Maurizio Temporin Ascheträume

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Inhaltsangabe zu „Ascheträume“ von Maurizio Temporin

»Ascheträume« wird alle verzaubern – von der Vampir-Liebhaberin bis hin zum Dystopie-Fan. Begleitet die junge Thara in ihre düstere Welt aus Asche, in der sie eine Liebe findet – dazu bestimmt, sie zu verbrennen. Thara ist ein 17-jähriges Mädchen, das ihre violetten Augen hasst. Sie möchte nichts lieber als ein ganz normales Leben führen. Alles ändert sich jedoch, als sie an einer Schwertlilie riecht und der Duft sie an einen düsteren Ort entführt: Eine Welt aus Asche, in der alles, was in der Realität verbrannte, wieder aufersteht. In dieser lebensfeindlichen Welt lernt sie Nate kennen, der dort gefangen gehalten wird. Thara verliebt sich in Nate, auch wenn jede Berührung für sie bedeutet, dass sie zu Asche zerfällt. Beim Versuch, ihn zu befreien, öffnet Thara unwissentlich einem Wesen ein Tor, das nur darauf gewartet hat, ihre Welt in Schutt und Asche zu legen …

Ein altbekanntes Thema in originellem Gewand. Toll gemacht!

— Buchgespenst
Buchgespenst

Fängt sehr gut an und ist auch eine originelle Idee, doch schon vor der Mitte des Buches wandelt es in eines der schlimmsten Bücher um.

— anina21
anina21

Das Buch fängt super gut an! Jedoch wird es später dann sowas von uninteressant und langweilig!!

— divergent
divergent

Der Abriss gibt Aufschluss über die den vorhersehbaren Inhalt und die inhaltliche Qualität ... Traurig, bei der Idee!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

den link zur vorgeschichte gibts bei dem "kostenlose e-books"-thread.

— xoxoJade
xoxoJade

Hm bin noch am Anfang, nach dem ich das erste Kapitel gelesen hatte war ich wirklich von dem Schreibstil verzaubert, ich fand die Sprache einfach schön. Aber was danach kommt, war für mich auch erst mal nur lala. :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Anfang ist brutal "schlecht" und dann geht es sogar bergauf, aber insgesamt bekleckert sich dieses Buch eher weniger mit Ruhm...

— Charlousie
Charlousie

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    Ascheträume
    anina21

    anina21

    06. June 2015 um 15:56

    Inhalt :Thara ist mit violetten Augen geboren. Bis zu ihrem 17 Lebensjahr hat sie ihre Augenfarbe gehasst, doch als sie zufällig an einer seltenen Blume, der Schwertlilie riecht, öffnet sich ein Portal für sie, das sie in eine Welt aus Asche führt. Die Welt wird sehr furchteinflössend und unheimlich beschreiben. Alle Häuser und sogar die Wolken bestehen aus Asche. Sie trifft auf einen Jungen, der nicht mit ihr spricht und ihr Angst einjagt. Wenn sie ihn berührt, wird ein Teil von ihr auch zu Asche. Die Beiden bauen eine seltsame Verbindung auf und es dauert nicht lange, bis etwas Böses vor dem Portal der Aschewelt steht... Meine Meinung: Der Anfang hat mich sehr gepackt, da es auch gut geschrieben ist und die Idee mit dem Portal und der Blume aussergewöhnlich ist. Nachdem man sich eingelesen hat, wird es schnell langweilig und vor allem wird die Aschewelt seeeeehhhr düster und traurig beschrieben. Man hat keine Lust mehr so eine triste Geschichte zu lesen und das Ende ist auch absolut schlecht.

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  • Große Enttäuschung ...

    Ascheträume
    divergent

    divergent

    --- Meinung --- Ich habe mir das Buch vor zwei Jahren gekauft, da ich den Inhalt recht interessant fand und es in der italienischen Presse hochgelobt wurde!! Doch nun habe ich das Buch doch endlich mal gelesen und "Ascheträume" ist für mich eine sehr große Enttäuschung! Die Geschichte war ja zu Beginn noch ganz interessant, jedoch wurde es mit der Zeit sowas von langweilig und uninteressant dass ich sogar überlegt habe, es abzubrechen! Doch da ich es hasse, Bücher abzubrechen habe ich es durchgezogen!  So habe ich mir selber geschworen, nie wieder ein Buch nur wegen des Inhaltes & Covers zu kaufen!

