Erellgorh - Geheime Mächte

von Matthias Teut und Sören Meding
4,5 Sterne bei36 Bewertungen
Erellgorh - Geheime Mächte
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Neue Kurzmeinungen

Koakumas avatar

Ich bin sehr begeistert von dem Roman! Entgegen meinem ersten Instinkt ist dies keine Massenware voller Klischees. Klare Leseempfehlung!

S

Fantasievolle Welt jedoch für ein Jugendbuch teils zu brutal und für Erwachsene sind der Sprachstil und die Dialoge zu kindisch.

Alle 36 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Erellgorh - Geheime Mächte"

Der erste Band einer epischen Fantasy-Trilogie, in dem die drei Helden sich auf den Weg machen, ihre wahre Bestimmung zu erfahren. Sie entdecken ihre magischen Fähigkeiten, überstehen schlimmste Gefahren und finden neue Freunde - aber werden sie ihr Ziel erreichen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946937005
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:442 Seiten
Verlag:DichtFest
Erscheinungsdatum:10.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    NicoleGozdeks avatar
    NicoleGozdekvor 10 Tagen
    Guter Auftakt zu einer High-Fantasy-Trilogie

    Zum Inhalt:

    Als der junge Heiler Altharu von seiner sterbenden Urmutter auf die Reise nach Tyklahr geschickt wird, ahnt er noch nicht, welche Bedeutung seine Aufgabe für ihn und alle anderen hat. Während seine magischen Kräfte langsam erwachen, müssen sein bester Freund Brandan und er sich auf dem Weg unerwarteten Gefahren stellen.
    Auch die Küchenmagd Selena wird durch eine Katastrophe gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Während sie vor den Wassermassen und der Kälte flieht, die ihre Heimat Akralahr bedrohen, lernt sie mehr über Land und Leute, als ihr lieb ist.
    Eher unfreiwillig verlässt der Straßendieb Pitu die Stadt Gelder. Um seinen Verfolgern zu entgehen, versteckt er sich und landet auf einem Schiff mit unbekanntem Ziel.
    Sie kennen sich nicht. Sie wissen nicht, dass es eine Prophezeiung gibt, die sie verbindet. Und ganz besonders ahnen sie nicht, dass es eine dunkle Bedrohung für das ganze Land gibt und dass diese mit ihrem eigenen Schicksal verknüpft ist.

    Meine Meinung:

    "Erellgorh - Geheime Mächte" ist der Auftaktband zur High Fantasy-Trilogie "Erellgorh". Mit seinem Debütroman wurde Matthias Teut für den Deutschen Phantastik Preis 2017 in der Kategorie "Bestes deutschsprachiges Romandebüt" nominiert. Kein Wunder, dass beides - Genre und Nominierung - vielversprechend klangen und mich neugierig machten auf den Roman.
    Es handelt sich um klassische High Fantasy. Viele Elemente kommen uns bekannt vor: drei Auserwählte, eine Prophezeiung, ein Land, das sich in Gefahr befindet, Menschen, Elben, Zwerge, Magier und magische Artefakte. Matthias Teut stellt sich, wie viele High Fantasy-Autoren in die Tradition Tolkiens, aber er erfindet auch eigene Wesen wie die menschenähnlichen Urda mit ihrer grünen Haut.
    Der Fokus der Erzählung liegt ganz klar auf den drei jungen Hauptfiguren, die an der Schwelle zum Erwachsenenalter stehen. Im regelmäßigen Wechsel folgen wir Altharu, Pitu und Selana auf ihrer Reise quer über den Kontinent Jukahbajahn und begleiten sie dabei, wie sie mehr über sich selbst und ungeahnte Kräfte lernen.
    Während die Identifikation mit den Hauptfiguren sehr gut gelungen ist, bleibt die Welt fernab der drei Helden manchmal ein wenig vage. Dadurch dass lange nicht klar ist, dass es eine Bedrohung gibt und welcher Art, fehlte mir teilweise ein wenig die Spannung, trotz regelmäßiger Cliffhanger an den Kapitelenden. Hier ist noch Steigerungspotential für die nächsten beiden Bände vorhanden. Aber auch der Auftaktband selbst steigert sich. Während die erste Hälfte noch dem Kennenlernen der Figuren, dem Aufbruch und den ersten Abenteuern in einer fremden Umgebung gewidmet ist, nimmt die Handlung in der zweiten Hälfte des Romans an Fahrt auf. Zusammenhänge werden aufgezeigt, lang erhoffte Erklärungen folgen und die Spannung steigt. Daher bin ich nun gespannt auf den 2. Band. :)

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    DaRoSos avatar
    DaRoSovor einem Jahr
    Kurzmeinung: „Erellgorh – Geheime Mächte“ lässt den Leser als Kind die Welt von Jukahbajahn entdecken und als Erwachsener darin kämpfen und streiten.
    Du darfst mich Meister nennen!

