Maureen Butcher

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen

Alle Bücher von Maureen Butcher

Séance

Séance

 (3)
Erschienen am 27.12.2010
Der eisige Tod

Der eisige Tod

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Erschienen am 01.10.2013
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Erschienen am 01.04.2011

Neue Rezensionen zu Maureen Butcher

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Rezension zu "Die drei Diven (Sherlock Holmes - Die neuen Fälle 17)" von Maureen Butcher

Violinen mit Geheimnissen!
Jarevor 3 Jahren

Holmes plagt sich mit der Eintönigkeit seiner jüngsten Fälle herum, als ihn sein alter Geigenlehrer bittet, den mysteriösen Tod eines Freundes aufzuklären. Dieser hatte vor seinem Ableben eine Violine ersteigert, die jedoch vollkommen wertlos ist. Trotzdem ist jemand bereit, dafür einen Mord zu begehen. Holmes und Watson heften sich an die Spur des Mörders, die sie in den Norden von Schottland führt, wo alle Fäden dieses Falles zusammenlaufen. 


Der siebzehnte neue Fall von Holmes und Watson ist sicherlich gut, zählt aber nicht zu den absoluten Highlights der Serie. Eher gemächlich erzählt Maureen Butcher eine Geschichte, die zwar in guter Tradition zu den alten Conan Doyle, die aber stellenweise ruhig noch eine Spur spannender hätte ausfallen können. 


Dafür kommt man nicht umhin, Christian Rode und Peter Groeger in ihren Rollen als Holmes und Watson zu loben. Wieder einmal treffen sie sowohl die ernsten, als auch die humorvollen Töne. Auch in dieser Episode werden sie von tollen Sprecherkollegen unterstützt, von denen gerade Jürgen Thormann als Holmes´ alter Geigenlehrer überzeugen kann. In weiteren Rollen sind Lutz Harder, Lothar Blumenberg oder Klaus-Peter Hoppe zu hören. 


Fazit:

Auch wenn „Die drei Diven“ sicherlich nicht die beste Folge der Neuen Fälle ist, liefert sie durchaus solide und gute Hörspielunterhaltung ab. Fans der Serie werden trotz kleiner Längen in der Handlung nicht enttäuscht sein. 


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Rezension zu "Der eisige Tod" von Maureen Butcher

Holmes und ein eiskalter Gegner!
Jarevor 5 Jahren

An einem bitterkalten Winterabend bekommen Holmes und sein Freund Dr. Watson Besuch von dem Straßenjungen Wiggens, der sie in einem besonderen Fall um Hilfe bittet. In einem Obdachlosenheim sind ein Junge und neun weitere Bewohner tot aufgefunden worden. Bei der Begutachtung des Tatortes ergeben sich einige Fragen, zumal die Tür des Tatortes von innen verschlossen war. Der Meisterdetektiv begibt sich auf die Tätersuche. Schon bald müssen Holmes und Watson feststellen, dass sie es mit einem besonders perfiden Gegner zu tun haben, der auch vor weiteren Morden nicht zurückschreckt. 


Nach dem Script von Maureen Butcher ist ein Kriminalhörspiel entstanden, welches sich wieder einmal eng an die Vorlagen von Sir Arthur Conan Doyle anlehnt. Mit viel Liebe zum Detail und hervorragenden Anleihen an die alten Geschichten (wie der Auftritt der Baker Street Boys) schwelgt der Hörer in einem hörenswerten Fall, der Holmes mit einem überaus würdigen Gegner konfrontiert. 


Der Plot ist ausgezeichnet durchdacht und mit einer Länge von gut achtzig Minuten keine Sekunde langweilig. Vielmehr müssen Holmes und Watson ihr gesamtes Können aufbieten, um diesen Fall zu lösen. 


