Matthias Zipfel Katz oder Lügen haben schlanke Beine

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Inhaltsangabe zu „Katz oder Lügen haben schlanke Beine“ von Matthias Zipfel

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  • Leserunde zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    Matthias Zipfel

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    Arwen10

    24. November 2011 um 22:34

    Arno Katz versucht nach einem Unfall wieder auf die Beine zu kommen und eröffnet eine Kanzlei als Privatermittler. Es dauert auch nicht lange, da bekommt Arno seinen ersten Fall, der Hund "Gottfried" wird gesucht. Sonia Morelli, seine Sekretärin steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Es ist ein wahres Vergnügen Arno bei seiner Detektivarbeit zu folgen. Oft sehr ironisch und nicht ganz ernst gemeint lacht man, wenn Arno seinen Döner Spezial ißt oder Sonia ihn in letzter Minute mit Pfefferspray rettet. Doch es gibt durchaus auch ernste Töne in diesem Roman, zum Beispiel wenn man erfährt, wie Arnos Vater krank wird und stirbt . Die Ermittlungsarbeiten sind beinahe Nebensache so viele skurille Begegnungen, Erlebnisse und Wendungen erlebt Arno. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen für Leute, dies es humorvoll sarkastisch mögen. Zwischendurch fand ich, gab es ein paar Längen und manchmal war es mir auch zu viel des Guten. Der Schreibstil des Autors ist aber so erfrischend und durchwegs fesselnd, dass ich gerne ein weiteres Buch des Autors lesen werde, wenn Arno wieder in neuen Fällen ermittelt.

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    Tru1307

    24. November 2011 um 19:35

    Arno Katz ist jemand, der das Unglück magisch anzuziehen scheint. Ein Unfall beendet seine Träume vom Profisportler, sein Auto lässt ihn natürlich im größten Regen im Stich und sein erster Fall als Privatermittler handelt von Hund Gottfried, der laut seiner 12-jährigen Besitzerin entführt wurde. Ich finde es beeindruckend, dass er trotzdem nie um einen klugen Gedanken verlegen ist und weder depressiv noch gebrochen durch den Tag schreitet. Viel mehr findet er immer wieder eine Möglichkeit die Begebenheiten unter die Lupe zu nehmen, auf einzigartige Weise zu beurteilen und das Beste für sich herauszuziehen. So lässt er sich zum Beispiel nicht gehen, weil sein Bein wetteranfällig ist, sondern findet noch einen blöden Spruch, den er zu dem Thema anbringen kann. Überhaupt sind seine Gedanken und auch Unterhaltungen wirklich herrlich komisch zu lesen. Ein Beispiel gefällig? Bitte: >>Er [Dr. Lappé] zog überrascht die rechte Augenbraue hoch. "Kann es sein, dass Sie manchmal ein wenig unterschätzt werden, Herr Katz?" "Alles in allem halb so wild." Eine gute Antwort, lobte ich mich selbst. Nicht gelogen, lässig und von eleganter Vieldeutigkeit, wenn ich dabei nicht ziemlich eindeutig zum Humidor herübergeschielt hätte, wäre alles noch eleganter gewesen. (S. 45-46)<< Toll ist, dass Katz nie um einen ironischen Gedanken verlegen ist. Auf eine humorvolle Art wird so durch die Geschichte geleitet, die zu keinem Zeitpunkt an Spannung nachlässt. Auch die weiteren Charaktere, wie seine Sekretärin Sonia, Selim, diverse weitere Gesprächspartner und Teenager Vanessa sind gut dargestellt, so dass man sie sich, unterstützt von Katz' feinen und genauen Beobachtungen und Gedanken, wunderbar vorstellen kann. Ich habe den Ermittler gleich zu Beginn der Geschichte ins Herz geschlossen, weil man sich dem einfach nicht erwehren kann. So verfolgt man jeden seiner Schritte und erwartet schon das nächste Missgeschick, welches zumeist dann auch promt eintritt. Insgesamt ein einfach lohnenswerter Krimi mit einem humorvollen, herrlich ironischen Privatermittler und einer sehr angenehmen Erzählweise. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Arno Katz, weil mir seine Art zu leben und zu arbeiten einfach sehr sympathisch erscheint. Von mir gibt es volle Punktzahl für diesen unterhaltsamen Lesespaß und ich kann jedem, der zur Abwechselung mal einen humorvollen Krimi lesen möchte, nur empfehlen zu diesem Buch zu greifen.