    Drei Schicksale aus drei Himmelsrichtungen machen sich auf die Reise ihrer Bestimmung zu folgen: Atharu, ein Heiler von Tangris, aus dem Osten, Selena eine Küchenmagd von Akralahr, aus dem Westen und Pitu, ein Straßendieb von Gelder (gleichwohl nicht seine Heimat), aus dem Süden.Jeder von ihnen verlässt seine Heimat aus einem anderen Grund:Atharu bekommt am Sterbebett seiner Großmutter von dieser ein Bruchstück eines Amuletts und den Auftrag mit diesem in den Süden nach Gelder zu reisen;Selena folgt den Worten ihrer Ziehmutter und begibt sich auf die Reise in den Osten, nach Tyklahr, der Stadt am Nebelsee – auch sie führt ein Bruchstück eines Amuletts mit sich;und Pitu befindet sich aufgrund einer mehr oder minder missglückten Flucht eigentlich auf dem Weg gen Westen, nach Myxa...
    ...eigentlich.


    Matthias Teut hat seinen ersten Band der Erellgorh-Trilogie insbesondere seinen drei Hauptcharakteren geschenkt. Das so fesselnde daran ist, dass er keine Charaktere schafft und sie ausbaut – er lässt sie in einer gefühlten Freiheit wachsen, leben und handeln! Teut fesselt nicht, sondern schenkt die Freiheit die Geschichte erleben zu dürfen, weiß, den Leser im richtigen Moment zu halten; nicht zum verweilen – zum bestaunen der Geschehnisse!
    „Erellgorh – Geheime Mächte“ wirkt wie eine wunderschöne Hommage an Tolkiens „Herr der Ringe“, lässt den Leser als Kind die Welt von Jukahbajahn entdecken und als Erwachsener darin kämpfen und streiten.Genau diese Hommage, diese Liebe, spürt man beim lesen, labt sich an ihr, wenn man das Buch pausiert und freut sich darauf, wenn man zurückkehren darf.

    Ein Debüt? Ein Kunstwerk!Von manch einem altbekannten Autor wünschte ich mir ein solches Werk, welches Matthias Teut hier als Debüt der Welt geschenkt hat!
    Gerade bei einem Debüt erliegt man nun aber doch gerne der Versuchung, Vergleiche zu schmieden. Nun denn: in „Erellgorh – Geheime Mächte“ findet sich die tolkiensche (J.R.R. Tolkien) Liebe, die orgelsche (T.S. Orgel) Kampfeslust, der hohlbeinsche (Wolfgang Hohlbein) Humor und die dragtschen (Tonke Dragt) Verstrickungen.

    „Erellgorh – Geheime Mächte“ ist weniger eine Geschichte, als tatsächlich eine Reise – Wege und Schicksale führen durch Jukahbajahn, lassen erleben, lachen und weinen, fürchten und hoffen.Man spürt die Hitze des Feuers auf Atharus Händen, reibt sich selbst die Füße auf dem Marsch von Selena und fürchtet die Wellen, welche Pitu zu verschlingen drohen.Und hier zeigt sich die unglaubliche Kunst, mit welcher Matthias Teut seine Leser zu verzaubern weiß: er partizipiert, schafft nicht nur eine Meta-Ebene, sondern lässt den Leser selbst zum Protagonisten werden, ohne jemals das Gefühl zu rauben, selbst entscheiden und handeln zu können – und all das, mit einer kindlichen Selbstverständlichkeit, die ich so nur selten erleben durfte.
    Das ist große Schaffenskunst! 
    Das Buch weist eine gute Qualität auf.Hübsch gestaltet sind auch die einzelnen Kapitel: so ist jedes Kapitel nicht nur abwechselnd einem der drei Protagonisten zugeteilt, sondern jedem Charakter wurde auch ein eigenes Bild geschenkt, welches das Kapitel einführt.
    Der Verlag selbst wurde von Matthias Teut und Frank Friedrichs (auch Autor) gegründet. Neben ihren Büchern bieten die beiden auch noch, Zitat: „Dienstleistungen für Selfpublisher und Unternehmen im Gesundheitswesen“ an. Mit anderen Worten: unterstützt die beiden, kauft die Bücher direkt von der Page und/oder lasst euch im Bereich des Selfpublishing oder Gesundheitswesens beraten! Die beiden haben’s verdient!

