Mavis Doriel Hay Geheimnis in Rot

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Inhaltsangabe zu „Geheimnis in Rot“ von Mavis Doriel Hay

Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, entbrennt an der festlichen Tafel ein Streit um sein Erbe. Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken.

Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.

Ein schöner Weihnachtskrimi zur Weihnachtszeit !!!

— Literaturwerkstatt-kreativ

Agatha Christie neu aufgelebt.

— blaues-herzblatt

Toller Weihnachtskrimi für die Adventszeit!

— Tigerkatzi

Nicht mein Buch. Es war langatmig und es gab keine Spannung. Die Charaktere mochte ich die meisten auch nicht. Trotzdem (2 1/2)

— CorinaPf

cleverer Landhauskrimi

— QPetz

Ein unterhaltsamer, nostalgischer Krimi im typisch britischen Stil, der perfekt in die winterliche Vorweihnachtszeit passt.

— AnTheia

Etwas langatmiger und völlig spannungsfreier britischer Krimi

— Rees

Ein schöner altmodischer Krimi im originellen Design.

— Buchina

Genial, Endlich darf der Leser mal wieder mit raten

— Susimueller

Wie Cluedo als Buch

— Joodie

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  • Leserunde zu "Geheimnis in Rot" von Mavis Doriel Hay

    Geheimnis in Rot

    Klett-Cotta_Verlag

    Liebe Alle!Es weihnachtet schon sehr! Passend zur Jahreszeit und zu den bevorstehenden Festen gibt es bei uns eine interessante Leserunde! Diesmal haben wir ein besonderes Buch – einen klassischen englischen Krimi von Mavis Doriel Hay – »Geheimnis in Rot«.Wer gerne Krimis liest, darf sich also freuen!Kurz zum Inhalt: Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, entbrennt an der festlichen Tafel ein Streit um sein Erbe. Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken. Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben. Klingt das gut? Dann bewerbt euch!Viel Erfolg wünscht euchEuer Verlag Klett-Cotta

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    • 19. December 2017 um 23:59
  • The Santa Claus Murder

    Geheimnis in Rot

    Literaturwerkstatt-kreativ

    10. December 2017 um 14:30

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ stellt vor: „Geheimnis in Rot“ von Mavis Doriel Hay Jedes Jahr lädt Sir Osmond Melbury die ganze Familie zum Weihnachtsfest auf seinen Landsitz in Flaxmere ein. Obwohl das Familienoberhaupt bei den meisten Familienmitgliedern nicht sonderlich beliebt ist, reisen doch alle an. Der Höhepunkt des Festes soll in diesem Jahr der Auftritt des Weihnachtsmannes werden. Sir Osmond hat alles akribisch geplant. In das Kostüm soll ein Freund der Familie schlüpfen, den der Hausherr persönlich auserkoren hat. Doch statt des Weihnachtszaubers wird Sir Osmond erschossen in seinem Arbeitszimmer aufgefunden. Colonel Halstock, ein führender Polizist und Freund der Familie, übernimmt den Fall. Er muss sehr behutsam vorgehen, denn er kennt alle Familienmitglieder von Kindheit an. Wie Halstock allerdings feststellen muss, hält sich die Trauer der einzelnen Familienmitglieder in Grenzen, denn Sir Osmond Melbury hinterlässt ein beträchtliches Erbe. Doch wer hatte ein Motiv und vor allem genug Skrupel den alten Herrn zu ermorden? Fazit: Der Klett-Cotta Verlag hat bereits im letzten Jahr mit „Geheimnis in Weiß“ eine kleine historische Krimi-Edition gestartet. Mit "Geheimnis in Rot" geht es in diesem Jahr nun weiter. Mavis Doriel Hay hat einen leichten, flüssigen und gut lesbaren Erzählstil. Vor allem sehr Britisch, im klassischem Stil der 20iger Jahre, mit passendem Humor. Ihre Protagonisten hat sie mit ihren besonderen Eigenschaften sehr gut charakterisiert. Es sind allerdings sehr viele Familienmitglieder, sodass ich anfangs etwas gebraucht habe um sie alle auseinander zu halten. Die Autorin schafft eine schöne spannungsreiche Atmosphäre, so das man einfach weiterlesen musste; - die Seiten sind nur so dahingeflogen. Der Krimi ist in 21 Kapitel gegliedert und wird meist aus der Sicht des Colonel Halstock erzählt. Einige Kapitel werden jedoch von einigen Familienmitgliedern geschildert, - von der Autorin geschickt inszeniert - so erhalten wir Leser noch mal eine andere Erzählperspektive und eine andere Sicht auf das Geschehen. Und der Krimi wird dadurch durchaus attraktiver. Durch die schöne Aufmachung des Buchdeckels aus Leinenstruktur - sowie dem rotem Lesebändchen – wird aus diesem Weihnachtskrimi ein besonderes Geschenk !!! https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/12/10/geheimnis-in-rot/ Besten Dank an den Klett-Cotta Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Großartige alte Schule

