Geheimnis in Rot

von Mavis Doriel Hay 
4,1 Sterne bei88 Bewertungen
Geheimnis in Rot
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Positiv (67):
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Schöner, klassischer Briten-Krimi im historischen Setting. Klassische Ermittlerarbeit, die an Cluedo erinnert.

Kritisch (1):
CorinaPfs avatar

Nicht mein Buch. Es war langatmig und es gab keine Spannung. Die Charaktere mochte ich die meisten auch nicht. Trotzdem (2 1/2)

Alle 88 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Geheimnis in Rot"

Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, entbrennt an der festlichen Tafel ein Streit um sein Erbe. Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken.

Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608961898
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:298 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:20.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Biene2004s avatar
    Biene2004vor 6 Monaten
    Für mich persönlich ein absoluter Flop!

    Das wunderschön gestaltete Cover mit einer Art Leinenoptik ist auf jeden Fall ein echter Hingucker und würde in der Buchhandlung ganz sicher meine Aufmerksamkeit erregen.

    Es handelt sich hier um einen Krimi aus dem Jahr 1936, der 2013 erstmals ins Deutsche übersetzt wurde und nunmehr erschienen ist. Und genau diese Tatsache sollte man sich beim Bewerten dieses Buches auf jeden Fall vor Augen halten, sonst wäre in meinem Fall die Bewertung wahrscheinlich noch einen Stern schlechter ausgefallen.


    Inhalt:

    Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird,hält sich die Trauer der anwesenden Verwandtschaft jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.


    Meine Meinung:

    Dieser Krimi ist wie eine Art Tagebuch aufgemacht, die ersten und auch die letzten Kapitel werden von verschiedenen Familienmitgliedern in der Ich-Perspektive und die mittleren Kapitel werden von Colonel Halstock, dem Ermittler, erzählt. Und genau mit den einzelnen Familienmitgliedern habe ich mich so schwer getan, denn es waren einfach viel zu viele. Diese und ihre dazugehörigen Geschichten auseinanderzuhalten war für mich mehr als verwirrend, eine Art Auflistung aller Namen vorne im Buch wäre hier mehr als hilfreich gewesen. Ich habe mich also sehr auf die ganzen Verwandschaftsverhältnisse konzentrieren müssen, so dass ich es als sehr müßig empfunden habe, mich mit Hauptaugenmerk auf die eigentliche Geschichte zu fixieren. Hinzu kommt auch noch erschwerend die Tatsache, dass es sich hier bei diesem Buch um einen Krimi aus den 20er Jahren handelt und dass der Sprachgebrauch zusätzlich zur relativ komplizierten Familiensituation sein übriges tut. Die ganze Zeit plätschern die wenig spektakulären Geschehnisse also mehr oder weniger seicht und zäh vor sich hin und ich habe angestrengt darüber nachgedacht, wer hier mit wem wohl gemeinsame Sache machen könnte oder wer auf keinen Fall bei diesem Mord mitgemischt hat. Die Auflösung hat mir dann den Rest gegeben, denn noch nicht mal diese war auch nur halbwegs spektakulär. Schade, ich habe mich selten mit einem Buch so schwer getan wie mit diesem!


    Für mich persönliches ein absoluter Flop!





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    Saskia_HBvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Der perfekte Krimi für die Weihnachtszeit
    Täterbeschreibung: Weihnachtsmann

    Das perfekte Buch zur Einstimmung auf den alljährlichen Familien-Weihnachts-Krieg. Der Krimi ist eine Neuauflage aus dem Jahr 1936 und erschien unter dem Originaltitel „The Santa Claus Murder“. Jedoch trifft er auch den Zahn der Zeit. Den Einband in den Händen zu halten ist durch den leichten stoffähnlichen Umschlag sehr angenehm.

