Von Mr. Holmes zu Sherlock

von Mattias Boström 
4,3 Sterne bei21 Bewertungen
Von Mr. Holmes zu Sherlock
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Ascari0s avatar

Empfehlenswert, wenn man die Entwicklung der Begeisterung um Sherlock Holmes verstehen will!

Igelmanu66s avatar

Ein faszinierender Überblick und ein Muss für alle Holmes-Fans.

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Inhaltsangabe zu "Von Mr. Holmes zu Sherlock"

Auch mehr als 125 Jahre nach seinem ersten Fall erfindet sich Sherlock Holmes immer wieder neu: Benedict Cumberbatch interpretiert den genialen Meisterdetektiv moderner und persönlicher denn je, Regisseur Guy Ritchie inszeniert ihn als humorvoll-amüsanten Gentleman und Herr-der-Ringe-Star Ian McKellen wagt sich an eine Version des pensionierten Holmes. Aber woher rührt der weltweite Mega-Erfolg des unkonventionellen Privatermittlers? Was fesselt Generationen von Lesern, Hörern und Zuschauern an den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle? Und wer ist das reale Vorbild für die vielleicht größte literarische Figur aller Zeiten? Der schwedische Sherlock-Holmes-Experte Mattias Boström begibt sich in diesem aufwändig recherchierten Buch auf Spurensuche, um das Erfolgsgeheimnis des Mannes aufzudecken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442713363
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:14.12.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    bookbliedling_s avatar
    bookbliedling_vor einem Jahr
    Ein Muss für jeden Sherlock Fan, sehr detailliert und interessant geschrieben

    Meinung:

     Durch mein Studium habe ich in den letzten eineinhalb Jahren viele verschiedene Monographien zu vielen unterschiedlichen Themen gelesen, auch zu Inhalten, die ich spannend und interessant finde. Doch keine konnte mich dabei so begeistern und mitnehmen wie diese hier. Was wahrscheinlich daran liegt, dass das Buch in den Augen meiner Dozenten nur dann als Fachliteratur anerkannt werden würde, wenn sie beide Augen zudrücken würden. Meines erachten hat die Arbeit die  Mattias Boström hier geleistet hat durch aus das Prädikat lehrreich und fachlich fundiert verdient. 

    Doch beginnen wir am Anfang. Schon bevor ich begonnen habe das Buch zu zu lesen war ich begeistert. Der Grund dafür ist ganz schlicht, es ist ein Buch über Sherlock Holmes, ein Schattehschnitt von Benedict Cumberbatch ist auf dem Cover- ergo ich liebe es. Als großer Sherlock Fan, aber auch als Liebhaberin der original Werke von Conan Doyle und den Filmen mit Robert Downey Jr. und Jude Law war mir direkt klar, dass dieses Buch eine Pflichtlektüre ist. 

    Das Buch beignnt womit es endet. Zwei Männern, die gemeinsam im Zug sitzen. Sie sind auf dem Weg von Wales nach London. Die beiden Männer sind Mark Gattiss und Steven Moffat und diese beiden verbindet nicht nur die Arbeit an Doctor Who, sondern auch die Liebe zu dem wohl größten Detektiv aller Zeiten. Sherlock Holmes. Gemeinsam entwickeln sie ein Konzept. Ein Konzept zu einer Adaption der Geschichte über eben diesen Detektiv, wie es sie bis dahin nicht gegeben hat. Dies war die Geburtsstunde der Serie die viele seit Jahren lieben ( und die vielen das Herz gebrochen hat- Ich persönlich befinde mich immer noch in einem Zustand der totalen Verwirrung und warte immer noch auf den großen Knall der alles klarer macht) Als Fan ist mir die Begegnung dieser beiden Männer nicht fremd, aber Borström schafft es einem das Gefühl zu geben man wäre live dabei gewesen und man merkt, wie überzeugt er selbst als ein Experte von dieser Idee ist. 

    Schnell wechselt der Handlungsort und mitten im Viktorianischen England lernen wir dank Borström den jungen Mann kennen, der Sherlock Holmes erschaffen hat. Sehr detailliert aber dennoch spannend wird einem näher gebracht, was ein Mensch dieser Conan Doyle eigentlich ist, womit er sein Geld verdient, was er im Leben erreichen möchte und vieles mehr. Man erfährt zudem woher er seine Inspiration bekam und wer als indirekte Vorlage zu Holmes gedient hat. Es wird aufgezeigt welch großen Erfolg der Autor schon damals mit den Geschichten hatte, aber auch das er sich nicht immer über diesen freuen konnte. 