    Geheimnis in Rot

    blaues-herzblatt

    09. December 2017 um 23:22

    Geheimnis in Rot erzählt die Geschichte um einen Landsitz, einen alten Familienpatriarchen, der plötzlich tot ist und die Suche nach dem Täter. Und all das an Weihnachten. Mit dieser Geschichte bin ich in eine herrlich altmodische Stimmung versetzt worden, wie es sonst nur die Christie-Werke vermögen und habe mich ganz in eine andere Zeit vertiefen können. Man merkt bereits, ich mochte dieses Buch. Die gesamte Handlung wird eher trocken wiedergegeben und ich als Leser habe keine besondere Bindung oder Sympathie zu einer bestimmten Person entwickelt, ausgeschlossen vielleicht von Colonel Halstock, den man als Ermittler des ganzen Vorfalls bezeichnen kann, und aus dessen Perspektive der Leser den meisten Teil der Geschichte erfährt. Genauso war auch der Schreibstil geprägt von analytischen Beschreibungen und eine nahezu psychologische Betrachtungsweise aller Anwesenden. Genau dieses in der Schwebe zwischen Kennenlernen, sich ein Bild machen und Verdächtigen schätze ich an älteren Detektivromanen, die weniger auf die Forensische Aufklärung abzielt als auf die Beschäftigung mit unterschiedlichen Charakteren und deren Natur. Der Spannungsbogen ist ganz klar Geschmacksache und so wie ich das wahrgenommen habe nicht für den Fitzek-Fan gemacht, aber entsprach meinem Geschmack. Zu Anfang bis weit in die Mitte der Handlung gab es keine großartige Spannung zu entdecken. Es handelte sich viel mehr verstärkt um ein sogenanntes Kennenlernen und Beleuchten aller Protagonisten. Erst ab dem letzten Drittel war ein zügiger Anstieg im Spannungsbereich bemerkbar, das in einem ausgezeichneten Ende gipfelte (ich war dazu gezwungen es in einem Stück zu lesen). Abgesehen von den Parallelen zu Agatha gab es noch ein kleines Highlight, das mein Bücherherz höherschlagen ließ. Auf den Einbandseiten befindet sich ein Grundriss des Landsitzes um den es sich fortwährend dreht. Und dieser Grundriss ist nicht nur eine lustige Spielerei, sondern, so viel sei verraten, essentiell um auf die Lösung der Verstrickungen zu kommen. Summa summarum mal ein anderes Buch mit wunderbarem Weihnachtsthema, das mich begeistern konnte und indem ich für Liebhaber des letzten Jahrhunderts echtes Potential sehe. Frohe Weihnachten.