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    Krinkelkroken

    22. November 2011 um 09:55

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine von Matthias Zipfel ****** Der absolute Höhepunkt aber war ihre Stimme – Honigmelone mit einem Hauch Zimt und einem Häubchen aus zart schmelzendem Himbeersorbet. ****** Inhalt: Arno Katz ist ein Lebenskünstler. Um sich sein Sportstudium zu finanzieren, arbeitete er als Stuntman – doch ein Unfall kommt dazwischen und durchkreuzt seine Karrierepläne. Also eröffnet er eine Detektei. Am ersten Tag seines neuen Arbeitslebens schneit die atemberaubende Sonia mit den langen Beinen in sein Büro, übernimmt ungefragt den Sekreterinnenposten – und erweist sich als echter Glücksgriff. Skurril soweit? Es kommt noch besser: Arnos erste Klientin, Vanessa, ist zwölf Jahre alt und engagiert den Detektiv: Er soll ihren Dobermann Gottfried zu suchen, der laut Vanessa entführt wurde. Was für den Ermittler als Gefallen aus Kinderliebe beginnt, entwickelt sich schnell zu einem hochbrisanten Fall, dessen Wurzeln tiefer gehen als vermutet: Seine Auftraggeberin ist die Tochter des berühmten Schönheitschirugen Lappé, dessen Familie noch ganz andere Merkwürdigkeiten birgt, als einen verschwundenen Dobermann namens Gottfried... ****** Bewertung: Endlich ist es wieder soweit! Nach dem letzten Fielmann-Werbespot scheinen die guten, alten augenzwinkernden Detektive, die meist mit einer langbeinigen Schönheit pro Fall nicht auskommen, in der Versenkung verschwunden zu sein. Wo sind unsere etwas heruntergekommenen, raubeinigen und ironischen Ermittler, denen die Frauenherzen zufliegen und die Aufträge annhemen, die jeder Alltagsrealität entbehren und in denen man sich trotzdem wiedererkennt? Liebe Leser: hier ist er. Ein jüngerer, kombinationsbegabter Philip Maloney, der mit viel Charme und Improvisationstalent von einer skurrilen Begebenheit in die nächste stolpert – naürlich ohne dabei den Überblick zu verlieren. Die Charaktere haben Tiefgang, der Fortlauf der Geschichte ist rasant und die Gedanken des Protagonisten erheiternd. Dabei wird der Detailreichtum, der bei der Konstruktion der Handlungsmotive eingesetzt wurde eher durch die Krimihandlung gewürzt, als umgekehrt: Ironische Spitzen, feine Tiefgründigkeit, verantwortungsvolle Klischees und bestechende Wortspielereien lassen diesen Roman zu einem wahrhaft prickelnden Lesevergnügen werden. Erzählt wird die Geschichte aus einer sprachlich überzeugenden Ich-Perspektive. Der sympathische Detektiv Arno Katz lässt den Leser an sämtlichen Gedankengängen und Kombinierungen teilhaben. Dabei gelingt es dem Autor Matthias Zipfel durch die charmante Vorgehensweise des Ermittlers darüber hinwegzutäuschen, dass sich auf mysteriöse Weise zu allem und jedem Zugang verschafft werden kann oder die Handlungsentwicklung stellenweise voraussehbar ist. ****** Fazit: „Katz oder Lügen haben schlanke Beine“ liest sich, wie ein Feierabend-Cocktail schmeckt: das Vergnügen ist kurzweilig, prickelnd und entlässt den Genießer etwas beschwipst in einen friedlichen Schlaf. Matthias Zipfels humoristischer Krimi lädt zum Mitraten ein, während sich Protagonist und Nebencharaktere still und heimlich ins Leserherz schleichen. Das ist einer der Gründe, warum ich dem Autor abschließend wärmstens eine Bitte ans Herz legen würde: Schreiben Sie doch bald eine Fortsetzung – es schadet nicht, wenn man mal einen Cocktail mehr trinkt... ****** Daten: Format: ebook Dateigröße: 538 KB Verlag: epubli GmbH (21. Juli 2011) Sprache: Deutsch

