Matthias Schlicht

 5 Sterne bei 3 Bewertungen

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Matthias SchlichtChristentum
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Christentum
Christentum
 (2)
Erschienen am 24.07.2017
Matthias SchlichtGlaubenspfeffer
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Glaubenspfeffer
Glaubenspfeffer
 (1)
Erschienen am 22.02.2016

Neue Rezensionen zu Matthias Schlicht

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vielleser18s avatar

Rezension zu "Christentum" von Matthias Schlicht

Aus dem Leben erzählt
vielleser18vor einem Jahr

Matthias Schlicht, Jahrgang 1961, Pfarrer der ev.luth. Kirchengemeinde Hannover, hat mit "Christentum - mitten im Leben" ein Büchlein mit vielen Texten zu wichtigen christlichen Themen geschrieben. Die einzelnen Abschnitte sind unabhängig voneinander.

Gefallen hat mir die humorvolle Heransgehensweise, die schon bei der Wahl der Überschriften anfängt. Wie z.B. " Gründonnerstag - ich mag kein Spinat" oder "Reformationstag oder Gruselclowns", "Beten - oder jemand online", "Weihnachten oder zauberhaft", "Gottesdienst - gib´s hier WLAN?".

Schlicht greift in den Abschnitten Themen aus seinem Leben, aus seiner Arbeit, aus seinem Umfeld auf. Er erklärt und erzählt und regt damit zum Nachdenken an. Die einzelnen Geschichten lesen sich interessant und lassen den Leser teilhaben an den Erlebnissen eines Pfarrers. 

Mir persönlich hat der humorige Stil, der dennoch tiefen Glauben vermittelt, sehr gut gefallen.  Beim Lesen ist man berührt, es sind schöne wie traurige Erlebnisse aus dem Kirchenalltag, und der Autor schafft es sie in Worte zu fassen. Die Abschnitte sind abwechslungsreiche und regen zum Nachdenken an. Vor allem der persönliche Bezug, die Meinung über ganz bestimmte christliche Traditionen, hat mir hierbei sehr gut gefallen.

Trotz allem Humor, der sich wie ein Faden durch das Buch zieht, sind es wichtige Themen und wichtige Denkanstösse, die Matthias Schlicht dabei gibt. Glauben erklärt für die Menschen von heute.

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Gudrun67s avatar

Rezension zu "Christentum" von Matthias Schlicht

sehr informativ, super interessant, geistreich und weckt vielfältigste Emotionen
Gudrun67vor einem Jahr

Das Cover ist sehr interessant und durchdacht gestaltet. Es hatte schon beim ersten Anblick den Effekt, dass ich schmunzeln musste und neugierig auf den Inhalt wurde.



Der Schreibstil ist äusserst kurzweilig und charismatisch, so dass ich das Buch einfach nicht mehr weglegen konnte. Ausserdem werden die geschilderten Vorgänge und Zusammenhänge lebensnah mit viel Empathie, Humor, Tiefgang und noch vielem mehr, mitreissend geschildert. Dies alles ist mit vielen Beispielen aus dem Leben des Autors untermalt und lockert ungemein auf.



Hier findet der Leser eine enorme Gefühlspalette, die durch jede einzelne Erläuterung oder Geschichte voll und ganz untermauert wird und zum Nachdenken, Mitfreuen, Mittrauern, Lachen und und und.....anregt.

Hier bleibt sicherlich kein Auge trocken und durch die unterschiedlichsten Szenarien sind die Tränen der Trauer wie auch der Freude und auch des charmanten Humors geschuldet.



Kannte Matthias Schlicht vor dem Lesen des Buches noch nicht, aber mir wurde hier bewusst, dass er auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und mit Leib und Seele und viel Empathie agiert. Hier "menschelt" es einfach. Und genau diese Emotionen spiegeln sich auch in diesem Buch wider. Er lässt den Leser mit offenen und auch schonungslosen Worten und Beispielen teilhaben.



Die Szenen werden in so lebendigen und authentischen Bildern dargestellt, dass man sich hier an Ort und Stelle wähnt.

Hier wird klar, dass sich Christentum durchs Leben zieht und selbst in Situationen, in denen man oftmals nicht denkt, dass diese mit Glaube einhergehen.



Mein Fazit: sehr informativ, super interessant, geistreich und weckt vielfältigste Emotionen

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Taluzis avatar

Rezension zu "Glaubenspfeffer" von Matthias Schlicht

zwischen Kirche und Alltag
Taluzivor 2 Jahren

„Glaubenspfeffer“ ist das Debüt von Kirchenkabarettist Matthias Schlicht mit einem Vorwort von Margot Käßmann. Käßmann findet es wichtig, nach dem „ernsten“Pietismus „Ein Christ soll nicht lachen, Jesus hat auch nicht gelacht!“ endlich das Lachen in die Welt zu tragen, denn wie sagte schon Luther: „Wenn ich wüsste, dass der Herrgott keinen Humor hat, so wollte ich erst gar nicht in den Himmel kommen.“ (Seite 10)

In 24 kurzen Kapiteln verteilt auf 159 Seiten wird dem Leser das Lachen nahe gebracht, zum Nachdenken angeregt und hält ihm auch mal den Spiegel vor. Eingeleitet werden die Kapitel jeweils mit einem kleinen Bibelzitat.

Matthias Schlicht entführt einen ins satirische Kirchenkabarett und nimmt einen mit auf einen Rückblick auf sein bisheriges Leben.

Das Kapitel „Ehe ab 50“ („also für Paare, die schon länger als 50 Tage zusammen sind“, Seite 46) ist recht amüsant und bissig.

Ob Tupperparty, Weihnachtsbaum oder evangelische Erwachsenenbildung der Autor beschreibt humorvoll und selbstironisch dem Leser bekannte Situationen, ab und zu fühlt man sich selber ertappt.

Es gibt auch ernste und nachdenkliche Kapitel, wie z. B. „Heiligabend“. Heiligabend wird sogar die 92jährige Tante Elsbeth aus dem Altersheim geholt, denn sie ist die Erbtante und es ist das Fest der Liebe. „Unsere Tante hat einen Rollator, der passt nicht in unser Auto. Unser SUV mit Kuhfänger ist ganz neu und soll keine Kratzer bekommen. Also fährt meine Frau ganz langsam neben Tante Elsbeth, während die den Berg hochfährt.“ (Seite 129).

Am besten gefallen hat mir das Kapitel „der neue Mann“. Die Seminare bei der Evangelischen Erwachsenenbildung sind heiß begehrt, da kann Mann auch mal für 100,- € ein Ticket ohne Titel bei Ebay ersteigern. Mit viel Sprachwitz und trockenem Humor wird so ein Seminar beschrieben.

Das Buch bekommt die volle Leseempfehlung von mir, da es kurzweilige, amüsante Unterhaltung bietet.

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