    Und die Bewertung?Ein unglaublich liebenswertes Debüt, ein wahnsinnig sympathischer Autor und nicht zuletzt meine tiefe innere Verbundenheit zu Pitu, nicht zuletzt aufgrund seines Namensgedächtnisses, lässt hier nur eines zu:
    Keine Wertung – ein Dank… …in Form von fünf Sternen!


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    ani_cxxs avatar
    ani_cxxvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Auftakt dieser Reihe macht defintiv Lust auf mehr!
    Erellgorh - Geheime Mächte

    Zusammenfassung:

    Im ersten Teil lernt man die Welt Jukahbajahn und die drei Hauptcharaktere kennen. Diese befinden sich auf unterschiedlichen Wegen zum selben Ort. (Tipp: eine Karte von Jakahbajahn hilft beim Orientieren sehr!) Man begleitet abwechselnd Atharu, Selana und Pitu mit ihren Weggefährten und häufig enden die Kapitel mit einem Cliffhanger, sodass ich nicht nur einmal Versucht war Kapitel zu überschlagen um die Geschichte eines Protagonisten weiter zu lesen.

    Die Drei Stellen sich auf ihren unterschiedlichen Wegen auch unterschiedlichen Gefahren und dabei bekommt man eine Vorstellung von der Vergangenheit der Welt in der die Geschichte spielt. Auch wissen alle drei noch nicht so recht wie sie damit umgehen sollen, dass sie magisch begabt sind und damit ein wichtiger Teil für die Zukunft von Jukahbajahn.

    Charaktere:

    Die Drei könnten wohl unterschiedlicher nicht sein. An unterschiedlichen Orten leben sie unabhängig voneinander und sind doch durch das Schicksal verbunden.

    Atharu ein Tangora aus der Felsenstadt Tangris, der schon in seiner Heimatstadt durch sein Aussehen auffällt. Seine Urmutter hat ihn losgeschickt um einen Magister in Gelder zu treffen. Begleitet wird er von Brandon, einem Jäger und sein bester Freund.

    Selana eine Küchenmagd aus der Hafenstadt Akralahr macht sich aufgrund eines Briefes auf den Weg ins Ungewisse und trifft auf Aria. Die beiden schlagen sich gemeinsam durch.

    Pitu ein Urda der elternlos als Straßenjunge durch die Lande zieht und durch Zufall von einem Hafenhauptmann auf den Weg gebracht wird. Seine Begleiter wechseln zwischendurch sind aber trotzdem ein wichtiger Teil.

    Schreibstil:

    Die Sichtweise wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen den drei Hauptfiguren. Die Reihenfolge ist dabei immer dieselbe – Atharu – Selana – Pitu. Dadurch kann man nicht durcheinander kommen. Immer wenn es gerade wirklich spannend wird endet das Kapitel.

    Die Beschreibungen der Landschaft und der Charaktere war sehr lebhaft und hat mich dadurch sofort mitgenommen in die Welt Jukahbajahn.

    Fazit:

    Ich habe mich zu Beginn der Geschichte etwas schwer getan mit den Namen der Städte und Charakteren. Aber nach ein paar Seiten fiel dies auch immer leichter.

    Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Reihe und hoffe, dass die Spannung aus dem ersten Teil erhalten bleibt.

    Empfehlung:

    Ein klares JA für alle die gerne beim Lesen in andere Welten abtauchen und spannende Fantasy Geschichten im Stil von Herr der Ringe mögen.

