Mattias Leivinger

 2.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Der dunkle Kreis.

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Mattias LeivingerDer dunkle Kreis
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Der dunkle Kreis
Der dunkle Kreis
 (3)
Erschienen am 09.03.2018

Neue Rezensionen zu Mattias Leivinger

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unclethoms avatar

Rezension zu "Der dunkle Kreis" von Mattias Leivinger

Konnte mich leider nicht erreichen
unclethomvor 4 Monaten

Der dunkle Kreis ist ein mystischer Thriller. Eigentlich ein Genre das mir sehr zusagt. Jedoch bin ich in diesen trotz mehrerer Anläufe nicht wirklich hineingekommen und das lesen zog sich für mich wie Kaugummi, warum auch immer dies so war.
Die Story ansich gefiel mir gut, jedoch waren es kurioserweise gerade die mystischen Aspekte die mir hier nicht gefielen. Und diese Mystischen Aspekten waren es auch die mich persönlich sehr in meinem Lesefluss störten. Ich finde das sehr schade, hatte ich mich doch so sehr auf die Lektüre gefreut.
Die Figuren wirkten echt und schlüssig und besonders die Figur der Iris Riverdal konnte mich fesseln und hätte durchaus das Potential zur Kultermittlerin.
Auch die Beschreibung der Schauplätze wusste zu gefallen. Doch dann die die Beschreibung der mystischen Vorfälle ließ mich immer wieder unbefriedigt zurück.
Im Großen und Ganzen wäre es ein Buch wofür ich gerne 5 Sterne vergeben hätte, jedoch komme ich hier leider nur auf 3 von 5 Sternen.
Ich bin jedoch davon überzeugt, dass dieser Thriller seine begeisterten Leser finden wird. Und dafür drücke ich die Daumen.

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AnjaScs avatar

Rezension zu "Der dunkle Kreis" von Mattias Leivinger

Mystery Thriller mit gutem letztem Drittel
AnjaScvor 6 Monaten

Inhalt:

Die Polizistin Iris Riverdal ist Kommissarin und involviert in wirklich kuriosen Mordfällen und ein Verhalten von sich selber, das sie sich nicht erklären kann.

Bei dem ersten Mordfall ist Iris persönlich betroffen und zweifelt an allem was sie kennt und weiß.
Warum hat sie den Mann nicht überwältigt?
Warum hat sie alle Kraft aufwenden müssen um sich dem Mann gedanklich zu widersetzen und nicht auf die Frau, sondern in den Boden zu schießen?


Im Laufe des Buches verfolgen wir verschiedene Ansätze rund um merkwürdige Todesfälle in dieser Stadt.

Wir haben diverse Mordopfer, einen Nekromanten, es ist die Rede von Zombiepaste, Mordfälle die sich niemand erklären kann und "Die Dunkelheit", die auch unsere Kommissarin zu überwältigen droht...
Wir hören von Telekinese, Telepathie und einem Geheimbund. Ein Mann der mit Spiegeln durch die Gegend fährt und diese einsetzt bei den Opfern und einer dunklen Macht zu dienen scheint.

Eine Mischung aus Ermittlungsarbeit und Mystischem verschmelzen in diesem Buch miteinander.

Fazit:

Wer einen klassischen Schwedenkrimi erwartet, der ist hier definitiv falsch, denn hier gibt es neben der Ermittlungsarbeit auch eine große Portionen Paranormales.

Die Schreibweise der Autoren ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber hat man sich dran gewöhnt, dann liest es sich vom Stil her gut. 
Die Protagonisten blieben für mich leider alle recht blass und zu keinem konnte ich eine Beziehung aufbauen.
Auf Grund der vielen unterschiedlichen und scheinbar unzusammenhängenden Stränge, die im Buch erzählt werden, wird die Spannung deutlich ausgebremst. 
Stellenweise plätschert die Geschichte auch nur vor sich hin und die Autoren scheinen das Wesentliche etwas aus dem Auge verloren zu haben. 
Es gab Passagen, da habe ich keinerlei Zusammenhang für die Geschichte finden können und ich empfand sie als "Lückenfüller" um die 400 Seiten zu erreichen oder man wollte doch noch unbedingt Ermittlungsarbeit mit hinein bringen...
Im letzten Drittel allerdings zeigen die Autoren was sie können und das es besser geht als im Vorfeld und ich hatte den Eindruck von verschenktem Potential - Schade.

Die Idee von diesem Buch ist klasse und je weiter man in dem Buch vorankommt, desto runder wird auch die Geschichte und man erkennt ein grundsätzlich stimmiges Gesamtkonzept, allerdings konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.
Guter Ansatz, gutes Ende mit deutlich erkennbarer Steigerung allerdings kann es nicht über die komplette Geschichte hinweg trösten und auch wenn das Ende auf einen zweiten Teil tipen lässt, ist für mich hier die Reise beendet.

