Matthies von Bonin Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

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Inhaltsangabe zu „Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell“ von Matthies von Bonin

Eine Katzentruppe erzählt, wie sie sich mit Ironie, Poetik und bissigem Humor durchs Leben schlägt.
Die Katze Tide ist Revierkönigin und lebt in einer alten Villa, die sie bewachen soll und lässt uns an ihrem rauen und hellseherischen Leben teilnehmen. Eines Tages erscheint der rätselhafte Kater Aion – wie ein Schamane mit dunkler Maske…
Bei einem nächtlichen Treffen starten die Katzenkumpanen eine Reise durch die Himmelssphäre, frei nach der Devise: was die einen können, gelingt uns auch.
In den Erzählungen und Dialogen tun sich Abgründe auf. Es wird, mit Seitenblicken auf Mäuse und Vögel handfest philosophiert. Abstraktes und Konkretes verbindet sich. Auch wird die Wiederkehr des immer Gleichen in den Naturphänomenen dargestellt – stets im Bewusstsein, dass wir alle nichts ohne sie sind. Oft sucht Tide bei ihren Reviergängen den Holderbaum im Garten auf. Und in schönen Sommernächten erträumt sie sich ein Dasein in der Wildnis.
In einer Mittsommernacht, unter dem Gewitterbaum, geschieht etwas Ungewöhnliches. Meine Geschichte, sagt Tide, ist nicht von der Pfote zu weisen.

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  • Aus der Sicht einer Katze

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    AmberStClair

    Klappentext: Die Verteidigung des angestammten Reviers erfordert täglichen Arbeitseinsatz: denn wer zu tolerant ist, wird am Ende vertrieben, weiß Tide. Die Katze schildert ihre Erlebnisse mit den Nachbarskatzen, wenn sie gelbdürr, rippenmager oder stumpfstruppig daherkommen. Oder sie führt uns durch die alte Villa, die sie „bewachen“ soll. Bei den nächtlichen Katzentreffen wird die Natur nicht ausgeblendet stets im Bewußtsein – daß wir alle nichts ohne sie sind. Eines Tages erscheint Kater Aion, der seine mehr oder weniger tiefsinnigen Gedanken zum Besten gibt, wenn er über die Unermeßlichkeit des Weltalls sowie über Gott und die Welt reflektiert – und eine irre Reise mit den Katzenkumpanen durch die Himmelssphäre startet, frei nach der Devise: was die einen können, gelingt uns auch. Oft sucht Tide bei ihren Reviergängen den Holderbaum im Garten auf. Und in schönen Sommernächten erträumt sie sich ein Dasein in der Wildnis. Das letzte Wiedersehen mit Aion findet zur Mittsommernacht auf einer Anhöhe „Unter dem Gewitterbaum“ statt, als Ungewöhnliches geschieht… Meine Meinung: Hier wird die Geschichte einer Katze erzählt, aus ihrer Sicht. Sie heißt Tilde und lebt alleine in einer alten Villa. Da Egin und Mele wegen Renovierungsarbeiten weg gezogen sind. Es werden hier interessante Katzenweisheiten vorgetragen. Man muß sich erst in diesem Buch rein lesen dann versteht man diese Geschichte. Denn Tilde trifft sich mit den Katzen aus der Nachbarschaft und sie philosophieren über das Leben. Manchmal ist es nicht leicht die Geschichten der Katzen zu folgen. Aber sie sind interessant und man fragt sich, „denkt eine Katze wirklich so“. Ich laß es einfach mal so stehen, denn jedes Lebewesen muß ja irgendwie und was denken und Katzen sind intelligente Geschöpfe. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber die Geschichte finde ich gut geschrieben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es für Katzenliebhaber empfehlen! Danke das ich das Buch lesen durfte!