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    vielleichtaberdochs avatar
    vielleichtaberdochvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Auftakt der Trilogie um Atharu, Selana und Pitu - drei absolut liebenswerte Helden!
    Erellgorh – Geheime Mächte

    Die Handlung beginnt aus der Perspektive dreier Protagonisten, die ihr Leben an verschiedenen Orten ganz unabhängig voneinander führen. Kapitel für Kapitel wechselt der Schauplatz (und der dazugehörige Protagonist). Dabei endet jedes Kapitel mit einem „Mini-Cliffhanger“. Atharu, Selana und Pitu machen sich schließlich jeder für sich auf den Weg ins Unbekannte, nachdem sie mehr oder weniger direkte Aufforderungen dafür erhalten haben...

    Rundherum kann ich diesen ersten Band von Erellgorh nur empfehlen. Es gibt ein paar Stellen, die mir persönlich fast schon zu brutal waren, aber diese sind sinnvoll eingebettet und einfach authentisch.

    Die ganze Rezension gibt es im Blog.

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    ClaudisGedankenwelts avatar
    ClaudisGedankenweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.
    Erellgorh Band 1

    Inhalt:
    „Du musst zum Nebelsee reisen – mehr wage ich dir hier nicht zu schreiben. Nur so viel: Bitte zögere nicht! Alles hängt davon ab, dass du bald gehst! Das Gefüge der Welt gerät aus dem Gleichgewicht.“
    Seit dem großen Krieg leben die Völker von Jukahbajahn in Frieden. Die Zwerge, das Sumpfvolk der Urda und die Menschen haben ein Gleichgewicht gefunden. Das Reich der Elben und die magische Stadt ERellgorh liegt verborgen jenseits des Nebelsees. Da wird der junge Heiler Atharu von seiner sterbenden Urmutter auf eine Reise geschickt. Ein sonderbarer Brief zwingt die Küchenmagd Selana zum Aufbruch. Und der Straßendieb Pitu muss wieder einmal vor seinen Verfolgern fliehen. Sie alle machen sich auf ins Ungewisse. Ihre Welt steht Kopf. Doch noch ahnen sie nicht, welche Bedrohung am Horizont lauert – und welche Rolle die Elben von Erellgorh ihnen zugedacht haben.
    Rezension:
    Ich habe das Buch sehr zufällig entdeckt und bin an dem faszinierenden Cover und dem KLappentext einfach hängen geblieben. Eine High- Fantasy Geschichte wollte ich schon lange wieder lesen und so musste ich hier einfach zugreifen.
    Die Erzählperspektive wechselt zwischen den einzelnen Hauptprotagonisten. Das ist hier auch sehr sinnvoll, damit der Leser nicht den Überblick verliert. Denn in Jukahbajahn sind die drei Protagonisten keineswegs auf demselben Pfad unterwegs, sondern jeder geht seinem eigenen Schicksal nach.
    Mir hat hier die Struktur sehr gut gefallen, weil die Kapitel relativ kurz sind und immer mit einem Spannungspunkt enden. So blieb das Buch zu jedem Zeitpunkt spannend und es hat sehr viel Spaß gemacht den Protagonisten auf ihrem Pfad zu folgen.
    Die Welt in Erellgorh ist sehr gut durchdacht und es gibt keine Plot-Löcher oder Logikfehler. Natürlich dauert es ein wenig bis die Handlung an Fahrt aufnimmt, denn man muss ja zunächst Einblicke in die Welt von Erellgorh erlangen und die Völker und Protagonisten kennen lernen.
    Da hätten wir einmal den jungen Heiler Atharu, der den Schmerz über den Verlust seiner Urmutter verarbeiten muss. Zu allem Überfluss will der Älteste des Dorfes als erstes das Erbe der Urmutter durchwühlen und Atharu weiß, dass er genau wie seine Urmutter ihm mit ihren letzen Worten mitgeteilt hatte, gerade die vom Ältesten gesuchten Gegenstände schnell fortbringen muss, damit sie nicht in falsche Hände geraten.
    Selana wird mit einem Medallion-Bruchstück fortgeschickt, welches sie aus der von dre Flut bedrohten Heimat zu den Elben bringen soll, weil es nur da in Sicherheit ist.
    Und dann wäre da noch der Straßendieb Pitu aus dem Volk der Urda, der noch nie eine größere Verantwortung hatte und dem auf seiner Flucht vor dem Gefängnis gerade diese Verantwortung für Andere zur neuen Aufgabe wird.
    Alle Protagonisten sind mir mit jedem Kapitel mehr und mehr ans Herz gewachsen, weil sie alle ihre Stärken haben und jeder auf seine Weise ein tolles Wesen verkörpert. Und da ich sie alle so sehr mochte hat mich auch keins der Kapitel gelangweilt. Manchmal hat man eine Antipathie, die dann dafür sorgt, dass man die Kapitel nicht so gerne liest und das ging mir hier nicht ein einziges Mal so.


