Mauritz von Neuhaus Totgehoppelt

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Inhaltsangabe zu „Totgehoppelt“ von Mauritz von Neuhaus

Während der Jubiläumsfeier des örtlichen Kaninchenkastenumstellvereins verschwindet der Bürgermeister Bürens spurlos. Kurze Zeit später taucht er wieder auf. Tot. Als dann auch noch seine Sekretärin erschossen aufgefunden wird, macht sich das ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein auf die Suche nach dem Täter. Doch durch Theresias digitale Inkompetenz und Casanova Alexanders Tändeleien gestalten sich die Ermittlungen schwieriger als gedacht.

Spannend, humorig und am Ende mit einer Botschaft versehen - Ein gelungenes Krimidebüt im Paderborner Land

— orfe1975
orfe1975

Mir war es viel zu wirr...die Stränge laufen viel zu spät zusammen. Zudem fand ich die Ermittler einfach nur furchtbar unsympatisch !!

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt
Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Spannender Krimi mit einem ganz besonderen Ermittlerteam und Humor. Sehr zu empfehlen!

— Wildpony
Wildpony

Durchaus gelungenes und spannendes Krimidebüt- der aber noch ausbaufähig ist.

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Krimi mit weniger Spannung aber mit tollen Ermittlungsduo

— marpije
marpije

superspannender Krimi, ein interessantes Ermittlerduo und eine gute Story

— janaka
janaka

Tolles Krimidebüt mit einer Portion Humor!

— nellsche
nellsche

Wunderbar erfrischendes Krimidebüt. Insbesondere das toll harmonierende, leicht schräge Ermittlerteam hat mir sehr gut gefallen.

— lacrimosadiesilla
lacrimosadiesilla

Dieses Debüt startet gemächlich und steigert sich kontinuierlich!

— sommerlese
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Kurzweiliger Krimi mit sehr viel Situationskomik

— Langeweile
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  • Spannend und wendig wie eine Hasenjagd

    Totgehoppelt
    orfe1975

    orfe1975

    21. June 2016 um 00:33

    Cover:Passend zum Titel präsentieren sich die Kaninchen als Coverbild und stimmen perfekt auf den Krimi ein.Inhalt:Der Bürgermeister verschwindet bei der Jubiläumsfeier des Kaninchenkastenumstellvereins einer westfälischen Kleinstadt. Einige Zeit später wird er tot aufgefunden. Da er allseits beliebt war, gibt sein Tod viele Rätsel auf. Noch verzwickter wird der Fall, als dessen Sekretärin erschossen aufgefunden wird. Das sehr ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein beginnt zu ermitteln quer durchs Paderborner Land.Mein Eindruck:Der Kaninchenkastenumstellverein (originelle Idee) rückt relativ schnell in den Hintergrund des Geschehens. Der Titel passt dennoch sehr gut, denn die Ermittlungen nehmen stets eine neue Wendung wie bei der Jagd eines Haken schlagenden Kaninchens. Die Handlung wird abwechselnd in der Gegenwart aus Ermittlersicht und in Rückblicken des Täters geschrieben. Bei diesem wird recht schnell deutlich, dass es sich um eine Frau handelt, die eine schwere Kindheit hatte, unter der sie nachhaltig leidet. Ungeklärt und rätselhaft bleibt bis kurz vor Schluss die Frage, wer es war und wie diese Erlebnisse der Vergangenheit mit den Morden in der Gegenwart in Verbindung stehen. Ihre Gefühle sind so hautnah und authentisch geschrieben, dass man auch mit der Täterin mitfühlt und Verständnis aufbringt. Dies hat für mich die Verfolgung der Ermittlungen noch nervenaufreibender gemacht. An das Ermittlerduo Rose und Kantstein musste ich mich erst gewöhnen. Ich fand die Tatsache, dass eine Polizistin derart mit Technik auf Kriegsfuß steht, leicht unrealistisch und ein Freund von Macho-Polizisten bin ich auch nicht grade. Auch dass sich beide konsequent siezen, ist bei Krimis innerhalb der Ermittlerteams eher selten der Fall. Trotzdem entfaltet nach einer Weile grade die Gegenüberstellung der beiden so unterschiedlichen Charaktere ihren gewissen Charme und bietet Anlass für schlagfertige Dialoge. Schließlich schaffen es die beiden, zumindest beruflich am Ende als Team zusammenzufinden und mir ans Leserherz zu wachsen. Das Ende fand ich sehr überraschend und die Auflösung brachte mich zum Nachdenken. Das Ende macht deutlich, dass Schwarz-Weiß-Denken nicht angesagt ist, sondern es moralisch viele Grauzonen in unserer Gesellschaft gibt. Dass man nebenher noch die Landschaft rund um Paderborn kennenlernt, ist für mich als Außenstehender der Region ein angenehmer Nebeneffekt gewesen. Ich würde mich über einen zweiten Rose-Kantstein-Fall sehr freuen!Fazit:Spannend, humorig und am Ende mit einer Botschaft versehen - Ein gelungenes Krimidebüt im Paderborner Land

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. June 2016 um 19:37
  • Gefiel mir gar nicht....sehr schade !!