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    • 2

    madamecurie

    27. March 2015 um 21:35
  • Philosophieren im Reich der schnurrenden Wesen

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    SzenarioLicht

    20. February 2015 um 08:01

    Klapptext: Die Verteidigung des angestammten Reviers erfordert täglichen Arbeitseinsatz: denn wer zu tolerant ist, wird am Ende vertrieben, weiß Tide. Die Katze schildert ihre Erlebnisse mit den Nachbarskatzen, wenn sie gelbdürr, rippenmager oder stumpfstruppig daherkommen. Oder sie führt uns durch die alte Villa, die sie „bewachen“ soll. Bei den nächtlichen Katzentreffen wird die Natur nicht ausgeblendet stets im Bewußtsein – daß wir alle nichts ohne sie sind. Eines Tages erscheint Kater Aion, der seine mehr oder weniger tiefsinnigen Gedanken zum Besten gibt, wenn er über die Unermeßlichkeit des Weltalls sowie über Gott und die Welt reflektiert – und eine irre Reise mit den Katzenkumpanen durch die Himmelssphäre startet, frei nach der Devise: was die einen können, gelingt uns auch. Oft sucht Tide bei ihren Reviergängen den Holderbaum im Garten auf. Und in schönen Sommernächten erträumt sie sich ein Dasein in der Wildnis. Das letzte Wiedersehen mit Aion findet zur Mittsommernacht auf einer Anhöhe „Unter dem Gewitterbaum“ statt, als Ungewöhnliches geschieht… Mein Leseeindruck: Auch wenn man auf den ersten Blick denkt, ein solch kleines Heftchen, dieses Buch hat es gehörig in sich. Die Persepektive ist interessant gewählt, Katzensichtweisen die nicht alltäglich sind bringen den Leser in eine Welt die ihm so mit Sicherheit nicht bekannt ist. Neben den einfachen Dingen wie der fundamentalen Frage nach Fressen geht es in eine entscheidende Runde in der eine ungewöhnliche Katze zum Zug kommt. Dinge werden in Frage gestellt, es wird über vieles philosophiert und der Leser wird animiert sich mit den unterschiedlichsten Geschehnissen und für ihn eigentlich als gesetzten Parameter der Welt auseinander zu setzen. Das alles unter dem Deckmantel sich mit den Themen aus der Perspektive der Katzen zu beschäftigen. Man kann die knapp 100 Seiten nicht mal eben so nebenbei lesen. Dafür ist der Tiefgang und der Schreibstil, der mit sehr treffenden Metaphern gespickt ist, nicht ausgelegt. Zudem sollte man auch für andere Sichtweisen offen sein und sich dazu hinreißen lassen sich auf eine etwas andere Art der Literatur einzulassen. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht. Mein Fazit: Von mir gibt es für dieses schnurrige Erlebnis 4 von 5 Sterne. Wer sich öffnen kann, auf das philosophische Hinterfragen einlassen möchte und nicht nur an schnödem Satzbau, sondern an einem besonderen Schreibstil seine Freude findet, sollte sich auf dieses kleine aber feine Werk einlassen.

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  • Unglaublich anstrengend

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    Huschdegutzel

    30. January 2015 um 08:13

    Die Verteidigung des angestammten Reviers erfordert täglichen Arbeitseinsatz: denn wer zu tolerant ist, wird am Ende vertrieben, weiß Tide. Die Katze schildert ihre Erlebnisse mit den Nachbarskatzen wenn sie gelbdürr, rippenmager oder stumpfstruppig daherkommen. Oder sie führt uns durch die alte Villa, die sie „bewachen“ soll. Bei den nächtlichen Katzentreffen wird die Natur nicht ausgeblendet stets im Bewusstsein – daß wir alle nichts ohne sie sind. Eines Tages erscheint Kater Aion, der seine mehr oder weniger tiefsinnigen Gedanken zum Besten gibt, wenn er über die Unermesslichkeit des Weltalls sowie über Gott und die Welt reflektiert – und eine irre Reise mit den Katzenkumpanen durch die Himmelssphäre startet, frei nach der Devise: was die einen können, gelingt uns auch. Oft sucht Tide bei ihren Reviergängen den Holderbaum im Garten auf. Und in schönen Sommernächten erträumt sie sich ein Dasein in der Wildnis. Das letzte Wiedersehen mit Aion findet zur Mittsommernacht auf einer Anhöhe „Unter dem Gewitterbaum“ statt, als Ungewöhnliches geschieht… So besagt es die Kurzbeschreibung. Ein Buch aus der Sicht einer Katze - das sprach mich als Katzenliebhaber sofort an und auch neue Wortschöpfungen wie oben angeführt bereiten mir eigentlich immer viel Vergnügen. Hier schlug mein Empfinden allerdings recht schnell um - Autorin Evelyne von Bonin hat in "Katzenwildnis" einen so eigenen Stil entwickelt, dass ich mich zu Anfang noch bemühte, das Buch wie ein Gedicht zu lesen, um wenigstens ein wenig in Katzenstimmung zu kommen.Durch die wild eingeworfenen Satzzeichen wurde mein Lesefluss aber empfindlich gestört und die sehr philosophischen Abhandlungen über die Menschheit, den Mond und andere Alltäglichkeiten sind nicht wirklich meine Welt, geschweige denn für mich nachvollziehbar oder von Interesse. Sicher zeugt alles hier von sehr viel Fantasie und Kreativität - für mein Dafürhalten allerdings entschieden zu viel des Guten. 2 Sterne hier - nicht für die mangelnde Handlung und schon gar nicht für die Zeichensetzung, aber für wirklich schöne Naturbeschreibungen wie beispielsweise auf Seite 21:"In den Birkenschnüren über mir, wiegte sich die helle Nachtsonne und zwei Baumsprünge höher, schnitt ein dicker Stern Grimassen."

