Bones - Die Knochenjägerin

von Max Allan Collins und Kathy Reichs
3,8 Sterne bei46 Bewertungen
Bones - Die Knochenjägerin
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Inhaltsangabe zu "Bones - Die Knochenjägerin"

Höchst erbost unterbricht Tempe Brennan ihre aufregenden Untersuchungen alter Navajo-Gebeine am Jeffersonian Institut in Washington, als Special Agent Seely Booth sie um ihre Hilfe bittet. Booth, dessen großer Fall um eine Mafia-Familie in Chicago gerade an einem toten Punkt angekommen ist, hat einen bizarren Fund gemacht: eine Plastiktüte voller Skelettreste – und darin eine Nachricht, die ihm das Blut gefrieren lässt –, die auf den Stufen eines öffentlichen Gebäudes deponiert war. Schnell stellt Tempe fest, dass die Knochen von verschiedenen Skeletten stammen, und damit drängt sich die Vermutung auf, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben. Auch ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Tempe kann ihre nagende Unruhe nicht abschütteln: Irgendetwas an diesen Knochen stimmt nicht. Als plötzlich Booths Mafia-Fall in einem Blutrausch aus Drohungen, Anschlägen und Morden explodiert und dann auch noch die ersten Spuren zum schrecklichsten Killer Chicagos führen, weiß Tempe, dass sie die wahre Geschichte dieser vergessenen Knochen aufdecken muss – oder sie alle werden nicht mehr lange leben …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442367375
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:285 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:11.12.2006

Rezensionen und Bewertungen

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 2 Jahren
    Für Fans der Serie

    Da ich ein großer Fan der Serie bin, war dieses Buch für mich natürlich ein Muss... und obwohl es einige Kontinuitätsprobleme gibt, hat die Lektüre sich doch gelohnt.
    Im Prinzip ist es wirklich, als würde man eine frühere Staffel der Serie lesen, anstatt sie zu schauen. Einige Kleinigkeiten, was die Charakterisierung und Beschreibung der Nebenfiguren betrifft, sind zwar nicht korrekt dargestellt, aber so nebensächlich, dass man kurz stockt und dann weiter liest.
    Die Beziehung der beiden Hauptcharaktere, Temperance "Bones" Brennan und Seeley Booth, entspricht ziemlich genau dem Stand der früheren Folgen, höchstens, dass ein paar eindeutigere Aussagen über eventuelle Eifersüchteleien getroffen werden. Beide Charaktere verhalten sich so, wie sie es auch in der Serie tun würden, besonders Brennans zahlreiche Eigenheiten sind sehr gut dargestellt. 

    Die Ermittlungsarbeit der "Blinzler" (oder "Labortüftler", wie es im Buch genannt wird) kam mir persönlich auch etwas zu kurz; der Schwerpunkt lag ohne jeden Zweifel auf dem FBI, vertreten durch Booth, und in geringerem Ausmaß auf der Anthropologie, vertreten durch Brennan und Dr. Wu.
    Ich bin nicht der Meinung, dass die wissenschaftlichen Details in das Buch gequetscht wurden oder zu kurz kamen. Für meinen Geschmack war es genau richtig. Klar, Brennan schmeißt mit Fachbegriffen um sich, die Booth und der Leser nicht verstehen, aber der Sinn wird jedes Mal, wenn es relevant ist, erklärt und aus der Serie kenne ich es kaum anders.

    Die Auflösung des Falls fand ich persönlich recht gelungen. Im Nachhinein werden dadurch einige Details klar, auf die man vorher nicht geachtet hat, dennoch war es im Moment der Enthüllung eine Überraschung.

    Ein Kritikpunkt ist für mich die etwas schlampige Übersetzung. Zum Teil sind die Formulierungen so platt, dass sie wie wörtlich übersetzt wirken, zudem gibt es einige Flüchtigkeitsfehler wie "kannten" statt "konnten". Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten, aber ich stockte jedes Mal im Lesefluss. Schade ist auch, dass einige Wortspiele (wie "Bones, ich sehe Knochen" - "Bones, I see Bones") verloren gingen und somit einem Leser, der kein Englisch kann, die Reaktion Brennans auf diesen kleinen 'Witz' unklar sein dürfte, aber dafür kann der Übersetzer nichts - das sind die Eigenarten der Sprache.

    Mit den Kathy Reichs-Büchern kann man das Buch nicht wirklich vergleichen. Die Charaktere sind ganz klar die aus der Serie und Temperance Brennan ist dort definitiv anders als in den Büchern (zumindest in dem einen, das ich gelesen habe). Als Fan der Serie kann ich aber sagen, dass ich bekommen habe, was ich wollte: einen Krimi mit den beiden sympathischen Protagonisten, eine Mordermittlung, die nicht zu offensichtlich verlief, genug wissenschaftliche Details, aber auch nicht zu viele, und gute Beschreibungen. Ich konnte mir alles sehr gut als "Folge" vorstellen. Man kann das Buch sehr schnell lesen, es ist ein angenehmer Zeitvertreib, dennoch plätschert die Handlung nicht nur sinnlos vor sich hin (im Gegenteil, die Protagonisten geraten durchaus in Gefahr).
    Ein wenig auffällig ist, dass Booth verhältnismäßig viel Raum bekam, aber dennoch kam die Wissenschaft nicht wirklich viel zu kurz, da er die meiste Zeit darin involviert war.
    Ich würde ein weiteres Buch von Collins über "Bones" definitiv lesen, bezweifle aber, dass noch eines kommen wird.