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  • Die lieben Verwandten

    Geheimnis in Rot

    Trucks

    04. December 2017 um 09:45

    Dielieben Verwandten sind ja oftmals gar nicht so lieb, wie wirsicherlich alle wissen - denn hat nicht jeder jemanden in derFamilie/Verwandtschaft, den er nicht so gerne mag wie die Anderen ?Eine Art "schwarzes Schaf", das immer ein wenig außen vorist, weil keiner so wirklich mit ihm/ihr klarkommt..? Ichdenke, das kennen wir doch alle... UndTante Mildred hat es eben auch schon immer geahnt: Die Verwandtschaftan Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee... Dastraditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenigbeschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleidetenGast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesendenVerwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond einbeträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenenFamilienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen –nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den altenHerrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten vonMissgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlichheraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegebenhaben. „Dieserneuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alleKrimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen anWeihnachten abzulenken“. Nichtdass wir Dramen an Weihnachten hätten zuhause, aber dieser Klassikerist einfach wirklich ein schönes Buch, das auch zurVorweihnachtszeit schon prima passt und es liest sich flüssig. Ichkonnte es kaum aus der Hand legen, der Stil ist wirklichaußergewöhnlich, so „alt“ irgendwie, aber das war schön, malwas Anderes.

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  • cleverer Landhauskrimi

    Geheimnis in Rot

    QPetz

    02. December 2017 um 19:56

              Inhalt:Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, entbrennt an der festlichen Tafel ein Streit um sein Erbe. Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken.Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.Fazit:Das perfekte Buch zur Einstimmung auf den alljährlichen Familien-Weihnachts-Krieg. Ein wunderschöner Krimi, der sich deutlich von den anderen abhebt. Der Schreibstil ist klasse - absolut empfehlenswert        

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  • Nostalgisch

    Geheimnis in Rot

    tigerbea

    30. November 2017 um 20:21

    Familie Melbury feiert Weihnachten 1935. So wie in jeder Familie hofft hier jeder, daß alles ruhig und besinnlich abläuft. Sir Osmond, das Familienoberhaupt, hat einige Überraschungen geplant. Doch dazu soll es nicht kommen. Er wird kurz nach der Bescherung erschossen. Colonel Halstock, Polizist und Freund der Familie, muß sich nun mit der Familie auseinandersetzen, die such schon beginnt, sich um das Erbe zu streiten. Einfach eine wunderschöne Geschichte, die nostalgische Gefühle aufkommen läßt. Man fühlt sich in die Zeit der alten Krimis versetzt, die noch ohne Action und Folter auskamen. Einfach herrlich. Auch das Cover erinnert an diese Zeit. Wunderschön gestaltet und man meint, man hätte ein in Leinen gebundenes Buch in der Hand. Das Buch ist auf eine ganz besondere Art spannend und macht viel Spaß beim Lesen.

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  • Weihnachten und die lieben Verwandten

    Geheimnis in Rot

    AKRD

    29. November 2017 um 08:37

    Ach herrje ja, wer kennt das nicht: an Weihnachten muss man teilweise mit Leuten zusammensitzen und friedlich-fröhlich vor sich hin feiern, die man ansonsten das ganze Jahr eher zum teufel Jagen möchte. Jeder hat doch irgendwo so einen Verwandten – oder im schlimmsten Fall gleich mehrere... Auch Tante Mildred weiß um die Gefahr, Weihnachten die Verwandten an einem Tisch zu versammeln... Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben. Nicht, dass es bei uns Weihnachten auch Dramen gibt, ergo mussten wir uns auch von nichts ablenken („Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken“), aber dennoch ist dieser Klassiker einfach herrlich zu lesen. Es kommt richtig Weihnachtsstimmung auf, weil die Autorin die Szenerie so lebhaft und lebensecht schildert, dass man das Gefühl hat, man säße mit den Leuten im Salon. Sowas mag ich immer sehr, wenn man in das Buch „eintauchen“ kann, fast schon Teil der Geschichte ist, weil alles so bildhaft beschrieben ist, als liefe ein Film vorm geistigen Auge ab. Und dieses Buch ist absolut zu Recht ein Klassiker ! 5 Sterne !