    Totgehoppelt
    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Art: KrimiSeiten: 377Sonstiges: Debüt/Teil 1Er zitterte vor Kälte und fragte sich abermals, warum er entführt worden war- Warum ausgerechnet er ? Was hatte er falsch gemacht, wem hatte er im Laufe seiner Politikerkarriere auf die Füße getreten ? Wer wollte sich an ihm rächen ? Aber sosehr er sich auch das Hirn zermarterte, ihm wollte kein Erklärung einfallen.//S.49// Klappentext: Während der Jubiläumsfeier des örtlichen Kaninchenkastenumstellvereins verschwindet der Bürgermeister Bürens spurlos. Kurze Zeit später taucht er wieder auf. Tot. Als dann auch noch seine Sekretärin erschossen aufgefunden wird, macht sich das ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein auf die Suche nach dem Täter. Doch durch Theresias digitale Inkompetenz und Casanova Alexanders Tändeleien gestalten sich die Ermittlungen schwieriger als gedacht. Meine Meinung: Tja..da habe ich von meiner Seite aus wieder daneben gegriffen...Irgendwie habe ich was ganz anderes erwartet, als ich bekam und auch wenn mich das Ende etwas befriedigen konnte, mochte ich diesen Krimi gar nicht !!Die Story zieht sich leider teils so in die Länge, dass ich echt gähnen musste. Mich nervte aber am allermeisten, dass das Privatleben der Ermittler so breit getreten wurde....sorry, aber wenn es nicht mit dem Fall zusammenhängt nervt es nicht nur extrem. sondern stoppt meinen Lesefluss extremst !!Vor allem was Theresia anging konnte ich nur fassungslos den Kopf schütteln. Okay..die Frau ist um die 50 Jahre alt und hat mit Technik in ihrer Freizeit nicht so viel zu tun, wesegen sie zu einem Computerkurs geht...soweit so gut, aber was ich nicht ganz so nachvollziehen kann....sie ist Kriminalhauptkomissarin, arbeitet vermutlich schon seit Jahrzehnten bei der Polizei und ich denke, dass die da keine Hinterwäldlerstation haben...und nun das, was ich nicht kapiere...die Frau weiß nicht einmal, wie man einen PC anschaltet !!!!!Meinte der Autor das wirklich ernst ?! Ich bin immer noch geschockt, weil das einfach zu blöde wirkt !!Solche Situationen gab es am laufenden Band und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was das sollte....genauso ihr Kollge, der als Jungspund dargestellt wurde..immer nur am Flirten, eine riesgengroße Klappe...der geilste Hecht weit und breit...wie ätzend !!Ich fand dieses Ermittlerduo einfach nur daneben...egal, wie sie sich jetzt wegen dem Fall verhielten oder nicht...Ich verstehe auch nicht so ganz....warum denn von "Röschen" ihr Frühstücksverhalten oder so beschrieben werden musste...Muss echt nicht sein...Der Fall kam meiner Meinung nach nicht wirklich vorran und die üblichen Verdächtigen wirkten überholt...Was überhuapt das Ganze denn nun mitdem Titel "Totgehoppelt" zu tun hat, verstehe ich noch weniger...denn er hat null, komma nada damit zu tun...ich finde ihn sehr schlecht gewählt !!!Das Ende kommt viel zu plötzlich und ist zwar echt gut....aber leider läuft das alles viel zu spät zusammen..Generell wirkte alles nicht aufeinander abgestimmt, denn manchmal wurden Sachn in die Länge gezogen, die gar ncihts mit dem Fall zu tun hatten oder dem Autor fiel ein, dass ja noch mal was passieren musste und zack..ein neuer Toter,,,Nur die Nebenstory konnte mich überzeugen... Bewertung: Nichts erwartet und noch weniger bekommen...Dieser Krimi war auf ganzer Linie für mich ein Flop und ich kann die ganzen positiven Rekationen nicht nachvollziehen...aber jeder hat da eben seinen eigenen Geschmack,,,Von mir gibt es: 2 von 5 Sterne

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    • 2
    Mira20

    Mira20

    22. May 2016 um 16:34
  • Leserunde zu "Totgehoppelt" von Mauritz von Neuhaus

    Totgehoppelt
    Mauritz_von_Neuhaus

    Mauritz_von_Neuhaus

    Liebe Krimifans, zum Erscheinen meines Debüts am 03. Februar möchte ich meine erste lovelybooks-Leserunde starten und bin sehr gespannt auf Eure Rückmeldungen. Ich verlose 20 Freiexemplare - bitte gebt bei der Bewerbung an, ob Ihr einen E-Book-Gutschein oder ein Printexemplar bevorzugt. Außerdem interessiert mich, ob Ihr das Paderborner Land kennt. "Totgehoppelt" ist ein humoristisch angelegter Krimi mit ernsten Hintergründen, der vor allem in einer westfälischen Kleinstadt und Paderborn spielt. Wer mehr erfahren möchte, kann schonmal den Klappentext lesen oder auf meiner Website www.mauritzvonneuhaus.de vorbeischauen - dort gibt es auch eine exklusive Leseprobe, die möglicherweise die Bewerbungsentscheidung erleichtern kann. Ich freue mich auf Euch! Mauritz

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  • Wieso musste der Bürgermeister sterben?

    Totgehoppelt
    Wildpony

    Wildpony

    21. March 2016 um 08:14

    Totgehoppelt  -  Mauritz von Neuhaus Kurzbeschreibung Amazon: Während der Jubiläumsfeier des örtlichen Kaninchenkastenumstellvereins verschwindet der Bürgermeister Bürens spurlos. Kurze Zeit später taucht er wieder auf. Tot. Als dann auch noch seine Sekretärin erschossen aufgefunden wird, macht sich das ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein auf die Suche nach dem Täter. Doch durch Theresias digitale Inkompetenz und Casanova Alexanders Tändeleien gestalten sich die Ermittlungen schwieriger als gedacht. Mein Leseeindruck: Ein wirklich spannender Krimi, der mit jedem Abschnitt mehr Fahrt aufnimmt. Der Bürgermeister von Büren besucht die Feier des Kaninchenkastenumstellvereins und verschwindet nach Übelkeit von der Feier plötzlich spurlos. Als dann seine Leiche von dem Turm einer alten Burg stürzt, welche neu eröffnet werden sollte, ist es nun nicht nur ein Vermisstenfall, sondern ein Mordfall für das Team Kantstein und Rose. Die beiden Ermittler sind zusammen ein wirklich gutes Team, auch wenn die Kollegin Rose ein wenig antiquiert wirkt und Kantstein gern flirtet und nach seiner großen Liebe sucht. Schwer wird ihnen das Leben durch ihren vorgesetzten Staatsanwalt gemacht und bald findet sich im Rathaus auch schon die nächste Leiche. Die Sekretärin des Bürgermeisters wurde erschossen aufgefunden. Wie hängen die Morde zusammen und was hat es mit dem kleinen Mädchen von Anfang des Buches zu tun, die von ihren Pflegeeltern missbraucht wurde? Das müsst ihr am besten selbst lesen! Fazit: Wieder ein sehr genialer Gmeiner-Krimi, den ich hier lesen durfte und der mich sehr gefesselt hat. Den Autor Mauritz von Neuhaus habe ich bisher noch nicht gekannt, aber er konnte mich mit dem Buch wirklich überzeugen. Über einen neuen Fall des Teams würde ich mich sehr freuen, denn das Buch ist nicht nur spannend, sondern teils auch humorvoll geschrieben, was das Ganze noch abrundet. 5 Sterne für einen überzeugenden und fesselnden Krimi!  

