Der Spinswitcher: In der nahen Zukunft einer parallelen Wirklichkeit

von Matthias Töpfer 
4,5 Sterne bei2 Bewertungen
Der Spinswitcher: In der nahen Zukunft einer parallelen Wirklichkeit
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Spezielle Charaktere mit besonderem Humor. Mag ich!

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Eine augenzwinkernde essayistische Dystopie um Liebe, Freundschaft, Rivalität, Überwachung, Verfolgung und futuristische Grenzwissenschaft.

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Inhaltsangabe zu "Der Spinswitcher: In der nahen Zukunft einer parallelen Wirklichkeit"

Schon in naher Zukunft, in einer parallelen Wirklichkeit, die der unseren zum Verwechseln ähnlich ist, stößt der australische Gehirnforscher Aldo Effetti auf einen Algorithmus, der ihm Einfluss auf Schicksal und Materie verleihen könnte. Doch seine Arbeit wird von einer unbekannten Organisation überwacht und noch in derselben Nacht mutwillig zerstört. Effetti rettet, was zu retten ist und flieht illegal nach London, wo er beginnt, sein Wissen in Form von Programmen für Smartphones zu vermarkten: den sogenannten Wünsch-dir-was-Apps. Werden ihm die Mächtigen der Welt das durchgehen lassen? Welche Rolle spielt die Schiffsmechanikerin Stephanie Viper in dieser Angelegenheit? Und welches erschütternde Ereignis dokumentiert der Kameramann Desmond Labaru am Freitag dem 13. hautnah, live und in Farbe für das weltweite Publikum der BBC? Der Spinswitcher ist ein sozialkritischer, aber mit Fantasie, Ironie und Action geladener Thriller, der mit einer Prise Science Fiction versucht, auf amüsante Weise eine Brücke zwischen Wissenschaft und Magie zu schlagen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0108GGOSW
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:356 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:22.06.2015

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    zuendegelesenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spezielle Charaktere mit besonderem Humor. Mag ich!
    Spezielle Charaktere mit besonderem Humor. Mag ich!

    Meinung

    Es gibt selten den Moment, dass ich mir bei einem Buch keine klare Meinung zu einem Cover bilden kann. Meist gibt es da wirklich nur ein „es gefällt mir nicht“ oder ein „es gefällt mir sehr gut“. Hier tritt aber keiner der beiden Fälle ein. Ich kann mich hier irgendwie so schwierig festlegen. Auf der einen Seite gefällt mir die Farbgebung sehr, dir durch das Gummibärchen auf eine sehr lustige Art einfach durchbrochen wird. Es hat einen ziemlich eigenen Charakter und lässt bereits etwas vermuten. Die Typografie wirkt sehr verspielt und wirklich zuordnen kann ich die Aussage dahinter nicht, weil, wirkt das jetzt wie etwas Futuristisches oder wie ein Comic? Ich weiß nicht, welche Absicht dahinter steckt. Jedenfalls bin ich bei dem Cover etwas zwiegespalten und möchte sagen, dass es mir gefällt ich es aber nicht klar zuordnen kann. Übrigens steckt die Liebe im Detail. Die Reihenhäuser sind sehr geschickt eingebracht.

    Entscheidungsfreudiger war ich allerdings bei der Kulisse des Buches! Die Geschichte bietet zu Beginn ein Labor. Wie cool ist das denn!? Zu schade nur, dass man nicht allzu lange in diesem Labor bleibt.. aber die Schifffahrt war auch ganz nett. Ich mochte es sehr, wie Matthias Töpfer die Orte und Umgebungen beschrieben hat. Vieles sogar sehr im Detail, was dem Ganzen einen eigenen Stil verpasst hat. Die ganzen Gerätschaften und kleineren Erfindungen von Adlo waren ziemlich bildhaft beschrieben und haben sich vor meinem Auge begonnen zu formen. Ich liebe es, wenn Sprache mir ein Bild in den Kopf ruft, welches Details beinhaltet – wie eine Fotografie.

    In diesem Buch waren sehr viele und unterschiedliche Charaktere. Und alle hatten sie eines gemeinsam: Sie waren sehr speziell. Ich habe selten Bücher gelesen, wo die Vielfältigkeit so extrem aufgefallen ist. Hier wird sich an vielen Klischees bedient, allerdings auf eine Art und Weise, wo man einfach nicht mehr ernst bleiben kann (lag sehr am Schreibstil, war Absicht!). Und genau das hat für eine heitere Stimmung gesorgt, auch wenn die Lage gerade ziemlich ungünstig war.

    Man kann es nicht anders sagen, aber der Schreibstil des Buches war ziemlich von Details geprägt. Es gab sehr viele Beschreibungen für die kleinsten Situationen. Meiner Meinung nach war das manchmal echt zu viel und hat dem Lesefluss stark gebremst. Dann wiederum sind in einigen Sätzen so viel bissige Stellen, bei denen man sich das Lachen fast verkneifen möchte, aber es dann doch nicht kann. Der Unterhaltungsfaktor ist sehr groß und der Autor hat hier saubere Arbeit geleistet. An manchen Stellen wie gesagt, ist weniger manchmal mehr. Aber im Gesamtpaket stimmt alles.

    Vielleicht hat mir das Buch in einzelnen Punkten nicht so gut gefallen. Aber die Idee und die Aufbereitung der Handlung haben mir sehr gut gefallen. Ich wusste, dass es sehr speziell wird. Es wurde auch stellenweise sehr verschwörungstheoretisch und sehr überspitzt. Aber genau das hat diesem Buch eine Note verliehen, die es glaubwürdig gestaltet hat. Adlo Effetti und sein holpriger Weg haben mir viele schöne Lesestunden bereitet, die sich trotz kleinerer Bremsen in Luft aufgelöst haben.

    Bewertung

    Schwächen hat jedes Buch und viele Bücher haben keine Stärke, die herausragt. Hier hat mich eines ganz deutlich überzeugt und das ist die Idee dahinter. Wie der Autor bereits sagte, es sei sein erstes Buch. Und ich sage: Bitte mehr!

    Fazit

    Wenn du meiner Rezension zu diesem Buch etwas abgewinnen kannst, dir der Klappentext zusagt und die Leseprobe dich verunsichert hat, dann solltest du nicht lange zögern. Versuch dich an diesem Werk und entscheide danach, ob es dir gefällt. Ich habe ein paar Tage gebraucht, bis ich die richtigen Worte gefunden habe, aber danach war ich sehr zufrieden.

    Ich danke Matthias Töpfer für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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    mToepfers avatar
    mToepfervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine augenzwinkernde essayistische Dystopie um Liebe, Freundschaft, Rivalität, Überwachung, Verfolgung und futuristische Grenzwissenschaft.
    Der Spinswitcher

    Der Autor lädt Sie herzlich ein, den Roman zu erkunden zu bewerten und Rezensionen zu schreiben.

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