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  • Mord auf britisch

    Geheimnis in Rot

    AnTheia

    26. November 2017 um 17:39

    Eigentlich sollte es ein gemütliches Weihnachtsfest im Hause Melbury werden. Der Familienpatriarch Sir Osmund Melbury versammelt seinen Sohn und seine Töchter mit ihren Familien um sich. Doch das familiäre Beisammensein wird jäh zerstört, als am ersten Weihnachtsfeiertag der Patriarch tot in seinem Arbeitszimmer aufgefunden wird. Die Trauer aller Anwesenden hält sich jedoch in Grenzen. Denn der Verstorbene war als Familientyrann berüchtigt und hinterlässt ein beträchtliches Erbe. Alle haben ein Motiv und ziehen einen Nutzen aus seinem Tod, wie Colonol Halstock, der mit den Ermittlungen beauftragt wird, schnell herausfinden muss. Innerhalb kürzester Zeit muss sich Halstock durch das Dickicht von Lügen, Verdächtigungen, falschen Fährten und Neid kämpfen, bevor er schließlich die Wahrheit herausfindet. Dieser kleine, feine Landhauskrimi ist ein kleines literarisches Schmuckstück. Nicht nur der schön gestaltete Leineneinband und das tolle Covermotiv weckte meine Neugierde auf die Ereignisse. Auch die Handlung selbst, die in den 20igern des vergangenen Jahrhunderts spielt, lässt einen Hauch von Nostalgie aufkommen, der mich persönlich sehr an die guten alten Miss Marple Krimis erinnert. Die Handlung selbst ist sehr britisch und liest sich durchweg leicht, flüssig und angenehm. Unaufgeregt und ohne wilde Verfolgungsjagden entwickeln sich die Ereignisse Stück für Stück. Interessant ist dabei der häufige Perspektivwechsel, der die Ereignisse vor dem Mord aus Sicht verschiedener Familienmitglieder darstellt, bevor dann im Rahmen der Ermittlungen nur noch aus der Perspektive des leitenden Ermittlers Halstock und die eines Bekannten der Familie Melbury, Kenneth Stour, berichtet wird. Der Erzählstil ähnelt dabei sehr an einen Bericht, was manchmal auch etwas distanziert wirkt. Aber so bekommt der Leser durchaus die Möglichkeit sich selbst ein Urteil über die einzelnen Charaktere zu bilden, die für mich durchaus sehr lebendig geschildert werden. Die Erzählperspektiven erlauben dem Leser vorab einen tiefen Einblick in die psychologischen Motive und Positionen einzelner für die Aufklärung des Falles relevanter Personen. Für den Leser bieten sie aber auch verschiedene Möglichkeiten an Tätern bzw. Mitwissern, was den Krimi an sich durchaus spannend und unterhaltsam macht. Und er begibt sich natürlich durch die Perspektive des Colonal Halstocks fast schon selbst auf Rätsel- und Verbrecherjagd. Mein Fazit: Ein durchaus unterhaltsamer, nostalgischer Krimi im typisch britischen Stil, der perfekt in die winterliche Vorweihnachtszeit passt.

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  • Die schönsten Weihnachtsbücher und Winterbücher 2013 - welche lest ihr in diesem Jahr?

    Daniliesing

    Ich persönlich liebe ja den Winter, weil es eine wunderbare Zeit zum Lesen ist. Man kann es sich dann so toll mit einem Buch und einem Kakako eingekuschelt gemütlich machen. Jedes Jahr lese ich auch ein paar Weihnachts- und Winterbücher und wollte einfach mal fragen, wer das noch so macht? Habt ihr Lust, hier einfach mal zu erzählen, welche Bücher ihr dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit lesen möchtet? Habt ihr schon welche im Blick? Ich fände es klasse, wenn wir uns hier bis Weihnachten über unsere Entdeckungen austauschen und damit natürlich auch tolle neue weihnachtliche Bücher entdecken können. Ich habe gerade mal meine Bücher zusammengesucht (Foto angehängt), die ich dieses Jahr zus Auswahl hätte. Teilweise sind es Neuerscheinungen aber auch schon ältere Bücher, die ich leider noch nicht geschafft habe zu lesen. Was lest ihr gern in der Weihnachtszeit - was wollt ihr 2013 lesen? Ich bin neugierig :-)