    Doch nicht nur über Conan Doyle erfährt man einiges, sondern auch über all die anderen Menschen, die für den Erfolg der Bücher verantwortlich waren. So lernt man nach und nach Verleger, Übersetzer, Künstler und Schauspieler kennen, die Holmes zu der Figur gemacht haben die uns allen heute mehr als bekannt ist. Es wird deutlich, dass es mehr bracht als eine gute Idee um ein Werk zu schaffen, das über so lange Zeit so großen Erfolg hat.
    Und das nicht nur zu Lebzeiten des Autors sondern auch noch Jahre danach. Im Mittelteil werden all die Rezeptionen die es in Theater, Film und Literatur gegeben hat beschrieben. Was ich hier besonders interessant fand waren die Informationen über Urheberrechte und ähnlichem.
    Zum Schluss befindet sich Borström mit seinen Ausführungen in der Gegenwart. Nachdem es in den Jahren vor der neu Interpretation der BBC eher ruhig um Sherlock Holmes war, gibt es nun geradezu eine Mediale Welle. Neue Filme, Serien und Bücher sprießen förmlich aus dem Boden. Eine ganze Subkultur entsteht, zu der Auch der Autor gehört und das merkt man. Denn der Mann weiß was er tut und worüber er schreibt.
    Trotz all der Lobduselei habe ich auch ein zwei große Kritik-Punkte. Zum einen impliziert der Titel, dass man in diesem Buch auch viel über Sherlock Holmes selber erfährt und wie aus dem englischen Gentleman im victorianischen Stil der hoch funktionale Soziopath geworden ist, den alle so lieben. Doch darüber erfährt man fast nichts, er ist eben nicht der Mittelpunkt, sondern die Leute die ihm zu dem gemacht haben der er heute ist. 
    Der andere Kritikpunkt ist die Gewichtung der einzelnen Abschnitte. So nimmt die Entstehungsgeschichte und die Lebzeit Conan Doyles einen sehr großen Teil ein, der sich beinahe bis zur Mitte des Buches erstreckt. Die Zeit danach und gerade die gegenwärtige kommt dabei schon fast zu kurz. Der Aspekt des Medienstars wird nur sehr oberflächlich beleuchtet. Es wäre interessant gewesen noch mehr über die Entstehung der neuen Serie und den Filmen zu erfahren.
    Obwohl das Buch auf den ersten Blick sehr dick erscheint, war ich erstaunlich schnell damit durch. Das liegt besonders am schönen und spannenden Schreibstil des Autors.
    Alles in allem ist dieses Buch eine eindeutige Empfehlung für jeden der sich auch nur ein bisschen für Sherlock Holmes interessiert. Man erfährt einfach so viel, von dem man noch nichts wusste, auch wenn man sich seit Jahren mit der Thematik auseinander gesetzt hat.  Es ist sehr offensichtlich, dass der Autor wie ich selbst ein Fan ist. Und darum spricht er auch die Sprache der Fans und dafür mag ich ihn alleine schon. 




    weitere Rezensionen gibt es auch auf meinem Blog: bookbliedling.blogspot.de

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein faszinierender Überblick und ein Muss für alle Holmes-Fans.
    Ein Muss für alle Holmes-Fans

    »Bis dahin war sein großes Ziel im Leben eine erfolgreiche Karriere als Mediziner gewesen. Doch mit dem geregelten Alltag und der größeren Verantwortung sowie seiner neuen Konzentrationsfähigkeit begann seine literarische Ambition wieder zu wachsen, und bald verdrängte sie alles andere.
    Im Grunde seines Herzens wollte Arthur Conan Doyle einfach nur Schriftsteller sein.
    Und nun überlegte er, eine Detektivgeschichte zu schreiben.«

     

    Jeder weiß, was aus dieser Überlegung entstanden ist. Nicht auszudenken, wenn Arthur Conan Doyle einfach „nur“ Mediziner geblieben wäre!