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  • Unterhaltsam & spannend

    Totgehoppelt
    Legeia

    Legeia

    Klappentext: Während der Jubiläumsfeier des örtlichen Kaninchenkastenumstellvereins verschwindet der Bürgermeister Bürens spurlos. Kurze Zeit später taucht er wieder auf. Tot. Als dann auch noch seine Sekretärin erschossen aufgefunden wird, macht sich das ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein auf die Suche nach dem Täter. Doch durch Theresias digitale Inkompetenz und Casanova Alexanders Tändeleien gestalten sich die Ermittlungen schwieriger als gedacht. Meine Meinung: Der Bürgermeister Bürens ist während einer Feierlichkeit verschwunden, und das ausgerechnet, als das Jubiläum des Kaninchenkastenumstellvereins begangen wird. Als dann auch noch wenig später seine Sekretärin tot aufgefunden wird, ahnt die Polizei, dass deutlich mehr dahinter steckt, als es zunächst scheint. Theresia Rose und Alexander Kantstein, die leitenden Ermittler, müssen eine Menge Puzzleteile zusammensetzen, um dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Dabei muss Theresia endlich wichtige Computerkenntnisse erwerben, um mit ihren (männlichen) Kollegen mitzuhalten, aber dies kann sie auch ohne die digitale Welt ziemlich gut. Und Alex Kantstein ist das perfekte Gegenstück. Er ist ein Mann, der sich seiner Wirkung bewusst ist, und spielt diese auch gekonnt aus. Nebenher wird auch die Geschichte einer Waise erzählt, die durch die Hölle geht, als das Mädchen an eine Familie gerät, die sie zur Prostitution zwingt und sexuell missbraucht. Man leidet mit ihr, und spürt einmal mehr, welch grausame Geschichten sich hinter verschlossenen Türen verbergen können, obwohl helfende Hände erwartet werden, anstatt welche, die schmutzig sind und nichts als Leid bringen. Theresia war mir äußerst sympathisch. Mit ihren 55 jahren ist sie eine starke Frau, die mit Intelligenz und Finesse Fälle löst, und zeigt, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Der Krimi lebt durch geschickte Wendungen und gut gezeichnete Charaktere, die eine spannende Handlung versprechen. Ich lese selten Krimis, aber dieser hat mich, aufgrund des Covers, des Titels und des Begriffs "Kaninchenkastenumstellverein" neugierig gemacht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, denn man fühlte sich in die jeweilige Situation versetzt und fieberte mit. "Totgehoppelt" ist ein Regionalkrimi, der Laune macht. 4 Sterne.

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    • 3
  • Regionalkrimi aus Ostwestfalen

    Totgehoppelt
    Corsicana

    Corsicana

    Regionalkrimis boomen - und ich persönlich lese sie auch gerne. Ich habe schon diverse Eifelkirimis, Sylt-Krimis und natürlich die Kult-Krimis über Kommissar Kluftinger aus dem Allgäu gelesen. Man erfährt viel über die Region und über die Eigenarten der Einwohner - und wenn dann noch interessante Ermittler dazukommen - dann ist für mich der Fall selbst oft eher nebensächlich. Dieses Debüt eines Regionalkrimis aus der Ostwestfälischen Provinz bietet dies alles - allerdings bisher eher (noch?) in Ansätzen.  Das Ermittlerduo hat schon Ecken und Kanten - bisher erfährt man aber eigentlich zu wenig, um richtig warm mit ihnen zu werden und sich richtig für sie zu interessieren - so ging es mir jedenfalls. Bisher ist vieles sehr stereotyp - wie leider viele der Protagonisten. Ein paar mehr unerwartete Facetten wären schön gewesen. Über die Region und deren Ortschaften und Sehenswürdigkeiten erfährt man einiges, und es gab auch sehr skurile Dinge, wie einen "Kaninchenkastenumstellverein" (den es wirklich geben soll) - das war sehr amüsant, diese Beschreibung des Vereinslebens und der Einbindung der Lokalpolitik in diese lokalen Gegebenheiten. Der Fall an sich? Nun. Schon spannend beschrieben. Aber leider wurde im Klappentext (wer schreibt eigentlich diese Klappentexte???) ziemlich viel verraten. Man ist schon in der Mitte des Buches, bis all das passiert, was schon im Klappentext verraten wird. Berührend und die Spannung fördernd ist ein zweiter Handlungsstrang, der von einem adoptierten Kind und dessen traurigem Leben erzählt.  Die Handlungsstränge werden zum Schluss gekonnt verbunden, das lässt Potential erkennen. Einer Krimireihe steht daher nichts im Wege.

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    • 2
    Mira20

    Mira20

    02. March 2016 um 16:22
  • Totgehoppelt: superspannend mit einem interessanten Ermittlerduo

    Totgehoppelt
    janaka

    janaka

    Auf der 30jährigen Jubiläumsfeier des Kaninchenkastenumstellvereins in Weine verschwindet der Bürgermeister Maximilian Krämer von Büren. Einige Tage später wird er tot aufgefunden. Die ungleichen Kommissare Alexander Kantstein und Theresia Rose aus Paderborn ermitteln in diesem Fall. Kantstein ist ein junger Heißsporn, der gerne mit den weiblichen Zeugen flirtet, während Röschen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen ist. Doch gemeinsam sind sie ein gutes Team. Im zweiten Handlungsstrang erzählt uns eine Ich-Erzählerin ihre Lebens- und Leidensgeschichte. Mit "Totgehoppelt" hat das Autorenteam Hilla Jürgensmeier, Hendrik Peeters und Gregor Christiansmeyer unter dem Pseudonym Mauritz von Neuhaus ein wunderbares Krimi-Debüt geschrieben. Durch den spannenden und fesselnden Schreibstil fiel mir der Einstieg in die Geschichte sehr leicht. In dem einen Erzählstrang wird die Ermittlungsarbeit detailliert erzählt und die Spannung langsam aufgebaut. In dem zweiten Erzählstrang wird die Lebensgeschichte eines Heimkinds erzählt, welches mich sehr berührt aber auch ziemlich geschockt hat. Die Charaktere sind liebevoll und authentisch beschrieben worden. Die beiden Kommissare Theresia Rose und Alexander Kantstein finde ich echt köstlich und ich liebe die kleinen Rangeleien zwischen den beiden. Hier ist ein sehr sympathisches Ermittler-Duo ins Leben gerufen worden. Alexander versucht in den verschiedensten Situationen seiner Kollegin zu helfen, was diese aber als Bevormundung sieht. Die beiden müssen sich erst zusammenraufen. Theresia versucht ihrerseits sich den Respekt von Alexander zu verdienen, indem sie abends einen Computerkurs macht. Sie wachsen zu einem guten Team zusammen. Die Landschaftsbeschreibungen rund um Paderborn finde ich gut gelungen, somit habe ich ein gutes Bild von dieser mir unbekannten Gegend. Zum Schluss werden beide Handlungsstränge mit einem fulminanten und schlüssigen Finale zusammengeführt. Fazit: Dieser Regionalkrimi verspricht spannende Unterhaltung und viel Lokalkolorit, den jeder Krimi-Fan lesen sollte. Er hat seine 5 Sterne verdient.