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    • 183
  • Familiendrama an Weihnachten

    Geheimnis in Rot

    Rees

    23. November 2017 um 13:24

    Das Buch ist sehr hübsch gestaltet , in Leinen und mit rotem Bändchen und genau das hat mich sehr angesprochen. Ich hab mich auch sehr auf den typisch britischen Krimi in der Art von Agatha Christie gefreut , doch leider war die Geschichte dann doch nicht wirklich so, wie ich sie mir vorgestellt hatte.  Zur Geschichte Als sich an Weihnachten die ganze Verwandtschaft von Sir Osmond Melbury zusammen findet, ist die Stimmung schon sehr angespannt. Sir Osmond ist ein strenger Mann , der seine Prinzipien hat und wehe jemand tanzt aus der Reihe, dann kann auch schon mal das Testament dem entsprechen abgeändert werden. Genau das hatte er vor, doch dazu kam er dann nicht mehr, denn just an diesem Weihnachtsfest wird er in seinem Arbeitszimmer ermordet. Colonel Halstock und seine Mitarbeiter treffen so schnell wie möglich auf dem Landsitz ein und versuchen so gut es geht, die Lage zu erfassen und den genauen Ablauf dieser Tage zu rekonstruieren. Doch leider spielen die Verwandten da nicht immer mit offenen Karten und so tappt der Colonel  lange im dunkeln. Die Storie ist etwas langatmig und völlig spannungsfrei. Die Protagonisten sind blass und unnahbar, doch das mag daran liegen, dass sie sich ja alle zurückhalten und ihr wahres Gesicht nicht wirklich preisgeben. Dennoch hat mir etwas Leben und Nähe gefehlt.  Natürlich ist es ein britischer Krimi und von daher von Natur aus eher schlicht und dezent, doch leider hat auch der schwarze Humor gefehlt, der den Briten doch eigen ist. So kann ich nur 3,5 Sterne geben

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    • 4
  • Keine friedliche Weihnacht

    Geheimnis in Rot

    borgi

    21. November 2017 um 22:01

    Zum Weihnachtsfest 1935 versammelt der wohlhabende Sir Osmond Melbury in seinem Herrenhaus in Flaxmere seine Familie zum gemeinsamen Feiern. Es erscheinen der Sohn und vier Töchter jeweils mit ihren Ehepartnern und Kindern, Sir Osmonds Schwester Tante Mildred sowie zwei Heiratskandidaten. Am ersten Weihnachtsfeiertag nach einer aufwändig geplanten Santa-Klaus-Bescherung wird Sir Osmond Melbury erschossen in der Biblothek aufgefunden. Colonel Halstock übernimmt mit einigen Polizisten direkt im Herrenhaus die Ermittlungen. Keiner der am Tatzeitpunkt Anwesenden darf das Haus die nächsten Tage verlassen. Auch die anwesende Dienerschaft muss auf ihre Beziehungen zu ihrem Dienstherrn sowie auf mögliche Motive hinterfragt werden. Ab dem Abend des Mordtages werden wir Leser vom Colonel im Berichtsstil über den Verlauf der Erkenntnisse informiert. Es zeigt sich bald, dass wirklich jeder der Anwesenden im Laufe der Befragungen zugeben muss, dass er etwas nicht erwähnt, etwas manipuliert oder etwas weggenommen hat, sich woanders aufgehalten hatte oder sonstwie falsche Angaben gemacht hat. Besonders amüsiert hat mich, dass Colonel Halstock genau dies schon in seinem ersten Lagebericht vermutet hatte. Ich finde, die Aufmachung des Buches mit der textilen Gestaltung und dem Lesebändchen passt sehr gut zu der Zeit und dem herrschaftlichen Umfeld. Mich hat es gut unterhalten, wie Halstock nach und nach seine Gespräche führt und dem Täter auf die Schliche kommt. Letztendlich war Sir Osmonds Masche, die zukünftige Erbschaft geheim zu halten bzw. mit Andeutungen darüber seine Kinder zu manipulieren, eher ungesund für ihn ;-)

