Matthias Zschokke Die Wolken waren groß und weiß und zogen da oben hin

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Inhaltsangabe zu „Die Wolken waren groß und weiß und zogen da oben hin“ von Matthias Zschokke

Matthias Zschokke stattet seine Helden nie mit Fähigkeiten aus, die nicht von dieser Welt sind, so dass man bewundernd oder neidisch zu ihnen aufsehen müsste. Im Gegenteil: Er setzt sie neben seine Leser, und er sitzt selbst neben seinen Helden und schaut ihnen in ihrem Alltag mit großem Staunen zu. Und was er dabei alles entdeckt!
In seinem neuen Roman geht es um einen, der sich hinlegt, wenn er satt ist; und wenn er Hunger hat, steht er wieder auf. Gern hat er, wenn die Frau, mit der er zusammenlebt, dabei neben ihm liegt und steht. Aber die großen Schicksalsfragen bleiben ihm trotzdem nicht erspart. Er ist ein Held, dessen Mutter sterben will. Auch sein Freund hat keine rechte Lust mehr am Leben. Beide erhoffen sich, dass der Held sie aus dem Jammertal führen möge. Doch der weiß nicht, wie er das anstellen soll. Lieber geht er Kaffee trinken, schaut Hunden, Frauen und Männern beim Leben zu, was ihm manchmal gefällt, manchmal nicht, isst Käse, der ihm manchmal schmeckt, manchmal nicht, sieht nasse Schnürsenkel an Kinderschuhen und Wolkenfetzen, die hinter Möwen herjagen. Das findet er alles so interessant, dass er darüber fast seine Mutter und seinen Freund vergisst.

Ich habe das Buch vermutlich einfach nicht verstanden.

— miss_mesmerized

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  • Matthias Zschokke - Die Wolken waren groß und weiß und zogen da oben hin

    Die Wolken waren groß und weiß und zogen da oben hin

    miss_mesmerized

    19. August 2016 um 12:30

    Roman, Protagonist und Erzähler, empfängt uns in seiner Gedankenwelt und seinem Alltag. Dieser wird durch klare Strukturen und feste Routinen bestimmt. So geht er immer zur selben Zeit seine Zeitung kaufen und verhält sich auch ansonsten erwartungskonform. Seine Nachbarn beobachtet er aufmerksam und gibt ihnen deutlich zu verstehen, wenn ihm ihr Verhalten missfällt. Bald schon versuchen alle, sich gegenseitig im Treppenhaus aus dem Weg zu gehen bzw.: sie vermeiden den Kontakt mit Roman, dabei könnte er ihnen so viele Tipps geben. Genauso wie er es in seiner Korrespondenz mit seiner Mutter oder seiner in Amerika lebenden Tante und seinem Freund B. macht. Täglich radelt er ins Büro, immer denselben Weg. Aber eigentlich träumt er davon, noch einen Film zu drehen oder wenigstens den Stoff als Theaterstück auf die Bühne zu bringen, dieses Mal wird er Erfolg haben. Doch sein Hauptdarsteller stirbt noch bevor Roman ihn überhaupt fragen konnte, ob er die Rolle übernehmen möchte. Selten hat mich ein Roman so ratlos zurückgelassen. Zu Beginn stehen Romans unzählige Korrespondenzen im Mittelpunkt der Erzählung. Es hat durchaus unterhaltsame Momente, zu sehen, mit welcher Arroganz und Selbstüberzeugung er gute Ratschläge verteilt und sein (Besser-)Wissen an den Mann bzw. die Frau bringt. Auf eine passende Antwort wartet man jedoch vergeblich. Die erfolgt auch nicht im Mittelteil des Romans, in dem das komplizierte Verhältnis von Erzähler und anderen Hausbewohnern thematisiert wird. Auch hier kann er nach Gusto schalten und walten und den anderen seinen Willen aufdrücken. Dies misslingt erst im dritten Teil, als seine Film-/Theater-Idee abgelehnt wird und der Darsteller sich in den Tod verabschiedet. Jedoch hat die Ablehnung keinerlei psychologische Effekte, es erfolgt keine Selbstreflektion; der Protagonist bleibt stur und eindimensional wie gehabt. Durch die fehlende Entwicklung tritt beim Lesen nicht nur Gewöhnung auf, sondern es macht sich auch schnell Ablehnung breit, die einem bis zum Ende begleitet. Dort angekommen, fragt man sich, was einem dieser Roman sagen wollte. Mir hat er nichts gesagt und er hätte gerne nach 2/3 schon den Schlusspunkt finden können.

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