    Die Familie Melbury mit dem Familienoberhaupt Mr. Osmond scheint für die damalige Zeit eine ganz normale gut betagte angesehene Familie zu sein. Hinter der äußerlich herrschaftlichen und vorzeigbaren Fassade bröckelt es jedoch. Wer Sir Osmond´s Richtung nicht folgt muss Angst vor Verbannung und Enterbung haben. Doch was wäre der Familiensitz Flaxmere, wenn er am Fest der Liebe nicht alle Probleme und Ungereimtheiten hintenanstellen würde und seine Familie nicht bei sich hatte.
    Von einigen Familien Mitgliedern prophezeit, dass dies nicht von Jahr zu Jahr ohne eine Tragödie enden konnte. Ja, und so war es auch der eigensinnige Vater, Großvater und Bruder, Sir Osmond wurde zum Feste im Beisein seiner gesamten Familie und Dienerschaft umgebracht. Ist der Mörder aus den eigenen Reihen der Familie?

    Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und auch gleich hineingelesen. Ein Fehler war es das Buch in der Zwischenzeit mal aus der Hand zu legen. Der Einstieg erfolgt mit Berichten der Familienangehörigen über ihre Sicht der Familie Melbury, Das Weihnachtsfest und Flaxmere. Dies Hilft dem Leser die Familien konstelation zu verstehen und auch die Grüppchenbildung zu verstehen. Dann folgt auch gleich darauf das Unglück – der Tod an Sir Osmond. Der Herr Colonel Halstock ermittelt und belässt die Familienmitglieder in Flexmere „gefangen“. Das Erbe, die Motive und beweise werden gesammelt um da einen Überblick zu behalten sollte man das Buch nicht aus der Hand legen oder sich Notizen zu dem Fall machen. Hier werden oft aussagen revidiert oder viele Details auf einmal preisgegeben.

    Es ist ein Spannender und zugleich auch in die Jahreszeit passender englischer Krimi. Mir bedurfte es an Notizen um nicht den Roten Faden zu verlieren aber das macht ja auch einen Guten Krimi aus nicht gleich am Anfang schon den Täter zu entlarven. Aber am Ende Gibt es noch eine gute Zusammenfassung der Fakten. Die neue Auflage hat mir von Anfang bis Ende sehr gefallen.

    Für alle Krimifans zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit sehr gut geeignet.  

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    alupuss avatar
    alupusvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Weihnachtskrimi der mich nicht überzeugen konnte
    Englischer Krimi aus dem Jahre 1936 erstmals in Deutsch

    Englischer Krimi aus dem Jahre 1936 erstmals in Deutsch

     

    Ein Weihnachtskrimi, der mich nicht überzeugen konnte

     

    Inhalt: Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, entbrennt an der festlichen Tafel ein Streit um sein Erbe. Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken. Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen - nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.

    Meine Meinung: Die gesamten Familienangehörigen treffen wie jedes Jahr zu Weihnachten in Flaxmere ein. Dies ist der Wunsch von Sir Osmond Melbury, der ja am 1. Weihnachtstag in seinem Arbeitszimmer erschossen aufgefunden wurde. Die ersten 5 Kapitel werden von Familienangehörigen geschrieben, die sich die Frage stellen, was und wieviel wohl jeder eines Tages erbt. Außerdem werden einige unschöne Dinge zu Papier gebracht. Danach schreibt die Kapitel Colonel Halstock aus seiner Sicht, der auch ein Freund der Familie ist und die Ermittlung leitet.  Durch den laufenden Perspektivwinkel verkompliziert sich alles und die Spannung leidet darunter.

    Fazit: Leider habe ich diesen Krimi als Ebook gelesen, sodass der Lageplan kaum ersichtlich war. Was ich allerdings bemängeln muss, ist, dass es, wie bei anderen englischen Krimis üblich, ein Personenverzeichnis fehlt. Da es sehr viele Personen waren, besonders die Familienangehörigen, verlor ich leicht den Überblick. Leider konnte mich dieser Weihnachtskrimi nicht überzeugen.

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    iamnomorningpersons avatar
    iamnomorningpersonvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schöner Cozy Krimi für die kalte Jahreszeit!
    Ein schöner Cozy Krimi aus den 40er Jahren!

