Maurice Druon

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Alle Bücher von Maurice Druon

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Maurice DruonDer Fluch aus den Flammen
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Der Fluch aus den Flammen
Der Fluch aus den Flammen
 (11)
Erschienen am 01.05.2007
Maurice DruonTistou mit den grünen Daumen
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Tistou mit den grünen Daumen
Tistou mit den grünen Daumen
 (9)
Erschienen am 10.03.2017
Maurice DruonDas Gift der Krone
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Das Gift der Krone
Das Gift der Krone
 (6)
Erschienen am 01.11.2007
Maurice DruonLilie und Löwe
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Lilie und Löwe
Lilie und Löwe
 (5)
Erschienen am 01.05.2008
Maurice DruonDie Wölfin von Frankreich. Roman.
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Die Wölfin von Frankreich. Roman.
Die Wölfin von Frankreich. Roman.
 (1)
Erschienen am 01.01.1959
Maurice DruonTistou les pouces verts
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Tistou les pouces verts
Tistou les pouces verts
 (1)
Erschienen am 01.01.1992
Maurice DruonDas Tribunal der Schatten. Die unseligen Könige I
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Das Tribunal der Schatten. Die unseligen Könige I
Maurice DruonAlexander Eroberer der Welt. Roman. HC geb
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Alexander Eroberer der Welt. Roman. HC geb
Alexander Eroberer der Welt. Roman. HC geb
 (0)
Erschienen am 01.01.1962

Neue Rezensionen zu Maurice Druon

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FrauTinaMuellers avatar

Rezension zu "Tistou mit den grünen Daumen" von Maurice Druon

Tistou mit den grünen Daumen
FrauTinaMuellervor einem Jahr

Dies ist wahrlich ein Klassiker und Meisterwerk der Kinder- und Jugendliteratur. “Tistou mit den grünen Daumen” heißt das herrliche Buch, geschrieben hat es Maurice Druon. Und es ist aktueller denn je. Aber dazu noch später mehr.

Tistou ist der Sohn eines reichen Waffenfabrikanten. Er  lebt wohl behütet und abgeschirmt mit seinen Eltern und den Dienstboten in einem wunderschönen Haus.

 

“Tistous Haare waren blond und zu einem Schopf hochgekämmt – stellt euch Sonnenstrahlen vor, die sich beim Auftreffen auf die Erde in Ringellöckchen zusammenkräuseln. Tistou hatte große, weit geöffnete blaue Augen und frische rote Wangen. Er wurde fortwährend abgeküsst.” (Seite 10)

Doch irgendwann, als Tistou im schulfähigen Alter, muss er zur Schule. Doch dort wird er nicht glücklich und so entscheiden die Eltern, ihn zuhause zu unterrichten. Tistou liebt die Natur und er ist nicht talentiert wenn es um Gesetze und Ordnungen geht. Denn er besitzt wahrlich einen “grünen Daumen”, mit dem er selbst “tote” Pflanzen wieder zum Blühen bringen kann.

“Mein Junge”, sagte er (Gärtner Schnurrebart) schließlich  nach reiflicher Überlegung, “du hast da etwas ebenso Überraschendes wie Außergewöhnliches an dir – du hast grüne Daumen!” “Grüne?”, rief Tistou verdutzt. “Ich meine, sie sind eher rosa – und jetzt im Augenblick sind sie sogar ziemlich schmutzig. Aber doch nicht grün!” (Seite 36)

Tistou verzaubert alle mit seinen Blumen, selbst die Insassen des Gefängnisses sind auf einmal gar nicht mehr so aggressiv. Was Tistou berührt – mit Worten, Pflanzen oder mit seinem Herzen – erblüht zu neuem Leben. Tistou ist magisch und er kann die Welt verändern, was er auch tut. Er folgt seinem Herzen und bringt dort, wo er gerade ist, den Menschen einen tiefen, inneren Frieden.

Der erste Satz:

“Tistou ist ein sehr ungewöhnlicher Name, er kommt in keinem einzigen Kalender vor, weder in Frankreich noch in anderen Ländern.” (Seite 7)

 

Fazit: Poetisch, meisterhaft, magisch, dem kleinen Prinzen ebenbürdig, tiefsinnig, warmherzig, liebevoll – es ist ein Kinderbuch zum darin versinken, herrlich aufgemacht und vierfarbig illustriert. Warum es nicht so bekannt ist, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel! Unbedingt lesen, empfehlen und zahlreich verschenken!!!

