Mattias Gerwald Der letzte Ritter vom Tempelhof

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(0)
(4)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der letzte Ritter vom Tempelhof“ von Mattias Gerwald

Im Frühjahr 1311 erreichen beunruhigende Gerüchte die bedeutende Templerkommende Süpplingburg an der Salzstraße. Nach der Verhaftung aller Ordensbrüder in Frankreich unter dem Vorwurf der Ketzerei steht nun ein Prozess vor dem Papst bevor. Doch was bedeutet das für die niederdeutschen Templer? Droht auch ihnen Gefahr?

Stefan von Losa, obwohl noch jung an Jahren schon Fiskal des Ordenshauses und ein Veteran des Kampfes im Heiligen Land, schwant Übles. Die weltlichen und kirchlichen Herren, allen voran Graf Heinrich von Regenstein und Erzbischof Burchard von Magdeburg, werden immer dreister, sie wollen sich an die Stelle des Ritterordens setzen.

Nur mit größter Not entkommt Stefan auf Burg Schlanstedt im Huy einem Mordanschlag, dem zwölf seiner Gefährten zum Opfer fallen. Mit seinem Beichtvater und der jungen Fischertochter Rena flieht er nach Osten in die aufstrebende Komturei Tempelhof südlich der jungen Doppelstadt Berlin und Cölln. Das Bollwerk der askanischen Markgrafen verspricht Schutz, doch auch dort lauern schon die Feinde …

Mattias Gerwald hat sich mit zahlreichen historischen Romanen einen Namen gemacht. Der anerkannte Experte zur Geschichte der Mönchsritterorden veröffentlichte u.a. die erfolgreiche Reihe »Geheimnisse der Tempelritter«. Unter seinem bürgerlichen Namen Berndt Schulz erschienen von ihm auch Kriminalromane, zuletzt »Die verzauberten Frauen« und »Moderholz«.

Stöbern in Historische Romane

Die Malerin

Das Leben und Leiden der Gabriele Münter, die Muse eines Malers

Arietta

Abschied in Prag

Eine tragische Liebesgeschichte, die berührt, betroffen macht und noch lange, lange nachklingen wird

katikatharinenhof

Schwert und Krone - Meister der Täuschung

Ein sehr gut recherchierter historischer Roman, der das 12. Jahrhundert facettenreich zum Leben erweckt.

Moni2506

Wintersaat

Schwächen: uneinheitlicher Stil, fehlende Buchstaben und Wörter, Zeichensetzung. Stärke: Bezug zur Region Münsterland und Hauptfigur!

wicherla

Tod im Höllental

Heute erst erschienen und innerhalb weniger Stunden „inhaliert“: sehr spannend, kurzweilig und amüsant. Wann kommt die Fortsetzung 😇???

hasirasi2

Das Fundament der Ewigkeit

Interessant, präzise Informationen zu den historischen Begebenheiten. Aber weniger wäre vielleicht mehr gewesen ...

sunlight

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der letzte Ritter vom Tempelhof" von Mattias Gerwald

    Der letzte Ritter vom Tempelhof

    tasmanischer-teufel

    12. February 2013 um 17:22

    Die Rezension ist unter
    http://pudelmuetzes-buecherwelten.de
    zu lesen. Ich bin der tasmanische Teufel

