Matthies von Bonin

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Katzenwildnis

Katzenwildnis

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Erschienen am 02.08.2017

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Rezension zu "Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell" von Matthies von Bonin

Aus der Sicht einer Katze
AmberStClairvor 4 Jahren

Klappentext:

Die Verteidigung des angestammten Reviers erfordert täglichen Arbeitseinsatz: denn wer zu tolerant ist, wird am Ende vertrieben, weiß Tide. Die Katze schildert ihre Erlebnisse mit den Nachbarskatzen, wenn sie gelbdürr, rippenmager oder stumpfstruppig daherkommen. Oder sie führt uns durch die alte Villa, die sie „bewachen“ soll. Bei den nächtlichen Katzentreffen wird die Natur nicht ausgeblendet stets im Bewußtsein – daß wir alle nichts ohne sie sind. Eines Tages erscheint Kater Aion, der seine mehr oder weniger tiefsinnigen Gedanken zum Besten gibt, wenn er über die Unermeßlichkeit des Weltalls sowie über Gott und die Welt reflektiert – und eine irre Reise mit den Katzenkumpanen durch die Himmelssphäre startet, frei nach der Devise: was die einen können, gelingt uns auch. Oft sucht Tide bei ihren Reviergängen den Holderbaum im Garten auf. Und in schönen Sommernächten erträumt sie sich ein Dasein in der Wildnis. Das letzte Wiedersehen mit Aion findet zur Mittsommernacht auf einer Anhöhe „Unter dem Gewitterbaum“ statt, als Ungewöhnliches geschieht…



Meine Meinung:

Hier wird die Geschichte einer Katze erzählt, aus ihrer Sicht. Sie heißt Tilde und lebt alleine in einer alten Villa. Da Egin und Mele wegen Renovierungsarbeiten weg gezogen sind.

Es werden hier interessante Katzenweisheiten vorgetragen. Man muß sich erst in diesem Buch rein lesen dann versteht man diese Geschichte. Denn Tilde trifft sich mit den Katzen aus der Nachbarschaft und sie philosophieren über das Leben. Manchmal ist es nicht leicht die Geschichten der Katzen zu folgen. Aber sie sind interessant und man fragt sich, „denkt eine Katze wirklich so“.

Ich laß es einfach mal so stehen, denn jedes Lebewesen muß ja irgendwie und was denken und Katzen sind intelligente Geschöpfe.

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber die Geschichte finde ich gut geschrieben.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es für Katzenliebhaber empfehlen!

Danke das ich das Buch lesen durfte!



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SzenarioLichts avatar

Rezension zu "Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell" von Matthies von Bonin

Philosophieren im Reich der schnurrenden Wesen
SzenarioLichtvor 4 Jahren

Klapptext:

Die Verteidigung des angestammten Reviers erfordert täglichen Arbeitseinsatz: denn wer zu tolerant ist, wird am Ende vertrieben, weiß Tide. Die Katze schildert ihre Erlebnisse mit den Nachbarskatzen, wenn sie gelbdürr, rippenmager oder stumpfstruppig daherkommen. Oder sie führt uns durch die alte Villa, die sie „bewachen“ soll. Bei den nächtlichen Katzentreffen wird die Natur nicht ausgeblendet stets im Bewußtsein – daß wir alle nichts ohne sie sind. Eines Tages erscheint Kater Aion, der seine mehr oder weniger tiefsinnigen Gedanken zum Besten gibt, wenn er über die Unermeßlichkeit des Weltalls sowie über Gott und die Welt reflektiert – und eine irre Reise mit den Katzenkumpanen durch die Himmelssphäre startet, frei nach der Devise: was die einen können, gelingt uns auch. Oft sucht Tide bei ihren Reviergängen den Holderbaum im Garten auf. Und in schönen Sommernächten erträumt sie sich ein Dasein in der Wildnis. Das letzte Wiedersehen mit Aion findet zur Mittsommernacht auf einer Anhöhe „Unter dem Gewitterbaum“ statt, als Ungewöhnliches geschieht…

Mein Leseeindruck:

Auch wenn man auf den ersten Blick denkt, ein solch kleines Heftchen, dieses Buch hat es gehörig in sich.

Die Persepektive ist interessant gewählt, Katzensichtweisen die nicht alltäglich sind bringen den Leser in eine Welt die ihm so mit Sicherheit nicht bekannt ist. Neben den einfachen Dingen wie der fundamentalen Frage nach Fressen geht es in eine entscheidende Runde in der eine ungewöhnliche Katze zum Zug kommt. Dinge werden in Frage gestellt, es wird über vieles philosophiert und der Leser wird animiert sich mit den unterschiedlichsten Geschehnissen und für ihn eigentlich als gesetzten Parameter der Welt auseinander zu setzen. Das alles unter dem Deckmantel sich mit den Themen aus der Perspektive der Katzen zu beschäftigen.

Man kann die knapp 100 Seiten nicht mal eben so nebenbei lesen. Dafür ist der Tiefgang und der Schreibstil, der mit sehr treffenden Metaphern gespickt ist, nicht ausgelegt. Zudem sollte man auch für andere Sichtweisen offen sein und sich dazu hinreißen lassen sich auf eine etwas andere Art der Literatur einzulassen. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht.