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    Gwyneth

    Gwyneth

    09. December 2012 um 10:11

    Tharas Leben war immer.. okay. Es ist nicht so, dass sie wahnsinnig beliebt wäre oder sie gar nichts an ihrem Leben auszusetzen hätte.. aber es war weitest gehend normal, wenn man davon absieht, dass sie ständig einschläft und lila Augen besitzt. Doch eines Tages schläft sie nicht einfach nur ein - sie landet in eine Welt aus Asche. Eine Welt, in der alles grau ist und merkwürdige Aschewesen aus dem Nichts auftauchen und Thara angreifen wollen. Eine Welt, in der Nate lebt - ein Junge, welcher Thara fasziniert und bezaubert. Thara beschließt, Nate zu helfen und hinter das Geheimnis der Aschewelt zu kommen. Je mehr sie herausfindet, umso mehr dreht es sich dabei um ihre eigene Vergangenheit.. Thara findet heraus, warum ihre Mutter sich schon lange seltsam benimmt und was wirklich mit ihrem Vater geschah.. und diese Wahrheit wird alles für immer verändern. Selten fiel es mir so schwer, mir eine Meinung über ein Buch zu bilden, wie bei "Ascheträume". Der Einstieg in die Geschichte fiel mir absolut nicht leicht - für mich zog sich die Geschichte wie Kaugummi. Es waren mir zu viele eintönige Momente, zu wenig Dialoge, viel zu wenig Spannung und die Besonderheiten der Geschichte wirkten auf mich befremdlich und sehr seltsam, fast schon irgendwie absurd. Dadurch wirkte die Handlung auf mich wirr und ich empfand alles als zu unpersönlich. Die Idee an sich ist jedoch, erst ein Mal nur ganz grob betrachtet, neu, originell und besitzt ein großes Potenzial. Es könnte unglaublich spannend sein - aber Spannung musste ich lange vergeblich suchen, denn die Umsetzung war einfach schwach. Dann war die Hälfte des Buches vorbei und ich überlegte tatsächlich, das Buch ab zu brechen. Ich kann nur sagen: Gott sei Dank habe ich es nicht getan. Denn schon wenige Seiten später, wendete sich alles. Das Buch liest sich ab hier wie ein ganz anderes - die Geschichte schlägt eine neue Richtung ein, die Handlung wird spannend und alles wird persönlicher. Sogar Humor findet man, wo zuvor alles recht bedrückt war. Unglaubliche Tatsachen kommen ans Licht und die Gefahr spitzt sich zu. Der Autor hat mich kalt erwischt und mich plötzlich komplett mitgerissen. Es ist zwar ein wenig schade, dass diese besondere Idee teilweise doch etwas zu gewöhnlich wird, statt weiter etwas durch und durch Besonderes zu bleiben, aber durch die Spannung und den Spaß, was diese Wendung mit sich bringt, ist das definitiv verschmerzbar. Man merkt deutlich, dass es sich bei "Ascheträume" um einen ersten Band handelt, bei dem sich der Autor viel Zeit lassen wollte, ein starkes Grundgerüst auf zu bauen. Das Ende lässt viele Fragen offen und Platz für Spekulationen - auf einen zweiten Band darf man sich wirklich freuen. Die Charaktere empfand ich als durchwachsen. Thara war mir zu wechselhaft und relativ blass. In einem Moment landet sie in der Aschewelt, wird dort von grässlichen Wesen angegriffen, begnet einem vollkommen verwirrten Jungen... und das ganze scheint sie nicht zu verstören. Es bewirkt nicht mal ein vorsichtiges Verhalten. Von jetzt auf gleich denkt sie ständig an diesen Jungen - Nate - und stürzt sich so bald sie kann erneut in diese Gefahr. Tharas Mutter ging mir gewaltig auf die Nerven und ich schätze, da ist mehr als nur eine psychische Krankheit am Werk. Sie reagiert über und versteht ihre Tochter kein Stück. Statt dass sie ihr wenigstens ein paar Dinge erklärt, lässt sie Thara vollkommen um Unklaren, stürzt heulend aus Räumen und macht Thara dann noch Vorwürfe wegen Dingen, die ohne das nötige Wissen vollkommen harmlos sind. Das hat mir teilweise wirklich etwas verrückt gemacht. Dafür sind Tharas Freunde ein sehr unterhaltsames und sympathisches Gespann, Charles ist ein unglaublich lieber und freundlicher Mensch und auch Tharas Gegenspieler ist sehr interessant. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit: "Ascheträume" ist zu Beginn schwach, zäh und für mein Empfinden wirklich seltsam. Ungefähr nach der Hälfte lebt die Geschichte jedoch richtig auf und alles ist wie ausgewechselt. Jedoch ist es schon bitter, dass ich mich durch die erste Hälfte erst ein mal kämpfen musste, um dann doch etwas Gutes zu lesen. Wer dazu bereit ist, für den wird es sich lohnen. Jedoch muss man sich die Frage stellen, ob man darauf Lust hat.

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    funne

    funne

    26. October 2012 um 15:28

    Schon seit ihrer Kindheit leidet Thara, das Mädchen mit violetten Augen, an einer geheimnissvollen Schlafkrankheit, die sie ständig müde hält und bei den unpassendsten Gelegenheiten einschlafen lässt. So auch, als die das erste Mal an einer Schwertlilie riecht. Ihr Traum ist recht sonderbar: Sie erwacht in einer Stadt aus Asche und wurde von Aschemonstern angegriffen. Dann kam ein Junge mit Regenbogenaugen und rettete sie. Doch war das alles wirklich ein Traum? Thara ist sich sicher, dass dieser Traum alles andere war als ein Traum. Sie wagt ein Experiment, indem sie wieder an einer Schwertlilie riecht - und gelangt prompt wieder in die Aschewelt, die sie ab nun das Cinerarium nennt. Dort begegnet sie wieder dem Jungen mit den Regenbogenaugen und erfährt von ihm, dass er nicht weiß, wer und wo er ist, und wie er hierhergekommen ist. Nur, dass er Nate heißt. Und plötzlich verfolgt Thara ein blutrünstiger Vampir namens Ludkar, der im Cinerarium gefangen gehalten wird. Er entführt Nate, und um ihn zu retten, riskiert Thara ihr Leben - und mehr . . . Meine Meinung: Der erste Vergleich, der mir zugegeben ganz automatisch kam, ist der mit der Erfolgsserie Stravaganza, denn wenn Thara an der Lilie gerochen hat, schien sie in der echten Welt in einem Komaartigen Zustand zu sein. Das ganze Buch selbst fand ich wirklich faszinierend - es war nicht die leiseste Spur langweilig, außerdem ist die Idee des Cinerariums wirklich toll. Und die Tatsache, dass Nate regenbogenfarbene und Thara violette Augen hat. Und das Thara ein Blumenvampir ist. Das wiederum ist zwar ein etwas amüsantes Wort, aber doch eine wundervolle Idee. Genauso wie hier wieder mal ein neues Bild des Vampirs entsteht: Ein Vampir wird nicht etwa durch einen Biss zum Vampir, sondern dadurch, dass er als Mensch unglaubliche Angst vor dem Sterben hat. Also stellt sich der Körper darauf ein, niemals zu sterben und wird zum Vampir. Haha :D Die Romanze hier in dem Buch ist auch wirklich süß, wenn auch etwas traurig. Trotzdem hat mir an dem Buch etwas gefehlt, möglicherweise gab es die falschen Reaktionen. Zum Beispiel ist Nate einmal extrem eifersüchtig geworden, so wie es eigentlich absolut unlogisch wäre. Hm. Außerdem fand ich das Ende nicht gut. Achtung, spoiler, hier wird jetzt ein Teil des Endes verraten! Nates Seele wurde daran gehindert, in seinen Körper zurückzukehren, weshalb er im Cinerarium gefangen ist. Am Ende kehrt er doch zurück, jedoch in Ludkars Körper. Diese Tatsache fand ich blöd, denn Ludkar ist eben Ludkart und Nate ist eben NICHT Ludkar ;) Alles in allem jedoch ein absolut lesenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    23. September 2012 um 22:34