  • Rezension zu "Der letzte Ritter vom Tempelhof" von Mattias Gerwald

    Der letzte Ritter vom Tempelhof

    AlineWirths

    19. November 2012 um 11:26

    Meine Meinung Ja das war mein erster Roman aus dem neuen Sortiment des Suttonverlages. Bisher gab es hier tolle Krimis zu lesen und nun auch Historische Romane. Mich hat das sehr gefreut. Und ich fang da auch gleich mal mit dem Cover an. Hier hat der Verlag schöne Farben gewählt, das sich auch bei den weiteren Sortiment der historischen Bücher durchzieht. Das fleckig wirkende Papier identifiziert man mit dieser bereits vergangenen Zeit. Auch die Bilderwahl passt hervorragend zu den Themen. Der Autor schreibt hier sehr flüssig. Am Anfang viel es mir schwer, diesem zu folgen, aber nach ein paar Seiten, fand ich das gar nicht mehr so schlimm und hatte keine Mühen mehr, der Geschichte weiter zu folgen. Hier wurde wirklich gut recherchiert, das darf man dem Autor gerne zugutehalten. Ich finde, auch das diese Einbettung der historischen Hintergründe hier wirklich gut gelungen ist. Zudem finde ich es auch mal interessant zu lesen, wie diese Zeit um den Sturz der Templer aus deutscher Sicht geschah. Und hier wird zumindest eine gezeigt. Die Figuren sind nicht schlecht gezeichnet, hätten doch den ein oder anderen Farbklecks gern gebraucht. Sie sind interessant, bekommen aber oft nicht ausreichend Aufmerksamkeit. Das fand ich ein bisschen schade. Ansonsten aber gut gewählt. Denn es sicher nicht immer leicht, dem Buch sein Gesicht zu geben. Ich fand das alles sehr interessant zu verfolgen, aber wieso denn dieses Ende? Gibt es eine Fortsetzung oder war es das jetzt gewesen? Klar wünscht man sich gerade zwischen Stefan und Rena ein anderes Ende, aber ist es das? Rena dürften wir leider nicht so dolle kennenlernen, das man die Stärke und den Willen am Ende verstehen konnte. Ja doch, ein sehr offenes Ende. Trotz allem finde ich den Roman gelungen. Es macht Spaß ihn zu lesen. Fazit Ein gut recherchierter historischer Roman über einen Templer. Ein wenig Abenteuer, Krimi und den Hauch von Liebe. Ich habe noch keine Bewertung, aber wenn, dann würde dieser vier von fünf bekommen. Vielen Dank dem Sutton - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Mehr
  • Rezension zu "Der letzte Ritter vom Tempelhof" von Mattias Gerwald

    Der letzte Ritter vom Tempelhof

    Nabura

    12. November 2012 um 20:45

    Auf der Suche nach einer neuen Heimat 1411: Stefan von Losa ist ein kampferprobter Tempelritter, der schon in jungen Jahren im Heiligen Land kämpfte. Nun ist er Fiskal von Süpplingburg. Vom Graf von Regenstein werden er und seine Mitbrüder eines Tages zu einem Festmahl auf seine Burg eingeladen, an den ein Teil des Templerbesitzes verpachtet wurde. Doch auf der Burg erwartet die Templer eine böse Überraschung. Die versammelten Ritter töten alle Templer, lediglich Stefan kann dem Mordkomplott entkommen. Gemeinsam mit seinem Beichtvater Peter und der Fischersfrau Rena flieht er. Doch der Ritter Gerhard von Molde ist ihnen auf den Fersen, und die Suche nach einer neuen Heimat gestaltet scheint aussichtslos zu sein… In diesem Roman stehen die verzwickte Lage, in welcher sich die Templer in Deutschland nach den Verhaftungen in Frankreich befinden, sowie die politischen Entwicklungen zu dieser Zeit im Vordergrund. Das Interesse des Lesers an den historischen Fakten sollte daher unbedingt gegeben sein! Eingebettet in den historischen Hintergrund ist die Geschichte von Stefan, Peter und Rena, welche von Süpplingburg aus quer durch Deutschland flüchten und erfahren müssen, dass man auch in Deutschland den Tempelrittern immer stärkere Skepsis entgegenbringt. Ihre Reise und die Gedanken der einzelnen Personen über die politische Situation stehen dabei im Fokus. Auch die Beziehungen zueinander und ihre Gefühle bezüglich der Flucht quer durchs Land werden beschrieben, hier hätte ich mir jedoch noch mehr Charaktertiefe gewünscht. „Das Mordkomplott“ ist ein unterhaltsamer Roman, in dem die historischen Fakten klar im Vordergrund stehen. Wer an der Zeit der Tempelritter interessiert ist, dem kann ich diesen gut recherchierten historischen Roman empfehlen!