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  • Eine schöne Einstimmung zu Weihnachten

    Geheimnis in Rot

    Buchina

    14. November 2017 um 16:20

    Das Buch muss man in die Hand nehmen, denn allein die Haptik ist gelungen. Sieht aus wie ein Hardcover in Leinen, ist aber biegsam wie ein Taschenbuch. Verbindet damit für mich die Vorteile beider Bindungen. Dazu das Cover, was aus den vielen Krimibüchern heraussticht und sehr gut zum Stil des Buches passt. Es ist alter Krimi, der vom Verlag neu aufgelegt wurde, zu Recht, denn auch heute noch liest sich die Geschichte sehr gut.  Die Familie trifft sich zu Weihnachten beim Familienpatriarchen in seinem englischen Herrenhaus. Dann zu Weihnachten hat das Familienoberhaupt eine Kugel im Kopf. Wer ist der oder TäterIn. Nach und nach kristalliert sich heraus, dass fast alle anwesenden Familienmitglieder und auch ein Teil der Angestellte haben ein Motiv. Colonel Halstock, der die Familie schon länger kennt, versucht nun in diesem Wirrwarr den Täter zu überführen. Das interessante an dem Roman sind besonders zu Beginn die verschiedenen Perspektivwechsel. Verschiedene Personen beschreiben die Verhältnisse in der Familie und die Tage vor Weihnachten. Dann aber wird der Großteil des Buches aus Sicht von Colonel Halstock beschrieben. Was ich etwas schade fand, denn die unterschiedlichen Perspektiven machten es zwar etwas anstrengend bei dieser Familie durchzuschauen, aber es war auch interessant wie unterschiedlich die Sichtweisen sind. Die Aufklärung des Mordes ist schwierig und auch ich als Leserin hatte erst spät eine Ahnung über den Täter. Aber nicht allein die Krimihandlung ist hier spannend. Mir gefiel vor allem die Beschreibung der englischen Oberschicht zu Beginn des 20. Jh. Es ist ein Krimi, der mit den bekannten Geschichten von Agatha Christie zu vergleichen ist. Wer also diese Art von Krimis mag, ist hier goldrichtig. Ein schönes Buch von außen und innen für graue Vorweihnachtstage. Auch als Geschenk super geeignet.

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  • Ein toller Weihnachtskrimi im Miss Marple Stil

    Geheimnis in Rot

    Susimueller

    13. November 2017 um 16:01

              Wer Agahta Christie und ihre Schöpfung Miss Marple liebt, der wird auch diesen tollen Weihnachtskrimi im Flair der goldenen Zwanziger in England lieben.Kurz vor Weihnachten versammelt Sir Osmond Melbury seine komplette Familie in seinem Landhaus um sich. Kurz darauf wird er mit einer Kugel im Kopf an seinem Schreibtisch aufgefunden. Doch war der Mörder der Weihnachtsmann, so wie es auf den ersten Blick aussieht, oder jemand anderes aus dem Haus?Colonel Halstock, ein langjähriger Freund der Familie, der auch die Angehörigen aus Kindheitstagen kennt, ermittelt im Stil der alterwürdigen Miss Marple, indem er die Leute aus dem Haus um sich scharrt und akribisch nach Spuren sucht. Fatalerweise, hat derjenige, auf den alle Indizien deuten, kein Motiv, allerdings hätte beinahe jeder andere im Haus ein perfektes Motiv.Ich habe diesen Krimi mit großer Freude gelesen. Nicht nur, weil ich ein großer Miss Marple und Sherlock Holmes Fan bin und jegliche Literatur über den altenglischen Adel liebe, sondern weil hier das wahre eines Krimis im Vordergrund steht. Nicht die Probleme des Ermittlers, die Liebe und der Liebeskummer und die Alkoholsucht des Kollegen, sondern die Ermittlung selbst und das Rätselraten, bei dem das Gehirn des Lesers eifrig arbeiten darf.Einzig und allein die vielen Namen und Personen, haben mich manchmal etwas überfordert. Aber ganz ehrlich, selbst das erinnert ja ein bisschen an den Stil von Agatha Christie. Fazit: Ein gleungener Weihnachtskrimi für alle Krimifans, bei denen das Co-Ermitteln vom Sofa aus, eine wichtige Rolle spielt.        