    Inhalt: Thara leidet unter Narkolepsie und als würde sie dadurch nicht genug auffallen hat sie auch noch violette Augen. Ihre Mitschüler wissen nichts mit ihr anzufangen und meiden sie. Eines Tages sieht sie einen Garten voller Blumen, die genau diesselbe Farbe haben wie ihre Augen und fühlt sich magisch von ihnen angezogen. In dem Moment, in dem sie an ihnen riecht, fällt sie in Ohnmacht. Doch anstatt wieder in dem Garten zu erwachen, ist sie in einer Wüste - einer Wüste aus Asche. Es kommt ihr vor wie die Hölle, aber nicht alles ist schlecht, denn sie lernt dort Nate kennen - einen Jungen mit regenbogenfarbenen Augen. Scheinbar kommt sie endlich den Antworten auf ihre Fragen näher, aber nebenbei muss sie diesen außergewöhnlichen Mann aus der Aschewelt befreien.. Charaktere: Thara hatte es nicht immer leicht. Als Halbwaise mit violetten Augen unter Narkolepsie zu leiden, ist schon schlimm genug, aber ihre Mutter ist ihr auch keine große Hilfe, verrät sie ihr doch nicht mal den richtigen Namen ihres verstorbenen Vaters. In der Schule wird sie gemieden und verspottet und die Einzigen, die ihr Trost spenden, sind ihre Freunde Leonard und Christine. Trotzdem ist sie stark und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Auch wenn ihr die Situation nicht leicht fällt, hat sie doch gelernt, damit zu leben. Sie ist trotz allem hoffnungsvoll, hilfsbereit und offen für Neues. Mit der Liebe ist sie allerdings völlig überfordert und handelt dementsprechend oft naiv und überstürzt. Christine ist ein schwieriger Charakter. Im Gegensatz zu Thara lässt sie sich von ihrer Außenseiterrolle nicht einschüchtern, sondern geht offensiv dagegen an. Das soll nicht heißen, dass sie sich bemüht, dazu zu gehören - ganz im Gegenteil erklärt sie lieber jedem den Krieg, der sie nur schief anguckt. Doch auch in ihr versteckt sich eine liebevolle, verletzliche Seite, die sie nur Thare gegenüber offenbart. Leonard ist der klassische Nerd. Er liebt Computer, die dazugehörigen Spiele und Horrorfilme. Regelmäßig zwingt er seine beiden Freundinnen dazu, sich besagte Filme mit ihm anzusehen und kann, seine Interessen betreffend, sehr überzeugend sein. Er ist sehr humorvoll und behauptet sich erstaunlich gekonnt gegenüber diesen beiden außergewöhnlichen Frauen. Nate ist ohne Erinnerungen in der Aschewüste gefangen. Sein Verhalten ist unberechenbar und naiv - zu Anfang des Romanes erinnert er stark an ein Kind. Je mehr er sich erinnert, desto reifer und attraktiver wird er. Auch er beweist Mut und Hilfsbereitschaft, ebenso legt er eine Stärke an den Tag, die wahrlich bewundernswert ist. Eigene Meinung: "Ascheträume" von Maurizio Temporin steckt voller Überraschungen und hat Potential zu einem richtigen Geheimtipp. Das Cover ist stilvoll, schlicht und sticht dennoch ins Auge. Es entspricht dem Inhalt, ohne zu viel zu verraten. Generell ist das Buch sehr hochwertig. Die Seiten sind überdurchschnittlich dick, ohne an Pappe zu erinnern. Es liegt gut in der Hand und wirkt so robust wie ein gebundenes Buch. Die Kapitel sind mit schönen Illustrationen versehen und haben noch ganz klassische Betitelungen anstelle langweiliger Nummerierungen. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, doch durch die uneigennützige Weltansicht der Protagonistin erfährt man mehr als genug von all den anderen. Auch sonst ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen, Temporin weiß definitiv die Fantasie anzuregen. Der Autor hat sehr einzigartige, tiefgründige Charaktere entstehen lassen und beweist viel Liebe zum Detail. Doch so sehr mir eben diese ans Herz gewachsen sind, hat er die spannenden Szenen so temporeich gestaltet, dass ich auch bei Todesfällen nicht zum Trauern kam. Die Geschichte überzeugt durch Originalität und so einiger Überraschungseffekte. Die Spannung steigt kontinuierlich und ganz gleich welche absurden Wendungen der Verlauf nimmt, der Autor weiß sie glaubhaft zu verkaufen. Um nicht zu viel zu verraten, belasse ich es damit. Fazit: "Ascheträume" von Maurizio Temporin verspricht gute Unterhaltung, die voller Überraschungen steckt. Es ist originell, fantasievoll und spannend. Leseempfehlung für Fantasyfans, die mal neue Aspekte kennenlernen wollen.

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    annikki

    annikki

    31. August 2012 um 21:23

    Meine Meinung: Der Autor hat mit dem Buch Ascheträume, welches der erste Band in einer Trilogie ist eine ganz eigene Welt erschaffen. Und nicht nur das auch die Wesen die in dieser Reihe auftauchen entsprechen nicht gerade dem allgemein Bild das man von Ihnen hat, aber dazu später mehr. Thara ist ein junges Mädchen das wegen ihren violetten Augen und ihrer Schlafkrankheit eher ein Außenseiter an ihrer Schule ist, sie hat allerdings 2 Freunde auf die sie sich immer verlassen kann. Dies ist ein kleiner Lichtpunkt in ihrem ansonsten nicht gerade leichtem Leben. Denn sie musste ohne Vater aufwachsen und musste wegen ihrer Krankheit einen Großteil ihrer Kindheit in Krankenhäusern verbringen. Als Thara dann entdeckt das sie durch den Duft von Schwertlilie in eine andere Welt gelangen kann, kann sie dies zuerst nicht wirklich begreifen. Da diese Welt aus Asche zu bestehen scheint und lediglich Nate das einzige menschliche Wesen in dieser Welt ist dem Thara begegnet. Ich finde diese Grundlegende Idee interessant und neu. Doch gefällt mir die Umsetzung doch nicht ganz so gut. Der Erzählstil ist schleppend und einfach nicht flüssig zudem werden im laufe der Geschichte viel zu viele Übernatürliche Ereignisse als selbstverständlich hingenommen. Somit war für mich die Geschichte an manchen Stellen einfach zu abgedreht ob es nun die Tatsache ist wie in der Welt des Autors Vampire entstehen oder was für ein Wesen Thara wirklich ist. Die Erklärungen dazu waren mir einfach zu schleierhaft und haben mir einfach nicht gefallen. Die Aschewelt ist das was mich wohl an der Geschichte beeindruckt hat da die Erklärungen zu dieser Welt halbwegs logisch waren und die Beschreibungen hier einfach passenden waren und diese Welt dem Buch einen Hauch von Düsterkeit verleiht. Alles in allem ist die Grundidee gut, aber die Umsetzung hätte besser sein könne außerdem finde ich das man auch nur mit einem Buch eine gute Geschichte hätte erzählen können, da das Buch in sich eigentlich abgeschlossen ist. Aber mal wieder handelt es sich um eine Buchreihe und ich bin mir nicht wirklich sicher ob diese hier sehr sinnvoll ist. Das Buch bietet Unterhaltung aber für mich war die ganze Stimmung beim lesen einfach nicht passend. Darum vergebe ich 2 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    KerstinWe