     

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Sherlock Holmes, von seinem allerersten Auftreten 1887 bis zur heutigen Zeit. In diesen 130 Jahren hat der Meisterdetektiv es geschafft, ein beständiges Phänomen zu sein, das sich gleichzeitig treu bleibt und sich doch immer wieder neu erfindet und dabei Menschen auf der ganzen Welt in seinen Bann zieht. Das gelingt vermutlich nur jemandem, der „nie lebte und niemals sterben wird.“

     

    Ein erheblicher Teil des Buchs befasst sich natürlich mit den Jahrzehnten, die Sherlock Holmes gemeinsam mit seinem Schöpfer Arthur Conan Doyle verbrachte. Dies beinhaltet eine Art Teil-Biographie Conan Doyles, die ausführlich alles behandelt, was in irgendeiner Form mit Holmes zu tun hatte, das übrige Werk nur am Rand erwähnt. Schließlich „lebte“ der Detektiv auch nach Conan Doyles Tod weiter, wurde nicht nur nie vergessen, sondern immer wieder neu umgesetzt, bearbeitet und weiterentwickelt.

    Chronologisch verfolgt der Leser hier die ersten literarischen Werke, den ersten Auftritt Holmes auf einer Bühne, im Stummfilm, im Tonfilm, im Fernsehen, in der Werbung, in Ausstellungen und modernen Medien.

    Wie war Conan Doyles Verhältnis zu seiner Figur? Nicht immer ungetrübt, so viel kann ich schon verraten. Wieviel oder wie wenig hat er zu der Mythenbildung rund um Holmes Figur beigetragen und welche Menschen waren daran durch die Zeiten hindurch ferner beteiligt? Erben, Verleger, Illustratoren, Schauspieler – die Liste ist lang. Für manche stand der Meisterdetektiv wirklich im Zentrum ihres Denkens und Handelns, für andere war er sichtlich nur ein Mittel, um damit Geld zu machen. Doch worin auch immer die Motivation bestand, das Resultat war ein andauernder Siegeszug um die ganze Welt.

     

    Der Autor gilt als einer der führenden Sherlock-Holmes-Experten weltweit und ist Mitglied der „Baker Street Irregulars“. Als echter Sherlockianer versorgt er den Leser hier mit reichlich Fakten und Infos, verpackt aber all dies so, dass es zu einem fesselnd geschriebenen Ganzen wird.

     

    Fazit: Ein faszinierender Überblick und ein Muss für alle Holmes-Fans.

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    Tatzes avatar
    Tatzevor 2 Jahren
    Von Mr. Holmes zu Sherlock

    Meine Meinung:

    Zugegeben, ich wollte dieses Buch lesen, weil die Umrisse des Benedict Cumberbatch-Sherlock auf dem Cover zu sehen sind. Manchmal greift man aus den komischsten Gründen zu einem Buch, und manchmal geht das schief. Diesmal wurde ich dafür aber mit einer sehr aufschlussreichen und vor allem unheimlich informativen Lektüre belohnt.

    Ich schätze, um dieses (doch recht dicke) Buch zu lesen und am Ball bleiben zu können, muss man sich schon sehr für alles interessieren, was sich um Sherlock Holmes rankt. Es geht nämlich darum, wie die Geschichten um den Meisterdetektiv entstanden sind und was in den darauffolgenden Jahren (bis heute) mit ihnen passiert ist. Und ich habe wirklich das Gefühl, dass ich sehr viel gelernt habe. Für mich war es sehr spannend zu lesen, was Arthur Conan Doyle immer wieder inspiriert hat und wie seine Haltung zu seiner eigenen Figur Sherlock Holmes war. Und erschreckend, welch große Rolle Geld immer wieder bei der Entstehung der Geschichten gespielt hat (aber ich schätze, so läuft so etwas einfach). Nur in den Abschnitten, in denen es darum geht, was Conan Doyles Söhne mit seinem Erbe gemacht haben, hat sich das Buch für mich gezogen (und ich habe mich über die Erben geärgert), ansonsten war ich immer neugierig darauf, noch mehr zu erfahren und wollte weiterlesen.

    Ich hatte das Gefühl, dass das Buch unglaublich gut recherchiert war, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Und so kriegt man wahrscheinlich einen wirklich guten und auf jeden Fall sehr sehr umfassenden Einblick in alles, was von Anfang an um Sherlock Holmes herum passiert ist. Und mit umfassend meine ich wirklich sehr sehr umfassend:D Man erfährt etwas über die ersten Illustratoren der Geschichte und die Redakteure und sogar über die Autoren, die mit Arthur Conan Doyle Kricket gespielt haben. Dass man das dann trotzdem noch spannend findet, liegt daran, dass der Schreibstil eher nicht der eines Sachbuches ist, sondern wirklich eine zusammenhängende Geschichte erzählt, eben mit sehr vielen Charakteren.

    Insgesamt ist das Buch sehr empfehlenswert für alle, die sich für die Thematik interessieren. Nicht zuletzt auch deswegen, weil man immer wieder merkt, wie sehr der Autor selbst an dem Thema hängt.