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  • Interessante Geschichten aus Katzensicht mit eigenwilliger Sprache

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    schwedische_leseratte

    27. January 2015 um 16:38

    Das Buch besteht aus vielen kurzen Geschichten und Abenteuern der Katze Tide. Sie erzählt über ihr Haus, ihre Familie, ihr Revier, ihre Jungen, ihre Freunde sowie den fremden Kater Aion.  Die Mehrheit der Geschichten sind wirklich nett. Auch der Ansatz die Geschichten direkt aus Sicht der Katze zu erzählen, ist mal was anderes. Dies fand ich sehr gut.  Leider hat mir die Umsetzung dann nicht ganz so zugesagt.  Zum einen ging es mir einfach zu schnell. Z.b. bekommt Tide Junge. Plötzlich und ganz ohne Vorwarnung. Dann sind sie da, gleich auch wieder weg, nur eins behalten die Besitzer neben Tide. Nächstes Kapitel. Viele der Geschichten hätten wirklich viel Potenzial gehabt und hätten von mir aus deutlich länger und langsamer sein dürfen. Es war einfach so hektisch und oberflächlich. Das fand ich einfach schade.  Manche Geschichten haben mir auch einfach nicht gefallen. Die Idee, dass der Mond eine große Reklametafel ist zum Beispiel. Das war mir einfach zu philosophisch, zu abgedreht.  Auch die sprachliche Umsetzung hat mir leider nicht gefallen. Die Autorin versucht hier etwas ganz anderes. Was genau, kann ich nicht einmal sagen. Wortneuschöpfungen, Abwandlungen von bestehenden Wörtern, wildeste Kombinationen von Satzzeichen und alle vorstellbaren Satzreihenfolgen, die wohl möglich sind. Die Autorin möchte damit ihre Blickweise aus Sicht der Katze betonen. An sich eine gute Idee. Mir war es jedoch etwas zu experimentell. Durch die geänderte Satzstellung, die unpassenden Satzzeichen und abgewandelten Wörter lies sich das Buch einfach sehr zäh lesen. Zudem der Stil dann doch irgendwie auch wieder nicht konsequent durchgezogen war.  Insgesamt eigentlich eine wirklich gute Idee und spannende Geschichten, die durch ihre Hastigkeit und Sprache jedoch einfach nicht meins waren. 

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  • Katzenwildnis

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    abetterway

    26. January 2015 um 10:51

    Inhalt: "Tide erzählt von ihrem Leben, das zeitweise unbehaust ist, da ihre Wirtsleute, Mele und Egin, das Haus wegen Sanierung verlassen müssen und zu Tide sagen, dass sie die alte Villa „bewachen“ soll. Aion erscheint im Revier von Tide, sie rätselt, wie sie den Kater einschätzen soll. Überraschende Ereignisse bestimmen die Zusammenkünfte. In den Nächten finden Katzentreffen statt, zu denen auch Aion manchmal erscheint. Bei den Begegnungen mit Porgy, Schecke oder Koks geht es nicht immer friedlich zu, es kommt zu Meinungsverschiedenheiten; Streit und Prügeleien bleiben nicht aus. Tide muss mit unregelmäßiger Futterversorgung zurechtkommen, so freundet sie sich mit den neuen Nachbarn Ortwin und Elfriede an, dadurch ergattert sie sich zuweilen eine doppelte Futterportion. Immer wieder durchstreift Tide ihr Revier, einer ihrer Lieblingsplätze ist der Holunderbaum im Garten, wo sie sich in Sommernächten ein Dasein in der Wildnis erträumt. Das letzte Wiedersehen mit Aion findet zur Mittsommernacht auf einer Anhöhe „Unter dem Gewitterbaum“ statt, als Ungewöhnliches geschieht …" Meinung: Also für mich ist das Buch etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist nicht leicht zu lesen, da es für mich nicht flüssig geschrieben ist. Und es ist mir teilweise zu philosophisch. Der Katzenalltag ist zwar interessant, aber ich habe mir etwas anderes erwartet. Mir kommt es vor als würde Tide uns Aions die ganze Welt in Frage stellen. Also etwas gewöhnungsbedürftig und für Leser die geren über die Welt philosphieren. Fazit: Leider war es nicht mein Fall.