Leider kann ich nur 2 von 5 möglichen Punkten geben, da ein gutes Ende leider kein gutes Buch macht.

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Pearssons avatar

Rezension zu "Der dunkle Kreis" von Mattias Leivinger

eine sehr gute Idee, die Umsetzung konnte mich jedoch nicht ganz überzeugen
Pearssonvor 7 Monaten

Zitate:


"Er hasst Tiere. Und kleine Kinder." Seite 10

"Sie wollte beschützen, helfen und die Dunkelheit verdrängen, um dem Licht Platz zu schaffen." Seite 45 
 
"Wie viele Dimensionen kann die Dunkelheit haben, Wie tief kann Düsternis sein?" Seite 57 


Meinung:

In Stockholm finden mehrere Morde statt, die die Polizei vor ein Rätsel stellen. Nicht nur, dass kein Motiv zu erkennen ist, auch die Ermittler agieren irgendwie anders, als normal. Aber was ist da los? Und was hat es mit dem mysteriösem Mann auf sich, der mit einer ganzen Ladung Handspiegel im Koffer reist?

Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, wusste ich bereits, dass ich es definitiv lesen muss. Zumal er mir als "für Fans des Übernatürlichen" angepriesen wurde. Ich muss sagen, dass mich das Ergebnis in vielerlei Hinsicht überrascht hat.

Fangen wir doch mit dem Schreibstil an. Abgesehen von einem sehr gewöhnungsbedürftigen Satz mit einem Lötkolben auf Seite 59, bei dem ich mir unsicher bin, ob es an der Übersetzung liegt, oder die Schweden einfach seltsame Sprichwörter haben, und ein paar einzelnen Wörtern (oder sagt euch der Begriff "Welpenschlingel" etwas?), ist er flüssig und angenehm zu lesen.
Die Autoren vermeiden hierbei -vermutlich bewusst- eine Ich-Perspektive, deshalb blieb die Hauptperson Iris trotz menschlicher Details und Vorgeschichte für meinen Geschmack etwas zu blass. Alles in allem betrachtet, wäre es vermutlich jedoch nicht anders gegangen, denn die Geschichte wird in vielen unterschiedlichen und auf den ersten Blick weitestgehend zusammenhangslosen Strängen erzählt - vermutlich um Spannung aufzubauen, da man ja in der Regel wissen möchte, wie es als nächstes im aktuellen Strang weitergeht. Leider sind sie für meinen Geschmack jedoch ein kleines bisschen über das Ziel hinausgeschossen, so dass ich die ersten drei viertel des Buches als eher langwierig empfand, da für mich die sich gerade aufbauende Spannung immer etwas ausgebremst wurde. Für meinen Geschmack wären ein paar Sichtweisen weniger effektiver gewesen.

Sehr gut hingegen gefällt mir das Gesamtkonstrukt, das von Seite zu Seite runder wird, da man die Zusammenhänge nach und nach immer besser versteht. Selbst die Aspekte, die zu Beginn die meisten Fragen aufwarfen, passen irgendwann perfekt ins Bild.
Auch die übernatürliche Komponente passt für meinen Geschmack sehr gut ins Konzept -z.B. ist die Vorstellung, dass mir jemand seinen Willen durch reine Gedankenübertragung aufzwingen könnte, schon spooky, oder???-, wobei die Idee mit der "Zombiepaste" für mein Empfinden dann doch etwas drüber war. Ja, da darf sich jetzt jeder seine eigenen Gedanken dazu machen ;)

Paranormale Fähigkeiten, Schmerz, Dunkelheit und das ein oder andere düstere Geheimnis erschufen ein gelungenes Szenario, das für meinen Geschmack jedoch leider erst im letzten Viertel richtig zur Geltung kam. Die Grundidee finde ich sehr gelungen, jedoch geht sie im Verlauf etwas unter. Schade, denn das Ende des Buches zeigt, dass es sich eindeutig um verschenktes Potential handelt, da man deutlich sieht, dass die beiden Autoren es definitiv besser können! Vielleicht mussten sie sich aber auch erst aufeinander einspielen? Man wird sehen, denn das Ende schreit ja förmlich nach einer Fortsetzung. Sollte es eine geben, wäre ich auf jeden Fall dabei, falls Band 2 in der Güte weiterginge, mit der Band 1 endete. Sehr spannend und nervenaufreibend! Nur wirklich sehr schade. dass es effektiv so lange gedauert hat ;) 

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