    Fazit:

    Ich fand es sehr aufschlussreich, mit diesem Buch in die Welt von Sherlock Holmes einzutauchen. Es ist toll recherchiert, man lernt dabei eine Menge, und jeder Holmes-Fan wird damit seine Freude haben.

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    Hamlets_Erbins avatar
    Hamlets_Erbinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für jeden Holmesianer elementar! Für alle anderen extrem unterhaltsam.
    Kenntnisreich, leidenschaftlich und in einer Wohlfühlsprache geschrieben


    "Holmes und Watson waren im Laufe der Jahre zeitlos geworden, und mit ihren starken, charakteristischen Zügen konnten sie problemlos in jedes Zeitalter versetzt werden." (S.336)


    In einem Plauderton erzählt der Autor, wie die Figur Sherlock Holmes entstand. Er berichtet von Conan Doyle und seinen Lebensumständen, von seiner ersten Idee zu der Figur und von seiner zeitlebens ambivalenten Einstellung zu ihr. Anekdotenreich und spannend präsentiert er uns Literaturagenten, Verleger, Buchhändler, Illustratoren, Schauspieler und Holmes-Enthusiasten, die alle Anteil am Erfolg von Holmes hatten. Auch die jahrzehntelangen Streitereien der Conan Doyle Erben um die ihrer Meinung nach richtige Darstellung der Figur in Buch, Funk und Fernsehen spart er nicht aus. Abschließend lässt er den Leser noch an der Bedeutung die Holmes für ihn persönlich hatte, teilhaben.

    Das ganze ist so ungeheuer lebendig geschrieben, dass man meint, sich selbst in der jeweils porträtierten Zeit zu befinden. Aus jedem Satz strömen die Passion und die Begeisterung des Autors für das literarische Phänomen Holmes. 



    Fazit: Wäre Geschichtsunterricht so wie dieses Buch, würde niemand die Schule je verlassen wollen! 


    "Dies war keine Flucht vor der Wirklichkeit, sondern eine in die Wirklichkeit hinein." (S.498)

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    Florentinejos avatar
    Florentinejovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Außergewöhnliche Hommage an den größten Meisterdetektiv aller Zeiten von einem wahren Enthusiasten. Begeisterung in jeder Zeile.
    Wirklich gut

    Äußerlichkeiten

    Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut. Man sieht das alte Bild von Mr. Holmes, mit Deerstalker und Pfeife und aber auch den modernen Sherlock, dargestellt durch Benedict Cumberbatchs markantes Profil. Es spricht sowohl junge als auch ältere Holmes-Enthusiasten an. Der Untertitel „Meisterdetektiv, Mythos, Medienstar“ weist auf den Inhalt des Buchs hin und weckt Interesse. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings. Der Buchrücken ist nicht sonderlich stark und knickt deshalb ziemlich schnell, vor allem da das Buch mit mehr als 500 Seiten sehr dick ist. Das weiße Cover ist außerdem anfällig für Flecken. Aber das ist eher nebensächlich. Gut gefallen mir die Bilder von wichtigen Persönlichkeiten rund um Sherlock und seine Verkörperung. Diese kann man aber erst nach der Lektüre wirklich zuordnen, da viele einigermaßen unbekannt sind (jedenfalls bei Normalbürgern).

    Erklärungen und Verständlichkeit

    Das Buch ist sehr gut geschrieben. Vor allem die Abschnitte rund um Sir Arthur Conan Doyle und die aktuellen Filme und Serien haben mir gut gefallen. Mattias Boström versteht es, dem Leser kleine Fakten näherzubringen. So zum Beispiel, dass eigentlich der falsche Illustrator für die ersten Ausgaben zeichnete, da auf dem Auftragsumschlag nur Mr. Paget stand, aber beide Paget-Brüder Illustrator waren. Conan Doyle wird als Mensch beleuchtet, nicht nur als Autor von Sherlock Holmes. Besonders hebt Boström auch hervor, dass Holmes nur ein „Zeitvertreib“ war, Conan Doyle auch andere Werke schrieb, die ihm viel besser gefielen.

    Etwas zäh wird es nur im Mittelteil, da hier zu viele Personen auftauchen und vor allem die Copyright- und Filmrechtstreits schwierig zu verstehen sind.

    Gesamteindruck

    „Von Mr. Holmes zu Sherlock“ ist ein wunderbares Buch von einem Sherlockianer für Interessierte in der ganzen Welt. Bald erscheint übrigens auch die englische Übersetzung.