    Wie der Klappentext schon verrät, trifft sich Großfamilie Melbury an den Weihnachtsfeiertagen, um sie gemeinsam 'zu feiern' und hintergründig ein paar Pluspunkte einzuheimsen, um in Sir Osmonds Testament bedacht zu werden. Den guten Sir hat niemand wirklich lieb und so kommt es, dass erst einmal alle verdächtig erscheinen, als er inmitten des Trubels tot aufgefunden wird.

    Die Geschichte um das verhängnisvolle Weihnachten, das keiner der Beteiligten vergessen wird, wird dem Leser von verschiedenen Personen erzählt. Die Verwandschaft um den ermordeten Sir Osmond ist sehr vielfältig und vielschichtig. Es gibt einige Sympathieträger und viele schwarze Schafe, die das Bild authentisch machen und einen lange miträtseln lassen, wie es denn nun gelaufen sein könnte.

    Sehr flairig sind die Umgebung und die Moralvorstellungen, die zur Zeit der Erstveröffentlichung passen, die ganze Sache aber leider auch ein wenig steif gestalteten. Die meisten Charaktere waren recht verschlossen und wirkten irgendwie prüde, was sich auf die Handlungen und den gesamten Plot auswirkte. Wer so etwas gerne mag, ist hier genau richtig!

    Es gab Intrigen, ein winziges bisschen Romantik (wenn man ein feines Gespür dafür hat) und natürlich passend zum Genre viel Krimi, der schön cozy war. Genau richtig für ein paar Abende vor dem Kamin, oder eine ganze Nacht, wenn man's nicht erwarten kann.

    Mir hat dennoch irgendwie das gewisse Etwas gefehlt, was man auch daran merkt, dass ich zu diesem Buch leider nicht viel zu sagen habe. Es hat keine Ecken und Kanten, lässt sich gut lesen und eigent sich perfekt für eine durchgelesene Nacht vor dem Kamin. Der entscheidende Funke ist aber leider nicht übergesprungen. Trotzdem gibt es 4 verdiente Sterne für das angenehme und spannende Lesevergnügen!


    Am Rande erwähnt


    Mit der Karte vorne und hinten im Buch kam man sich ein wenig vor, als würde man Cluedo spielen. Man konnte genau eruieren, wer sich von wo nach wo in welchem Zeitraum bewegt hat, was ganz spannend war. Leider hatte die deutsche Karte einen Fehler, der bei mir erst mal für Verwirrung sorgte. Da ist nämlich statt dem SALON (DRAWING ROOM) auf der linken Seite ein zweites Esszimmer (Dining Room) verzeichnet. Vielleicht könnte man das in einer nächsten Auflage korrigieren.


    Bewertung und mein Fazit

    Ein netter Kriminalroman mit interessantem Setting und einer Familie, die einen wie im Klappentext versprochen tatsächlich von den eigenen Problemen rund um das Weihnachtsfest ablenkt!

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 9 Monaten
    Es weihnachtet sehr. Im Hause Melbury mit einem Mord.

