Max Allan Collins U-571. Der Roman zum Film.

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Inhaltsangabe zu „U-571. Der Roman zum Film.“ von Max Allan Collins

Der Plan war eigentlich ziemlich narrensicher -- für Kriegszeiten: Man pirsche sich mit seinem auf Reichsmarine getrimmten amerikanischen Unterseeboot an ein hilflos im Atlantik treibendes deutsches U-Boot heran, gehe als vermeintlicher Hilfstrupp an Bord, überwältige die Mannschaft und schnappe sich die heiß begehrte Codiermaschine "Enigma". Und dann zurück auf dem eigenen Schiff Richtung Heimat.<P> So weit die Theorie, in der Praxis jedoch geht das Manöver bereits beim Entern gründlich schief. Heftige deutsche Gegenwehr führt zu ersten Verlusten bei den amerikanischen Seeleuten. Als dann U-571 übernommen und die Aktion doch ein Erfolg zu sein scheint, explodiert plötzlich das US-Schiff, getroffen vom Torpedo eines anderen deutschen Bootes. Nun gilt es für die wenigen Überlebenden, mit einem fremden Nazi-Boot heimatliche Gewässer zu erreichen und dabei unentdeckt zu bleiben.<P> Ein bisschen erscheint diese Handlung wie die Verbindung von Lothar-Günther Buchheims <i>Das Boot</i> mit einigen Informationen aus Robert Harris' <i>Enigma</i>. In der Tat war ja die Verfilmung vom <I>Boot</I> in den USA ein großer Erfolg; kein Wunder also, dass man irgendwann auch in Hollywood die Studios fluten ließ und in die Zeit des Zweiten Weltkrieges abtauchte -- im Schlepptau einen Filmroman. Dessen Story hat zwar weniger Tiefgang als Buchheims beklemmende Beschreibung des Lebens in der Stahlröhre, aber schließlich geht es hier ja auch "nur" um einen Actionthriller. Und der erweist sich auch in der lesbaren Version (Harvey Keitel, Matthew McConaughey oder Jon Bon Jovi kann man im Bedarfsfall auf den Bildseiten betrachten) als äußerst spannende, allerdings etwas abrupt endende Kriegsgeschichte. <I>--Joachim Hohwieler</I>
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