    Fazit:
    Spannend und fesselnd versteht es der Autor nach Erellgorh zu entführen und natürlich richtig neugierig auf Band 2 zu machen. Denn wer das erste Buch mochte, der will sicherlich auch wissen wie es weiter geht. Ich empfehle das Buch allen Fantasy-Fans, die Geschichten in der Art von „Herr der Ringe“ mögen.
    Ich vergebe hier: ★★★★☆

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    Chibi-Chans avatar
    Chibi-Chanvor 2 Jahren
    Ein Muss für High-Fantasy-Liebhaber!

    Meine Meinung
    Geschichte

    Schon lange habe ich mal wieder nach einem High-Fantasy Epos gesucht und bin auf dieses Buch gestoßen.
    Zum einen ist dort die wundervolle Aufmachung des Buches. Alleine das Cover.... dann gibt es noch eine eigene Karte, eine selbstentworfene Sprache des Autors und über jedem Kapitel wurde ein Bild beigefügt, welches eine Szene aus dem Buch entspricht. So viel detailgetreue Arbeit steckt in dem Buch.
    Die Geschichte an sich packt einen von Anfang an. Es gibt drei Protagonisten, dessen Abenteuer schon von Beginn an losgehen, ohne das es zu schnell wirkt. Am Ende eines jeden Kapitel gibt es einen Satz, der einen unbedingt weiterlesen lassen möchte. Und das ungelogen am Ende eines jeden Kapitels. Das fand ich schon eine Leistung, die Spannung so konstant aufrecht zu erhalten.
    Einige der Charaktere haben magische Fähigkeiten, doch nicht alle. So liest man aus beiden Welten, was mich sehr gefreut hat. Nicht immer müssen Charaktere besonders sein um hervorzustechen.
    Natürlich gibt es hier auch viele verschiedene Wesen, die man erst einmal kennen lernen muss.
    Einzig Selanas Geschichte hat etwas Antrieb gebraucht und nahm recht spät die Fahrt auf. Dafür lernt sie ein total liebenswürdiges Wesen kennen, der mich mit seiner Art des Öfteren mal zum lachen brachte.
    Das Ende gibt schon einige Hinweise auf den Folgeband. Manches konnte man erahnen, manches macht einfach neugierig. Es lief darauf hinaus, dass alle Erzählstränge nun zusammen führen. Wie sich alle als Team schlagen, darauf bin ich am Meisten gespannt.

    Charaktere

    Teut schuf Charaktere mit den unterschiedlichsten Charakterzügen. Jeder hat andere Talente und mir gefiel über diese zu lesen, und wie sie der Geschichte weiterhalfen. Zudem habe ich es nicht sehr oft, dass ich beim Lesen wirklich lachen kann. Nicht nur schmunzeln. Auch das schaffte Teut mit seinen Charakteren.
    Trotzdem mit drei Erzählsträngen schon recht viele Charaktere auf den Leser warten, so wuchs mir jeder ans Herz. Alle drei sind sie unterschiedlich, doch alle konnten sie mich mit ihrer Art überzeugen.

    Schreibstil & Sichtweise

    Der Schreibstil ist sehr lebhaft und sendete mir Bilder der Umgebung in meinen Kopf. Ohne was dagegen zu tun hatte ich die Welt vor Augen. Ich war versunken in dieser und fieberte mit. Selbst um Nebencharakter machte ich mir plötzlich Sorgen, da einfach jeder in diesem Buch unwiderstehlich ist. Ein definitiv außergewöhnlicher Schreibstil, den ich so selten lese.
    Geschrieben wurde das Buch aus drei verschiedenen Sichten in der dritten Person. Es war eine perfekte Mischung aus Kapitellänge und Geschehnissen. Die Wechsel fanden immer im Dreiertakt statt, so konnte man definitiv nicht durcheinander kommen, über wen man gerade liest.