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Rezension zu "Der Fluch aus den Flammen" von Maurice Druon

Rezension zu "Der Fluch aus den Flammen" von Maurice Druon
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Sehr schön geschrieben. ^___^
Das macht die alten Königshäuser so interessant. XD

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Stefan83s avatar

Rezension zu "Lilie und Löwe" von Maurice Druon

Die letzten Kapetinger
Stefan83vor 7 Jahren

"Lilie und Löwe" ist der vorläufig erst einmal letzte Band der deutschen Neuveröffentlichung des im Original sieben Bände umfassenden Romanzyklus "Les Rois Maudits". Und man kann nur hoffen, dass der Fischer Verlag sich in nicht allzu ferner Zeit geneigt zeigt, auch den abschließenden Teil, welcher im Jahre 1977 unter dem Titel "Quand un roi perd la France" (dt. Ein König verliert sein Land) erschienen ist, neu aufzulegen. Es wäre nicht nur aufgrund der Lektüre selbst wünschenswert, sondern gleichfalls eine Ehrung des Autors Maurice Druon, welcher im April des Jahres 2009 verstorben ist, und der sich mit diesem epischen Mammutwerk aus der Zeit der letzten Kapetinger ein Denkmal im Genre des historischen Romans gesetzt hat.

Ein Denkmal, das im Falle von "Lilie und Löwe", welches mit "La Louve de France" und "Le Lis et le Lion" den fünften und sechsten Teil des Epos umfasst, über 675 Seiten zu bannen und fesseln weiß. Im Gegensatz zum doch über lange Zeit eher faden Vorgänger "Das Gift der Krone", nimmt die Geschichte hier nun endlich Fahrt auf, was auch schlichtweg an der Tatsache zu liegen scheint, dass man sich dem Ausbruch des 100-jährigen Krieges und einer von vielen Umwälzungen beherrschten Epoche angenähert hat.

Das Buch beginnt, nach einem kurzen Prolog der die Ereignisse im Anschluss an "Das Gift der Krone" rückblickend zusammenfassend, im England des Jahres 1324. Genauer gesagt im Tower von London. Dort sitzt Roger Mortimer, der ehemalige Baron von Wigmore, welcher bei der Niederschlagung der Revolte gegen die einflussreichen Despensers dem König als Gefangener in die Hände gefallen ist. Nach nun fast 2 Jahren Kerkerhaft plant er seine Flucht, die ihn bis nach Frankreich führen soll, wo er schließlich zum Geliebten der englischen Königin Isabella wird. Gemeinsam sammelt man Kräfte um sich, um mit einer Invasionsarmee in England zu landen und den Marionetten-König Eduard II. samt den Despensers vom Thron zu stoßen. Ein Unternehmen, das auch dank der Einflussnahme des robusten Robert von Artois gelingt, welcher einige Jahre später seinem Vetter Philipp IV. ebenfalls zur Krone verhelfen soll. Diesmal gegen den Willen Isabellas, die mittlerweile mit tatkräftiger Unterstützung Roger Mortimers ihren Mann hat ermorden lassen und für ihren Sohn Eduard III., dem letzten direkten Nachkommen Hugo Capets (Kapetinger), gleichsam den Thron Frankreichs fordert.

Es ist der Grundstein für einen Konflikt, der nicht nur das Verhältnis beider Nationen zueinander verändern, sondern auch entscheidend zur Herausbildung eines Nationalgefühls der Franzosen und Engländer beitragen wird: Der Hundertjährige Krieg ...

Bevor es dazu kommt, schildert Maurice Druon einmal mehr auf faszinierende Art und Weise detailliert die Geschehnisse, wobei er diesmal auch näher auf die Geschichte der Engländer eingeht. An der Seite Titelgebenden "Wölfin von Frankreich" Isabella verfolgt man die Stürzung des unfähigen Eduards II. bis zu dessen Ableben, das auch, wie historisch überliefert, in allen Einzelheiten beschrieben wird. Dennoch ist man nicht versucht vom "rauen Mittelalter" zu sprechen, denn die politischen Winkelzüge, die trotz ihrer verworrenen Ausmaße gut nachvollziehbar bleiben, haben etwas erschreckend Modernes an sich, was den endgültigen Ausbruch des Krieges nur umso tragischer macht. Druon weiß dabei auf faszinierendste Weise zu unterhalten, und stützt sich mehr auf die historisch überlieferten Ereignisse als im Vorgänger. Eine meiner Meinung nach gute Entscheidung, hat doch die Nebenhandlung mit dem Italiener Guccio den Vorgänger stellenweise zu arg gestreckt und Lesespaß bereits im Aufbau zunichte gemacht.

Geduld bleibt trotzdem ein an den Leser gestelltes Erfordernis, da der gesamte Rahmen noch komplexer geworden ist und das diplomatische Tennisspiel mitunter genaues Hingucken erfordert. Erfrischende Auflockerung ist da dann einmal mehr die Figur Robert von Artois, dem Druon diesmal noch mehr Aufmerksamkeit widmet und welcher mit seinen Schrullen aufs amüsanteste unterhält.

Insgesamt ist "Lilie und Löwe" ein gewaltiges Stück eines noch gewaltigeren Epos, das völlig zu Recht zu den Klassikern unter den historischen Romanen zählt und wie kein anderes mir bekanntes Buch spannend die Vorgeschichte des Hundertjähriges Krieges aus der Sicht beider Seiten schildert. Ein Stück Arbeit sicher, die man jedoch gern bewältigt und beim Leser unwillkürlich das Interesse am "Dunklen Zeitalter" wecken wird.

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Maurice Druon wurde am 23. April 1918 in Frankreich geboren.

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