Matti Rönkä Russische Freunde: Kriminalroman

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Russische Freunde: Kriminalroman“ von Matti Rönkä

Viktor Kärppä ist cool, smart - und hat eine Spezialausbildung bei der Russischen Armee hinter sich. Nun lebt er friedlich in Helsinki. Bis das Haus, das er mit seiner Lebensgefährtin Marja eingerichtet hat, niederbrennt. Ursache: Brandstiftung. Kärppä hat sich in Russland offenbar jemanden ganz Großes zum Feind gemacht. Er muss dorthin reisen und sich in die Höhle des Löwen begeben ... Ausgezeichnet mit dem Finnischen und dem Nordischen Krimipreis.

dreckig, feige und gemein.....

— Pashtun Valley Leader Commander
Pashtun Valley Leader Commander
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sauna, Wodka Sturmgewehre

    Russische Freunde: Kriminalroman
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    07. November 2014 um 09:45

    Keine zweihundert Seiten dick.... und frei nach Loriot alles was ein Krimi braucht. Die schlechte Nachricht, es gibt keine Toten. Die gute Nachricht.... ein wenig erinnert der Titel an die "Populärmusik aus Vittula". Ein Ex-Speznaz hat sich häuslich in Finnland eingerichtet. Er hat die Konkursmasse eines "Kollegen" übernommen und sein Dienstleistungsagebot erweitert, weg von Prostitution und Drogen hin zu Immobilien und Trockenbau... Alles ist gut, bis eines Tages zwei junge bewaffnete Herren in seinem Büro stehen und ihn auffordern seine Betriebe -ohne Gegenleistung- zu überschreiben. Was folgt ist eine Roadshow a la Dirty Harry. Unterstützt von einem Polizisten, der sich in allererster Linie um das organisierte Verbrechen kümmert, kämpft der eine um seine Existengrundlage und der andere um den Nachweis von organisierter Kriminalität in finnisch Karelien. Wir lernen viel über eine Landschaft im Übergang (kommunistisch zu oligarchisch), die Menschen in einem einsamen Landstrich irgendwo im Nirgendwo und über allem schwebt der finnische Blues. Ja es gibt einen Showdown, raus aus der Sauna, barfusss rein in die Brennessel, ran ans AK 47 und was als Blutbad hätte enden können löst sich dank einer durchschossenen Kniescheibe und einer Rückfahrkarte nach Usbekistan in Wohlgefallen auf. Unauffällig, keine Blutgrätsche, liebevolle Miniaturen, sauber gezeichnete Charaktere und immer wieder läuft der Leser ins Leere.... Ein kriminalistisches Kammerspiel, nicht mehr und nicht weniger, keine 200 Seiten, schade eigentlich

    Mehr