    Cover & Titel

    Das Cover zeigt zwei Gestalten, die in einem Boot zu einer Nebeverdeckten Insel paddeln, auf der hinter dem Nebel ein riesiges Gebäude hervorragt. Inhaltlich passt es, keine Frage. Doch auch optisch zieht mich alles an diesem Cover in den Bann. Das liegt wohl an der herrlichen Farbwahl von blau, weiß und einem Stich grün. Wunderschön und geheimnisvoll!

    Fazit
    Dieses Buch konnte mich durch und durch begeistern und sich in meine Top-Reihen aus dem High-Fantasy einschleichen. Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht und kann bis dahin nur über eine sehr detaillierte Welt schwärmen.

    Kommentare: 1
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    K
    KikianaBvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, spannend, spannend! Wer es gern spannend und ein wenig gruselig haben möchte, für den ist dieses Buch das beste!
    Erellgorh -Geheime Mächte-Rezension: Spannend, spannend, spannend...


    Also ich denke ich brauche die Inhaltsgabe nicht widergeben, weil sie ja oben steht, also fange ich gleich mit meiner Meinung an, davor muss ich aber noch sagen das ich das Buch nur bis zur Hälfte gelesen habe, wenn ich fertig bin erneuere ich diese Rezension nochmal.


    Ich finde es ist sehr spannend geschrieben, teils an den einen oder anderen Stellen gruselig, manchmal erinnert es mich an Herr der Ringe, jedoch ist es eine eigene frei erfundene Welt, die sehr ausgearbeitet ist bis aufs kleinste Detail! Viele sagen ja zum Beispiel über Herr der Ringe ,,ja da gibt es doch die Elfen", obwohl es ELBEN heißt, es ist jetzt kein tragischer Unterschied, aber unteranderem hat Erellgorh mich angelacht weil er nicht Elfen sondern Elben geschrieben hat( dazu muss man sagen das Elben und Elfen, komplett andere Wesen sind!). Aber es geht ja hier nicht um Elben sondern um das Buch. leider kann ich NOCH nicht sagen, wie der Schluss ist aber ich denke mal er wird aufschlussreich,abgerundet und hoffentlich gut sein. Was ich an diesem Buch liebe sind die neuen Wesen die der Autor mit hineingebracht hat und dass er es so fesselnd geschrieben hat!
    Ich habe nur 4 Sterne gegeben, weil ich noch nicht weiß was auf mich zukommt demnächst... Und weil es mir an den ein oder anderen Stellen nicht so gut gefallen hat, weil es da ein wenig gruselig war. Aber insgesamt finde das Buch echt gut
    *Applaus Applaus* 

    Kommentare: 1
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    LaurenceHorns avatar
    LaurenceHornvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hier sind Helden noch Helden und keine weinerlichen Jammerlappen.
    Hier sind Helden noch Helden und keine weinerlichen Jammerlappen.

    Rezension: Erellgorh – geheime Mächte von Matthias Teut

     

    Zum Autor:

    Matthias Teut ist Mitbegründer der DichtFest GbR und lebt inzwischen in einem kleinen Dorf in Mecklenburg.

    Bereits in jungen Jahren schrieb er Gedichte und Liedtexte, seit einigen Jahren Kurzprosa und High Fantasy. Im Juni 2016 veröffentlichte er seinen ersten Roman "Erellgorh - Geheime Mächte" als Selfpublisher, dem im Februar 2017 der zweite Band "Erellgorh - Geheime Wege" folgte.

    Wer mehr über ihn oder die Geschichte vor der Geschichte erfahren möchte, liest seinen Blog auf der Homepage www.erellgorh.com oder folgt seiner Fanpage www.facebook.com/erellgorh.

     

    Zur Story:

    Ich werde keine Inhaltsangabe abgeben, die kann jeder selbst nachlesen ;-) (Leseproben gibt’s auf seiner Seite.)

    Nur so viel: Drei Helden unterschiedlichster Art stellen sich ihrem Schicksal und begeben sich auf eine gefahrvolle Reise um die Welt zu retten.

     

    Erzählstil und Charaktere:

    Erzählt wird aus der dritten Person im auktorialen Stil. Jeder einzelne Charakter hat einen Handlungsstrang, der in abwechselnder Reihenfolge den Leser kontinuierlich durch das gesamte Buch begleitet. Der Leser erfährt, genau wie die Charaktere, erst spät von deren Fähigkeiten. Ein Ober-Bösewicht als reale Person taucht im ersten Band noch nicht auf.