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    • 2
    Mira20

    Mira20

    01. March 2016 um 06:35
  • Totgehoppelt - gelungenes Krimidebüt

    Totgehoppelt
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    29. February 2016 um 19:09

    Klapptext: Während der Jubiläumsfeier des örtlichen Kaninchenkastenumstellvereins verschwindet der Bürgermeister Bürens spurlos. Kurze Zeit später taucht er wieder auf. Tot. Als dann auch noch seine Sekretärin erschossen aufgefunden wird, macht sich das ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein auf die Suche nach dem Täter. Doch durch Theresias digitale Inkompetenz und Casanova Alexanders Tändeleien gestalten sich die Ermittlungen schwieriger als gedacht. Totgehoppelt ist der Debütkrimi von Moritz von Neuhaus. Allerdings ist Moritz von Neuhaus ein Pseudonym hinter dem sich drei Autoren (Hilla Jürgensmeier, Hendrik Peeters und Gregor Christiansmeyer) verbergen. Ich war angenehm überrascht, denn zu keinem Zeitpunkt fiel auf, dass drei Leute an diesem Krimi geschrieben haben. Ein perfekte Trio, das genial zusammenspielte. Der Schreibstil ist flüssig und einfach, so dass man sehr schnell in diese Geschichte reinfinden kann. Der Erzählstil basiert auf zwei Ebenen. Zum einen gibt es dieses Mädchen, die ihre Geschichte erzählt und zum anderen Ermittlungsarbeit von Kantstein und Rose. Beide Handlungsstränge sind perfekt aufeinander abgestimmt und miteinander verstrickt worden. Irgendwie gefiel mir aus der Sicht von dem Mädchen an besten, aber das ist Ansichtssache. Die Geschichte wird durch einen kontinuierlich aufbauenden Spannungsbogen durchzogen, so dass dieser Krimi zu keinem Zeitpunkt langatmig oder gar langweilig wird. Eher im Gegenteil. Allerdings weiß man recht früh, wo der Hase hin hoppelt bzw. wer der Täter ist. Die Paderborner-Kulisse wird sehr gut beschrieben und hier findet man die Liebe zum Detail. Da ich die Wewelsburg und etwas von Paderborn kenne, konnte ich mich sehr gut in die Umgebung reinversetzen. Die Charaktere sind ebenfalls detailliert beschrieben worden. Was ich ein wenig vermisst habe, waren private Details über Kantstein und Rose und ein bisschen was menschliches. Diese wenigen Informationen, die hier preisgegeben worden sind, wurden sehr sparsam gestreut und somit bekommt man nicht den Zugang zu den beiden, den ich mir gewünscht hätte. Nur ermitteln reicht leider nicht. Da geht noch was und ich würde mich freuen, wenn in dieser Richtung was passiert. Sonst fand ich dieses Ermittlerduo sehr sympathisch, humorvoll und eigenwillig. Ein Pluspunkt gibt es auch noch, denn ab und an blitze der Paderborner Dialekt auf und das gefällt mir bei Regionalkrimis am besten. Ein durchaus gelungenes Krimidebüt, das mir sehr gut gefiel. Ich hoffe, auf ein Wiedersehen mit Kantstein und Rose. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, denn da ist noch einiges an Potenzial vorhanden.

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  • Unterhaltsamer Regionalkrimi mit Drama- und Thrillerelementen

    Totgehoppelt
    Talitha

    Talitha

    28. February 2016 um 17:23

    Während einer Festivität eines örtlichen Vereins verschwindet der Bürgermeister von Büren. Die Ermittler Rose und Kantstein der Paderborner Polizei übernehmen den Fall... Soweit ist es noch ein klassischer Regionalkrimi, bei dem man neben der Krimihandlung die Gegend, die Bewohner und ihre Eigenheiten kennenlernt. Auch die Beziehung der beiden Ermittler zueinander und zu dem schwierigen Polizeichef wird dabei miterzählt. Daneben gibt es auch deutliche Thrillerelemente im Zusammenhang mit dem Schicksal des Bürgermeisters, welches nichts für schwache Nerven ist, da es sehr detailliert Misshandlungen und Folter beschreibt. Ungewöhnlich für einen Regionalkrimi ist auch der zweite Erzählstrang, in dem eine Ich-Erzählerin den Lesern von ihrer tragischen, von Gewalt und Misshandlung geprägten Lebensgeschichte erzählt. Recht früh erkennt man, was das bezwecken soll.  Diese Mischung aus Regionalkrimi, Drama und Thriller hat man nicht so häufig und daher fand ich sie sehr interessant und überwiegend gut gelungen. Lediglich ein kleines Manko für mich, wofür ich einen Stern abziehe: Mit den Figuren an sich bin ich nicht so richtig warm geworden, vor allem nicht mit der Darstellung des Ermittlerteams und ihrer Beziehung. Vor allem die Ermittlerin Rose ist für mich eine ungewollt tragische Figur, da sie als altmodisch, etwas verstaubt und zickig dargestellt wird, dabei hat sie es als Frau innerhalb der Polizei wirklich nicht leicht, was später in der Geschichte deutlich wird. Da hätte ich mir von Seiten des Erzählers etwas mehr (und früher) Unterstützung für die Figur gewünscht, da sie mir ansonsten wirklich als Einzige doch sehr sympathisch und authentisch erschien. Auch hätte ich gerne mehr über sie erfahren. Die übrigen Figuren waren da schon eher einfach gestrickt innerhalb des ersten Erzählstrangs und teilweise auch etwas stereotyp und vorhersehbar in ihren Handlungen.. Der zweite Erzählstrang war durch die Ich-Erzähler-Situation von vorneherein schon direkter und näher am Leser und hat mich daher mehr gepackt und mitgenommen als der erste. Hier habe ich richtig mitgefiebert und mitgelitten bis zu dem schrecklichen Ende, was für geübte Krimileser leider etwas vorhersehbar war. Insgesamt fand ich den Krimi unterhaltsam und gut zu lesen. Für einen kurzweiligen Lesegenuss und für Zwischendurch finde ich ihn gelungen und kann ihn daher für Krimifans wärmstens weiterempfehlen.