    Das Buch liest sich sehr gut und ist eine außergewöhnliche Hommage an den großen Detektiv. Besonders für Einsteiger in die Holmes-Welt gut geeignet, bietet aber auch bewanderten Sherlockianern sicherlich viel Neues und Interessantes rund um die Entstehungsgeschichte der Bücher, ihre Vermarktung, immer wieder aufkommende Wellen der Holmes-Begeisterung und die heutige Organisation von über den ganzen Planet verteilten Enthusiasten. An Boströms Schreibstil merkt man seine Begeisterung und  das Wissen, das er über den Detektiv hat.

    Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, das ich jedem, der den großen Meisterdetektiv näher kennenlernen möchte, sehr empfehlen und ans Herz legen kann.

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    yesterdays avatar
    yesterdayvor 2 Jahren
    Bühne frei für Sherlocks Wegbegleiter

    Ich selbst bin – obwohl ich einzelne Holmes-Geschichten schon vor einigen Jahren gelesen habe - erst durch die BBC-Serie Sherlock so richtig auf Holmes und Watson aufmerksam geworden und dies hat mich dann wiederum zu diesem Buch geführt.
    Dass es gleich zu Beginn kurz um die Entstehung der Serie geht, kam mir daher sehr entgegen. Aber ebenso faszinierend ist es dann, Arthur Conan Doyle durch sein bewegtes Leben zu folgen und „mitzuerleben“, wie es ihm selbst mit den Geschichten erging. Man lernt den Menschen hinter Holmes kennen und merkt, dass es wohl von Zeit zu Zeit ein eher schwieriger Charakter sein konnte. Nicht alle seine Aussagen und Entscheidungen sind für mich (oder für uns heutzutage) nachvollziehbar, aber das mag eben auch an den vielen Jahren, die seit damals vergangen sind, liegen.

    Ich hatte mich vorher abgesehen von der Serie noch mit sehr wenigen Fakten oder Schriften zum Thema Conan Doyle und Holmes beschäftigt, daher gab es hier für mich sehr viel Neues zu lesen. So patent Arthur meist in seinem Leben wirkte, so sehr hat mich erschreckt, was seine Familie, allen voran die Söhne so gemacht haben. Gut für Arthur, dass er das nicht miterleben musste.
    Aber Boström hat sich nicht nur mit der Holmes-Inspiration, der Familie und dem Autor selbst auseinandergesetzt, er vergisst nicht auf diverse Illustratoren, Anwälte, Agenten, Kollegen, Schauspieler, Sprecher, Manuskriptschreiber, Nachahmer, Club-Gründer und viele viele andere. Über weite Strecken kann man der Handlung, wenn man das so nennen kann, gut folgen, auch wenn sie, weil doch streng chronologisch immer wieder zwischen den Personen, den Kontinenten hin- und herspringt. Nur ab und zu gibt es Stellen, ein paar aufeinanderfolgende Kapitel, wo auf einen Schlag sehr viele (teils neue) Namen genannt werden. Da fällt es schwer, sich wieder gut zu orientieren. Oft kommen Personen nicht häufig, dafür aber mal nach längerer Zeit wieder vor – auch hier muss man erst nachdenken, wer das nun war und in welcher Funktion er denn schon aufgetreten ist.

    Alles in allem ist dieses Buch ein Werk, das wohl noch den eingefleischtesten Holmes-Fans etwas bieten kann, aber auch jenen, die grundsätzlich Gefallen an der Figur finden und weniger etwas über Holmes selbst wissen wollen (wie der so tickt, sieht und liest man ja öfter), sondern über seine Begleiter – die, die wirklich leben und gelebt haben.

    Ich kann die Kritik anderer Leser an diesem Buch nur zum Teil nachvollziehen. Ja, der Titel samt Untertitel passt nicht komplett zu Buch und wurde vom Verlag so gewählt, um viele Exemplare zu verkaufen. Aber sobald man das Vorwort des Autors liest, weiß man, was man zu erwarten hat. Dieser stellt seine Intention, ein Buch über die an Sherlock Holmes beteiligten Menschen, zu schreiben, gut dar und genau das hat er auch umgesetzt. Ihm selbst ist da kein Vorwurf zu machen, im Gegenteil: Hochachtung vor dieser umfassenden Recherche.

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    Bjjordisons avatar
    Bjjordisonvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannend und interessant erzählt!
    Was richtig Tolles! Nicht nur für Sherlock Fans!