    Meine MeinungBei diesem Weihnachtskrimi darf man keine große Action erwarten. Vielmehr finden sehr viele Dialoge statt. Spannung ist eher nicht gegeben. Aber das hat mich nicht gestört. Das Familienfest hat seine ganz eigene Atmosphäre. Sir Osmond ist ein strenger Charakter, der über alles und jeden gut informiert sein will. Sir Osmonds Schwester Mildred hält es für keine gute Idee, im Hause Melbury Weihnachten zu feiern. Seit Sir Osmonds Frau nicht mehr lebt, hat sie das Zepter übernommen. Ihre Befürchtung, die Feier könnte in einem Fiasko enden, hat sich mehr als bestätigt. Sir Osmond wird mit einer Kugel im Kopf in seinem Arbeitszimmer entdeckt. Denkt man nun, jeder wäre traurig, so merkt man ganz schnell, dass jedes seiner Kinder nur an das Erbe denkt.Ich habe sehr viel gegrübelt, wer für den Mord verantwortlich sein könnte. Wenn die Geschichte auch in ruhigen Bahnen verläuft, so hat sie doch zum miträtseln animiert. War es die Sekretärin Miss Portisham, die bei Osmonds Kindern Argwohn geweckt hat? Verhielt sich nicht Tante Mildred etwas zu unberührt? Es war doch schließlich ihr Bruder, der erschossen wurde. Für  Colonel Halstock beginnt eine Suche, die wie eine Nadel im Heuhaufen anmutet. Jeder hält die Wahrheit zurück. Nach und nach rückt einer nach dem anderen mit der Wahrheit raus. Doch ... ist es wirklich die Wahrheit? Vor allem, was hat es mit dem zweiten Nikolauskostüm auf sich? Die Charaktere in der Geschichte passen sehr gut in diesen Krimi-Klassiker. Die verschiedenen Kapitel werden jeweils aus der Sicht eines anderen Familienmitglieds erzählt. So lernt man jede einzelne Person besser kennen. Überlegt, wer wer ein Motiv haben könnte.  Nach dem Mord wird überwiegend aus der Sicht von Colonel Halstock erzählt. Ich fand es köstlich, wie einer den anderen mit Andeutungen bei Halstock anschwärzen wollte. Immer mit den Hinweis, niemanden verdächtigen zu wollen. Mein FazitEs weihnachtet sehr. Im Hause Melbury mit einem Mord. Mir hat dieser Klassiker sehr gut gefallen. Er kommt ohne großes Blutvergießen aus. Intelligente Dialoge animieren zum Miträtseln. Der häufige Perspektivenwechsel gelang der Autorin mühelos. Der Schreibstil spiegelt das Jahr 1936 wider. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Dieser Krimi ist eine Einladung zum Mitsuchen! Ich kann mir "Geheimnis in Rot" sehr gut als Theaterstück vorstellen.Von mir eine Empfehlung an alle, die gerne Krimi-Klassiker lesen. 

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    JosefineSs avatar
    JosefineSvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich weihnachtlich tödlicher Krimi Klassiker.
    Ein Schuss, ein Mord, eine Leiche und ein Haus voller Verdächtiger.

    Weihnachten im London der 1930iger Jahre, das Fest der Nächstenliebe wird auch in der englischen Villa Flaxmere gefeiert. Leider halten sich Mörder nicht an solche Feiertage, denn das Familienoberhaupt überlebt genau diese Festivitäten nicht. Geheimnis in Rot ist ein neu aufgelegter Klassiker von Mavis Doriel Hay, der erstmalig 1936 erschien. Neue Auflage, neues Cover, neuer Einband aber der Inhalt ist dem ursprünglichen Stil treu geblieben und versprüht jede Menge alten englischen Kriminalroman Charme. Typisch für diese Zeit, spielt die Familiengeschichte eine große Rolle und wie das in allen guten Familien so ist strozt auch diese nur so vor Intriegen, Mutmaßungen und Geheimnissen, die selbst vor dem Personal keinen Halt machen. Die Aufregung ist schon groß genug, weil sich an den Festtagen die gesamte Familie an einem Tisch versammelt als der geliebt und gefürchtete Patriarch tot aufgefunden wird. Ab hier beginnt die Suche nach dem Täter in kriminalistischer Reinform. Geheimnis in Rot kommt gänzlich ohne große "special Effects" aus, hier wird noch befragt, kombiniert und nachgedacht. Selbiges gilt auch für den Leser, mag nicht jedes Familiendetail auf den ersten Blick wichtig für das Geschehen sein, sind es doch die einzelnen Puzzelstücke die den Leser zusammen mit Komissar Colonel Halstock zur Spur des Mörders führen. Das Buch ist wirklich ein Krimiklassiker und passt perfekt in die Winter-/ Weihnachtszeit. Es lässt sich flüssig lesen, wen man sich erst einmal an den damalige Schreibstil gewöhnt hat. Ich finde sogar das ganau dieser Schreib-/ Sprachstil den Sprung in der Zeit zurück, für den Leser ohne großes Mühen erschafft, man sich die Szenen ohne große Beschreibung wunderbar vorstellen kann. Mir hat das lesen großen Freude bereitet, da dieser Klassiker etwas Abwechslung und gute alte Ermittlungsarbeit in meinen sonst so Mainstream überlassteten Thrillerbuch Alltag gebracht hat. Wer also alte Kriminalromane liebt und mal knapp 300 Seiten auf Knarrenaction, Blutbad, großenwahnsinnige Psychos und DNA Analyse verzichten kann und sich einfach mit den Komissaren durch die Irrungen und Wirrungen der Familie begeben und den Mörder entlarven möchte ist hier genau richtig.