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  • Weihnachtskrimi

    Geheimnis in Rot

    reni1950

    12. November 2017 um 17:36

    Sir Osmond Melbury wird mit einer Kugel im Kopf in seinem Arbeitszimmer tot aufgefunden. Ein alljährliches Familientreffen auf seinem Landsitz geht dem Mord voraus und wie in allen Familien, geht es auch in dieser nicht nur friedlich zu. Die Ermittlungen werden aufgenommen und als Leser fand ich es sehr spannend mitzufiebern, wer ein Motiv und die Gelegenheit dazu hatte. Der Krimi ist sehr englisch, was ich unheimlich mag, da die Figuren dann immer eigen und schrullig sind und auch der rabenschwarze Humor nicht zu kurz kommt. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und es passt auch genau in die Vorweihnachtszeit. Der Schreibstil ist angenommen und hilft schnell einen roten Faden zu finden.

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  • Klassischer Who-done-it

    Geheimnis in Rot

    Marakkaram

    12. November 2017 um 16:29

    Ich kenne die Melburys, seit ich mit Jennifer, der jüngsten Tochter, im Park von Flaxmere auf Bäume geklettert bin und Indianerzelte gebaut habe. Daher weiss ich genug über sie, um die Geschichte der Familie niederzuschreiben, zumindest so weit, dass man sich ein Bild vom allgemeinen Stand der Dinge während der Weihnachtstage im Jahr 1935 machen kann, als das Verbrechen in Flaxmere geschah. Die komplette Familie an Weihnachten zu versammeln, birgt immer ein erhöhtes Streitpotential, das weiss Tante Mildred schon lange. Doch in diesem Jahr kommt es zu einer Katastrophe. Der Familienpatriarch Sir Osmond, wird erschossen in seinem Büro aufgefunden. Der Schock ist gross, weil fast jeder ein Motiv zu haben scheint, die Trauer hingegen hält sich in Grenzen. Und jetzt liegt es allein an Colonel Halstock herauszufinden, wer lügt, warum und wen er damit (vermeintlich) zu schützen versucht....~ * ~ * ~ *"Geheimnis in Rot" ist ein ganz klassischer, englischer Who-done-it Krimi, der unterhält, aber mit einer Agatha Christie nicht ganz mithalten kann. Das Potential dafür wäre absolut vorhanden, der Schreibstil ist britisch und sehr angenehm und man kann ganz gut mitermitteln. Allerdings -und das ist der Unterschied- verliert er sich ein wenig im, doch sehr ausführlichen Mittelteil. Den hätte man vielleicht etwas straffen können. Mir persönlich war es so manches Mal zu langatmig, bis es dann zum nicht ganz so überraschenden, aber stimmigen Finale kam. Es ist also ein sehr, sehr ruhiger, unaufgeregter Krimi, der viel Wert auf Familienatmosphäre, Hintergründe und Charaktere legt und das durchaus sehr gelungen und mit Charme. Fazit: Schöner, vorweihnachtlicher cozy Krimi, dem ein wenig Straffung zwar nicht geschadet hätte, der aber trotzdem gute Unterhaltung bietet und einen herrlich miträtseln lässt.

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