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  • Empfehlenswert !

    Totgehoppelt
    marpije

    marpije

    25. February 2016 um 14:48

    Gutes regionales Krimi mit weniger Spannung und mehr Erzählung. Im Büren wird der Bürgermeister Maximilian Krämer entführt und ermordet, weniger Tage später wird auch seine Sekräterin erschossen. In diesem Fall ermitteln Alexander Kantstein und Theresia Rose. Herr Kantstein ist jung, selbstbewusst , aber hat weniger Glück beim Frauen , Frau Rose ist über 50, sehr streng und altmodisch, sie hat auch Probleme mit ihrem Chef. Die andere Geschichte erzählt eine Frau - über ihre traurige Kindheit im Heim, ihre Adoption, Kindermissbrauch, das Leben als Prostituierte . Für Leser ist das kein Geheimnis das diese Frau die Mörderin ist. Bei den Ermittlungsduo Kantstein-Rose hätte mir ein bisschen mehr Humor gewünscht und mehr Lebendigkeit - die zwei arbeiten nur, der Leser erfährt nichts über den beiden außer zwei Details : Frau Rose nimmt am Computerkurs teil und Herr Kantstein hat romantische Verabredung mit junge Journalistin. Für mich zu wenig , ich mag wenn die Protagonisten "leben" im Buch. Wenig Aktion, viel Gefühle, traurige Erlebnissen , vorhersehbare Ende- kann ich nur weiter empfehlen für alle Regionalkrimi Fans.  

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  • Unterhaltsamer Debütkrimi mit Lokalkolorit

    Totgehoppelt
    tweedledee

    tweedledee

    Klappentext: "Während der Jubiläumsfeier des örtlichen Kaninchenkastenumstellvereins verschwindet der Bürgermeister Bürens spurlos. Kurze Zeit später taucht er wieder auf. Tot. Als dann auch noch seine Sekretärin erschossen aufgefunden wird, macht sich das ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein auf die Suche nach dem Täter. Doch durch Theresias digitale Inkompetenz und Casanova Alexanders Tändeleien gestalten sich die Ermittlungen schwieriger als gedacht." Der erste Fall für das ungleiche Ermittlerpaar Theresia Rose und Alexander Kantstein aus Paderborn führt sie ins benachbarte Büren. Der Fall der verschwundenen Bürgermeisters erweist sich als harte Nuss, denn Hinweise gibt es nicht wirklich. Nur ein verlorenes Taschentuch lässt Spekulationen zu, dass der Bürgermeister nicht freiwillig verschwunden ist. Als seine Leiche bei der Wewelsburg gefunden wird ist klar, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt, nur die Spurenlage ist immer noch mau. So gestalten sich die Ermittlungen schwierig, die beiden Kommissare scheinen mit der Situation überfordert. Dazu kommt noch der Druck von Seiten der Presse und von "oben", und die Konkurrenz mit einer anderen Abteilung. Die potentiellen Verdächtigen erweisen sich als Fehlschläge. Parallel zur Handlung gibt es noch die Geschichte eines Heimkindes, die ich sowohl spannend als auch berührend fand. Die Figuren sind ganz schön beschrieben, Alexander Kantstein hat mir gut gefallen, er versucht seiner älteren Kollegin Theresia zu helfen wo er nur kann. Mit Theresia bin ich nicht warm geworden, sie wirkt so viel älter als sie ist, ist oft schlecht gelaunt, distanziert und schroff. Der Krimi ist beschaulich und bietet eher wenig Spannung, da ich schon viel zu früh einen Verdacht um den Täter hatte, blieb das Überraschungsmoment für mich aus, es ging nur noch um das wie und warum. Fazit: Unterhaltsamer Debütkrimi mit Lokalkolorit.

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    • 4
    Mauritz_von_Neuhaus

    Mauritz_von_Neuhaus

    22. February 2016 um 22:15
  • Totgehoppelt

    Totgehoppelt
    nellsche

    nellsche

    Bei der Jubiläumsfeier des Kaninchenkastenumstellvereins in Weine verschwindet der Bürgermeister spurlos, bevor er seine Ansprache halten kann. Niemand hat ihn mehr gesehen. Kurze Zeit später wird er dann tot aufgefunden. Er wurde gefangen gehalten und gequält. Es sieht nach einer persönlich motivierten Tat aus. Doch wem hat der Bürgermeister auf die Füße getreten, dass er deswegen umgebracht wurde? Diese Frage stellen sich die beiden Ermittler Theresia Rose und Alexander Kantstein. Die Ermittlungen sind nicht einfach, denn sie haben auch mit ihrem Vorgesetzten kein leichtes Spiel. Und dann gibt es einen weiteren Mord. Die Sekretärin des Bürgermeisters wird erschossen aufgefunden... Der Start in die Geschichte war prima und die Seiten flogen nur so dahin. Der Schreibstil ist bestens verständlich und ließ mich sofort eintauchen in das Geschehen. Neben der aktuellen Geschichte um den Bürgermeister und seine Sekretärin gibt es einen parallelen Erzählstrang. Man erfährt von einem kleinen Mädchen, das in einem Heim aufwächst und später in einer Pflegefamilie ein schlimmes Schicksal erlebt. Die aktuellen Ermittlungen und Schlussfolgerungen daraus sind gut beschrieben und nachvollziehbar und führen am Ende zur Lösung des Falles. Es bleiben keine Fragen offen. Die Erzählung von dem Mädchen fügen sich währenddessen immer weiter in das aktuelle Geschehen ein und verbinden sich zum Ende. Die beiden Ermittler werden sehr sympathisch dargestellt. Alex ist ein wahrer Casanova, aber nicht so, dass er unsympathisch wird. Ganz im Gegenteil, er ist ein sehr netter Typ. Und Theresia hat mit der modernen Technik und dem PC so ihre Schwierigkeiten. Die kann sie zwar größtenteils umgehen, doch es stört sie selbst auch ein wenig. Ich finde, dass die beiden eine ganz besondere, sehr kollegiale Verbindung miteinander haben. Die Dialoge zwischen ihnen ließen mich des öfteren Schmunzeln. Ich freue mich schon auf weitere Geschichten um dieses Ermittlerduo!Bei “Totgehoppelt” handelt es sich um einen interessanten und spannenden Krimi, der sich zu lesen lohnt! Ich vergebe fünf Sterne für dieses tolle Debüt.