    Mehr
  • Rezension zu "Der letzte Ritter vom Tempelhof" von Mattias Gerwald

    Der letzte Ritter vom Tempelhof

    Teufel100

    25. October 2012 um 11:21

    Um es kurz zu machen: das Buch hätte spannender sein können. So wie der Roman jetzt ist, könnte man ihn locker auf 100 Seiten kürzen, da viele Dinge genannt werden, die derzeit nicht wichtig erscheinen. Eventuell werden sie noch wichtig, wenn es Folgeromane gibt. Hier findet ihr meine ganze Buchbesprechung:

    http://www.lesensiegut.de/modules/news/article.php?storyid=550

  • Rezension zu "Der letzte Ritter vom Tempelhof" von Mattias Gerwald

    Der letzte Ritter vom Tempelhof

    Arwen10

    23. October 2012 um 10:29

    Im Frühjahr 1311, in der Templerkommende Süpplingburg erreichen beunruhigende Gerüchte die Gemeinschaft. Die Gemeinschaft muss sich vor dem Papst verantworten, nachdem ein paar Jahre zuvor schon alle Ordensbrüder in Frankreich verhaftet wurden. Der junge Templerritter Stefan von Losa entkommt knapp einem Mordanschlag auf Burg Schlanstedt, dem alle seine Gefährten zum Opfer fallen. Ihm ist klar, dass Graf Heinrich von Regenstein und Erzbischof Burchard von Magdeburg alles in ihrer Macht daran setzen werden, sich an die Stelle des Templerordens zu setzen.Stefan befindet sich nun auf der Flucht mit seinem Beichtvater und der jungen Fischertochter Rena..... Der Stil des Autors ist sehr angenehm, das Buch lässt sich leicht lesen. Sehr schnell wird klar, dass der Autor über sehr fundiertes Wissen verfügt, das die Geschichte der Tempelritter lebendig werden lässt. Ich persönlich habe immer etwas das Problem, mir einzelne Personen zu merken, ein Personenverzeichnis wäre da hilfreich gewesen. Ansonsten ist es dem Autor gelungen, dass man sich als Leser in die Zeit um 1300 zurückversetzt fühlt. Am Ende habe ich allerdings das Gefühl, dass die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist, weite Teile des Buches spielen auf der Flucht und es bleiben noch Fragen offen. Wie ich irgendwo gelesen habe, soll es sich um Band 1 einer Reihe handeln. Fazit: Ein schöner historischer Roman für alle Freunde von Ritterromanen, Interessierte am Templerorden, der durch historische Genauigkeit und ein klares Bild der damaligen Zeit besticht.

    Mehr
  • Rezension zu "Der letzte Ritter vom Tempelhof" von Mattias Gerwald

    Der letzte Ritter vom Tempelhof

    martina_turbanisch

    19. September 2012 um 14:36

    Gerwalds Schreibstil und Ausdrucksweise sind der Zeit in der das Buch spielt angepasst. Durch die sehr blumige und plastische Sprache wird man direkt in's 14. Jahrhundert entführt und bekommt zuerst einmal eine kleine Einführung in die Ausgangssituation, die Welt der Tempelritter und deren problematische Situation im Jahre 1311. Vor allem die Tatsache, dass Matthias Gerwald sich schon sehr lange mit dem Orden der Tempelritter befasst, lässt sich zwischen den Zeilen immer wieder erkennen, wenn er Ordnungen,Tagesabläufe und tatsächliche historische Hintergründe in seinen Roman einfließen lässt. Mir macht beides sehr viel Spaß, sowohl die Sprache, als auch die geschichtlichen Informationen - allerdings fingen die vielen Namen, Orte und welcher Herrscher nun wie und wo regiert irgendwann an zu stören., da ich mir soviele Daten und Fakten nicht merken konnte und wollte. Ich begann irgendwann etliche dieser Stellen zu überblättern, weil ich keine historische Abhandlung lesen wollte, sondern mich viel mehr interessierte, wie es mit Stefan von Losa,Rena und der Flucht weitergehen würde :-) Diese Flucht hätte eigentlich der spannendste Teil der Geschichte um den Tempelritter werden können - er wurde es aber leider nicht. Die drei Progonisten wandern von Ort zu Ort, verfolgt von einem "bösen" Ritter, in Richtung Tempelhof und als Leser erfahre ich durch die Berichte einiger Boten von etlichen politischen Querelen, die mich ehrlich gesagt so überhaupt nicht interessieren, weil sie für mich mit der eigentlichen Handlung gar nichts zu tun haben. Gegen Ende gibt es noch eine goße Schlacht, deren Sinn und Zweck ich auch nicht einordnen kann und ich bleibe mit ganz viel Erstaunen und Fragen zurück. Der Anfang der Geschichte scheint völlig vergessen zu sein, der Tempelritter, sein Beichtvater und die schöne Fischertochter, der Ritter der die Flüchtenden verfolgt - es gibt weder eine Erklärung was denn nun mit ihnen passiert oder passiert ist, noch gibt es eine Art Cliffhanger zu einem nächsten Band. Ich erwarte nicht immer einen fulminanten Showdown, aber schon eine halbwegs befriedigende Auflösung :-) Mein Fazit: Der letzte Ritter vom Tempelhof: Das Mordkomplott ist sicherlich ein einigermaßen interessante Geschichtsstunde, aber die Spannung die der Titel verspricht, hält das Buch nicht. Eine Empfehlung fällt mir hier ziemlich schwer, aber vielleicht ist das Buch etwas für Menschen die sich für den Orden der Temeplritter interessieren und Geschichte gern in Geschichten verpackt mögen. Der Erzählstil und die Art wie Matthias Gerwald ein Bild der damaligen Zeit für mich zeichnete haben mich trotz gewisser Mankos in der Handlung das Buch zu Ende lesen lassen, deshalb gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der letzte Ritter vom Tempelhof" von Mattias Gerwald

