Maurice Blanchot Die Schrift des Desasters

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Inhaltsangabe zu „Die Schrift des Desasters“ von Maurice Blanchot

Die philosophischen Positionen Blanchots sind seit langem fester Bestandteil der zeitgenössischen Theoriediskussionen und haben so unterschiedliche Köpfe wie Deleuze, Derrida oder Foucault massgeblich geprägt. Aus den Überlegungen des späten Blanchot, der sich zunehmend intensiver mit der Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten auseinandersetzt und deren Konsequenzen zu erfassen versucht, ging das vorliegende Buch hervor. Es ist eine Sammlung von Fragmenten und Gedankensplittern, die teils streng philosophischen, teils mediativen, teils literarischen Charakter haben und die allesamt Reflexionen über das Ereignis bilden, das mit dem Namen „Auschwitz“ zu bezeichnen Gewohnheit geworden ist. Die herausragende Qualität von Desaster ist es, dass dieses Buch nicht einfach auf den „Gegenstand“ der Reflexionen zielt und die Vernichtung der Juden zum Thema macht, sondern zugleich und in erster Linie eine Reflexion auf die Form des Denkens selbst bildet. Das tut es in der Annahme, ein derart epochales Ereignis könne nicht ohne Folgen für das Denken gewesen sein und müsse auch seine elementaren Formen affiziert haben. „Nach Auschwitz“ ist das Vertrauen in die traditionellen Methoden des diskursiven Denkens zerbrochen, das Denken selbst ist zu Bruch gegangen. Aus diesem Grund unternimmt Blanchot es, das Unheile des Bruchstücks als eine neue Denkform zu entwickeln. In dieser Perspektive ist seine Schrift nichts geringeres als eine Art Discours de la méthode aus dem Geist des Fragmentarischen, eine Abhandlung über die Methode des Denkens unter den Bedingungen des absoluten Zusammenbruchs und im Zeitalter des Desasters.

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