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    • 2
  • 4,5 Sterne für Röschens und Alexs ersten Fall

    Totgehoppelt
    Antek

    Antek

    19. February 2016 um 17:58

    Mit „Totgehoppelt“ haben Hilla Jürgensmeier, Hendrik Peeters und Gregor Christiansmeyer unter dem Pseudonym Mauritz von Neuhaus ein wirklich vielversprechendes Krimidebüt vorgelegt, das mich toll unterhalten hat. Ich hoffe schon jetzt auf weitere Fälle für das originelle Ermittlerduo Theresia Rose und Alexander Kantstein. Der Krimi beginnt sofort ergreifend. Aus Sicht eines Säuglings muss man miterleben, wie dieser aus den Händen der Mutter genommen und zur Adoption freigegeben wird. Dann lernt man erst einmal den sympathischen Bürgermeister von Büren kennen. Er setzt sich für seine Bürger ein und lässt sich sogar auf Jubiläumsfeiern örtlichen Kaninchenkastenumstellvereins blicken, natürlich dank Sekretärin Doris bestens auf dieses Event vorbereitet. Den Termin hätte er aber wohl lieber einmal abgesagt, denn dort wird er scheinbar vom Erdboden verschluckt. Seine besorgte Ehefrau informiert sofort die Polizei und so wissen natürlich auch Theresia Rose und Alexander Kantstein schnell Bescheid. Als der Bürgermeister dann wenige Tage später von einer Mauer der Wewelsburg stürzt und dabei ums Leben kommt, haben es die beiden Ermittler nicht mehr nur mit einer Entführung, sondern mit einem Mord zu tun. Als dann auch noch die Sekretärin ermordet wird, müssen Rose und Alexander ganz schnell zeigen was in ihnen steckt, denn der zuständige Staatsanwalt macht gehörigen Druck. Die Autoren haben sich sehr gut abgestimmt. Ich habe an keiner Stelle bemerkt, dass die Geschichte  nicht aus einer Feder stammt. Sie spielen mit zwei Handlungssträngen. Die Geschichte, die mit der Geburt des Mädchens beginnt, hat mich emotional sehr gefesselt, da man immer wieder Bruchstücke ihres schrecklichen Lebens erfährt. Natürlich war ich auch stets am Grübeln, wie dieser Handlungsstrang mit dem anderen zusammengehört, bei dem man die Ermittlungen von Rose und Alexander verfolgen darf. Diese verlaufen anfangs etwas schleppend, aber klar, der Bürgermeister wird ja auch erst einmal „nur“ vermisst. Ich konnte aber zunehmend mehr rätseln und vermuten und als dann die zweite Leiche auftaucht, kommt so richtig Fahrt in die Ermittlungen. Im letzten Drittel konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Durch die liebevollen Beschreibungen der Personen und durch zahlreiche kleine Nebengeschichtchen, wie z.B. ein Computerkurs von Röschen oder missratene Flirtversuche Alexanders, ist das Lesen für mich stets ein Vergnügen gewesen. Die Charaktere sind hier besonders liebevoll beschrieben und zudem auch äußerst originell gewählt. Das Highlight ist Rose, die Ermittlerin Mitte 50, die sich seit Jahren um jede Computerschulung gedrückt hat, ist einfach klasse. Mag sie einem anfangs etwas dümmlich erscheinen, trügt das Bild nur. Sie nimmt sich nie ein Blatt vor den Mund, womit sie bei mir für viele Lacher gesorgt hat, geht äußerst zielstrebig voran und ganz wichtig ist ihr das Sie in der Anrede. Ihr Kollege Alexander, der dies natürlich weiß, kann es sich nicht verkneifen, sie immer wieder einmal liebevoll Röschen zu necken. Er hat es eigentlich eher mit der Damenwelt, als mit der Arbeit. Aber der Fall weckt seinen Ehrgeiz recht schnell und so zeigen die beiden dem gehassten und konkurrierenden Ermittlerteam aus dem Drogendezernat ganz schnell wo der Hammer hängt. Auch die andern Rollen sind toll besetzt. Einen ganz furchtbaren Charakter muss ich hier nennen. Gesine von Hohenleben, die stellvertretende Bürgermeisterin, war meine absolute Hassfigur, so selbstverliebt, von sich überzeugt, arrogant und karrieregeil wie sie ist. Meine liebsten kleinen Nebenrollen haben Röschens Nachbarin Doris, die sie in die Kunst des Yoga einführt, ich habe Tränen gelacht, und der Bauer Otto, der so liebevoll mit seinem antiken John Deere spricht, gespielt. Regionalkolorit ist hier auf jeden Fall vorhanden. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr gelungen. Ich konnte mir die dreieckige Wewelsburg und deren Umgebung super gut vorstellen. Auch die ländliche Atmosphäre kommt durch Vereinsleben vom Kaninchenkastenumstellverein und jeder kennt jeden gut zur Geltung. Alles in allem ein wirklich überzeugendes Krimidebüt, bei dem ich lange am Schwanken war zwischen 4 und 5 Sternen, 4,5 wären ideal. Dieses Mal gibt es jetzt wegen dem doch etwas schleppenden Anfang sehr, sehr gute vier, ich freue mich aber jetzt schon auf eine Fortsetzung, bei der ja vielleicht dann schon fünf drin sind.

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  • Nur der fast perfekte Mord! Aber der perfekte Regionalkrimi für packende Lesestunden!