    Jeder Charakter macht auf seinem abenteuerlichen Weg eine Wandlung durch. Atharu wird zum selbstbewussten Heiler, Pitu zum Mann mit Verantwortung und Selana zur Kämpferin.

     

    Cover und Aufmachung:

    Alle Grafiken und Illustrationen wurden von Sören Meding gemacht.

    Über das Cover bin ich überhaupt erst auf das Buch gestoßen. Eine Elbenstadt im Nebel, Erellgorh, davor ein Boot mit zwei Personen. Die Farben sind gedämpft und das gesamte Cover kommt recht mystisch daher.

    Innen befindet sich eine wahrlich grandiose und fulminante Landkarte, mit der sich der Weg der einzelnen Gefährten leicht nachvollziehen lässt. Außerdem sind die Kapitel der jeweiligen Helden mit einem Bild aus deren Heimatstadt versehen. Ebenfalls eine beeindruckende Illustration.

     

    Meine Meinung:

    Teilweise erinnert viel in dieser Geschichte an Tolkien und „Der Herr der Ringe“ und doch auch wieder nicht. Die Welt ist eigenständig und beherbergt eine Menge an unterschiedlichen Tieren, wie die Zugtiere, sogenannte Dokas, Brummbienen und vieles mehr ….

    Der Schreibstil ist flüssig, zuweilen recht witzig und meist sehr bildhaft. Matthias Teut versteht es, die einzelnen Stränge der drei Helden gekonnt am Schluss des Buches zu verknüpfen.

    Der Spannungsbogen ist ein wenig anders. Er ist zusätzlich auf die Trilogie ausgelegt, was die Gesamtspannung immens steigert.

    Einziges Manko meinerseits: Ich hätte mir gerne ein paar mehr Kampfszenen gewünscht. (Allerdings bin ich als Kriegernatur kein Maßstab, daher gibt es hier keinen Punktabzug. Es wird ja auch gekämpft.)

     

    Fazit:

    Ein durchaus gelungener Auftakt einer Fantastischen Trilogie, die sich durchaus teilweise mit Tolkien messen kann.

    Aber nicht nur Freunde von Tolkien kommen bei dieser Geschichte auf ihre Kosten.

    Eindeutige Kaufempfehlung. Ich freue mich auf Band zwei, der ja gerade erschienen ist. (Von daher: keine lange Wartezeit.)

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    LisaSonnenscheins avatar
    LisaSonnenscheinvor 2 Jahren
    Fantastischer Stilmix und gelungener Reihenauftakt

    Ich habe immer großen Respekt vor dieser Tolkien-artigen epischen Fantasy, in der mit Namen um sich geworfen wird und der Historie des Landes, in dem ich mich befinde, mehr Bedeutung zukommt, als den Charakteren, mit denen ich wirklich das Abenteuer erlebe. Dieses Buch schafft es irgendwie, diese klassisch-epische Fantasy mit Motiven aus der Jugendbuchfantasy zu verbinden, was mir den Einstieg in die Handlung vereinfacht und versüßt hat (wie auch die wunderschöne gezeichnete Karte auf der ersten Seite).

    Weiterer Pluspunkt: Vieldimensionale Charaktere ohne Schema-F. Obwohl alle mehr oder weniger in derselben Situation stecken, könnten sie unterschiedlicher nicht handeln. Trotzdem bleiben alle drei authentisch und ihre Entscheidungen nachvollziehbar.

    Erklärte Feinde des Cliffhangers sollten sich überlegen, ob sie hier zuschlagen wollen. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht einer unserer Helden verfasst und wechseln dementsprechend hin und her. Das hat zur Folge, dass man schonmal ein unterdrücktes "Neeeiiin..." von sich gibt, wenn wieder ein Kapitel endet ;). Meinen Lesefluss hat das allerdings nicht gestört, im Gegenteil war der Effekt auf mich eher das klassische "Nur noch ein Kapitel".

    Für mich also ein absolut gelungener Roman und klasse Auftakt für eine vielversprechende Fantasyreihe. Die Welt ist jetzt schon gigantisch und mit Liebe zum Detail gezeichnet - ich bekomme glatt Gänsehaut, wenn ich drüber nachdenke, was da noch alles kommen könnte =)!

