Matthias Schlicht Glaubenspfeffer

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Inhaltsangabe zu „Glaubenspfeffer“ von Matthias Schlicht

Kirchenkabarett mit Biss – mitten im Dschungel des Allzumenschlichen Mit viel Wortwitz und Augenzwinkern, zwischendurch auch mal ganz ernsthaft, hält Matthias Schlicht uns den Spiegel vor. In seinen Geschichten aus dem Leben vor und hinter der Kirchenmauer geht es allzu menschlich zu: ob bei der Tupperparty der Schwiegermutter, beim Walken auf der Senioreninsel Föhr, beim 70er-Jahre-Telefon mit Samtbrokatkondom oder neben den eiskalten Füßen seiner Gattin. Und dann ist da noch der Hund, der christlich erzogen werden will … Wer mal wieder herzhaft lachen möchte (gerne auch über sich selbst), ist mit den vorliegenden Kabinettstückchen von Matthias Schlicht bestens bedient.

Das Buch bekommt die volle Leseempfehlung von mir, da es kurzweilige, amüsante Unterhaltung bietet.

— Taluzi
Taluzi

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    Glaubenspfeffer
    Taluzi

    Taluzi

    27. January 2017 um 17:19

    „Glaubenspfeffer“ ist das Debüt von Kirchenkabarettist Matthias Schlicht mit einem Vorwort von Margot Käßmann. Käßmann findet es wichtig, nach dem „ernsten“Pietismus „Ein Christ soll nicht lachen, Jesus hat auch nicht gelacht!“ endlich das Lachen in die Welt zu tragen, denn wie sagte schon Luther: „Wenn ich wüsste, dass der Herrgott keinen Humor hat, so wollte ich erst gar nicht in den Himmel kommen.“ (Seite 10) In 24 kurzen Kapiteln verteilt auf 159 Seiten wird dem Leser das Lachen nahe gebracht, zum Nachdenken angeregt und hält ihm auch mal den Spiegel vor. Eingeleitet werden die Kapitel jeweils mit einem kleinen Bibelzitat. Matthias Schlicht entführt einen ins satirische Kirchenkabarett und nimmt einen mit auf einen Rückblick auf sein bisheriges Leben. Das Kapitel „Ehe ab 50“ („also für Paare, die schon länger als 50 Tage zusammen sind“, Seite 46) ist recht amüsant und bissig. Ob Tupperparty, Weihnachtsbaum oder evangelische Erwachsenenbildung der Autor beschreibt humorvoll und selbstironisch dem Leser bekannte Situationen, ab und zu fühlt man sich selber ertappt. Es gibt auch ernste und nachdenkliche Kapitel, wie z. B. „Heiligabend“. Heiligabend wird sogar die 92jährige Tante Elsbeth aus dem Altersheim geholt, denn sie ist die Erbtante und es ist das Fest der Liebe. „Unsere Tante hat einen Rollator, der passt nicht in unser Auto. Unser SUV mit Kuhfänger ist ganz neu und soll keine Kratzer bekommen. Also fährt meine Frau ganz langsam neben Tante Elsbeth, während die den Berg hochfährt.“ (Seite 129). Am besten gefallen hat mir das Kapitel „der neue Mann“. Die Seminare bei der Evangelischen Erwachsenenbildung sind heiß begehrt, da kann Mann auch mal für 100,- € ein Ticket ohne Titel bei Ebay ersteigern. Mit viel Sprachwitz und trockenem Humor wird so ein Seminar beschrieben. Das Buch bekommt die volle Leseempfehlung von mir, da es kurzweilige, amüsante Unterhaltung bietet.

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