Mein Fazit:

Von mir gibt es für dieses schnurrige Erlebnis 4 von 5 Sterne. Wer sich öffnen kann, auf das philosophische Hinterfragen einlassen möchte und nicht nur an schnödem Satzbau, sondern an einem besonderen Schreibstil seine Freude findet, sollte sich auf dieses kleine aber feine Werk einlassen.

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Huschdegutzels avatar

Rezension zu "Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell" von Matthies von Bonin

Unglaublich anstrengend
Huschdegutzelvor 4 Jahren

Die Verteidigung des angestammten Reviers erfordert täglichen Arbeitseinsatz: denn wer zu tolerant ist, wird am Ende vertrieben, weiß Tide. Die Katze schildert ihre Erlebnisse mit den Nachbarskatzen wenn sie gelbdürr, rippenmager oder stumpfstruppig daherkommen. Oder sie führt uns durch die alte Villa, die sie „bewachen“ soll. Bei den nächtlichen Katzentreffen wird die Natur nicht ausgeblendet stets im Bewusstsein – daß wir alle nichts ohne sie sind. Eines Tages erscheint Kater Aion, der seine mehr oder weniger tiefsinnigen Gedanken zum Besten gibt, wenn er über die Unermesslichkeit des Weltalls sowie über Gott und die Welt reflektiert – und eine irre Reise mit den Katzenkumpanen durch die Himmelssphäre startet, frei nach der Devise: was die einen können, gelingt uns auch. Oft sucht Tide bei ihren Reviergängen den Holderbaum im Garten auf. Und in schönen Sommernächten erträumt sie sich ein Dasein in der Wildnis. Das letzte Wiedersehen mit Aion findet zur Mittsommernacht auf einer Anhöhe „Unter dem Gewitterbaum“ statt, als Ungewöhnliches geschieht…


So besagt es die Kurzbeschreibung.

Ein Buch aus der Sicht einer Katze - das sprach mich als Katzenliebhaber sofort an und auch neue Wortschöpfungen wie oben angeführt bereiten mir eigentlich immer viel Vergnügen.


Hier schlug mein Empfinden allerdings recht schnell um - Autorin Evelyne von Bonin hat in "Katzenwildnis" einen so eigenen Stil entwickelt, dass ich mich zu Anfang noch bemühte, das Buch wie ein Gedicht zu lesen, um wenigstens ein wenig in Katzenstimmung zu kommen.
Durch die wild eingeworfenen Satzzeichen wurde mein Lesefluss aber empfindlich gestört und die sehr philosophischen Abhandlungen über die Menschheit, den Mond und andere Alltäglichkeiten sind nicht wirklich meine Welt, geschweige denn für mich nachvollziehbar oder von Interesse. Sicher zeugt alles hier von sehr viel Fantasie und Kreativität - für mein Dafürhalten allerdings entschieden zu viel des Guten.

2 Sterne hier - nicht für die mangelnde Handlung und schon gar nicht für die Zeichensetzung, aber für wirklich schöne Naturbeschreibungen wie beispielsweise auf Seite 21:"In den Birkenschnüren über mir, wiegte sich die helle Nachtsonne und zwei Baumsprünge höher, schnitt ein dicker Stern Grimassen."

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Gespräche aus der Community

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Mondmessers avatar

Die Katze Tide streift durch eine alte Villa, die sie bewachen soll und lässt uns an ihrem rauen und hellseherischen Leben teilnehmen. Vor allem muss das eigene Revier verteidigt werden. Eines Tages erscheint der rätselhafte Kater Aion – wie ein Schamane mit dunkler Maske…


Wenn die Nachbarskatzen gelbdürr, rippenmager oder stumpfstruppig daherkommen, auch frech und grimmig wie Kater Porgy sind, nimmt Tide fünf Katzenlängen Aufstellung und sinniert: Sehe gelbe Säbelzähne hinter blauschwarzen Lefzen über mausgrauem Kinn, Pausbacken, Schrägaugen, niedriger Stirn am rundrunden Körper gefleckt, gestreift, undefinierbar verwaschen… Und weiter geht's mit Humor, Ironie; Poesie oder Katzenwut.


Bei einem nächtlichen Treffen starten die Katzenkumpanen eine irre Reise durch die Himmelssphäre, frei nach der Devise: was die einen können, gelingt uns auch.

In den Erzählungen und Dialogen tun sich Abgründe auf. Es wird, mit Seitenblicken auf Mäuse und Vögel, handfest philosophiert. Abstraktes und Konkretes verbindet sich. Auch wird die Wiederkehr des immer Gleichen in den Naturphänomenen dargestellt – stets im Bewusstsein, dass wir alle nichts ohne sie sind.

Oft sucht Tide bei ihren Reviergängen den Holderbaum im Garten auf. Und in schönen Sommernächten erträumt sie sich ein Dasein in der Wildnis.

In einer Mittsommernacht unter dem Gewitterbaum geschieht etwas Ungewöhnliches. Meine Geschichte, sagt Tide, ist nicht von der Pfote zu weisen.

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Letzter Beitrag von  Mondmesservor 4 Jahren
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Letzter Beitrag von  Mondmesservor 4 Jahren
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