    KerstinWe

    09. August 2012 um 22:43

    Thara, ein 17 Jahre altes Mädchen, leidet an Narkolepsie, einer sehr seltenen Krankheit. Diese Krankheit äußert sich in einer stetigen Müdigkeit, die Thara mit Kaffee und Energydrinks zu bekämpfen versucht. Trotzdem schläft sie oft unvermittelt ein. Die einzige Zeit, in der es ihr einigermaßen gut geht und sie nicht müde ist, ist die Morgendämmerung. Thara ist nicht nur auf Grund dieser Krankheit ein Außenseiter in ihrer Schule, sondern auch wegen ihrer seltsamen Augenfarbe: violett. Ihre einzigen Freunde in der Schule sind Christine und Leo, die auch Außenseiter in ihrer Klasse sind. Die drei halten fest zusammen. Tharas Vater ist seit ihrer Geburt verschwunden und wird von ihr für tot gehalten. Sie lebt allein mit ihrer Mutter. Eines Tages kommen Thara, Christine und Leo an einem Grundstück vorbei, auf dem viele Iris blühen, die die gleiche Farbe wie Tharas Augen haben. Thara fühlt sich sofort von ihnen angezogen und ohne groß zu überlegen, geht sie auf das Grundstück und atmet den Duft der Blumen ein. Dann geschieht etwas seltsames und beängstigendes. Thara wird in eine Parallelwelt gezogen und dort ist alles aus Asche. Alles was in der realen Welt im Feuer verbrennt, entsteht in dieser Welt wieder neu. Es gibt dort sogar Aschemenschen – eine Art Zombies. In dieser Welt lernt Thara auch Nate kennen. Nate ist noch ein richtiger Mensch, hat aber überhaupt keine Erinnerung an sein früheres Leben. Doch immer, wenn Thara in der realen Welt erwacht, muß sie die Parallelwelt verlassen. Nachdem Thara einige Male die Parallelwelt besucht hat, verliebt sie sich in Nate. Doch dann stellt sich heraus, das Nate in der relalen Welt wahrscheinlich tot ist – und vielleicht sogar von Tharas Vater getötet worden ist…. ******************* Die Idee der Aschewelt hat mir sehr gut gefallen. Die Umgebung ist ungewöhnlich, interessant und sehr gut geschildert. Auch die Tatsache, dass Thara durch den Geruch der Iris in diese Welt gesogen wird fand ich sehr gelungen. Thara, Christine und Leo sind sympathische Character, obwohl sie alle Außenseiter in der Schule sind. Teilweise durch Krankheit und Aussehen bedingt, teilweise auch durch ungewöhnliches Benehmen. Obwohl Christine und Leo in der Handlung sehr viel vorkommen, erfährt man eigentlich recht wenig über sie. Da hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinfo gewünscht. Ich hätte mir auch zu Tharas Vater mehr Informationen gewünscht. Eigentlich erfährt man sehr wenig über ihn. Nate hat mir sehr gut gefallen. Man fühlt sehr gut mit, wie verzweifelt er eigentlich in dieser Aschewelt ist, und dass er alles geben würde, um sie zu verlassen. Was es mit seinen “Regenbogenaugen” auf sich hat, wird allerdings im Buch nicht verraten. Vielleicht erfahren wir in einem der Folgebände noch mehr dazu. Ludgar – der Böse im Buch – ist auch ein interessanter Character. Irgendwie hat er mich an Dracula erinnert. Charismatisch aber sehr grausam. Das Buch insgesamt fand ich recht gut, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, der Autor hat versucht, zu viele ganz unterschiedlicher Dinge in die Handlung zu packen… Manchmal dachte ich, weniger verschiedene Aspekte und etwas “tiefergehende” Handlung wäre besser gewesen. Es ist schwierig, das genau zu erläutern, ohne zuviel von der Handlung zu verraten ;) Es gibt viele unvorherssehbare Ereignisse im Buch, die es von Anfang bis Ende sehr spannend machen. Die erste Begegnung mit ihrem Vater fand ich jedoch etwas übertrieben und irgenwie unglaubwürdig geschildert. Alles in allem hat mir der Roman aber gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht :) Ein abschließendes Wort zum Cover: Sehr schön! Elegant und schlicht – gefällt mir außerordentlich gut :)