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    JennyWanderlusts avatar
    JennyWanderlustvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz der sachlichen Erzählweise ein unterhaltsames Rätselraten! Für Fans von klassischen Krimis ist "Geheimnis in Rot" ein Muss.
    Clever konstruierter Klassiker der britischen Kriminalliteratur

    PLOT

    Jedes Jahr zu Weihnachten versammelt sich die ganze Familie Melbury auf Wunsch von Sir Osmond, doch als dieser ermordet aufgefunden wird, ist das besinnliche Familienfest vorbei. Das Familienoberhaupt hinterlässt ein beachtliches Erbe, weshalb es scheint als würde sich die Trauer in Grenzen halten. Seitdem Sir Osmond einen Schlaganfall erlitt, spekulieren seine Kinder bereits darüber wie groß die einzelnen Anteile ausfallen werden. Einige von ihnen haben dabei viel zu verlieren, sodass es genug Motive unter den Anwesenden gibt. Schnell steht fest, dass jemand als Weihnachtsmann verkleidet den alten Mann umgebracht hat. Oliver Witcombe, der an diesem Abend den Weihnachtsmann gespielt hat, besitzt jedoch als einziger kein Motiv. Colonel Halstock, der Chief Constable, steht vor einem Rätsel und bei den Ermittlungen kommen immer mehr Fragen und Ungereimtheiten auf. Wieso lügen die Familienmitglieder? Versuchen sie sich gegenseitig zu schützen?

     

    REVIEW

    "Geheimnis in Rot" ist ein klassischer, britischer Krimi. Wer das goldene Zeitalter der englischen Spannungsliteratur liebt, der ist mit diesem Buch genau richtig beraten. Es wurde erstmal im Jahre 1935 veröffentlicht und das merkt man der Geschichte auch an, denn sie kommt ohne Blutvergießen und viel Action aus, welches aus heutigen Thrillern kaum noch wegzudenken ist. Stattdessen ist es ein cleveres Rätselraten, bei dem der Leser selbst gefragt ist seinen Kopf zu benutzen und den Hinweisen und Ungereimtheiten zu folgen. Die Spannung liegt im Versuch das Geschehene zu rekonstruieren und die einzelnen Aussagen miteinander zu vergleichen. Dabei wird der Leser mehrfach gekonnt von Mavis Doriel Hay auf die falsche Spur geführt! Gleichzeitig ist es ein Spiegel der damaligen Gesellschaft mit dem niederen Adel und ihren Angestellten und den Problemen, die dieses Leben mit sich brachte. Der Krimi schlägt keine lauten Töne an und konzentriert sich stattdessen ganz auf die klassische Ermittlungsarbeit.

     

    CHARAKTERE

    Dem Großteil der Geschichte folgen wir Colonel Halstock, der als Chief Constable versucht dem Täter auf die Spur zu kommen. Obwohl diese Erzähltechnik die beste Herangehensweise für so einen Krimi darstellt, wird gleichzeitig verhindert, dass der Leser eine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen kann. Mir blieben die Familienmitglieder und die Angestellten im Anwesen der Melburys dadurch eher fremd und wenngleich ich gespannt war den Täter zu finden, hätte es jeden treffen können ohne das ich allzu entsetzt gewesen wäre. Es wird stetig an der Oberfläche der einzelnen Verdächtigen gekratzt, aber keiner von ihnen gewinnt wirklich an Tiefe, was mir ein wenig den Spaß am lesen genommen hat. Insbesondere die Familienmitglieder entsprechen oftmals eher den gängigen Klischees, wodurch individuelle Charaktere leider vergebens gesucht werden. Meiner Meinung nach ist dies ein Problem, welches hauptsächlich der Erzählweise geschuldet ist.

