Matthias van der Minde Dialektik der Bombe

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Inhaltsangabe zu „Dialektik der Bombe“ von Matthias van der Minde

Laut dem Philosophen und Schriftsteller Günther Anders seien wir unfähig zu begreifen, welch teuflisches Werk mit der Atombombe geschaffen wurde. Heute würde Anders auf eine Welt blicken, die zwar dem Kalten Krieg entkommen ist, in der die atomaren Akteure jedoch nach wie vor ihren Bomben eine Schlüsselrolle zuschreiben. Quantitativ rüsten sie ab, doch modernisieren sie zeitgleich ihre stets einsatzbereiten atomaren Arsenale. Die Friedensbewegung fordert einseitige und schnelle Abrüstungsschritte des Westens bzw. gleich eine Konvention, die Atomwaffen illegalisiert. Dies ist zwar grundsätzlich wünschenswert, mit Blick auf die heutige Weltlage aber unrealistisch. Insofern reden und denken Friedensbewegung und atomare Entscheider aneinander vorbei. Der Autor legt eine Chronologie und einen ­kritischen Kommentar der Jahre zwischen 1938 und 1979 vor und zeigt, aus welchen historischen Umständen, Entscheidungen und Denkweisen die jetzige atomare Situation entstanden ist. Nur mit diesem Wissen werden wir Abrüstungsschritte formulieren können, die die Bombe in ihrer dialektischen Rolle begreifen: Sie schafft nur dann tatsächlich Sicherheit und Stabilität, wenn die entscheidenden Akteure daran glauben. Davon kann jedoch nicht die Rede sein. Insofern stellt die Bombe nach wie vor die größte Bedrohung für die Fortexistenz der Menschheit dar. Zumal wenn Politiker auf der Welt am Drücker sitzen wie in den USA ein gewisser Donald Trump.

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