Maurice Leblanc

 4 Sterne bei 92 Bewertungen

Lebenslauf von Maurice Leblanc

Maurice Leblanc (1864-1941) war ein französischer Schriftsteller. Er schrieb Kriminal- und Abenteuerromane sowie Kurzgeschichten. Über die Figur des Meisterdiebs Arsène Lupin schrieb er 20 Romane. Lupins letzte Liebe erschien posthum 2012.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Drei Augen (ISBN: 9783756879199)

Die Drei Augen

Neu erschienen am 16.12.2022 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.
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Arsène Lupin gegen Herlock Sholmes

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Alle Bücher von Maurice Leblanc

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Arsène Lupin - Gentleman-Gauner

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Erschienen am 01.05.2021
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Arsène Lupin - Der blaue Diamant

 (6)
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 (5)
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Cover des Buches Arsène Lupin, der Gentleman-Gauner (ISBN: 9783751800419)

Arsène Lupin, der Gentleman-Gauner

 (2)
Erschienen am 16.12.2021
Cover des Buches Arsène Lupin - Der Kristallstöpsel (ISBN: 9783945796870)

Arsène Lupin - Der Kristallstöpsel

 (2)
Erschienen am 30.05.2017

Neue Rezensionen zu Maurice Leblanc

Cover des Buches Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb (ISBN: 9783967923506)
Belladonnas avatar

Rezension zu "Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb" von Maurice Leblanc

Der französische Klassiker über den gewitzten und charmanten Gauner Arsène Lupin in einer prachtvollen illustrierten Ausgabe.
Belladonnavor 2 Monaten

Beschreibung

Frankreichs berüchtigter Gentleman-Gauner und auserkorene Meisterdieb Arsène Lupin hat die Verkleidungskunst perfektioniert und kein noch so gewagter Coup kann ihm gefährlich werden. Mit Galanterie wiegt er Opfer und Widersacher in Sicherheit und mit Cleverness betreibt er seine Raubzüge, deren Ziel meist hochwertige Gemälde und Schmuck sind. Doch selbst ein Arsène Lupin ist nicht vor der Liebe zu einer Frau gefeit.

Meine Meinung

Auf die berühmte Romanfigur Arsène Lupin des Autors Maurice Leblanc, die sich in Frankreich großer Popularität erfreut, wurde ich tatsächlich erst 2021 durch die Netflix-Serie ›Lupin‹ aufmerksam gemacht.

Die moderne Aufbereitung der Story über den charmanten Gentleman-Dieb hat mich gleich neugierig auf die fiktive Kultfigur des Fin de Siècle, von der zwischen 1905 und 1935 in 20 Romanen und etlichen Kurzgeschichten berichtet wird.

Neun der Kurzgeschichten finden sich im ersten illustrierten Roman des Splitter Verlags, der unter dem Titel »Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb« erschienen ist. Der Text wird immer wieder mit kleinen Bildern des Zeichners Vincent Mallié unterbrochen und ab und an findet sich auch eine großformatige Splashpage ein. Die in dezenten Farben gehaltenen Illustrationen unterstreichen die Atmosphäre der dekadenten Zeit, zu der sich Lupins Geschichte zuträgt, perfekt. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die abgebildeten Darstellungen im Text zum Teil etwas früher eintreten und man so erst im Nachgang das Bild dazu serviert bekommt. Zudem fehlt gleich in der ersten Erzählung eine Satzhälfte, hier gab es wohl einen Fehler beim Seitenumbruch.

Es hat mir unheimliche Freude bereitet, die gewagten Coups des gewitzten Gauners, der mit allen Wassern gewaschen zu sein scheint, in dieser herrlichen Aufbereitung zu erleben. Eine wirklich unterhaltsame Lektüre, bei der mir besonders das Aufeinandertreffen mit seinem englischen Pendant, Sherlock Holmes, gefallen hat. Ich wäre auf jeden Fall für weitere feine Diebeszüge mit dem Pariser Gauner zu haben.

Für Leserinnen und Leser, die es nicht ganz so großformatig mögen, gibt es auch noch die handlichere Ausgabe aus der Büchergilde, welche von Annika Siems illustriert wurde. Im Gegensatz zu Malliés runden und kolorierten Bildern, bekommt man hier kunstvoll in Schwarz aquarellierte Szenen dargeboten.

Fazit

Der französische Klassiker über den gewitzten und charmanten Gauner Arsène Lupin wird in der illustrierten Ausgabe mit den Bildern von Vincent Mallié prachtvoll in Szene gesetzt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 17.08.2022

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Cover des Buches Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb (ISBN: 9783967923506)
Annejas avatar

Rezension zu "Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb" von Maurice Leblanc

Ein wunderschöner Band mit tollen Geschichten des Gentleman-Gauners
Annejavor 6 Monaten

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich vorher noch eine Geschichte von Arsene Lupin gelesen habe. Warum kann ich nicht genau sagen, denn eigentlich erlebte ich bereits verschiedenste Versionen von ihm. Egal ob in Serien, Computerspielen oder Animes, der Gentleman-Gauner tauchte hier bereits öfter auf. Um so spannender fand ich es nun in einen der ersten illustrierten Romane aus dem Splitter Verlag hineinzuschnuppern.