     

    Durch die Größe der Familie wird der Leser besonders am Anfang der Geschichte zunächst einmal mit Namen und Hintergrundinformationen erschlagen. An dieser Stelle wäre ein Personenregister hilfreich gewesen, da ich mehrmals zurück blättern musste um die Übersicht zu behalten und die Charaktere nicht durcheinander zu bringen. Dies legt sich aber nach einigen Kapiteln glücklicherweise, wodurch dem Rätselraten nichts mehr im Wege steht. Während die Hauptcharaktere einem nach dem holprigen Einstieg im Gedächtnis blieben, waren die Nebencharaktere leider sehr farblos und nichtssagend. Zwar bekamen sie alle einen Namen, aber der Widererkennungswert fehlte. Dies war letztendlich jedoch nicht weiter tragisch, weil ihre Rollen nur sehr unbedeutend ausfielen und es nicht weiter tragisch war wenn man sich die Namen nicht merken konnte. Das Rätselraten um den Mörder macht unheimlich viel Spaß, weil so viele Motive im Raum stehen und jeder Verdächtige zu einem Mord fähig scheint. Leider hat mich die Auflösung ziemlich enttäuscht, weil man daraus wesentlich mehr hätte machen können. Mir war es zu einfach und langweilig, da hätte ich ein spektakuläres Finale vorgezogen, zudem man in den letzten Kapiteln bereits erahnen kann wer der Mörder ist.


    WELTENBAU

    "Geheimnis in Rot" kommt mit einem sehr kleinen Setting aus und konzentriert sich hauptsächlich auf das Anwesen der Familie Melbury. Britische Herrenhäuser sind unglaublich reizvoll und ein spannendes Ambiente für einen Mordfall und besonders zur Weihnachtszeit könnte es kaum einen stimmungsvolleren Schauplatz geben. Allerdings kommt dieses ganz spezielle Flair nicht wirklich rüber. Es wäre schön gewesen, wenn das Anwesen näher beschrieben worden wäre und die Autorin es vor den Augen ihrer Leser hätte lebendig werden lassen. Doch auch hier kommt wieder einmal die Erzählweise in die Quere. Alles konzentriert sich auf die Suche nach dem Mörder, wodurch die Atmosphäre etwas zu kurz kommt. Zwar gibt es einige Beschreibung zu den einzelnen Räumen, aber diese sind alle sehr sachlich, da sie lediglich der Rekonstruktion des Falles dienen. Zum Ende der Geschichte gibt es auch einen kleinen Ortswechsel, wobei erneut auffällt wie sachlich und neutral alles beschrieben ist. Das Hauptaugenmerk liegt durchgehend auf dem Fall und es fällt schwer ein Gefühl für das Setting zu bekommen! Obwohl sich alles über die Weihnachtstage ereignet, geht auch dies etwas unter und wäre der Mörder nicht als Weihnachtsmann verkleidet gewesen, hätte es auch zu jeder anderen Jahreszeit spielen können.

     

    SCHREIBSTIL

    "Geheimnis in Rot" wird fast durchgehend aus der Sicht von Colonel Halstock erzählt. Zu Beginn des Buches fassen einige der Familienmitglieder das Geschehen vor Weihnachten bis zum Mord selbst zusammen und auch zum Ende hin treten noch andere Erzähler auf. Allgemein lässt sich der Schreibstil als sehr förmlich beschreiben. Es finden sich keine Ausschmückungen und keine bildhaften Beschreibungen. Durch die Wahl des Erzählers folgt man ganz sachlich den Ermittlungen und fühlt sich stellenweise in einen Polizeibericht hineinversetzt. Diese Erzählweise hat bei mir sehr widersprüchliche Gefühle hervorgerufen. Auf der einen Seite ist es perfekt für das clevere Rätselraten und der Suche nach dem Mörder, da man sich nur auf die Fakten und die verschiedenen, teils widersprüchlichen Aussagen konzentriert. Andererseits fehlt es der Geschichte durch die Erzählweise an Atmosphäre. Es fällt schwer sich in die Geschehnisse hineinzuversetzen, da man sich eher als Außenstehender fühlt und auch den Charakteren fehlt es dadurch an Tiefe. Der Schreibstil von Mavis Doriel Hay ist sicherlich Geschmackssache, aber man sollte sich im Klaren sein, dass sich das Buch in keinerlei Weise mit modernen Thrillern vergleichen lässt.