Einmal mehr haben Christian Rode (Sherlock Holmes) und Peter Groeger (Dr. Watson) einen Paradeauftritt. Immer wieder zählen die Dialoge zwischen den beiden zu den Höhepunkten jeder Folge. So auch in diesem Fall. Mit Lutz Harder (Inspektor Lestrade), Nicolai Tegeler (Wiggins), Gerald Paradies (Knox), Helmut Krauss (Strouter), Sven Gehrhardt (Vinegardner-Hobbs) und Peter Schiff (Listcombe) stehen den beiden ausgezeichnete Sprecherkollegen zur Seite. Auch die akustische Umsetzung ist in diesem Hörspiel besonders gut gelungen. Egal ob stampfende Schneeschritte, ein brennendes Haus oder eine Prügelei im Hafenviertel - Gerd Naumann (Regie) und Stephan Eicke (Musik) finden für jede Szene die passende Untermalung. 


Fazit: 

Krimifans werden mit "Der eisige Tod" bestens bedient. Der siebte Fall der neuen Fälle des Meisterdetektives kann die Erwartungen, die mit den vorherigen Folgen geschürt wurden, mühelos erfolgen. Ein kniffliger Fall, der Sherlock Holmes alles abverlangt und der somit für den Hörer zu einem echten Genuss wird. Das Zusammenspiel von Script, Sprecher und Umsetzung ist ausgezeichnet, so dass nicht eine Sekunde langweilig oder gar überflüssig erscheint. 



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Rezension zu "Séance" von Maureen Butcher

Rezension zu "Séance" von Maureen Butcher
sabistebvor 8 Jahren

Weihnachten irgendwann in den 50er Jahren. Der junge Reporter Lloyd Stuart will den seltsamen und recht unfreundlichen Morris McAlpin im Altenheim zu geheimnisvollen bereits länger zurückliegenden aber immer noch unter Verschluss stehenden Vorgängen befragen. Was McAlpin Loyd auftischt, ist eine typische gothic mystery Geschichte um eine verzweifelte Witwe, die in einer Seance Kontakt zu ihrem verstorbenen Mann aufnehmen möchte. Diese Witwe (Lady Sarah Balfour) lädt dazu ein Medium (Isis) und deren Gehilfen auf das Gut der Familie. Irgendetwas jedoch geht bei der Seance böse schief. Statt des geliebten Gatten übernimmt ein böser Geist die Kontrolle zunächst über Isis und dann über den toten Körper des Lords Ethan Balfour und taucht dann erst einmal unter.

Ein ungewöhnliches Hörspiel für das Maritim Label, die ja eher für stark an bereits bekannte Formate angelehnte Hörspiel oder mäßig vertonte Klassiker bekannt sind. Hier nun eine wirklich neue und eigenständige Geschichte, die auch nicht aus der Feder von Andreas Marsuth (wie wiele andere Hörspiele dieses Verlags) stammt sondern von Maureen Butcher, die man von den Mimmi Rutherford Hörspiele kennt.
Neu ist das Konzept nicht. Da wären der Polizist/Geheimagent der übernatürlich Begabte als Berater im Dienste ihrer Majestät hinzuzieht und ein übernatürlicher Fall mit einer mir etwas zu oft als historischer Bösewicht verwendeten Figur, eingebettet in die Rahmengeschichte, des alten Mannes, der diese Fälle (die immer noch unter Verschluss sind), selber miterlebt hat.
Auch anders als gewohnt, findet man nicht die üblichen Maritim Sprecher, sondern bekannte Hörspielegrößen wie Stefan Kaminski, Andreas Fröhlich, Jürgen Kluckert, Udo Schenk,... Ob das nun von Vorteil ist, da diese Sprecher schon mit anderen Rollen verbunden sind und viele der üblichen Maritim Sprecher durchaus sehr gut waren, sei mal dahingestellt.
Was die Vertonung angeht ist diese wie immer durchweg gelungen. Das Titellied dürfte den meisten Hörern auch aus dem Radio bekannt sein (Indica – In Passing (besser bekannt unter Stardust)), wobei die CD durchaus passendere Lieder geliefert hätte wie z. Bsp. Children of Frost oder Precious Dark.

Insgesamt eine soweit gelungener Serienauftakt, in welcher die Helden und ihre Fähigkeiten eingeführt werden. Der Fall an sich ist nicht überraschend, teilweise ein wenig langatmig erzählt und insgesamt recht vorhersehbar. Dennoch 90 min solide Unterhaltung.

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