 

Schon der Start ins Buch war eine spannende Sache, da es gleich mit einer Story begann, welche für viele Kriminelle das Aus bedeutet hätte, nämlich Lupins Verhaftung. Ein cleverer Schachzug, da auch spätere Geschichten darauf aufbauten bzw. damit zusammenhingen. Tja und so ging es schließlich durch seine Raubzüge, welche mal etwas ruhiger, mal etwas aufwendiger und mal sehr spannungsgeladen waren. Man bekam hier echt eine gute Mischung, bei der es hin und wieder auch hieß aufzupassen, da gerade so manche Details des Raubes etwas komplex waren.


Da es sich, wie bereits erwähnt, um einen illustrierten Roman handelt, findet man im Band natürlich vor allem Text. Um aber ein wenig Abwechslung in das Ganze zu bringen, hatte man immer einen Wechsel aus weißen und schwarzen Seiten. Das irritierte mich anfangs etwas, wurde dann aber problemlos angenommen. Das eigentliche Highlight, waren aber neben den Geschichten, die Illustrationen von Vincent Mallié. Diese hätten aus meiner Sicht zwar zahlreicher sein können, aber ich freute mich über jede die ich sah.

 

Was ich jedoch etwas schade fand, waren die doch häufiger anzutreffenden Sätze, in welchen entweder Worte fehlten oder gar falsch gesetzt waren. Dadurch ergab so mancher Satz recht wenig Sinn. Man wurde zwar dadurch nicht unmittelbar aus der Geschichte gerissen, aber ich fand es schon schade, besonders da es so häufig vorkam. Ansonsten erfreute mich dieser Band mit trollen Geschichten, die einfallsreich, unterhaltsam, aber hoch spannend waren. Deswegen hoffe ich, dass es in naher Zukunft mehr dieser illustrierten Romane gibt.


Fazit:


Mein erster Ausflug in die Welt von Arsene Lupin war inhaltlich und auch optisch wirklich ein Erlebnis. Ähnlich wie bei Sherlock Holmes, bekam man hier abwechslungsreiche Geschichten, die einen hin und wieder doch zum Staunen brachten. Schade war nur, dass dieser Band für mich etwas zu viele Fehler aufwies. Eine Leseempfehlung gibt es aber trotzdem, denn der Gentleman-Gauner sollte wirklich mehr Beachtung bekommen.

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Cover des Buches Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb (ISBN: 9783967923506)
sarah83sbookshelfs avatar

Rezension zu "Arsène Lupin – Der Gentleman-Dieb" von Maurice Leblanc

Sherlock gegen Arsene
sarah83sbookshelfvor 7 Monaten

Beschäftigt man sich als Leser mit Sherlock Holmes, kommt man auf Dauer nicht an den vielfältigen Pastiches und auch an den sogenannten Gegnern von Sherlock Holmes vorbei.
Sherlock Holmes in die eigene Geschichte zu integrieren ist kein modernes Phänomen. Schon die Zeitgenossen von Arthur Conan Doyle nutzten den Meisterdetektiv, um die eigene Figur in ihrer Brillianz zu zeigen.
Das vorliegende Beispiel "Arsène Lupin" in einer wunderschönen Ausgabe des Splitter-Verlages stellt in einer der neun Geschichten den Protagonisten Arsène Lupin (Meistergauner) Sherlock Holmes (Meisterdetektiv) gegenüber.
Beide sind auf ihre Art genial, aber gerade durch den Vergleich mit Sherlock Holmes verstärkt sich die Genialität von Arsène Lupin.
Ob im Zug, im Gefängnis oder auf einem Landgut, Arsène Lupin schafft es durch seine Täuschungen immer wieder die Menschen in seinem Umfeld zu verwirren. Seine Art, nicht umsonst nennt man ihn Gentleman-Gauner, lässt den Leser beim Verfolgen der Geschichte vielfach schmunzeln, denn es ist schon trotz der Straftaten ein Fest wie Lupin die Menschen an der Nase herumführt.
Ein wichtiger Hinweis: Ich hatte hier mit einer Comicausgabe gerechnet. Was aber meine Fehlinterpretation war. Es handelt sich um die Geschichten als Textform, wobei die Geschichten mit einzelnen ganzseitigen Bildern unterstützt werden. Wie schon bei anderen Comicausgaben sind diese Bilder definitiv etwas für das Auge, aber sie sind eben nur zusätzlich.

Eine wunderschöne Ausgabe eines Klassikers. Doch Sherlock ist mir immer noch lieber.

4 von 5 Taschenuhren

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