    Seit ich die Serie SHERLOCK gesehen habe, bin ich ein Fan von Sherlock Holmes. Ich habe davor die Bücher nicht gelesen und kannte mich da noch nicht so aus.
    Als ich jetzt zufällig dieses Buch sah, dachte ich, das musst du lesen und ich muss sagen, ich bin begeistert.
    Hier wird die Geschichte von Sir Arthur Conan Doyle beschrieben, wie er begonnen hat, die Bücher zu seinem Detektiv zu schreiben und wie sich daraus der Mega Erfolg entwickelt hat.
    Ich bin normalerweise kein Fan von Biographien oder Büchern, die ähnlich aufgebaut sind, weil ich die meistens wirklich fad finde. Das war aber hier nicht der Fall. Der Autor hat diese Lebensgeschichte so toll und interessant verpackt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Es sind zwar sehr, sehr viele Informationen und Jahreszahlen vorgekommen, aber die wurden gut verpackt und so war es für mich nicht fad zu lesen. Das Leben von Conan Doyle war sehr interessant, weil ich finde es wirklich toll, wie dieser Mann zu seiner Zeit versucht hat, Schreiben und seine anderen Tätigkeiten unter einen Hut zu bringen. Er musste ja zu Beginn noch als Arzt arbeiten, weil er Geld verdienen musste. Fand ich sehr faszinierend, weil das war damals sicher nicht leicht.
    Die Beschreibung des Lebens der Kinder, hier im Vordergrund, die Söhne Denis und Adrian, fand ich auch sehr spannend, allerdings waren mir die beiden nicht sympathisch. Deren Handlungsweise fand ich teilweise wirklich brutal. Meines Erachtens ist es denen nur um die Kohle gegangen.
    Der Autor hat auch sehr viel geschrieben, wo die Bücher veröffentlicht wurden und wo sie mehr erfolgreich waren und wo nicht. Was sehr interessant und ich habe wieder was dazugelernt.
    Es waren auch einige Lustige Sachen, zB. fand ich Lustig, dass die Leute Sherlock Briefe geschrieben haben und ihn dem Autor bevorzugt haben.
    Der Schreibstil fand ich toll und man merkt, dass hier ein richtiger Fan am Werk war.

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    Eternitys avatar
    Eternityvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: The one and only - Mr. Sherlock Holmes! Und natürlich Sir Arthur Conan Doyle... ;)
    The one and onyl - Mr. Sherlock Holmes!

    Ich liebe, liebe, liebe Sherlock Holmes! Oder besser gesagt: Ich liebe Conan Doyles Geschichten über den Meisterdetektiven! Holmes' Charakterzüge, sein scharfer Verstand, seine blitzgescheiten Gedanken, seine Arroganz, seine Deduktionen machen die Geschichten einfach einzigartig.
    Boströms Biografie zielt größtenteils auf Conan Doyle ab. So sollte es auch sein, schließlich ist er der Schöpfer Holmes' und der Meisterdetektiv nur eine literarische Figur. Doch Jahrzehnte, wenn nicht mittlerweile Jahrhunderte lang setzen Leser und Fans diese beiden Charaktere gleich. Zeitweise war es so schlimm, dass Conan Doyle seiner eigenen Schöpfung nicht gerade freundlich gegenüber stand.
    Man reist durch die Zeit, freut sich, ärgert sich, schüttelt den Kopf, ist traurig und erschüttert, aber auch glücklich und gespannt.
    Ich fand das Buch höchst interessant! Boströms Schreibstil ist sehr angenehm, überaus unterhaltsam zu lesen (was bei Biografien, in meinen Augen, selten der Fall ist) und besonders die Anekdoten und Entwicklungen waren spannend zu lesen! 

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    Pongokaters avatar
    Pongokatervor 2 Jahren
    Erschlagen von Details

    Bei der Nachzeichnung des Lebens des Autors Conan Doyle ist die Biographie des Schweden noch spannend zu lesen. Aber in der zweiten Hälfte, als es um Ränke und Intrigen von Familie und Fans rund um die Vermarktung von Sherlock Holmes geht, belastet Boström den Leser doch mit Unmengen unwichtiger Details.

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein umfangreiches Werk über den berühmtesten Meisterdetektiv - leider mit einigen Schwachstellen.
    Nicht ganz von Mr. Holmes zu Sherlock

    Mattias Boströms Werk ist ja nicht das erste Sachbuch über Sherlock Holmes, das ich mir zu Gemüte geführt habe, wohl aber ohne Zweifel das am besten recherchierte und ausführlichste. Und mit etwa 600 Seiten auf jeden Fall auch das mächtigste. Um all die Fakten in sich aufzunehmen, die Boström in Von Mr. Holmes zu Sherlock aufarbeitet, muss man definitiv wach beim Lesen sein, der einzigartige Schreibstil erleichtert das Ganze aber ungemein.