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  • Die Welt aus Katzensicht

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    irismaria

    25. January 2015 um 15:09

    Der Untertitel von „Katzenwildnis“ von  Evelyne von Bonin lautet „Die Nacht hüllt uns in ihr Fell“ und gibt schon einen Hinweis auf die ungewöhnliche Sprache, mit der die Autorin die tierischen Akteure im Buch sprechen und denken lässt, Im Mittelpunkt steht die Katze Tide, deren Menschen sie wegen Renovierung alleine im alten Haus zurücklassen und nur sporadisch versorgen. So muss Tide Beute machen, genießt aber auch die Freiheit im Garten und die Interaktion mit anderen Katzen. Da gibt es wohlgenährte Stubentiger aber auch Streuner, die sich mühsam durchs Leben schlagen. Kater Aion überrascht mit langen und ungewöhnlichen philosophischen Überlegungen zu Weltall und Menschen. Dieser Part war mir eindeutig zu abgehoben und auch bei anderen Themen wusste ich wegen der Wortneuschöpfungen manchmal nicht, worum es geht. Schön fand ich die Beschreibungen des Katzenalltags und wie sie die Welt aus ihrer Sicht sehen.

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  • Ungewöhnliche Ideen eines Katers

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    mabuerele

    24. January 2015 um 21:10

    „...Die Birke am Zaun streckt sich zum ersten Stern...“ Die Katze Tide lebte mit dem Menschen Egin und Mele in einer alten Villa. Nun muss das Haus restauriert und erneuert werden. Während dieser Zeit sind Mele und Egin weggezogen. Tide soll im Revier bleiben. Etwa zu diesem Zeitpunkt setzt Tides Geschichte ein. Sie erzählt von normalen Katzenalltag. Als der Kater Aion erscheint, bringt er einen wissenschaftlichen und philosophischen Touch in die Geschichte. Aion bleibt bis zum Schluss geheimnisvoll. Seine Bewunderung der Menschenwelt dürfte im Katzenreich nicht zur Regel gehören. Das Buch lässt sich nicht leicht lesen. Der Schreibstil ist teilweise gewöhnungsbedürftig. An vielen Stellen finden sich treffende Metapher, um die Natur und die Lebensumwelt von Tide zu beschreiben. Obiges Zitat ist ein Beispiel dafür. Es gibt aber auch Abschnitte, die fallen durch Wortneuschöpfungen und ungewöhnliche Satzstellung und Satzzeichen auf. Aions gedankliche Ausflüge in die Welt der Physik und der Philosophie verfremden die menschlichen Erkenntnisse und setzen neue Akzente. Aions Vorstellungen zu folgen, ist nicht immer leicht. Andererseits enthält das Buch auch sehr realistische Schilderung, so das Leben einer Katze auf dem Bauernhof. Das Cover mit der Katze und dem Mond passt zum Thema des Buches. Insgesamt hat mir das Buch wegen seiner ungewöhnlichen Ideen gut gefallen.

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  • Anspruchsvolle Katzenliteratur

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    Mrs. Dalloway

    21. January 2015 um 15:35

    In diesem Buch geht es um die Katze Tide, die über ihr Leben erzählt. Darin kommen auch andere Katzen vor, zum Beispiel der rätselhafte Kater Aion. Außerdem geht es viel um das Haus, Futter und alles, was draußen passiert. Das alles ist in wunderbar kurze Kapitel eingeteilt, sodass man auch mal in dem Buch lesen kann, wenn man gerade nicht so viel Zeit hat, und dann einen klaren Abschluss hat. Im Grunde lese ich sehr gerne Geschichten und Bücher aus der Sicht von Tieren. So bekommen wir Menschen mal ganz andere EInblicke und Sichten auf die Welt. Bei diesem Buch hat mir der Sprachstil leider nicht so gut gefallen. Er ist sehr ausgefallen. Zudem sind da meiner Meinung nach zu viele Satzzeichen vorhanden. Zum Beispiel wird nach Ausrufen mitten im Satz erst ein Ausrufungszeichen gemacht, wahlweise ein Fragezeichen bei einer Frage, und dann folgt noch mal ein Komma. Zwei klar getrennte Sätze würden mir als begeisterter Germanistin hier besser gefallen, aber das ist natürlich dichterische Freiheit.

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  • Katzenwildnis

    Katzenwildnis: Die Nacht hüllt uns in ihr Fell

    karin66

    18. January 2015 um 19:08

    Das Buch handelt von der Katze Tide, die nun alleine in einer Villa herumzieht. Ihre Besitzer haben sie dort zurückgelassen, während die Villa renoviert wird. Die Katze erzählt von ihren täglichen Belangen, wie Nahrungsbeschaffung, Kampf ums eigene Revier und den Treffen mit den anderen Katzen. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Mir hat der Schreibstil nicht zugesagt. Er war mir etwas zu gekünstelt und hochgeschwollen.  Aber das ist bestimmt eine Geschmackssache.

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