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    Themistokeles

    11. November 2011 um 09:53

    Inhalt: Arno Katz wollte eigentlich Sport studieren und wurde, um diesen Wunsch zu erfüllen Stuntman. Jedoch zerstörte ein Unfall alle diese Pläne und nun hat Arno, der ein wahrer Lebenskünstler ist, sich dazu entschlossen eine Detektei zu eröffnen. Gleich an seinem ersten Tag wird ihm jedoch die Feder aus der Hand genommen und seine Sekretärin stell sich einfach selbst ein. Zu Arnos Überraschung hat er es jedoch ziemlich gut getroffen, denn es handelt sich bei seiner neuen Sekretärin Sonia um eine wunderschöne Frau mit Modelmaßen. Auch der erste Fall lässt nicht lange auf sich warten: Vanessa, zwölf Jahre alt, möchte eine Vermisstenmeldung aufgeben und Arno Katz auf die Suche schicken. Vermisst wird ihr Dobermann Gottfried, der nach Vanessas Mutmaßungen entführt wurde. Arno nimmt Vanessas Auftrag zwar nicht ernst, verspricht ihr aber trotzdem nach dem Hund zu suchen, da sie ihm Leid tut. Später muss Arno jedoch feststellen, dass dieser Auftrag eine der besten Sachen war, die ihm hätte passieren können, denn Vanessa ist die Tochter des Schönheitschirurgen Lappé, in dessen Familie es noch einiges mehr aufzudecken gibt, als das Verschwinden des geliebten Hundes der Tochter. Meinung: Katz ist ein grandioser Roman, der vor allen Dingen durch seinen bestechenden Humor und die vielen detaillierten und feinen Wortspielereien glänzt, wie "Dann klappte ich den silbernen Laptop mit dem fruchtigen Logo auf.[..] also Klappe wieder zu ... schlaf schön weiter, angebissenes Äpfelchen!" oder auch "Der absolute Höhepunkt aber war ihre Stimme – Honigmelone mit einem Hauch Zimt und einem Häubchen aus zart schmelzendem Himbeersorbet.". Allein durch diese Art, wie in der Geschichte mit Beschreibungen, Vergleichen und anderen Wortspielereien umgegangen wird und auf welche Weise sie durch den Protagonisten eingesetzt werden, wird der Roman schon zu einem wahren Lesevergnügen. Dazu kommt dann noch die große Portion Humor, die durch Arnos Umgang mit Situationen und seinen Gedanken zu diesen zu Tage tritt und gleich den Beginn der Geschichte wunderbar einleitet ("War aber keine Dichtungsmasse, sondern das Ergebnis finaler Futterverwertung beim Gassi gehen.") und durch den grandiosen Umgang mit sprachlichen Spielereien noch veredelt wird. Von daher habe ich doch sehr häufig sehr herzhaft lachen können, während ich diesen Roman genoss. Auch die einzelnen Charaktere dieses Romans scheinen ihre eigene Seele zu haben, so dass sie statt flach auf dem Papier zu bleiben, einem mindestens so real erscheinen, als würden sie die Charaktere eines Films sein, den man grade betrachtet und bei dem die Schauspieler ihre Rollen gekonnt verkörpern. Insbesondere Katz hat einen sehr tiefen Charakter, da die ganze Geschichte aus seiner Ich-Perspektive erzählt wird und man daher an vielen seiner Gedanken teilhaben kann, die auch wenn oft eigentlich irrelevant und nebensächlich, doch seinem Charakter eine notwendige Tiefe geben, die leider in vielen eher humoristischen Werken fehlt. In Arnos Fällen, die er als Detektiv bearbeitet steht die, dem Krimi eigentlich zu eigne Spannung, zwar hinten an, da auch dort die eher skurrilen Vorgehensweisen, Erkenntnisse, Situationen und Gedankengänge Arnos überwiegen, jedoch tut dies der Geschichte auf keinen Fall einen Abbruch, denn grade das macht Katz als Detektiv, wie Roman, so sympathisch. Die Scherze sind immer über der Gürtellinie und ganz abhanden kommt die Spannung auch nicht, auch wenn man in einzigen Punkten die Inhalte und Motive der Fälle leicht durchschauen kann. Jedoch ist Arno eindeutig einer der witzigsten und sympathischsten Detektive, die ich in letzter Zeit kennenlernen durfte und auch sein Fall und sein Privatleben warten noch mit einigen Überraschungen auf, die das Buch für mich zusammen mit den schon genannten Punkten, zu einem durchweg positiven Erlebnis gemacht haben. Von daher kann ich allen, die mal einen ehrlich guten humoristischen Krimi lesen wollen, Katz nur wärmstens empfehlen!

