Matz

 3,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Tango. Band 1, Geronimo und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Matz

Der Szeanrist Alexis "Matz" Nolent wurde in der Normandie geboren, verbrachte seine Kindheit in Martinique und seine Jugend in Paris. Während er noch Jura studierte veröffentlichte er 1990 sein erstes Album in der Éditions Futuropolis. Inzwischen hat er unter dem Namen Matz unzählige Comics für verschiedene namhafte Verlage geschrieben und wurde zweimal für den Eisner-Award nominiert. Seine Serie "Du plomb dans la tête" , in ZUsammenarbeit mit Colin Wilson, wurde mit Sylvester Satllone verfilmt. Daneben hat er unter seinem richtigen Namen eine zweite Karriere als Szenarist für Videogames bei Ubisoft gemacht.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Tango. Band 5 (ISBN: 9783962195465)

Tango. Band 5

Erscheint am 28.07.2021 als Hardcover bei Splitter-Verlag.
Cover des Buches Tango. Band 4 (ISBN: 9783962195458)

Tango. Band 4

Neu erschienen am 24.02.2021 als Hardcover bei Splitter-Verlag.

Alle Bücher von Matz

Cover des Buches Tango. Band 1 (ISBN: 9783962191542)

Tango. Band 1

 (1)
Erschienen am 20.09.2018
Cover des Buches Geronimo (ISBN: 9783962190231)

Geronimo

 (1)
Erschienen am 25.10.2017
Cover des Buches Der Killer 03 (ISBN: 9783770408238)

Der Killer 03

 (0)
Erschienen am 15.10.2004
Cover des Buches Tango. Band 3 (ISBN: 9783962191566)

Tango. Band 3

 (0)
Erschienen am 27.03.2020
Cover des Buches Der Killer 11 (ISBN: 9783770437351)

Der Killer 11

 (0)
Erschienen am 06.02.2014
Cover des Buches Der Killer 13 (ISBN: 9783770438440)

Der Killer 13

 (0)
Erschienen am 06.08.2015
Cover des Buches Blei im Schädel #2 (ISBN: 9783938698396)

Blei im Schädel #2

 (0)
Erschienen am 15.04.2010
Cover des Buches Der Killer 01 (ISBN: 9783770408214)

Der Killer 01

 (0)
Erschienen am 15.04.2004

Neue Rezensionen zu Matz

Cover des Buches Geronimo (ISBN: 9783962190231)Flaventuss avatar

Rezension zu "Geronimo" von Matz

Grafik top, Story flop
Flaventusvor 3 Jahren

Die Geschichte der Ureinwohner Nordamerika ist bekanntlich geprägt von Krieg, Leid und schlussendlich von der totalen Unterdrückung bis in die heutigen Tage. Geronimo gehört vielleicht zu den letzten Ureinwohnern, die sich der Übermacht widersetzen – auf jeden Fall zu den berühmtesten.

 

Stimmige Illustrationen

Grund genug, ihm einen Comic zu widmen. Die Zeichnungen sind in den typischen Wild-West-Sepia-Farben gehalten, was vielleicht klischeehaft, aber sehr passend ist. Immerhin kennen die Leser des Comics den „Wilden Westen“ nicht anders. So überzeugend die Farbgebung auch ist, so hat mich die Illustration nicht durchgängig überzeugen können.

Viele gezeigten Elemente waren zu grob und in Details zu sehr Comic. Allerdings war die Wahl der kantigen und zerfurchten Gesichter sehr gut. So kam ein „Indianer-Feeling“ auf, obgleich auch dieses klischeebehaftet ist. Allerdings wird die Gewalt sehr explizit dargestellt, was dann nach meinem Empfinden unangemessen erscheint. Nicht, dass ich Gewalt verabscheue, sondern es passte irgendwie nicht. Zeichnerisch konnte man zudem sehen, dass die rote Farbe einfach am Ende des Zeichengangs über das Bild gespritzt wurde. Hier wäre mehr drin gewesen.

 

Unstimmige Story

Womit ich allerdings weniger zurechtgekommen bin, ist die Story. Nach Beendigung des Comics habe ich mit die Wiki-Artikel zu Geronimo durchgelesen und hatte da prompt den Eindruck, als hätte der Autor versucht, diesen Artikel in seinen Grundzügen wiederzugeben. Hier hätte es der Geschichte gutgetan, wenn ein bisschen mehr Recherche betrieben worden wäre.

Die Geschichte bleibt so einfach nur flach und uninspirierend. Die Charaktere sind blass und wurden überhaupt nicht ausgearbeitet. Es wurde teilweise noch nicht mal für einen gescheiten Übergang zwischen zwei wesentlichen Ereignissen geschaffen, so dass die eigentliche Motivation für das Handeln beider Seiten im Dunkeln bleibt.

 

Fazit

Ich könnte es in einfachen Worten auf den Punkt bringen: Grafik top, Story flop. Grafisch passt das Gezeigte, auch wenn vielleicht an mancher Stelle es mit der roten Farbe etwas übertrieben wurde. Aber die Erzählung ist einfach auf der Strecke geblieben. Sie ist ähnlich lieblos dahergklatscht, wie die rote Farbe, die so manches Bild „verziert“.

Indianer-Comics gibt es sicherlich nicht so viele auf dem Markt und es ist irgendwo schade, dass ich für dieses Exemplar keine Empfehlung aussprechen kann. Genrefreunde dürfen allerdings einen Blick riskieren.


Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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