Matthias Wolff Privatdetektiv

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Inhaltsangabe zu „Privatdetektiv“ von Matthias Wolff

Der Detektiv riskiert alles, um seinen Auftraggebern Gewissheit zu verschaffen. Dabei gehören modernste Profiler-Techniken ebenso zu seinem Repertoire wie durchwachte Nächte auf dem Observationsposten. Der studierte Kriminalist gibt spannende Einblicke in seine Arbeit als Privatdetektiv und verrät, wie man Lügner entlarven kann.

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    Privatdetektiv
    R_Manthey

    R_Manthey

    22. July 2015 um 14:06

    Aufmachung und Klappentext versprechen bei diesem Buch spannende Unterhaltung. Doch diese Verlockung führt ein wenig in die Irre. Wenn ich richtig gezählt habe (ein Inhaltsverzeichnis fehlt), enthält das Buch sieben von über 7000 Fällen, in denen Matthias Wolff bereits ermittelt hat. Und dieses eine Promille kann darüber hinaus nicht typisch sein, denn im Vorwort schreibt der Autor, dass 80 Prozent seiner Aufträge aus der Wirtschaft kommen. Hier ist es einer. Die Fälle sind weniger spannend als skurril, manchmal in der Dimension recht heftig, aber auch tragisch. Sie machen zunächst einmal deutlich, dass staatliche Stellen so niemals vorgehen könnten. Es gibt also im privaten Bereich offenbar häufiger als gedacht Fälle, in denen die Behörden entweder so nicht ermitteln können, dafür keine Zeit haben oder es nicht wollen. Deshalb kommt privaten Ermittlern wohl eine Bedeutung zu, die man wahrscheinlich erst dann erkennt, wenn man in bestimmten Notfällen einen benötigt, weil man sich nicht mehr zu helfen weiß. Und um solche Fälle geht es in diesem Buch. Wolff trägt keine Waffe und sitzt oft stundenlang in seinem Auto auf der Lauer nach seinen Zielpersonen. Oder er muss unter komplizierten Bedingungen Beweise für oder gegen eine Vermutung beschaffen und dabei die von Gesetzen gezogenen Grenzen beachten. Beispielsweise geht es im ersten Fall um die DNA eines Vaters, der vielleicht als Knochenmarkspender für seine Tochter infrage kommt, obwohl er sich mit einem möglicherweise gefälschten Vaterschaftstest seiner Unterhaltspflicht entzogen hatte. Der Autor wurde in der DDR als Kriminaltechniker ausgebildet, berichtet aber nur in Ausnahmen über die technischen Details seiner Ermittlungen. Vielmehr geht es ihm in diesem Buch um die Beschreibung der ungewöhnlichen, aber nach seinen Angaben realen Fälle. Allerdings gibt es dabei immer einen Haken: Der Leser erfährt nie etwas über das wirkliche Ende der Geschichte, in der Wolffs Ermittlungen eine bedeutende Rolle spielen. Nicht weil Wolff es so will, sondern weil er es tatsächlich nicht weiß. Denn er bekommt einen Auftrag und erfüllt ihn oder eben nicht. Was der Klient dann mit seinen Ermittlungsergebnissen anstellt, ist nicht mehr Wolffs Sache. Der Leser sollte sich also darauf einstellen, dass es selten ein Happy End gibt. Das ist etwas ungewöhnlich. Aber so stellt sich eben die Sachlage dar. Insgesamt ist dies also ein wirklich unterhaltsames und interessantes Buch, das jedenfalls gemessen an meiner Erwartungshaltung einen anderen Inhalt besitzt als das Cover vermuten lässt. Der Autor schreibt sehr sympathisch und erreicht damit wohl auch ganz nebenbei, dass man sich seinen Namen für den Fall der Fälle merken wird.

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