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    Leela

    02. November 2011 um 00:25

    Arno Katz mußte seinen alten Beruf als Stuntman aufgeben und macht nun eine Privatdetektei auf. Nachdem sich seine neue Sekretärin quasi selbst einstellt, läßt auch der erste Auftrag nicht lange auf sich warten: Vanessa, ein zwölfjähriges Mädchen aus reicher Familie meldet sich bei Arno und möchte, dass dieser die vermeintliche Entführung ihres Hundes aufklärt. Arno nimmt die Sache nicht ganz ernst - merkt aber, dass Vanessas Familie noch für einige Aufträge und interessante Entdeckungen gut ist. "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" ist ein ungewöhnlicher Roman, der sich als humorvoller Krimi präsentiert, dem Leser aber noch viel mehr bietet, als man auf den ersten Blick vermutet. Arno, aus dessen Ich-Perspektive berichtet wird, ist ein überaus amüsanter und sympathischer Erzähler, aber auch andere Charaktere schaffen es, den Leser für sich einzunehmen (vor allem Gottfried und Selim, den Dönerbudenbesitzer fand ich klasse). Was im Buch ein wenig schwächer ausfällt, der der Kriminalfall an sich, denn er ist zwar spannend, bietet aber nicht allzu viele Enthüllungen und Geheimnisse, die es schaffen, den Leser überraschen. Ein kleines Mysterium war es für mich, wie Arno und Sonia es stets schafften, überall hereinzukommen, ohne sich ausweisen zu müssen ... aber solche Kleinigkeiten tun dem Lesevergnügen eigentlich keinen Abbruch. "Katz" mag zwar kein überwältigender Krimi sein, aber dafür ein erfrischend anderes, überaus unterhaltsames Buch mit tollen Charakteren und einer ordentlichen Portion Humor. Dafür gibt es 4,5 Sterne von mir und die Hoffnung darauf, dass es irgendwann noch einen weiteren Roman mit Arno und Co. geben wird.