    Totgehoppelt
    Floh

    Floh

    Ich kenne schon viele Regioanalkrimis und habe gerade dadurch schon viele Städte, Regionen und Land und Leute kennen gelernt. Es ist immer wieder schön die Schrullen und Ecken und Kanten bestimmter Bundesländer und Regionen hautnah mitzuerleben. Skurril, klischeehaft und mörderisch spannend. Immer wieder ein Grund zu besonderen Regionalkrimis zu greifen. Der Autor Mauritz von Neuhaus hat mir die Entscheidung zu seinem Krimi „Totgehoppelt“ mehr als einfach gestaltet. Wer bitte schön kann an diesem vielversprechenden und äußerst knuffigen Cover mit den verheißungsvollen Titel „Totgehoppelt“ bitteschön vorbeigehen? Und wenn ein Krimi in meinem Nachbarkreis spielt, ist es für mich Ehrensache diesen zu lesen. Jawohl! Und ich kann jedem interessierten Leser einfach nur raten sich mit dieser kurzweiligen Lektüre und diesen sonderbaren Ermittlungen eine spannende und humorvolle Lesezeit zu gönnen! Es lohnt sich! "Totgehoppelt" kristallisiert sich stark aus der Masse hervor, vor allem, oder gerade wegen, der einzigartigen Ermittler. Alles voran Hauptcharakter Alexander Kantstein und seine undigitale Kollegin Theresia Rose. Herrlich. Ein Kimi mit regionalen Bezügen, Klischees und Scharfsinn, der die perfiden Beklemmungen und den unglaublichen Mordfall durch absolut erfrischende und sarkastische Dialoge und Schlagfertigkeit würzt und somit das grausame Spiel erträglicher macht. Selten habe ich so viel Sympathie für ein Ermittlerteam empfunden. Ein Stern am Buchhimmel! Nicht nur die Protagonisten haben mich überzeugt, nein, die gesamte Umsetzung, das Themengebiet und die vielen komplexen Zusammenhänge und ausgebufften Wendungen. Erschienen im Gmeiner Verlag (http://www.gmeiner-verlag.de/) Zum Inhalt: "Während der Jubiläumsfeier des örtlichen Kaninchenkastenumstellvereins verschwindet der Bürgermeister Bürens spurlos. Kurze Zeit später taucht er wieder auf. Tot. Als dann auch noch seine Sekretärin erschossen aufgefunden wird, macht sich das ungleiche Ermittlerteam Theresia Rose und Alexander Kantstein auf die Suche nach dem Täter. Doch durch Theresias digitale Inkompetenz und Casanova Alexanders Tändeleien gestalten sich die Ermittlungen schwieriger als gedacht." Handlung: Dieser Krimi setzt auf regionalen Charakter. Das Paderborner Land und die Stadt Büren werden vom überraschenden Tod des hiesigen Bürgermeisters und seiner Sekretärin überrascht und in Angst und Schrecken versetzt. Das Gerede und der Tratsch sind groß. Für die beiden Ermittler Kantstein und Rose stellt sich dieser Mordfall als sehr zäh dar. Neben die privaten Problemen und Problemchen gesellen sich noch ganz andere Hürden, die es im Zuge der Ermittlungen zu überwinden gilt. Die Mordkommission ist mit so einem weitreichenden und erschreckenden Fall schier überfordert. Zudem besitzt Theresia im Umgang mit modernen Medien zwei linke Hände und schwört auf die gute alte und solide Ermittlungsarbeit. Was Zeit und Nerven kostet. Schnell ist hier jegliches Verständnis der Kollegen ausgereizt und die Gemüter ob der Grausamkeit und des öffentlichen Interesses erhitzt. Alexander versucht zu vermitteln und Ruhe mit seiner Partnerin im Team zu bewahren. Doch auch er leistet sich einen Klopfer nach dem anderen und beginnt durch seinen „schwanzgesteuerten Trieb“ die Ermittlungen arg zu gefährden. Dabei ist er des Rätsels Lösung so nah… Ein Verwirrspiel und ein sagenhafter Ermittlergeist beim Leser. Erstklassig. Trotz aller Fauxpas und Hindernisse, Alexander und Theresia geben alles für die Aufklärung und geraten in einen Strudel aus Intrigen, Missgunst, Vertuschung und Korruption in den eigenen Instanzen und erleben Vereinsleben und Dorfgemeinschaft mit all seinen Schattenseiten. Zudem wird der Fall immer verworrener und die Spuren, die der Fall ihnen liefert, saugt sie immer tiefer in den menschlichen Abgrund. Bis sie selbst in größter Gefahr geraten..... Eine rasante Ermittlung beginnt, reißt alles mit sich, Puzzleteile fügen sich langsam zusammen, und wir Leser erhalten Einblicke in unfassbare Machenschaften und Motivationen. Schreibstil: Wer zu diesen schriftstellerischen Werkzeugen greift, wie es unser Autor Mauritz von Neuhaus in "Totgehoppelt" tut, der beweist eindeutig Erfahrungen und gute Dorfrecherche und ist sich seinem Genre Regionalkrimi absolut sicher. Das was Autor von Neuhaus hier auftischt, ist von klischeehafter Manier, mit Humor gewürzt und unheimlich unterhaltsam und dennoch äußerst spannend dargelegt. So darf und muss Krimigenuss sein. Derb, unverschönt und gnadenlos nennt er die Dinge beim Namen und sorgt somit bereits in den ersten Seiten des Buches für ungefiltertes Entsetzen und pure Ermittlerlust und Tatendrang. Man fühlt sich sofort an Ort und Stelle versetzt, man könnte meinen, die Charaktere aus dem realen Leben zu kennen und ähnliche Situationen schon mal erlebt oder beobachtet zu haben. Bis zu einem gewissen Punkt glücklicherweise nur. Diese Schärfe der perfiden Grausamkeiten nehmen aber im Verlauf der Handlung etwas ab, und die Ermittlungen rücken näher in den Fokus. Aber als kleiner Appetizer für jeden Krimiliebhaber hat der Autor hier einen guten Schachzug gespielt. Mauritz von Neuhaus weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln. Unfreiwillig gerät man hier durch seinen packenden aber auch lockeren Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Der Autor besitzt einen sehr erfrischenden und doch beklemmenden Schreibstil, denn er schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung spannend zu beginnen und diese bis zum Schluß aufrecht zu erhalten und dem Leser kaum Zeit zum Luftholen zu lassen, zudem paart er selbstironische Dialoge und viel angenehmen Sarkasmus. Herrlich, ich war, nein, ich bin absolut begeistert. Der Autor beschreibt die Handlung vorwiegend aus Sicht des Ermittlerteams um Kantstein und Rose, so bekommen diese beiden Partner schnell einen gewissen Schliff und der Leser begibt sich gern mit ihnen in den Behördenalltag. Von Neuhaus Wiedererkennungswert ist hier zweifellos der fesselnde und direkte