlocken, vor allem, wenn es um Elvin und Adrian ging. Doch wäre weniger vielleicht mehr gewesen.

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  • Rezension zu "Linksaufsteher" von Matthias Sachau

    Linksaufsteher
    TNTina

    TNTina

    25. December 2011 um 18:39

    Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar bekommen. Leider habe ich es verlegt und eine ganze Weile nicht mehr in die Hand genommen. Deshalb hatte ich beim Lesen schon ein ganz schlechtes Gewissen. Es sagt, aber absolut nichts über die Qualität des Buches aus. Aber jetzt kann ich mit reinem Gewissen meine Meinung zu dem Buch schreiben. Die Story; Oliver hasst Montage! Das geht soweit, dass er eigentlich alles hasst, was an einem Montag passiert. Und da ist es nicht förderlich, wenn man von seiner Traumfrau an einem Montag über den Haufen gerannt wird. An einem Dienstag sieht die Sache schon ganz anders aus, und erst am Mittwoch. Schnell wird ihm klar, er muss diese Frau wieder sehen, vorzugsweise nicht an einem Montag. Ob ihm das gelingt und was sein Supermarktkonzept (mindestens jedes Produkt einmal gekauft zu haben) damit zu tun hat und warum Goethes Faust die größste Hauptrolle außerhalb des Buches von Goethe spielt, sollte jeder selbst erlesen! Meine Meinung: Zunächst sei gesagt, dass der Roman wohl die Fortsetzung von “Kaltduscher”. Dass ich das nicht wirklich weiss, zeigt, dass man den nicht unbedingt gelesen haben muss, um den Roman verstehen zu können. Vom Schreibstil passt es in die Reihe der Tommy Jaud Bücher, naja vom Aussehen wohl auch. Es liest sich flüssig und kurzweilig. Witzig an der Story ist, dass der Protagonist Oliver mehr Neurosen besitzt als jede Frau. Und als Lach-Highlight galt für mich der iKoffer, den ich zu gerne mal live erleben möchte. Ob ich weitere Romane von Matthias Sachau lesen würde kann ich jetzt noch nicht sagen, ich denke, es hängt von der Handlung ab.

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