    Das Besondere an Boströms Buch ist nämlich, dass es im Roman-Stil verfasst ist und somit eher an Prosa als an ein Sachbuch erinnert. Es liest sich wesentlich spannender und flüssiger als die meisten anderen Werke dieses Genres und ist erzählerisch wirklich herausragend, auch wenn der Stil für ein Sachbuch natürlich recht untypisch ist, da der Erzähler wertet, teilweise Innensicht in die Figuren hat und man so natürlich nie weiß, welche Fakten nun belegt sind und welche nicht - wie in einem Roman eben. Aufgrund der zahlreichen Belege im Anhang kann man allerdings davon ausgehen, dass Boström tatsächlich penibel genau recherchiert und einfach eine besonders populäre Form der Aufarbeitung genutzt hat. Insofern: Chapeau!

    Allerdings birgt Boströms Erzählstil auch so seine Tücken. Immer wieder arbeitet er beispielsweise mit Zeitsprüngen und Rückblicken, was die eigentlich chronologische Skizze der Entwicklung des Sherlock Holmes etwas durcheinander bringt und auch den Lesefluss stört. Prosa-Stil: Ja, aber übertreiben sollte man es nicht. Für ein wissenschaftlich fundiertes Sachbuch sind Zeitsprünge u.ä. einfach absolut unpassend. Auch dass Boström immer wieder zwischen den verschiedenen Personen - von Arthur Conan Doyle selbst über seine Söhne bis hin zu Schauspielern, Illustratoren, Regisseuren, Autoren und Sherlockianern - hin und her springt und angesichts der schieren Masse an Persönlichkeiten, trägt das zusätzlich dazu bei, dass man als Leser zunehmend den Faden verliert und sich nicht wirklich darauf konzentrieren kann, in welchem Verhältnis die jeweilige Person zu Sherlock Holmes steht.

    Denn Boströms Buch beschäftigt sich - anders als der Titel vermuten lässt- nicht hauptsächlich mit der literarischen Figur des Sherlock Holmes, sondern mit den Menschen, die ihn geprägt, ihm Leben eingehaucht und ihn weiterentwickelt haben. Das ist ein interessanter Blickwinkel, denn so erfährt man zum Beispiel, wie Holmes zu Deerstalker und Pfeife kam oder wie sich der Satz "Elementary, my dear Watson" derart verbreiten konnte, obwohl Conan Doyle ihn nie geschrieben hat. Boström zeigt sozusagen auf, welcher Schauspieler, Illustrator, Autor oder Regisseur in welcher Weise Einfluss auf die literarische Figur Sherlock Holmes genommen hat. So kann man als Leser die Entwicklung des Phänomens sehr schön nachvollziehen. Auch auf technische Neuerungen (z.B. Radio, Film, Automobil)nimmt Boström Bezug und so wird tatsächlich deutlich, wie aus Mr. Holmes im Laufe der Zeit Sherlock wurde.

    Interessante Fakten liefert der Autor außerdem zur Beziehung zwischen Arthur Conan Doyle und seiner Figur, die deutlich macht, dass Sherlock Holmes für ihn vor allem eine Geldquelle denn eine Leidenschaft war, sowie zu Begegnungen mit Zeitgenossen wie Oscar Wilde und Christopher Morley, zu Parodien, Pastiches, Kopien und letztlich zum Urheberrecht. Letzteres weitet Boström allerdings ziemlich aus und so liest man seitenweise von Rechtsstreitigkeiten, Copyright und dergleichen, was irgendwann einfach ermüdend und wenig bereichernd ist. Ich habe diese Stellen dann überflogen oder gar ausgelassen, weil ich einfach nicht mehr wissen wollte, bei wem das Copyright für Doyles Werke dann und dann war. Meiner Meinung nach verzettelt sich Boström in diesem Punkt und Sherlock Holmes gerät in den Hintergrund. Der gesamte Mittelteil zog sich ewig in die Länge, vor allem auch deswegen, da nach Arthur Conan Doyles Tod bis in die 1960er Jahre hinein insgesamt wenige Neu-Interpretationen, Pastiches etc. hinzukamen. Und das sind ja eigentlich die wirklich interessanten Dinge in Boströms Buch.

