Max A. Collins Waterworld

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Inhaltsangabe zu „Waterworld“ von Max A. Collins

Roman zum Film von Collins, Max Allan Nach dem Drehbuch von Rader, Peter ; Twohy, David Mit Farbphot. 253 S.

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  • "Waterworld" von Max Allan Collins

    Waterworld

    Jacynthe

    03. October 2014 um 12:01

    Inhalt Die Welt in der Zukunft ist über und über mit Wasser bedeckt. Süßwasser ist kostbar, noch wertvoller ist jedoch Erde. Immer wieder tauchen Händler damit auf, was den Mythos vom Festland weiter schürt und den Menschen Hoffnung gibt. Doch keiner hat es je gesehen. Ist vielleicht das kleine Mädchen der Schlüssel dazu? Zeigen ihre Tätowierungen auf dem Rücken den Weg? Der namenlose Seemann glaubt nicht daran, denn er ist eine Mutation und besitzt Kiemen, die es ihm erlauben, tiefer zu tauchen als je ein Mensch vor ihm. Nur er weiß, was sich wirklich unter der Wasseroberfläche befindet... Meine Meinung Dem Himmel sei Dank! Endlich mal wieder ein Beispiel dafür, dass doch etwas Gutes dabei heraus kommen kann, wenn der Roman nach dem Drehbuch verfasst wurde. Hut ab. "Waterworld" ist schon seit längerem einer meiner Lieblingsfilme (wie viele Filme mit Kevin Costner) und als ich das Buch auf einem Flohmarkt einmal für 50 Cent entdeckt habe, habe ich es gleich gekauft. Es stand jetzt allerdings doch eine ganze Weile ungelesen herum, weil ich mich nicht ran getraut habe und wieder eine Enttäuschung befürchtet hatte. Dann habe ich allerdings ein Buch gesucht, das ich aufs Festival mitnehmen könnte und um das es nicht schade wäre, würde es nass werden oder sonst wie Schaden nehmen (Ein Buch aufs Festival mitnehmen? Ja! Ich hatte dann zwar doch keine Zeit und keine Lust zum Lesen, aber man weiß ja nie. Ich habe IMMER ein Buch dabei). Da kam "Waterworld" gerade recht. Angefangen habe ich dann aber erst nach dem Festival und habe schnell festgestellt, dass man sich hier tatsächlich viel Mühe gemacht und nicht einfach nur stumpf den Film kopiert hat. Das Buch hat viele Information nachgeliefert, die im Film nicht vorkommen und war daher interessant, obwohl ich den Film fast auswendig kenne. Vieles wurde detaillierter beschrieben und da man durch die Erzählweise auch Einblicke in die Gedanken und Gefühle der Personen bekommt, wurde einiges noch verständlicher. Viel stärker wurde auch die Nostalgie herausgearbeitet, der Wert alter Bücher und Zeitschriften mit Bildern, und mir haben auch die Erinnerungen des Erzählers (bzw. das Wissen, denn auch der Erzähler hat die alte Welt nicht mehr erlebt) an Dinge und Begriffe gefallen, die uns heute jeden Tag begegnen, in der neuen Welt jedoch nur noch leere, bedeutungslose Hüllen sind. Das gibt einem wirklich zu denken und ich habe mich öfter gefragt, was die nachfolgenden Generation später von uns halten werden oder wie sie leben werden. Obwohl es nicht explizit genannt ist, ist doch klar, dass die Menschen in der Vergangenheit für die Zerstörung ihrer Welt verantwortlich sind. Der Untergang der alten Welt ist jedoch so lange her, dass kein lebender Mensch sie miterlebt hat. Somit hatte die Natur genug Zeit, sich anzupassen, was sich in gigantischen "Walphinen", gigantischen Meeresungeheuern, und dem Protagonisten selbst äußert, der, wahrscheinlich als einer der ersten Menschen, Kiemen und Schwimmhäute besitzt. Eine interessante, unter den Umständen durchaus realistische Idee. Kleiner Kritikpunkt: Wenn man den Film nicht kennt, könnte man Schwierigkeiten damit haben, sich die beschriebenen Boote und Behausungen vorzustellen oder auch die Kleidung und detailliert beschriebene Kampfszenen. Andererseits würde dann die eigene Phantasie vielleicht mehr zum Tragen kommen, aber dazu kann ich mich nicht äußern. Ich hatte das ganze Buch über die Bilder aus dem Film vor Augen. Für mich bilden in diesem Fall Buch und Film eine perfekte Einheit und ergänzen sich gegenseitig. So sollte es öfter sein! Ich vergebe 4 von 5 Wolken.

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