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    Rabentochters avatar
    Rabentochtervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wundervoll gestaltet Welt trifft auf tolle Figuren und eine fesselnde Handlung: unbedingt lesen!
    Fesselnder Auftakt für ein Fantasy-Abenteuer, das sofort in seinen Bann zieht

    Die Geschichte wird aus der Sicht der drei Protagonisten Atharu, Pitu und Selana erzählt. Alle drei kommen aus unterschiedlichen Teilen des Landes Jukahbajahn und gehören verschiedenen Völkern an. Aber sie bekommen alle den Auftrag, sich nach Tyklahr zu begeben. Jedes Kapitel widmet sich den Abenteuern eines der Protagonisten. Dadurch erhält man recht schnell eine bestimmte Erzählstruktur, die aber niemals langweilig wird. Zum einen bleibt man schon allein wegen der teilweise sehr gemeinen Cliffhanger am Ball. Zum Andere wächst man zusammen mit den Figuren in die Aufgabe und die Welt hinein. Man lernt mit ihnen dazu, erfährt eine Menge über die Geschichte des Landes, die verschiedenen Völker, die dort beheimatet sind und ihre Beziehungen zueinander. Alle Figuren des Romans sind liebevoll gestaltet, sodass sie einem früher oder später ans Herz wachsen und man nichts dagegen ausrichten kann.


    Zudem ist die Welt Jukahbajahns so detailliert ausgearbeitet, dass sie extrem glaubwürdig wirkt. Nicht nur über Geschichte und Entwicklung des Landes erfahren wir eine Menge, auch die Flora und Fauna wird beschrieben. Unsere Protagonisten kommen immer wieder mit exotischen Tieren und Pflanzen in Kontakt, wodurch auch wir sie kennenlernen.


    Die verschiedenen Handlungsstränge überschneiden sich teilweise. Figuren treffen Protagonisten aus einem anderen Strang. Es gibt viele kleine Anknüpfungspunkte zwischen den jeweiligen Abenteuern unserer Helden. So zeigt sich, dass auch Jukahbajahn nur ein Dorf ist, in dem man sich immer (mindestens) zweimal sieht und in dem man auch nur schwer jemandem entkommen kann.


    Das Buch ist gespickt mit vielen kleinen charmanten Details, ist zudem spannend und fesselnd geschrieben, weswegen man es nur ungern zu Seite legt und auch die folgenden Teile sofort verschlingen will.


    Fazit: Wenn eine wundervoll gestaltete Welt auf tolle Figuren und eine fesselnde Story trifft, ist Lesefreude garantiert. Dies alles ist hier der Fall – ein MUSS für jeden Fantasy-Fan!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SpreadandReads avatar
    Die Welt von Erellgorh erwartet euch! Begleitet Autor Matthias Teut auf ein spannendes Abenteuer und lernt mit Atharu, Selana und Pitu drei starke Protagonisten kennen.








    Die Leseprobe findet ihr hier








    Klappentext:

    Willkommen in der Welt von Erellgorh

    „Du musst zum Nebelsee reisen – mehr wage ich dir hier nicht zu schreiben. Nur so viel: Bitte zögere nicht! Alles hängt davon ab, dass du bald gehst! Das Gefüge der Welt gerät aus dem Gleichgewicht.“

    Seit dem großen Krieg leben die Völker von Jukahbajahn – Menschen, Zwerge und das Sumpfvolk der Urda – in Frieden. Die Elben und ihre mächtige Stadt Erellgorh sind nur noch ein Mythos, verborgen im magischen Dunst des Nebelsees.
    Da wird der junge Heiler Atharu von seiner sterbenden Urmutter auf eine Reise geschickt. Ein sonderbarer Brief zwingt die Küchenmagd Selana zum Aufbruch. Und der Straßendieb Pitu muss wieder einmal vor seinen Verfolgern fliehen. Sie alle machen sich auf ins Ungewisse. Ihre Welt steht Kopf. Doch noch ahnen sie nicht, welche Bedrohung am Horizont lauert – und welche Rolle die Elben von Erellgorh ihnen zugedacht haben.

    „Episch, spannend, magisch – und drei Hauptfiguren, die man einfach lieben muss.“


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