    Insgesamt waren der Teil bis zu Conan Doyles Tod und der ab der britischen Granada-Serie die interessantesten Passagen, die auch eingefleischten Holmes-Liebhabern wie mir noch die ein oder andere neue Erkenntnis vermitteln konnten. Boström lässt einen eintauchen in die Welt der Sherlock Holmes Gesellschaften, Ausstellungen, Ehrungen und Veranstaltungen zugunsten des Detektivs und führt einem so einmal mehr vor Augen, was für ein Phänomen Sherlock Holmes doch ist, indem er wesentlich berühmter als sein Schaffer ist und vor allem von den sogenannten Sherlockianern als reale Person gefeiert wird. Man spürt Boströms eigene Leidenschaft ganz deutlich und merkt, wie sehr er Arthur Conan Doyle und auch William Gillette verehrt. Er widmet sein ganzes Leben dem Privatdetektiv und das finde ich höchst erstaunlich.

    Ich selbst bin ja nun Jahrgang 1991 und damit nach den größten Holmes-Interpretationen (William Gillettes Theaterstück, "The Hound of the Baskervilles" von 1939 und der Granada-Serie aus den 80er Jahren) geboren. Es waren Guy Ritchies Filme mit Robert Downey Jr. und Jude Law sowie die Mangaserie "Detektiv Conan", die mich zum begeisterten Sherlock Holmes Fan machten und deswegen waren die letzten 50 Seiten von Boströms Buch für mich am interessantesten. Hier wurde ich aber leider enttäuscht. Auf "Detektiv Conan" geht Boström gar nicht ein (obwohl die Parallelen der Serie zu Conan Doyles Geschichten wirklich erstaunlich sind, wann beschäftigt sich mal endlich jemand näher damit?) und Guy Ritchies Filme, die us-amerikanische Erfolgsserie "Elementary" sowie literarische Pastiches von Anthony Horowitz und Lyndsay Faye erwähnt er nur am Rande. Lediglich der BBC-Serie "Sherlock" gibt Boström, zurecht, mehr Raum. Doch auch hier wäre eine detailliertere Betrachtung wünschenswert gewesen. Am spannendsten sind doch eigentlich die Figuren, die nicht direkt Sherlock Holmes abbilden, aber auf ihn Bezug nehmen wie eben zum Beispiel Detektiv Conan oder auch Dr. House. Im Großen und Ganzen waren mir Boströms Überlegungen alle schlicht zu theoretisch. Er hätte Zusammenhänge zwischen all den Interpretationen und Darstellungen herstellen und meiner Meinung nach wenigstens einen Ticken literaturwissenschaftlicher an die Sache herangehen können. Hält man sich den Titel des Buches vor Augen - nämlich Von Mr. Holmes zu Sherlock: Meisterdetektiv - Mythos - Medienstar -, so enttäuscht Boströms Buch und ist auf gar keinen Fall vollständig (das hatte ich in einer anderen Rezension gelesen). Weniger Copyright, mehr Holmes - das wäre dasErfolgsrezept gewesen. Dennoch finde ich es sehr schön, wie Boström darstellt, dass der heutige Sherlock eben nicht alleine Conan Doyles Fantasie entsprungen ist, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Neu-Interprationen und Adaptionen.Sherlock ist sozusagen ein "Gemeinschaftswerk".


    Mein Fazit:

    Mattias Boströms Buch Von Mr. Holmes zu Sherlock ist ein hervorragend recherchiertes und herausragend erzähltes Sachbuch, das sich so flüssig liest wie ein Roman und selbst für eingefleischte Sherlock Holmes Fans noch die ein oder andere Überraschung bereithält. Als Standardwerk würde ich den Band allerdings nicht bezeichnen, denn Boström konzentriert sich für meinen Geschmack zu sehr auf theoretische Aspekte und die verschiedenen Copyright-Situationen nach Conan Doyles Tod und vernachlässigt dabei leider die literarische Figur. Vor allem die Betrachtung neuerer Interpretationen, Pastiches und Verfilmungen ist viel zu oberflächlich und liefert wenig Neues. Meiner Meinung nach hätte Boström sich mehr von der literaturwissenschaftlichen Seite aus dem Thema nähern und einenZusammenhang zwischen all den verschiedenen Sherlock Holmes' herstellen sollen. Vor allem der quälend langatmige Mittelteil hat mir beim Lesen ziemlich zugesetzt. Angesichts des Titel hatte ich einfach mehr erwartet.

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