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    Malibu

    27. October 2011 um 20:30

    Arno Katz hatte als Stuntman gearbeitet. Doch leider erleidet er einen Unfall dabei und vorbei ist die Karriere. Nun macht er eine Detektei auf und der erste Kunde bzw. Kundin lässt nicht lange auf sich warten: Eine 12-jährige, deren Hund "Gottfried" spurlos verschwunden ist, sie mag nicht daran glauben, dass er einfach auf und davon ist. Arno geht dem Fall erst skeptisch an und landet in deren reichen Elternhaus, wo vieles nicht so ist wie es scheint. Und genau dort findet er auch seinen ersten "richtigen" Auftrag. Der Vater des Mädchens, ein bekannter Schönheitschirurg, verdächtigt seine Frau fremdzugehen. Seine neue Angestellte Sonia, die wundersam sofort am erste Tag aufgetaucht ist, tut es ihm auch ganz schön an... Ein schön erzählter, witziger Roman, der auch viel Spannung hat - genau richtig um in einem Rutsch durchzulesen, denn man kann gar nicht mehr aufhören. Der Autor hat mit diesem Roman einen richtigen gut durchdachten witzigen Krimi geschrieben, der sich als Pageturner entpuppt und einen gar nicht mehr loslässt. In die Hauptperson Arno Katz verliebt man sich sofort, ist er doch ein kleiner Tolpatsch, aber keineswegs ein dummer. Ihm passieren nur immer wieder Missgeschicke. Das ganze Buch durch begleitet man diesen auf seiner Ermittlung und lacht mit ihm, fühlt mit ihm und einfach alles. Bitte lieber Autor, mehr davon!

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    WolfgangB

    20. October 2011 um 20:33

    Wie Wolf Haas auf Prosecco Irgendwann wochentags. Nach einem anstrengenden arbeitsamen Tag läßt man sich ermüdet auf das Wohnzimmersofa vor dem Fernseher sinken, um bei einer klassischen ORF2/ZDF Hauptabendkomödie zu entspannen. Nichtsahnend wird auf dem Bildschirm ein leicht tollpatschiger, ebenso gutmütiger wie sympathischer junger Mann namens Arno Katz präsentiert, der nach einer Karriere als Stuntman beschließt eine Privatdetektei zu gründen. Und plötzlich ist man hellwach, vergißt, daß die Fernbedienung in Reichweite liegt, untersucht mit Katz seinen ersten Fall, läßt sich fesseln von den mit einem liebenswerten Hang zum Detail verfaßten Dialogen. Genau so muß man sich den Roman "Katz oder Lügen haben lange Beine" von Matthias Zipfel vorstellen, nur, daß die Handlung sich eben im Kopfkino entwickelt. Der Autor bringt es fertig, eine locker-leichte sektbeseelte Carpe Diem-Grundstimmung zu entwickeln, als eine Kulisse für einen Fall, der zunächst ganz harmlos mit einem verschwundenen Hund beginnt. Der Autor nimmt sich die Zeit, jeden Charakter zu entwickeln, ihm eine eigene Stimme zu verleihen, seine Persönlichkeit aufgrund alleralltäglichster Aktivitäten herauszuarbeiten. Sei es der Besuch beim Friseur oder die Konversation mit dem Kebabverkäufer, gerade in der Schilderung des scheinbar Banalen gewinnt der Roman seinen ganz besondern Charme. Dadurch fällt es schwer, den Lesefluß zu unterbrechen, wie literarisches Knabbergebäck an einem gemütlichen Abend mit Freunden gustiert man Stück für Stück, Seite für Seite, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht. Einer der Trends auf dem Belletristik-Markt sind derzeit wieder Geschichten mit starkem regionalem Bezug. Was also Nele Neuhaus im Thriller- oder das Autorenduo Klüpfel und Kobr mit ihrem Kommissar Kluftinger im Krimifach bewirken - nämlich eine Verwurzelung im heimischen deutschsprachigen Raum - das könnte Matthias Zipfel mit seinem Arno Katz für den leichten Detektivroman gelingen. Die Betonung liegt hier auf leicht, denn daß viele Situationen augenzwinkernd erzählt werden, läßt Assoziationen eher zu Inspector Clouseau als zu Philip Marlowe aufkommen. Dazu trägt auch die bewußte Strapazierung von Klischeebildern wie dem beleibten Kebabverkäufer oder der sehr stark religiösen bayerischen Witwe bei. Dabei legt der Autor auch Wert darauf, stets respektvoll zu bleiben, seine Überzeichnungen und Scherze niemals unterhalb der Gürtellinie anzusiedeln. Wer also des Abends nach leichter, nichtsdestotrotz intelligenter, wohl durchdachter Unterhaltung sucht, der wird von Matthias Zipfel ein köstlich süßes Betthupferl serviert bekommen. Wenn der Ich-Erzähler nämlich ob der Stimme einer Sprechstundenhilfe in metaphorisches Schwärmen ("Honigmelone mit einem Hauch Zimt und einem Häubchen aus zart schmelzendem Himbersorbet") verfällt, ist gewiß, daß der Alltag seine wohlverdiente Pause einlegt.

