Maureen Lindley

 3.4 Sterne bei 14 Bewertungen

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Juwel des Ostens

Juwel des Ostens

 (14)
Erschienen am 23.02.2010
The Private Papers of Eastern Jewel

The Private Papers of Eastern Jewel

 (0)
Erschienen am 01.01.2008

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Rezension zu "Juwel des Ostens" von Maureen Lindley

speziell
Das_Lesedingvor 6 Monaten

Zitate:
S. 18 […]Wenn man ein gesundes Leben führen will, dann ist es nur natürlich, darin selbst die wichtigste Person zu sein. Über den Verlust anderer traurig zu sein ist so, als sei man freiwillig krank, wenn man gesund sein kann.[…]
S. 47 […] denn bis auf den heutigen Tag ertrage ich es nicht, um Liebe zu werben.Wenn sie nicht ungefragt gegeben wird, erscheint sie mir wertlos […]
S. 89 […] Für einen kurzen Augenblick fand ich sie bewundernswert, denn sie rief mir ins Gedächtnis, dass Frauen interessantere Feinde als Männer sind, da sie mit subtileren Waffen kämpfen und tiefere Wunden zufügen als Männer mit ihrer brachialen Gewalt. […]
S. 344 […] Ich habe das gesamte Repertoire an Liebe erfahren und erst jetzt begriffen, dass Loyalität das Wertvollste ist. […]

Inhalt:
Der Roman wurde von Maureen Lindley als ich-Erzählerin geschrieben und erzählt die Geschichte von Yoshiko Kawashima, welche als chinesische Prinzessin geboren und als Kind nach Japan gegeben wurde. Die Protagonistin hat es wirklich gegeben, nur was wirklich zwischen den Pfeilern ihres Lebens passierte ist frei erfunden.

Meine Meinung:
Ich konnte sehr schnell in die Geschichte eintauchen und dachte nur, dass ich nach Beendigung des Buches unbedingt mehr über diese Frau herausfinden muss. Sie wurde im Roman als starke Persönlichkeit mit narzisstischer Störung sowie dem Stockholm-Syndrom dargestellt. Ob dem so war, wird wohl unklar bleiben. Fakt ist, dass sich die Autorin im Vorwort äußert, dass sie Yoshiko nicht eindimensional und böse darstellen möchte (wie die meisten Historiker es tun), sondern eher die Umstände schildern möchte, welche Yoshiko zu der Frau machten, die sie später war.
Ich muss gestehen, dass Maureeen Lindley es wirklich geschafft hat eine Protagonistin zu erschaffen, die meine Gefühle berührte. Allerdings auf unterschiedliche Weise. Die kleine Yoshiko in China – dort noch unter dem Namen „Juwel des Ostens“ – wirkt authentisch, aufgeweckt und glaubhaft. Der Weg nach Japan und ihre Adoption sowie die Veränderung des Wesens bzw. ihrer Psyche wirkten sehr gestellt. Natürlich verändert dieses traumatische Erlebnis alles, aber es fehlten ganze Züge von Verhaltensweisen. Als sie dann den mongolischen Prinzen heiratete und die Beschreibungen des Lebens dort, fehlte wieder etwas um Yoshiko und die sexuellen Handlungen rückten immer mehr in den Vordergrund. Ob die abgelegten Verhaltensweisen und die immer häufiger auftretenden sexuellen Eskapaden ein stilistisches Mittel sind, erschließt sich mit nicht. Ich fand es nur sehr schade, dass die eigentliche Persönlichkeit unter den Praktiken zu leiden hatte, zumindest kam die Protagonistin irgendwann selber zu dem Schluß, dass sie die Handlungen brauchte um zu existieren, was eine erneute Psychische Erkrankung deutlich macht.
Sehr schade hingegen ist, dass sich die Autorin nicht an alle historischen Fakten gehalten hat. Hier muss, wenn man sich an diese Thematik wagt, an den Tatsachen festgehalten werden.

Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen und es war kaufentscheidend.

Fazit:
Ein starker und beeindruckender Start in das Buch mit einem langen Mittelteil, vielen sexuellen Begegnungen und einem sehr schwachen und fiktiven Ende. Die wahre Geschichte von Yoshiko Kawashima ist spannend und kann in vielen Büchern und Onlineplattformen nachgelesen werden – wie man den Charakter dann deuten mag, ist jedem selbst überlassen. Ob man sie als psychisch kranke und teilweise hilflose Person erlesen möchte ist fraglich. Mir hat die Darstellung nicht gefallen und daher vergebe ich keine Leseempfehlung und nur 2 Sterne.

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Rezension zu "Juwel des Ostens" von Maureen Lindley

Rezension zu "Juwel des Ostens" von Maureen Lindley
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

"Peking 1914. >>Juwel des Ostens<<, die achtjährige Tochter von Prinz Su und seiner jüngsten Konkubine, beobachtet heimlich ihren Vater beim Liebesakt mit einer Dienerin. Ihre frühe sexuelle Neugier und ihr ausgeprägtes Selbstbewusstsein werden ihr zum Verhängnis: der Vater verbannt sie nach Tokio. Doch sie überschreitet die Grenzen, die der herrschende Sittenkodex auferlegt. die lebensgefährliche Flucht beginnt.

Der Roman basiert auf der wahren Geschichte von Yoshiko Kawashima, einer sinnlichen und wagemutigen Frau, die ihren Lebensweg zwischen Tradition, sexuelle Freiheit und politischen Interessen selbst bestimmte." (Quelle: Buchrücken)
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Die Geschichte über "Juwel des Ostens" hat sehr spannend und viel versprechend angefangen.
Am Amfang war die sexuelle Neugierde eines "kleinen" Mädchens schon sehr gewöhnungsbedürftig und auch schon ein wenig anstößig, aber nach dem ich mich in das Buch reingelesen hatte, hatte ich mich schnell daran gewöhnt. Gerade diese Neugierde grenz diesen Roman von vielen anderen (Liebes)Romanen ab. Es ist einfach mal was anderes.
Die geschichtlichen HIntergründe waren für mich sehr schwer zu verstehen. Irgendwann hatte ich den toalen Überblick verloren, wer wer ist, auf welcher Seite wer steht usw. Dadurch wurde das Verständnis der ganzen Geschichte schon ein weng erschwert.
Die Autrorin hat sehr gut hervor gehoben, dass "Juwel des Ostens" ihr ganzen Leben lang einfach nur nach Zuneigung und Liebe gesehnt hat. Dies wurde nicht zu letzt durch ihre zahlreichen Affären verdeutlicht.
Alles in allem ist dieses Buch eine nette Geschichte, die duch den umfangreichen geschichtlichen Hintergrund nicht unbedingt leicht nachzuvollziehen ist. Von mir gibt es deshalb nur zwei Sterne.

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S

Rezension zu "Juwel des Ostens" von Maureen Lindley

Rezension zu "Juwel des Ostens" von Maureen Lindley
Stephenievor 10 Jahren

muss man wirklich nicht gelesen haben

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