     

    COVER

    Das Cover zeigt das verschneite Anwesen der Familie Melbury und ist dabei ganz in blau und weiß Tönen gehalten. Im Vordergrund finden sich ein Weihnachtsbaum und davor die Silhouette eines Weihnachtsmannes. Das Cover ist definitiv ein stimmungsvoller Hingucker und schafft es viel Atmosphäre zu vermitteln, da es perfekt zum Inhalt passt. Der Vollmond im Hintergrund und die fallenden Schneeflocken geben dem Cover stimmige Details. Das Buch ist in Leinenband gefasst, wodurch es sich schön in der Hand halten lässt und zwar nicht so dick wie ein gebundenes Buch ist, aber wesentlich fester als ein Taschenbuch. Klappt man das Buch auf findet sich ein Grundriss des Erdgeschosses vom Anwesen, was im späteren Verlauf sehr hilfreich ist um die Geschehnisse zu rekonstruieren. Ich hätte es schön gefunden auch noch eine Karte vom Grundstück und der Umgebung zur Hilfe zu haben.

     

    FAZIT

    "Geheimnis in Rot" ist ein clever konstruierter Krimi, der den Leser zum Rätselraten verführt und diesen dabei mehrmals in die Irre führt. Das britische Herrenhaus bietet ein stimmungsvolles Ambiente und durch die verschiedenen Motive der Charaktere ist der Fall lange Zeit sehr undurchsichtig. Durch die sachliche und ermittlerische Erzählweise mangelt es den Charakteren allerdings an Tiefe und besonders zum Ende hin zieht sich das Buch etwas in die Länge. Für Fans von klassischen Krimis ist dieses Buch definitiv empfehlenswert!

     

    BEWERTUNG

    3 von 5 Sternen

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    Jess_Nes avatar
    Jess_Nevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner Landhauskrimi für die Weihnachtszeit
    Klassiker mit Längen

    INHALT 
    Was gibt es Schöneres als mit der ganzen Familie Weihnachten zu verbringen? Das dachte sich wohl auch Sir Osmond, das Oberhaupt der wohlhabenden Familie Melbury und endet prompt mit einer Kugel im Kopf. Sofort entbrennt ein Streit um das beachtliche Erbe, in dessen Wirren sich ein kaltblütiger Mörder zu verstecken scheint. 

    MEINE MEINUNG 
    Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten mich in der Geschichte zurechtzufinden. Der Schreibstil dieses britischen Landhaus-Krimis, der im englischen Original erstmals 1936 erschien, war gewöhnungsbedürftig.  Durch die distanzierte Erzählweise bekommt man keinen richtigen Draht zu den zahlreichen Charakteren und die Handlung nimmt auch erst  nach über einem Drittel richtig Fahrt auf. Als ich mich in dem Gemenge aus Namen und Verwandtschaftsgraden endlich zurecht gefunden hatte, war der Roman schon fast vorbei. Trotz dieser kleinen Schwächen hat mich dieser Krimi -  Klassiker dank des spannenden Mordfalls und einer gut dosierten Prise schwarzen Humors gut unterhalten. 

    FAZIT 
    Bei ‚Geheimnis in Rot‘ geht es insgesamt eher beschaulich und ruhig zu. Dieser Krimi ist sehr detailverliebt und weiß durch die vielen Verdächtigen ganz vortrefflich zu verwirren. Bis zum Schluss tappt man im Dunkeln und rätselt mit dem Ermittler, wer nun den unliebsamen Patriarchen auf dem Gewissen hat. Wer gerne britische Krimis liest, die weniger durch Action als viel mehr durch versteckte Hinweise und Katz- und Mausspiele von Ermittler und Mörder zu glänzen wissen, der kann hier beruhigt zugreifen. Wer lieber actiongeladene Thriller a la Koontz, Fitzek und Co. bevorzugt, wird hier vermutlich eher enttäuscht werden. 