Ton, aber auch dieser unheimlich sympathische Humor und Sarkasmus und die nette Arroganz samt typischer Klischees und Marotten. Aber auch die detaillierte Recherche und Kenntnis, und der Blick in Polizeiarbeit und die Hintergründe des Kaninchenkastenumstellvereins bringen kurzweilige Lesestunden. Charaktere: Jubel! Herzstück sind neben der Handlung die einzigartigen Charaktere und Ermittler. Ein Hoch auf Rose und Kantstein! Theresia Rose: Diese Protagonistin und Ermittlerin wird man schnell ins Herz schließen. Ja, es gibt sie tatsächlich noch, die Menschen und Polizisten, die mit PC, Internet und Medien nichts am Hut haben wollen und sich jeglichen Fortschritt der Technik entziehen. Doch diese Hinterweltlichkeit könnte ihr hier in diesem Fall zum Verhängnis werden. Theresia ist herzensgut, sie schafft es jedoch immer wieder ihren Kollegen Alexander auf die Palme zu bringen. Kein Wunder, bei diesem unglauchen Team… Klasse! Amüsant, herzlich und potentialgeladen. Alexander Kantstein: Charmant, arrogant, Selbstsicher und immer auf Beutefang und Brautschau. Für jeden Flirt zu haben und immer mit einem passenden oder auch unpassenden Spruch zugegen. Doch sein „schwanzgesteuertes Denken“ treibt die Ermittlungen in eine Sackgasse und ihn selbst in Gefahr. Er scheint dem Komplott näher zu sein, als ihm bewusst zu sein scheint… Aber auch die vielen und facettenreichen Nebenrollen sind mit Gold kaum aufzuwiegen. Hier erleben wir macht- und erfolgshungrige Beamte aus den eigenen Reihen, wir blicken hinter die Vereinsarbeit, tümmeln und in Kneipen und blicken hinter eine Dorffassade und erleben eine Vielzahl von Konstrukten und Charakteren. Einige von denen werden im Verlauf der Handlung ganz andere Seiten und Posten beziehen. Schubladendenken ist hier sicherlich nicht angebracht. Toll, der Autor hat Geschick und glänzt mit der perfekten Wahl an Charakteren. Toll gezeichnet und geformt, hier gibt es alles von A bis Z. Von Anormal bis Zynisch.... Meinung: Das ganz besondere an diesem Krimi ist, dass er mir wirklich restlos gefallen hat. Ich liebe und schätze diesen besonderen Humor, der genau meinen westfälischen Nerv trifft. Klasse. Trotz Witz und Klischee bleibt dieser Krimi von Anfang bis Ende spannend und die Ermittlungsarbeit ist faszinierend und grandios dargelegt. Ich war wirklich geschockt und sprachlos, dann hat mich das Buch und die Handlung wieder überrascht und mit rasanten Ermittlungen zum Verblüffen gebracht. Und ich frage mich, was um alles in der Welt bewegt einem Autor, solche Ideen zu spinnen und solche witzigen Figuren zu erschaffen. Die Mordhintergründe werfen Fragen auf, klingen aber absolut nachvollziehbar und logisch. Der Deckmantel des Schweigens, die dörfliche Gemeinde, die Grausamkeiten der Motivation. Eine durchaus komplexe Handlung mit reellen Recherchen zu lebendigen Kulissen und Schauplätzen. Am liebsten würde ich mehr als 5 Sterne vergeben, da mir dieser Krimi und die Ermittlungen richtig Spaß gemacht haben. Einziges Manko, wofür ich aber Milde walten lasse ist, dass im Showdown gegen Ende alles sehr rasant und übereilt herüber kommt. Hier verbinden sich die zahllosen Handlungsstränge und ein Puzzle fügt sich zusammen. Sehr viele unvorhersehbare Wendungen und Erkenntnisse. Teils leider etwas surreal. Aber der Autor muss ja irgendwie all seine Gedanken für zu wenige Buchseiten zum Abschluss bringen. Dieses Ende bietet Türen für einen Folgeband, ist aber an sich abgeschlossen. Pluspunkt. Zu Gute kommt ihm, dass er Recherche betrieben hat, und Erfahrungen aus seiner Heimat mitbringt dazu streut er ein bisschen Krimi und Mord und ein perfektes Werk entsteht. Wenn es nur so leicht wäre. Ich rechne diesem Autor sein Können und seine gelungene Umsetzung hoch an und hoffe, dass ihm meine Meinung zum Buch gerecht wird!? Mir gefällt zudem der sarkastische und sprachlich geschickte Wortlaut des Autors, mit dem er die Schlagfertigkeit und Arroganz von Ermittler Kantstein aber auch die Versiertheit von Rose für die Leser nach außen trägt. Diese Charaktere glänzen mit Wiedererkennungswert, Sympathie, Erlebtem und Vielseitigkeit. Schauplätze: Fast ein Heimspiel für mich. Ich kenne das Paderborner Land, da es ein Nachbarkreis von meiner Heimat ist. So liest man das Buch doch mit ganz anderen Augen und freut sich, bekannte Plätze und Namen zu finden. Super, das freut mich besonders. Die Schauplätze sind weitgehend real und sehr bildhaft dargestellt. Das Dorfleben ist wie aus einem guten Film. Voller Klischees und Details. Privates, berufliches und Hobby werden nah und lebendig beschrieben. Das Buch lebt von seinen Schauplätzen und seiner Region. Cover: Muss man zu diesem Cover wirklich noch etwas sagen? Ich finde es spricht von selbst. Genau wie der Titel, der zu Interpretationen einlädt und mehrdeutig vernommen werden kann. Den Rest darf man sich aus dem Buch herausnehmen und sich ein Gesamtbild formen. Dieses Cover ist ein Blickfang, passt sehr zum Inhalt der Handlung und zeigt einen Kaninchenstall. Was sich hier Abspielt erfährt man packend und erschreckend im Buch. Grandios, weckt Neugier. Der Klapptext verspricht eigentlich zu wenig, denn der Inhalt ist deutlich erschreckender, als man zunächst annimmt. Hochwertige Verarbeitung, tolles Schriftbild, lockere Aufteilung. Der Autor: "Nach seiner Schulzeit am Bürener Mauritius-Gymnasium studierte Mauritz von Neuhaus Geschichte und Französisch in Münster. Teile seines Studiums verbrachte der begeisterte Europäer im politischen Herzen des Kontinents: Belgien. Anschließend arbeitete er einige Zeit in Japan. Heute lebt er schreibend und immer wieder von der Welt überrascht zwischen Büren und Costa Rica. www.mauritzvonneuhaus.de" Fazit: Ja, es gibt sie noch: Die richtig sympathischen Ermittler in einem richtig guten Regionalkrimi. Absolute Empfehlung von mir. 5 verdiente und uneingeschränkte Sterne! Mehr davon.....

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    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    18. February 2016 um 16:37
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