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 7 Jahren
    Rezension zu "Bones - Die Knochenjägerin" von Max Allan Collins

    Höchst erbost unterbricht Tempe Brennan ihre aufregenden Untersuchungen alter Navajo-Gebeine am Jeffersonian Institut in Washington, als Special Agent Seely Booth sie um ihre Hilfe bittet. Booth, dessen großer Fall um eine Mafia-Familie in Chicago gerade an einem toten Punkt angekommen ist, hat einen bizarren Fund gemacht: eine Plastiktüte voller Skelettreste – und darin eine Nachricht, die ihm das Blut gefrieren lässt –, die auf den Stufen eines öffentlichen Gebäudes deponiert war. Schnell stellt Tempe fest, dass die Knochen von verschiedenen Skeletten stammen, und damit drängt sich die Vermutung auf, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben. Auch ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Tempe kann ihre nagende Unruhe nicht abschütteln: Irgendetwas an diesen Knochen stimmt nicht. Als plötzlich Booths Mafia-Fall in einem Blutrausch aus Drohungen, Anschlägen und Morden explodiert und dann auch noch die ersten Spuren zum schrecklichsten Killer Chicagos führen, weiß Tempe, dass sie die wahre Geschichte dieser vergessenen Knochen aufdecken muss – oder sie alle werden nicht mehr lange leben …

    Einfach nur klasse---ABER nur für Fans der TV Serie. Es ist nämlich die Fernseh-Bones die ermittelt, nicht die Figur Tempe Brennan , die Kathy Reichs ursprünglich in ihren Romanen zum Leben erweckt hat. Es besteht ja ein großer Unterschied zwischen den beiden Tempes! Aber für Fans der Serie ist dieses Buch ein must have :)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Bones - Die Knochenjägerin" von Max Allan Collins

    Story:
    Booth steht kurz vor einem Durchbruch im Ermittlungsfall gegen die Chicagoer Mafia, als ein Skelett auf der Türschwelle des FBI-Gebäudes auftaucht. Erneut wendet er sich an Dr. Tempe Brennan, die forensische Anthropologin und erfolgreiche Krimiautorin. Die ist zunächst wenig begeistert von einer erneuten Zusammenarbeit mit dem FBI-Agent, aber als weiter Skelette auftauchen gehen die Beiden gemeinsam auf die Spurensuche.

    Rezi:
    Leider konnte mich Max A. Collins mit diesem Werk nicht überzeugen. Die Hauptcharaktere wirken steif und entsprechen nicht dem Bild, welsches ich mir auf Grundlage der Serie von ihnen gemacht habe. Aussagen und Handlungen der Charaktere passen nicht zu den Motiven, die ich als treuer Serienfan von eben diesen Figuren kenne. Störend fand ich auch, dass häufig nur das Handeln eines Charakters beschrieben wirde, während der Zweite unbeteiligt am Szenenrand zu verweilen scheint. Die bekannten Nebenfiguren bleiben durch die Verlagerung des Handlungsort sehr im Hintergrund.
    Nicht störend, aber auffällig ist auch die, sich vom Episodenaufbau unterscheidende, Erzählstruktur der Story. Die Geschichte selbst ist glaubwürdig und besitzt genug Spannung für knapp 280 Seiten. Den Sprachstil fand ich angenehm flüssig, mit ein paar unrunden Formulierungen, die ich der Übersetzung in die Schuhe schiebe.

    Fazit:
    Meine Erwartungen an das Buch wurden enttäuscht, wer sich wie ich eine „Bone-of-the-Week“-Folge in Textform wünscht, wird sie in diesem Buch nicht finden. Und wer gerne Kathy Reichs liest ist hier auch nicht gut aufgehoben. Aber wenn man sich davon frei machen kann, ist der Roman eine leichte Lektüre mit ausreichend Unterhaltungspotenzial für einen (langen) Leseabend.

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    Katinka17s avatar
    Katinka17vor 8 Jahren
    Rezension zu "Bones - Die Knochenjägerin" von Max Allan Collins

    Da ich die Serie kenne und liebe, habe ich mal das Buch gekauft. Es ist super. Spannend und unterhaltsam zugleich.

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    kfirs avatar
    kfir
    Ein LovelyBooks-Nutzer
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    alte_Mutter
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    Steffili
    Ein LovelyBooks-Nutzer
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    SonnenBlume

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