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    c_awards_ya_sins avatar
    c_awards_ya_sinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Für Fans von Agatha Christie und dem klassischen britischen Krimi genau das Richtige!
    Klassisch britische Krimigeschichte

    Mavis Doriel Hay schrieb diese Geschichte bereits in den 1930er Jahren und sie wurde 1936 zum ersten Mal veröffentlicht. Nachdem sie in England wiederentdeckt wurde kommt sie nun auch in einer wunderschönen Ausgabe des Klett-Cotta Verlags daher.

    Eine klassische Krimigeschichte a la Agatha Christie - ein Haus, viele Gäste und ein Toter. Gut geschrieben und keinesfalls langweilig. Der Charme der 20er/30er Jahre liegt in der Luft und das alles in weihnachtlicher Atmosphäre, wird Sir Osmond Melbury doch am 1. Weihnachtstag in seinem Anwesen ermordet.

    Colonel Halstock ermittelt im Anwesen der Familie Melbury und bringt einige Geheimnisse zu Tage.

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    kruemelmonster798s avatar
    kruemelmonster798vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Klassisch - Britisch - Schöne Weihnachtslektüre
    Willkommen in den 20er Jahren

    Dieser klassische Weihnachtskrimi ist bereits 1936 erschienen und wurde jetzt neu aufgelegt.

    Optisch sehr schön, mit einem sehr ansprechenden Cover (hach ja, wenn es doch bei uns mal wieder an Weihnachten so aussehen würde...), das durch Soft-Leineneinband und farblich passendem Lesebändchen sehr hübsch anzusehen ist.

    Eingangs findet man einen Lageplan mit der Raumaufteilung des Landsitzes, der an das Brettspiel "Cluedo" erinnert. Ich habe mich sofort gefragt "War es Tante Mildred in der Bibliothek"?

    Die ersten Kapitel sind aus unterschiedlichen Sichten geschrieben, die Weihnachtsgäste kommen nacheinander zu Wort und das jeweilige Kapitel wird aus ihrer Sicht dargestellt, sehr abwechslungsreich zu lesen, wenngleich es anfangs etwas verwirrend ist mit den vielen Personen und der wechselnden Ich-Erzähler-Perspektive.

    Der Krimi ist Old-School (kein Wunder, er wurde ja auch vor über 80 Jahren geschrieben) und gerade deshalb sehr schön zu lesen. Im Stil von Agatha Christie - wenn diese Art Krimi mag, hat man auch bei Mavis Doriel Hay Freude.
    Zwar kommt er nicht ganz an AC heran - aber für die weihnachtliche Reise nach England vergebe ich gerne vier Sterne.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Klett-Cotta_Verlags avatar
    Liebe Alle!

    Es weihnachtet schon sehr! Passend zur Jahreszeit und zu den bevorstehenden Festen gibt es bei uns eine interessante Leserunde! Diesmal haben wir ein besonderes Buch – einen klassischen englischen Krimi von Mavis Doriel Hay – »Geheimnis in Rot«.
    Wer gerne Krimis liest, darf sich also freuen!


    Kurz zum Inhalt:

    Tante Mildred hat es schon immer geahnt: Die Verwandtschaft an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee. Als der Familienpatriarch mit einer Kugel im Kopf gefunden wird, entbrennt an der festlichen Tafel ein Streit um sein Erbe. Dieser neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an Weihnachten abzulenken.

    Das traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen – nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben haben.

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    Viel Erfolg wünscht euch
    Euer Verlag Klett-Cotta


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    Pressestimmen

    »Dieser außergewöhnlich clevere Landhauskrimi mit seinem Flair der Goldenen Zwanziger ist das perfekte Weihnachtsgeschenk.«
    The Globe and Mail

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