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    Cadiz

    Cadiz

    04. August 2012 um 14:46

    „Es war das düstere Omen. Das Zeichen für die Ankunft eines Wesens aus dem Feuer. Doch das war nur ein kleiner Vorgeschmack auf den Schmerz und das Grauen, das über die Welt, meine Welt kommen sollte – siebzehn Jahre später, als er aus der Asche zurückkehrte, um mich zu verfolgen.“ (Seite 11) Inhalt: Die siebzehnjährige Thara hasst ihre lilafarbenden Augen. Und dass sie ständig müde ist und zu den unpassendsten Momenten einschläft, was sie sich gar nicht erklären kann. Von ihren Mitschülern wird sie ständig ausgelacht. Nur Christine und Leo halten zu ihr. Thara versucht sich mit ihrem Schicksal zu arrangieren, doch dann entdeckt sie eine Fähigkeit bei sich, die alles auf den Kopf stellt: sobald sie an einer Iris, eine violette Blume, riecht, gelangt sie in eine Welt, die nur aus Asche besteht. In dieser Welt lernt sie den geheimnisvollen Nate kennen, der sein Gedächtnis verloren hat. Während Thara gemeinsam mit ihm die Aschewelt zu verstehen versucht, muss sie sich in ihrem anderen Leben mit einem grausamen Widersacher rumschlagen, der schreckliche Brände anrichtet und vor dem Morden nicht zurückschreckt… Zum Buch: Brillant verpackte Ideen in einer interessant gestalteten Fantasywelt, wie man es noch nicht gelesen hat- das ist „Ascheträume“! Das Buch liest sich sehr spannend, aufregend und mit einer gut gewählten Prise Romantik. Packend und gut! Zuerst dachte ich, „Ascheträume“ sei eine Dystopie, aber dem ist gar nicht so. Fantasy würde ich am ehesten sagen, vor allem, weil im spätere Verlauf der Geschichte noch ein gewisses Wesen auftaucht, das auf jeden Fall in diese Spalte gehört, das an dieser Stelle aber mal nicht verraten sei. Und dann ist da natürlich noch die Welt aus Asche- das sogenannte „Cinerarium“- in das Thara durch das Schnuppern an der Irisblume gelangt. Sie fällt dabei in eine Art Schlaf und ist weggetreten, bis sie wieder erwacht und sich in der richtigen Welt wiederfindet. Das Cinerarium besteht vollkommen aus Asche. Aschwesen machen die Gegend zu einem gefährlichen Ort. Dinge, die in der richtigen Welt verbrannt sind, tauchen hier auf. Eine wirklich schicke Idee vom Autor und dann auch noch so toll erzählt! Ich habe mich richtig wohl gefühlt in der Geschichte, obwohl die Aschewelt natürlich recht unheimlich ist. Aber man kann sich als Leser alles sehr gut vorstellen, weil der Autor eine sehr angenehme Sprache an den Tag legt, die sehr bildreich die Erlebnisse seiner Protagonistin in Szene setzt. Neben dieser unheimlich gestrickten Atmosphäre in der Welt aus Asche bekommt der Leser einen gelungenen Charakter an der Seite Tharas geboten: Nate. Durch seine großen Erinnerungslücken wirkte er oft sehr liebenswert unbeholfen. Aber er hatte auch einen starken, mutigen, echten Charme und passte wirklich gut zur Hauptfigur. Und den Bösewicht im Buch muss ich auch sehr loben. Den fand ich wirklich gelungen! Schön böse, so wie es sein muss. Die Protagonistin selber war sympathisch, klug, nett. Warum sie ihre coolen Augen nicht leiden kann, fand ich von Anfang an unvorstellbar. Hallo? Violette Augen, das ist doch was! Ein bisschen seltsam zwar, dass niemand aus ihrer Umgebung da groß was zu gesagt hat, aber gut, vielleicht hatten sie sich einfach daran gewöhnt und gerade nach dieser Gewöhnungsphase steigt der Leser in die Geschichte ein. Mag sein. Die Story hat mir wirklich Spaß gemacht. Die Aschewelt-Szenen fand ich super. Insgesamt war der größte Teil des Buches sehr stark. Zum Ende hin gab es einige etwas schwächere Seiten, aber die konnte ich gut verkraften, da der Autor mit diesem Werk ein wirklich beeindruckendes Buch vorlegt, das so toll eine besondere Welt einfängt, dass ich ein bisschen seufzen muss. Hach, war das gut! Ich freu mich schon auf Teil zwei!

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    Lena-H

    Lena-H

    03. August 2012 um 12:33

    Inhalt: Thara roch an einer Schwertlilie, wodurch sie das Bewusstsein verlor. In einer Welt aus Asche wacht sie wieder auf. Dort trifft sie einen dort gefangenen Jungen ; Nate. Man muss ihn doch retten können... Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Auf dem Cover ist eine schöne Frau, die mit einem lila Lilienblütenblatt verdeckt ist. Klappt man das Buch auf, sieht man wieder schöne Lilienblütenblätter in Lila. Somit ist das Cover sehr lila, was auf dem schwarzen Untergrund sehr gut zur Geltung kommt. Geschichte: Zuerst mal muss ich sagen, dass ich dieses Buch eher als Buch für zwischendrin lesen wollte. Ich hatte viele Rezensionen gesehen, die dem Buch jedoch alle eine durchschnittliche Bewertung gaben. Somit landete das Buch zwar auf meiner Wunschliste, da das Thema mich anspricht, jedoch hatte ich nicht besonders hohe Erwartungen. Zu Beginn des Buches bewahrheiteten sich meine Erwartungen auch; das Buch war eher Standard. Doch als die ersten Seiten verflogen waren, wurde ich schnell an die Geschichte gefesselt, da man schnell in die Handlung reinkam . Dies wurde immer kräftiger, da die Geschichte von Seite zu Seite besser wurde. Bis sie schließlich so gut wurde, dass ich auf den letzten 100 Seiten das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Trotzdem kam mir das Buch sehr lang vor, was ich aber nicht negativ finde. Es passierte einfach nur soviel, dass ich dachte ich hätte schon viel mehr als nur knapp 400 Seiten gelesen. Jedoch hatte ich das Problem, dass vorallem zu Ende hin, wo auf Schlag auf Schlag immer mehr geschah, sich mir eine Fragen auftaten. Ich war teilweise verwirrt. Das Buch hat einige etwas grausame Stellen, die mich persönlich zwar nicht gestört haben, mit denen ich aber nicht gerechnet hab. Auf diese Stellen kann ich nicht weiter eingehen, da ich sonst zu viel verraten würde. Mir gefällt die Grundidee des Buches. Ich habe nun zwar schon öfter Bücher gelesen, in denen die Protagonisthin in eine andere Welt reisen konnte, jedoch hatte es immer ganz andere Gründe. Mir gefällt auch die Idee, dass das ganze durch eine Lilie passiert. Das Buch war kaum durchschaubar; Die Handlungen kamen unvorhersehbar. Schreibstil: Den Schreibstil finde ich einfach nur toll! Von diesem Autor hatte ich vorher noch nichts gelesen und nicht gehört und hatte somit auch nicht mit einem so tollen Schreibstil gerechnet. Jedoch schreibt der Autor wirklich fesselnd und schafft es , dass man alles mit bekommt,obwohl er jedoch trotzdem alles nicht zu lange erklärt und somit viele Handlungen auf wenige Seiten bekommt. Charaktere: Zu Thara kann ich sagen, dass sie mit gut gefällt. Sie wurde nicht so ,,Mainstream,, geschrieben. An ihr und vorallem ihrer Geschichte gab es viel neues herauszufinden. Manche Charaktere lernte man erst während des Buches wirklich kenne. Zu Anfang mochte einige kaum, die später dann zu meinen Lieblingscharakteren gehörten. Fazit: Ein tolles Buch, mit einer fesselnden,unvorhersehbaren Handlung! Ich freue mich schon auf Teil 2 ! Trotz einigen kleinen Nachteilen bekommt es volle Punktzahl! :)

