Mavis Doriel Hay

 4 Sterne bei 93 Bewertungen
Autor von Geheimnis in Rot, The Santa Klaus Murder und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Geheimnis in Rot

 (91)
Neu erschienen am 28.10.2018 als Hardcover bei Klett-Cotta.

Alle Bücher von Mavis Doriel Hay

Geheimnis in Rot

Geheimnis in Rot

 (91)
Erschienen am 28.10.2018
Death on the Cherwell

Death on the Cherwell

 (0)
Erschienen am 30.06.2014
Murder Underground

Murder Underground

 (0)
Erschienen am 30.06.2014
The Santa Klaus Murder

The Santa Klaus Murder

 (1)
Erschienen am 25.11.2015

Neue Rezensionen zu Mavis Doriel Hay

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Rezension zu "Geheimnis in Rot" von Mavis Doriel Hay

Geheimnis in Rot
Bibliomaniavor 3 Tagen

Jedes Jahr lese ich wenigstens ein weihnachtliches Buch in der entsprechenden Zeit. Dieses Jahr habe ich mich für Mavis Doriel Hays "Geheimnis in Rot" entschieden. Leider haperte es für mich sowohl an der weihnachtlichen Stimmung als auch an der Umsetzung.

Man hatte fortwährend das Gefühl, dass Weihnachten etwas nerviges, Schlimmes ist und der schöne Teil daran kam überhaupt nicht rüber. Vielleicht war das in betuchten, englischen Kreisen damals so, aber vorstellen kann ich es mir eigentlich nicht. 
Der reiche Großvater Sir Osmond Melbury wird erschossen in seinem Arbeitszimmer aufgefunden. Dies gesamte Familie ist anwesend und profitiert großzügig von seinem Tod, doch keiner hatte wirklich die Gelegenheit. Die einzigen Möglichkeiten, und das waren nicht wenige, hatte der als Weihnachtsmann verkleidete Gast, doch der hat überhaupt kein Motiv. Plötzlich tauchen weiße Augenbrauen auf und es muss besprochen werden: Gab es vielleicht einen zweiten Weihnachtsmann?
Unterschiedliche Personen kommen zu Wort und sind Gott sei Dank dementsprechend mit Kapitelüberschriften gegliedert. Die Karte des Umrisses des Hauses im Buch hinten, hat mir gut gefallen (ich stehe sehr auf Karten).
Es werden Gespräche geführt und Colonel Halstock soll alles aufdecken. Die Gespräche sind für mich allerdings irgendwie etwas lahm und mir fehlte die Spannung im Buch, schließlich sollte es trotz allem ein Krimi sein. Auch die Aufdeckung war dann etwas banal und vorhersehbar. Der große Tusch am Ende blieb dann leider aus und die eigentlichen Ermittler entlarven den Täter nicht wirklich.
Schade, die Weihnachtsbücher von Matt Haig, die ich in den letzten beiden Jahren las, waren wirklich toll. Dieses hier hat mich enttäuscht zurückgelassen.

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Biene2004s avatar

Rezension zu "Geheimnis in Rot" von Mavis Doriel Hay

Für mich persönlich ein absoluter Flop!
Biene2004vor 8 Monaten

Das wunderschön gestaltete Cover mit einer Art Leinenoptik ist auf jeden Fall ein echter Hingucker und würde in der Buchhandlung ganz sicher meine Aufmerksamkeit erregen.

Es handelt sich hier um einen Krimi aus dem Jahr 1936, der 2013 erstmals ins Deutsche übersetzt wurde und nunmehr erschienen ist. Und genau diese Tatsache sollte man sich beim Bewerten dieses Buches auf jeden Fall vor Augen halten, sonst wäre in meinem Fall die Bewertung wahrscheinlich noch einen Stern schlechter ausgefallen.


Inhalt:

Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird,hält sich die Trauer der anwesenden Verwandtschaft jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.


Meine Meinung:

Dieser Krimi ist wie eine Art Tagebuch aufgemacht, die ersten und auch die letzten Kapitel werden von verschiedenen Familienmitgliedern in der Ich-Perspektive und die mittleren Kapitel werden von Colonel Halstock, dem Ermittler, erzählt. Und genau mit den einzelnen Familienmitgliedern habe ich mich so schwer getan, denn es waren einfach viel zu viele. Diese und ihre dazugehörigen Geschichten auseinanderzuhalten war für mich mehr als verwirrend, eine Art Auflistung aller Namen vorne im Buch wäre hier mehr als hilfreich gewesen. Ich habe mich also sehr auf die ganzen Verwandschaftsverhältnisse konzentrieren müssen, so dass ich es als sehr müßig empfunden habe, mich mit Hauptaugenmerk auf die eigentliche Geschichte zu fixieren. Hinzu kommt auch noch erschwerend die Tatsache, dass es sich hier bei diesem Buch um einen Krimi aus den 20er Jahren handelt und dass der Sprachgebrauch zusätzlich zur relativ komplizierten Familiensituation sein übriges tut. Die ganze Zeit plätschern die wenig spektakulären Geschehnisse also mehr oder weniger seicht und zäh vor sich hin und ich habe angestrengt darüber nachgedacht, wer hier mit wem wohl gemeinsame Sache machen könnte oder wer auf keinen Fall bei diesem Mord mitgemischt hat. Die Auflösung hat mir dann den Rest gegeben, denn noch nicht mal diese war auch nur halbwegs spektakulär. Schade, ich habe mich selten mit einem Buch so schwer getan wie mit diesem!


Für mich persönliches ein absoluter Flop!





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S

Rezension zu "Geheimnis in Rot" von Mavis Doriel Hay

Täterbeschreibung: Weihnachtsmann
Saskia_HBvor 9 Monaten

Das perfekte Buch zur Einstimmung auf den alljährlichen Familien-Weihnachts-Krieg. Der Krimi ist eine Neuauflage aus dem Jahr 1936 und erschien unter dem Originaltitel „The Santa Claus Murder“. Jedoch trifft er auch den Zahn der Zeit. Den Einband in den Händen zu halten ist durch den leichten stoffähnlichen Umschlag sehr angenehm.

Die Familie Melbury mit dem Familienoberhaupt Mr. Osmond scheint für die damalige Zeit eine ganz normale gut betagte angesehene Familie zu sein. Hinter der äußerlich herrschaftlichen und vorzeigbaren Fassade bröckelt es jedoch. Wer Sir Osmond´s Richtung nicht folgt muss Angst vor Verbannung und Enterbung haben. Doch was wäre der Familiensitz Flaxmere, wenn er am Fest der Liebe nicht alle Probleme und Ungereimtheiten hintenanstellen würde und seine Familie nicht bei sich hatte.
Von einigen Familien Mitgliedern prophezeit, dass dies nicht von Jahr zu Jahr ohne eine Tragödie enden konnte. Ja, und so war es auch der eigensinnige Vater, Großvater und Bruder, Sir Osmond wurde zum Feste im Beisein seiner gesamten Familie und Dienerschaft umgebracht. Ist der Mörder aus den eigenen Reihen der Familie?

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und auch gleich hineingelesen. Ein Fehler war es das Buch in der Zwischenzeit mal aus der Hand zu legen. Der Einstieg erfolgt mit Berichten der Familienangehörigen über ihre Sicht der Familie Melbury, Das Weihnachtsfest und Flaxmere. Dies Hilft dem Leser die Familien konstelation zu verstehen und auch die Grüppchenbildung zu verstehen. Dann folgt auch gleich darauf das Unglück – der Tod an Sir Osmond. Der Herr Colonel Halstock ermittelt und belässt die Familienmitglieder in Flexmere „gefangen“. Das Erbe, die Motive und beweise werden gesammelt um da einen Überblick zu behalten sollte man das Buch nicht aus der Hand legen oder sich Notizen zu dem Fall machen. Hier werden oft aussagen revidiert oder viele Details auf einmal preisgegeben.

Es ist ein Spannender und zugleich auch in die Jahreszeit passender englischer Krimi. Mir bedurfte es an Notizen um nicht den Roten Faden zu verlieren aber das macht ja auch einen Guten Krimi aus nicht gleich am Anfang schon den Täter zu entlarven. Aber am Ende Gibt es noch eine gute Zusammenfassung der Fakten. Die neue Auflage hat mir von Anfang bis Ende sehr gefallen.

Für alle Krimifans zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit sehr gut geeignet.  

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Gespräche aus der Community

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Klett-Cotta_Verlags avatar
Liebe Alle!

Es weihnachtet schon sehr! Passend zur Jahreszeit und zu den bevorstehenden Festen gibt es bei uns eine interessante Leserunde! Diesmal haben wir ein besonderes Buch – einen klassischen englischen Krimi von Mavis Doriel Hay – »Geheimnis in Rot«.
Wer gerne Krimis liest, darf sich also freuen!


Kurz zum Inhalt:

Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, entbrennt an der festlichen Tafel ein Streit um sein Erbe. Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken.

Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.

Klingt das gut? Dann bewerbt euch!

Viel Erfolg wünscht euch
Euer Verlag Klett-Cotta


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