Max Annas Die Farm

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Inhaltsangabe zu „Die Farm“ von Max Annas

Irgendwo in Südafrika. Eine Farm wird belagert und beschossen. Schützen sind keine zu sehen. Sicher ist nur: Die Angreifer sind zum Äußersten entschlossen. In der Farm verbarrikadieren sich ganz unterschiedliche Menschen: Frauen, Männer und Kinder, Chefs und Angestellte, Schwarze und Weiße, ein Polizist, zufällig Anwesende. Wem gilt der Anschlag? Worum geht es? Politik? Rache? Gier? Drogen? Waffen? Aber wissen die draußen mehr? Die Heckenschützen, die im Dunkeln der Nacht operieren? Wer muss sterben, wer wird überleben? Wer zieht die Strippen, wer an den Drähten? Wer wird gewinnen, wer wird verlieren? Und wie lange können acht Stunden sein?

Max Annas' straffer, knapper Roman basiert auf der Grundkonstellation von John Carpenters epochalem Film »Assault on Precinct 13« – und bringt das Kunststück fertig, daraus ein hochkonzentriertes Stück Literatur zu machen.

Acht Stunden im Minutentakt, ständiger Perspektivenwechsel, schneidende Genauigkeit. Eine explosive Mischung aus Psycho-Thriller und Neo-Western mit politischem Subtext.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis national (Platz 3)

KrimiZEIT-Bestenliste November 2014 bis Januar 2015

Spannend im Stil von 24 hours

— Noir-Crime

Das Buch hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Leider ist es mit 188 Seiten schnell ausgelesen - ich hätte mir mehr gewünscht!

— MichaelThode

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    Die Farm

    Noir-Crime

    20. February 2015 um 13:56

    Max Annas Thriller "Die Farm" ist innovativ. Zumindest halbwegs. Die Perspektive und Erzähl-Technik erinnert an Fernsehserien wie 24 Hours. Der Stil ist knapp, nüchtern und präzise. Dadurch seziert der Autor die Action reiche Handlung. Die Story ist schnell erzählt. Irgendwo in Südafrika wird eine Farm angegriffen. Doch die Opfer organisieren Widerstand und wehren sich. Acht Stunden werden aus der Sicht der Täter und Opfer minutiös nachgezeichnet. Es hagelt Kugeln und Tote und Verletzte. Beide Seiten haben Opfer zu beklagen. Und wo verläuft die Linie zwischen Gut und Böse? Denn die Angegriffenen sind in illegalen Diamanten-Schmuggel verwickelt, der ihnen jetzt das Genick zu brechen droht ... Obwohl "Die Farm" eine deutliche Orientierung hin zum Action besitzt, kann man durchaus sozial- und gesellschaftskritische Töne herauslesen. Die Verhältnisse in Südafrika lassen auch heute noch sehr zu wünschen übrig. Die weißen Großgrundbesitzer fürchten um ihr Leben und die Stämme fühlen sich nach wie vor benachteiligt wie unter der Apartheid. Die sozialen Asymmetrien schüren die Kriminalität und lassen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern verschwimmen. Und zwischen allem steht die Ordnungsmacht Polizei, ihrerseits korrupt und nur auf ihren Vorteil aus ...

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  • Absolut fesselnd!

    Die Farm

    MichaelThode

    06. February 2015 um 08:17

    "Die Farm" von Max Annas hat mir sehr gefallen - ich war bis zur letzten Seite gefesselt.

    Einziger Wermutstropfen: mit 188 Seiten ist das Buch sehr schnell durchgelesen. Ich hätte mir mehr gewünscht!

  • Ein ernüchterndes Buch

    Die Farm

    WinfriedStanzick

    29. January 2015 um 11:17

      Eine abgelegene Farm in Südafrika. Sie wird belagert und beschossen, aber es ist anders, als solche Überfälle auf Farmen Weißer in Südafrika üblicherweise ablaufen. Es geht den Angreifern offenbar nicht hauptsächlich um Mord und schnellen Raub. Das wird den Menschen in der Farm schnell klar.   In der Farm befinden sich neben der Familie des Besitzers noch die Arbeiter der Farm, Handwerker, die dort gerade zu tun hatten und Besucher. Draußen wird geschossen und die verbarrikadierten Menschen in der Farm sind schutz- und hilflos. Die Telefonleitung ist kaputt, die Handys haben kein Netz.   Nach ihrer ersten Hilflosigkeit beginnen sie nicht nur zu überlegen, wie sie sich angemessen verteidigen können, sondern sie entwickeln auch so etwas wie eine Strategie, ihrerseits die Belagerer anzugreifen. Insbesondere nachdem nach einem Gast zu Beginn des Angriffs, später auch die Frau des Besitzers erschossen wird.   Während der Besitzer der Farm, von allen der Boss genannt, um seine Frau trauert, regrediert und seine führenden Rolle ohne Worte abgibt, verschieben sich die bisherigen Hierarchien der Gruppe. Die Schwester der erschossen Ehefrau reißt die Führung an sich und beginnt die Jagd auf die da draußen. Für kurze Zeit ändert die äußere Bedrohung die Strukturen drinnen.   Sieben Stunden dauert das Drama, bevor der Kampf zu Ende ist. Wie das geschieht, wird nur leise angedeutet, ist Max Annas offenbar auch weniger wichtig als die Beschreibung der Tatsache, dass sich danach nichts ändert. Der Hass auf die Überbleibsel alter Herrschaftsstrukturen wird weiter existieren und deshalb wird es weitere Überfälle auf Farmen geben.   „Die Farm“ ist ein ernüchternder Bericht über ein Land, in dem nach der Apartheid wohl alle als Verlierer dastehen.        

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