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    02. July 2012 um 15:33

    Thara hat in ihrem kurzen Leben schon Einiges über sich ergehen lassen müssen, denn sie leidet unter einer „Schlafkrankheit“, die es ihr sehr schwer macht, ein normales Leben zu führen. Nur bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang fühlt Thara sich richtig wohl. Auch wegen ihrer violetten Augenfarbe erntet sie immer wieder neugierige Blicke. Nach einer langen (und unfruchtbaren) Odyssee von Arztbesuchen hat Thara sich mit der Krankheit mit Hilfe von einem hohen Koffeinkonsum und einer Sonnenbrille arrangiert. Sie möchte ein ganz normales Leben führen. Als sie eines Tages an einer Schwertlilie riecht und ohnmächtig wird, erwacht sie anschließend in einer völlig fremden Welt. In einer Aschewelt, in der alles wieder aufersteht, was in der wirklichen verloren schien. In dieser Welt lernt sie Nate kennen, einen sehr interessanten Jungen, der sich leider an nichts aus seiner Vergangenheit erinnern kann. Sie verliebt sich in Nate, doch bei jeder seiner Berührungen zerfällt ein Stückchen von ihr zu Asche… Am Anfang der Geschichte wird man langsam an diese ungewöhnliche Welt herangeführt. Was, aufgrund ihrer Komplexität durchaus sinnvoll ist. In dieser Aschewelt erscheint all das wieder, was in der wirklichen Welt jemals verbrannte: Häuser, Bücher, ja sogar ganze Parks. Hier tummeln sich, neben Tharas großer Liebe, auch gefährliche Aschemonster, die den beiden Liebenden das Leben dort sehr erschweren und dem Lesenden eine Gänsehaut bescheren. Maurizio Temporin fällt nicht durch einen herausragenden Schreibstil auf, eher durch seinen Ideenreichtum. Wer gerne Fantasy im Jugenbuchgenre liest, wird oft mit Büchern konfrontiert, bei denen man das Gefühl hat, deren Handlung schon tausend Mal gelesen zu haben. Nicht so in „Ascheträume“. Ich war von dieser Parallelwelt fasziniert, obwohl sie sehr grau und düster gestaltet wurde. Originell fand ich auch, die von dem Autor eingebrachten Zeichnungen und Hieroglyphen. Sie rundeten die ganze Geschichte ab und gestalteten sie noch interessanter. Maurizio Temporin bringt seine Geschichte ohne große Ausschweifungen aufs Blatt. Einige mögen es abgehackt nennen, doch mir hat es sehr gefallen. Die Hauptcharaktere, Thara und Nate, wurden von ihm sehr detailverliebt gestaltet. Dafür blieben meiner Meinung nach die Figuren neben ihnen ein wenig blass. Die gesammte Gestaltung ist für meinen Geschmack sehr gelungen und unterstreicht den Inhalt der Geschichte. „Ascheträume“ ist für mich der gelungener Auftakt einer von Maurizio Temporin geplanten Trilogie. Was mich jedoch mal wieder stört, ist die lange Wartezeit, für man viel Geduld erbringen muss, bis die Fortsetzungen erscheinen. Ich würde sehr gerne den Grund für diesen neumodischen Trend der Trilogien erfahren.

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    RoccosMom

    RoccosMom

    30. June 2012 um 20:35

    Feurig „Denkt immer daran, dass der Mond ein Loch im Himmel ist, durch das wir das Licht sehen können, das Licht des nächsten Tages.“ Thara ist ein ungewöhnliches Mädchen mit violetten Augen und dem Drang zu schlafen. Durch Zufall findet Thara eines Tages heraus das sie durch den Duft der Iris, deren Farbe ihren Augen gleicht, in eine Parallelwelt reisen kann. Eine Welt aus Staub und Asche, in der Staubmonster leben. Doch dann lernt Thara den gleichaltrigen Nate kennen. Nate wehrt sich dagegen ein Wesen aus Asche zu werden, hat jedoch kaum noch Hoffnung. Thara verspricht Nate ihn zu retten, auch wenn seine Berührung sie schmerzt. Doch Thara muss sich hüten, denn mit ihrem Eintritt in die Aschewelt hat sie ein Wesen auf sich aufmerksam gemacht, das durch Feuer gehen kann und sie verfolgt…. ASCHETRÄUME ist der feurige Auftakt zur Iris-Trilogie von Maurizio Temporin. Das Buch beginnt etwas schleichend, nimmt dann jedoch unerwartet ganz schön Fahrt auf. Ab der Hälfe konnte ich diesen Roman dann gar nicht mehr aus der Hand legen, weil mich die Geschichte um Nate, Thara und das Cinerarium gefangen genommen hatte. Thara erzählt die ganze Handlung aus ihrer Perspektive. Dadurch lernt man die sympathische Protagonistin und die Aschewelt gut kennen. Die Atmosphäre der Aschewelt ist gefährlich, düster, heiß und grau. Ich konnte mir sehr gut vorstellen wie dort Dinge entstehen, die in der echten Welt gerade verbrennen und wie Nates Regenbogen- bzw. Tharas violette Augen in dieser grauen Welt wirken müssen. Die grauen Aschemonster tun ihr übriges, um die Umgebung lebensfeindlich zu gestalten. Was mir besonders gefallen hat, war, das der Autor Parallelen zu Peter Pan gezogen hat. So vergleicht er Thara mit Wendy, Nate ist ein verlorener Junge und die Aschewelt stellt Nimmerland dar. Selbst Captain Hook bekommt seine Rolle zugedacht. Zugleich fügt Maurizio Temporin ägyptische Hieroglyphen und Zeichnungen aus der Bibliothek von Alexandria mit ein. Auch Vampire fehlen nicht. Unglaublicherweise passt diese merkwürdig anmutende Mischung wirklich gut zusammen. Thara ist ein nettes Mädchen, das ihre auffallenden violetten Augen nicht mag. Zudem hat sie immer gegen Müdigkeit zu kämpfen. Die siebzehnjährige versucht sich mit Kaffee wach zu halten, verliert aber durchaus auch mal den Kampf gegen den Schlaf. Nur in der Morgen- und Abenddämmerung fühlt sie sich wohl. Ihren Vater hat Thara nie kennengelernt. Erst als sie an einer Iris riecht und dadurch in die Aschewelt gelangt erfährt sie etwas von ihm. Durch die Suche nach ihren Vater offenbart sich Thara nicht nur ihre Vergangenheit sondern auch, warum sie violetten Augen hat und ständig droht einzuschlafen. Nate ist ein geheimnisvoller Junge. Er erinnert sich an rein gar nichts und beginnt sich selbst in ein Staubmonster zu verwandeln. Durch Thara schöpft er wieder Hoffnung und fängt an sich vergessenes ins Gedächtnis rufen. Zudem birgt Nate ein überraschendes Geheimnis, das sich zum Ende hin lüftet. Die Klappenbroschur zeigt Thara, umhüllt von einer Irisblüte, vor einem dunklen Hintergrund. Das Cover ist schlicht und passt sehr gut zum Inhalt. Vor allem die Farbgestaltung finde ich sehr gelungen, da das Violett von Tharas Augen und die Irisblüten oft im Buch erwähnt werden. Im Buch selbst runden schwarz-weiß gedruckte Iris bei den Kapitalanfängen das Gesamtbild ab. Insgesamt hat mir ASCHETRÄUME wirklich gut gefallen. Dieses Buch ist eine schöne Abwechslung zur üblichen Lektüre und macht sich am Strand ebenso gut wie auf dem heimischen Balkon. Also ab damit auf die Sommerleseliste!

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    Liss

    Liss

    24. June 2012 um 21:01

    Ein Buch, so anders wie schon sein Titel. Mit „Ascheträume“ hat der Autor ein völlig neue Welt aus Asche erschaffen, so faszinierend und packend zugleich. Es geht um die 17 jährige Thara, die noch nie ein normales Mädchen war. Sie hat violette Augen, die ihr überhaupt nicht gefallen. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit. Wenn Thara an einer Iris riecht, eine violetten Blume, findet sie sich in der völlig grauen Welt aus Asche wieder – das Cinerarium wie sie es nennt. Dort trifft sie einen Jungen Nate, der sich nicht mehr daran erinnern kann wie lang und wieso er dort ist. Generell weiß er nicht mehr viel über sich selbst – er kann nicht mal mehr lesen. Die beiden lernen sich kennen und Stück für Stück lernt Thara mehr über die Geheimnisse und den Grund des Cinerariums kennen. Wie auch ihr Vater, den Thara seit ihrer Kindheit tot weiß, mit all dem zusammenhängt kommt allmählich ins Licht. Dieses Buch hat mich sehr verzaubert. Es ist wirklich mal etwas ganz anderes. Wie Thara in eine Welt aus Asche fällt, wo alles jeden Augenblick zusammenfallen und 10 Meter weiter wieder zusammengesetzt werden kann, war wirklich faszinierend. Ich finde alles ziemlich logisch und klar und kann mir diese Zwischenwelt richtig gut vorstellen. Thara war mir von Anfang an super sympathisch. Wieso sie sich für ihre violetten Augen schämt, kann ich nicht so nachvollziehen, immerhin gibt es in der heutigen Zeit auch farbige Kontaktlinsen und noch viel verrückteres Zeug. Außerdem denke ich, dass es echt schön aussieht und aus ihr etwas Besonderes macht. Mit ihren beiden Freunden Leo und Christine versteht sie sich gut. Dies sind aber auch ihre einzigen Freunde. Aber ich denke das ist nicht weiter schlimm. Ich fand die 3 immer sehr lustig und unterhaltsam, da alle 3 wirklich von Grund auf total verschieden waren und sich sehr gut ergänzt haben. Nate ist nochmal von einer ganz anderen Sorte. Er ist so unschuldig, was ihn noch viel lieber erscheinen lässt. Er kennt nichts, fragt viel nach und ist sehr neugierig. Er ist vom ersten Augenblick an sehr hilfsbereit und freundlich gegenüber Thara. Ich kann gut nachvollziehen, dass er so viel wissen will. Immerhin lebt er in dieser Aschewelt schon seit Jaaaaahren alleine. Zusammen erforschen sie die Aschewelt und kommen sich langsam und Stück für Stück näher. Herzzereißend schön. :) Es kann zu keiner Zeit Langeweile auf und man war immer gespannt was als nächstes passiert. Das Buch liest sich schnell und flüssig und ist wirklich schön geschrieben. Man freut sich, wenn Thara wieder in die Aschewelt reist und auf Nate trifft. Das einzige was ich zu bemängeln habe sind die Vampire. Also die Wesen hätte sich der Autor wirklich sparen können, denn ich finde die passen da ÜBERHAUPT nicht rein. Am Ende ergibt Tharas Natur natürlich einen Sinn, weshalb sie so anders ist wie sie ist, aufgrund der Vampire, aber ich finde da hätte man sich auch andere dunkle Wesen aussuchen können. Alles in allem gebe ich dem Buch 4,5/5 Punkte. Einen halben Abzug für die Vampire, aber der Rest war absolut genial und ich freue mich auf den 2. Band „Totenträume“. :)

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    Chrissi92

    Chrissi92

    20. June 2012 um 19:03

    Wieder ein schönes Fantasybuch für zwischendurch! Lässt sich gut weglesen, hat nette Charaktere und entwickelt sich sogar zu einer kleinen Vampirstory! Gut gemacht mit der Aschewelt und sehr gefallen haben mir auch die Verstrickungen der Personen untereinander! Aber mit diesem Buch ist der ganze Spuk noch nicht vorbei ...Freue mich auf den 2ten

  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. June 2012 um 12:06

    Kurzbeschreibung: Als Thara zum ersten Mal an der Blüte einer Schwertlilie riecht, ist ihr Leben nicht mehr wie zuvor: Sie verliert das Bewusstsein und kommt in einer Welt aus Asche zu sich. Doch an diesem lebensfeindlichen Ort ist sie nicht allein. Ein uralter Feind hat nur darauf gewartet, dass Thara diese fremde Welt betritt. Einzig Nate, der scheue Junge ohne Gedächtnis, kann sie beschützen. Doch warum ist er hier gefangen? Um ihn zu retten, geht Thara das größte Wagnis ihres Lebens ein. Zum Autor: Maurizio Temporin, geboren 1988 in Broni bei Pavia, begeisterte sich schon als Kind für Kunst, Literatur und Film. Bereits als Gymnasiast verfasste er seinen ersten Roman und schreibt heute außerdem für Film und Theater, illustriert Comics und organisiert Ausstellungen. Seine "Ascheträume"-Saga, mit deren erstem Band er den Durchbruch als Autor schaffte, bescherte ihm auch außerhalb Italiens ungewöhnlich großen Erfolg. Maurizio Temporin lebt in der Nähe von Alessandria im Piemont. Rezension: Die 17-jährige Thara ist eine Außenseiterin an ihrer Schule. Sie hasst ihre violetten Augen, die sie meistens unter einer Sonnenbrille verbirgt, leidet an Narkolepsie und schläft zu den unpassendsten Momenten, auch mitten im Schulunterricht, ein. Als sie mehr aus Zufall an der Blüte einer Iris riecht, wird sie in eine düstere Parallelwelt katapultiert: In die Aschewelt, auch Cinerarium genannt. In dieser Welt, in der alles, was in der Realwelt verbrannt wurde, wieder zusammengefügt ist, lernt sie Nate kennen, einen Jungen, der hier gefangen zu sein scheint. Thara will ihm helfen, sich aus dem Cinerarium zu befreien, sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn, doch muss sie auch erfahren, dass die Aschewelt nicht nur gutherzige Kreaturen beheimatet. Und so bekommen die beiden es mit einem Wesen zu tun, das nicht aus lauteren Gründen der Aschewelt entfliehen will... "Ascheträume" ist der 1. Band der "Iris"-Trilogie des italienischen Autors Maurizio Temporin. Liest sich der Klappentext noch sehr interessant, konnte mich der Trilogie-Auftakt leider nicht ganz von sich überzeugen. Thara, die Protagonistin der Geschichte, erscheint mit ihren "Makeln" als klare Außenseiterin, über die sich die anderen Schüler lustig machen, vor allem ihre Schlafstörungen sorgen für bissige Kommentare und Verhöhnungen. Deshalb sind ihre richtigen Freunde auch spärlich gesät, doch Christine und Leo halten in jedweder Situation zu ihrer Freundin, was eine richtige Freundschaft auch ausmacht. Leider wird auf die Nebenfiguren nicht ganz so viel Wert gelegt wie auf Thara. Daher bleiben diese doch recht blass in ihrer Charakterisierung und auch die Beziehung zwischen Thara und Nate konnte mich nie so ganz in ihren Bann ziehen. Diese erschien mir mehr als Zweckgemeinschaft, die großen Gefühle füreinander blieben mir zu oberflächlich geschildert. Was mir überhaupt nicht gefallen hat, war der Aspekt von Tharas Vater, der bereits vor Tharas Geburt verschwunden ist. Die Auflösung, die sich Maurizio Temporin für ihn ausgedacht hat, ist einfallslos und völlig unpassend zum Rest der Geschichte. Hier hatte ich das Gefühl, dass dem Autor leider die Ideen ausgegangen sind, zumal er mit der Aschewelt einen wirklich interessanten Spielort ersonnen hat. Der Antagonist konnte anfangs definitiv punkten, doch später wurde sein Auftauchen doch recht eintönig, denn die verschiedenen Konfrontationen zwischen Thara, ihren Freunden und ihm laufen nach einer Zeit in Schema F ab. Auch das Ende erschien mir zu dick aufgetragen, ohne zuviel verraten zu wollen. Hier konnte ich Thara überhaupt nicht verstehen und ihr Verhalten in keinster Weise nachvollziehen. Trotzdem würde ich die Fortsetzung "Totenträume", für die noch kein offizielles Erscheinungsdatum vorliegt und von der bereits eine Leseprobe am Ende des Buches abgedruckt wurde, gerne lesen, da ich gerne noch mehr von der Aschewelt erfahren würde und gespannt bin, ob Maurizio Temporin im 2. Band das Potenzial, das die Reihe auf jeden Fall hat, mehr ausschöpfen konnte. Fazit: "Ascheträume" bietet kurzweiligen Lesestoff, der vor allem durch die Aschewelt brillieren kann. Die Nebencharaktere bleiben allerdings etwas blass zurück und auch die ein oder andere Lösung schwächelt, allen voran das Rätsel um die Herkunft von Tharas Vater.

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  • Rezension zu "Ascheträume" von Maurizio Temporin

    Ascheträume
    Marie1990

    Marie1990

    16. June 2012 um 14:06

    Thara ist ein 17-jähriges Mädchen, das ihre violetten Augen hasst. Sie möchte nichts lieber als ein ganz normales Leben führen. Alles ändert sich jedoch, als sie an einer Schwertlilie riecht und der Duft sie an einen düsteren Ort entführt: Eine Welt aus Asche, in der alles, was in der Realität verbrannte, wieder aufersteht. In dieser lebensfeindlichen Welt lernt sie Nate kennen, der dort gefangen gehalten wird. Thara verliebt sich in Nate, auch wenn jede Berührung für sie bedeutet, dass sie zu Asche zerfällt. Beim Versuch, ihn zu befreien, öffnet Thara unwissentlich einem Wesen ein Tor, das nur darauf gewartet hat, ihre Welt in Schutt und Asche zu legen … "Ascheträume" ist der erste Band der gleichnamigen Saga von Maurizio Temporin. Die Idee zu diesem Roman sticht aus der Menge heraus, denn sie ist fernab jeden Mainstreams; etwas Ähnliches habe ich vorher in der Art noch nie so gelesen. Als Leser ist man schnell in der Geschichte drin, da die Handlung durch nichts aufgehalten und sofort in Gang gesetzt wird. Dabei entwickelt sie sich Schlag auf Schlag und glänzt durch Kurzweil, welche allerdings in der Mitte leider etwas zum erliegen kommt, dafür aber zum Ende hin wieder gewaltig an Fahrt aufnimmt. Durch viele unvorhergesehene Wendung bleibt "Aschträume" interessant zu lesen, denn man möchte als Leser stets wissen, wie sich alles entwickelt und wie alles ausgehen mag. Zwar fand ich einige Handlungsstränge ein wenig unausgereift und unorthodox, wurde aber durch die Unkonventionalität und die gut durchdachte Handlung darüber hinweggetröstet. Das Ende hätte ein wenig stärker ausgearbeitet werden können, da es doch schnell abgehandelt wurde und der Autor noch einmal alles hineingepackt hat, was zu finden war. Die letzte Sätze dieses ersten Bandes lassen aber noch einiges für nächste Bände vermuten und auch die Leseprobe aus Band zwei verspricht spannende Unterhaltung, bei der der Leser nie weiß, was auf ihn zukommt. "Ascheträume" ist aus der Sicht Thara's geschrieben, was sie dem Leser näher bringt. Sie ist sympathisch und nicht die typische Heldin. Nate ist von seiner Charakterzeichnung her interessant gestaltet und bleibt durchweg mysteriös und geheimnisvoll. Nach und nach entdeckt man seine Geschichte, dennoch bleiben noch einige Fragen offen. Die Nebencharaktere bieten von allem etwas und bieten ein stimmiges Gesamtbild, das von den Hauptakteuren abgerundet wird. Maurizio Temporin schreibt sehr flüssig und fesselnd. Oftmals hätten zwar die Gefühle stärker herausgearbeitet werden können, da vorallem das Ende den Leser nicht so berührt, wie es sollte. Der anfangs etwas stockende Schreibstil entwickelt sich nach und nach zu toller Unterhaltung, die zwar einige Schwächen aufweist, dafür aber jede Menge Potential für weitere Bände besitzt, die hoffentlich dieses Besondere behalten werden, was ich in diesem Roman entdecken konnte. Das Cover beschränkt sich aufs Wesentliche und weiß mit seiner Schlichtheit zu überzeugen. Es ist definitiv ein Eyecatcher und auch hochwertig gestaltet.

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