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    merlin78

    18. October 2011 um 16:17

    Mit Witz und Charme Spannung erleben Das Buch erzählt die Geschichte von Arno Katz, einem ehemaligen Stuntman, der nach einem schweren Unfall die Karriere beenden musste und nun dabei ist, sich ein neues Standbein als Privatdetektiv aufzubauen. Der Leser begleitet Arno bei seinem ersten Auftrag für seine Detektei und erlebt die Ermittlungen, denen sich Arno und seine Assistentin, die schöne Sonia, stellen müssen, hautnah mit. Es beginnt harmlos, mit dem Verdacht eines entführten Hundes und endet in einem Familiendrama, dass trotz viel Witz und Humor dennoch einen sehr ernsten Hintergrund hat. Der Hauptprotagonist Arno Katz wird vom Autor Matthias Zipfel unglaublich authentisch und feinfühlig beschrieben. Nach nur wenigen Seiten hat man den Eindruck, man kennt Arno schon sehr gut und fühlt sich mit ihm verbunden. Seine Erlebnisse sind amüsant, aber auch mit viel Ernst verbunden. Man kann an vielen Stellen in dem Buch wunderbar mit und über Arno lachen, leidet aber auch bei seinen Erzählungen der Vergangenheit mit. Zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck, dass Arnos Erzählweise kitschig oder plump herüber kommt. Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben, liest sich leicht und flüssig und man kann sich alles sehr bildlich vorstellen. Obwohl Arno der Hauptakteur der Geschichte ist und alles aus der Ich-Perspektive erzählt wird, ist doch Sonia für mich der eigentliche Star des Buches. Mit Beginn des ersten Auftrags startet sie als Assistentin in Arnos Detektei so richtig durch und hält die Fäden im Hintergrund zusammen. Das Buch ist für mich kein Bestseller, aber es hat mich wirklich gut unterhalten und ich war immer wieder von den kleinen Wendungen überrascht, die der Fall genommen hat. Wer sich gerne einen leichten Krimi mit viel Humor und Charme durchlesen möchte, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Vielen Dank Matthias Zipfel, dass ich dieses Buch lesen durfte. Ich habe mich sehr gefreut und empfehle es gerne weiter. Danke.

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  • Rezension zu "Katz oder Lügen haben schlanke Beine" von Matthias Zipfel

    Katz oder Lügen haben schlanke Beine

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2011 um 12:08

    Urkomisch und nachdenklich zugleich Hauptfigur: Arno Katz, Pechvogel und Lebenskünstler. Ein Mann, in dessen Leben nichts wirklich klappt. Alles, wirklich alles, geht irgendwie schief. Durch einen Unfall aus der Bahn geworfen, versucht er einen Neuanfang als Detektiv. Sein erster Auftrag scheint lächerlich, konfrontiert ihn aber nach und nach immer tiefer mit den Abgründen der sogenannten »besseren Gesellschaft«. Witzig aber auch tiefsinnig und berührend erzählt der Autor die Geschichte seines Protagonisten in der Ich-Form, lässt ihn auf skurrile Persönlichkeiten treffen und in bedrückende und in köstlich-witzige Situationen hineintappen. Ich habe viel mit Arno gelacht, manchmal mich entsetzt, war immer gespannt, wie es weiter geht und fühlte mich rundum hervorragend unterhalten. Sehr, sehr schön!

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