    Der letzte Ritter vom Tempelhof

    Girdie

    12. September 2012 um 10:45

    Der historische Roman „Der letzte Ritter vom Tempelhof – Das Mordkomplott“ von Matthias Gerwald, dem Pseudonym von Bernd Schultz, ist im Sutton Verlag als Taschenbuch erschienen und umfasst 281 Seiten untergliedert in vier Bücher. Leider findet sich mit Ausnahme der Herbstvorschau des Verlags kein Hinweis darauf, dass es sich hierbei um Band 1 einer ungenannten Anzahl von Bänden handelt. Auf dem Cover ist passend zum Thema die Zeichnung eines Ritters des Templerordens auf seinem Pferd in Kampfhaltung. Stefan von Losa ist der Fiskal der Süpplingburg, die eine Kommende des Ordens der Templer beheimatet. Ein Teil der Burg ist an den Grafen Heinrich von Regenstein verpachtet, da der Orden nicht über genügend Arbeitskräfte zur Bewirtschaftung der gesamten Anlage verfügt. Hier erreichen die Templer im Jahr 1311 Nachrichten aus Frankreich, dass aufgrund übler Gerüchte der Orden durch den Papst aufgelöst werden soll, so wie es der französische König fordert. Graf Heinrich fädelt gegen den Orden ein Mordkomplott ein, dem Stefan durch Zufall entgehen kann, doch für ihn gibt es keine Zukunft auf Süpplingburg. Gemeinsam mit seinem Beichtvater Peter DeCella und der Fischertochter Rena, die unter der Fürsorgepflicht des Templerordens steht, macht er sich auf den Weg nach Tempelhof, das bei der Doppelstadt Berlin und Cölln liegt um dort dem Orden weiter zu dienen. Dabei führen sie das Gold und die Besitzurkunden der Kommende mit im Gepäck. Die Reise wird für die drei zum Abenteuer, da Stefan und Peter nicht nur als Templer von Graf Heinrich und dem Erzbischof von Magdeburg, der durch eine Bulle des Papstes zur Einziehung aller Güter der Templer beauftragt wurde, verfolgt werden, sondern ein Ritter des Grafen persönliches Interesse an der Fischertochter hat. Mit profundem Wissen lässt der Autor ein buntes Bild der damaligen Zeit entstehen beruhend auf den tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen. Der Leser wird in eine Welt des Mönchsritterordens der Templer entführt und erfährt viel über das Ordensleben, aber auch über die damalige Ständegesellschaft. Zur besseren Übersicht hätte ich mir eine Karte der damaligen Gebietsaufgliederungen im Buch gewünscht. Obwohl Templer das Gelübde der Keuschheit abgelegt haben, hat sich bei Stefan und Rena eine Beziehung entwickelt, die über die Fürsorgepflicht hinausgeht und für Stefan immer wieder zum Hadern mit sich selbst und seinem Ordenseid führt. Die Hauptfiguren werden dem Leser sympathisch, obwohl sie in gewissen Situationen nicht vor Gewaltanwendung zurückschrecken. Aufgrund des Ausgangs der Geschichte und auch des Titels in dem auf den „letzten Ritter“ verwiesen wird, ist auf jeden Fall mit einer Fortsetzung zu rechnen. Wer historische Abenteuerromane mag, dem empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks