Max Annas Die Mauer

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Inhaltsangabe zu „Die Mauer“ von Max Annas

Moses möchte nur eins: Nach Hause. Raus aus der sengenden Hitze, raus aus dem verlassenen Vorort, in dem gerade sein alter Toyota liegen geblieben ist. Zu Freundin Sandi und einem kühlen Bier. Aber die Straßen sind wie leergefegt, niemand ist in Sicht. Moses hofft, in der nahe gelegenen Gated Community Hilfe zu finden. Dort, in der Welt der Weißen, ist schließlich alles geregelt. Doch: Dort drinnen ist er erst recht ein Außenseiter. Und er begeht einen Fehler. Zur selben Zeit sind auch Nozipho und Thembi innerhalb der Mauern unterwegs, sie verdienen ihren Unterhalt mit Diebstählen. Was sie nicht wissen: Ausgerechnet in dem Haus, in dem sie Beute zu machen hoffen, wurde gerade erst ein weit größeres Verbrechen verübt.

Wer sich in eine Gated Community begibt, kommt darin um... Harter, schneller Thriller mit einem plötzlichen Gewaltausbruch.

— Gulan

Kurz..Knapp..Präzise..GUT..!!!

— orchidee25

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  • Lesechallenge im November zu "HELIX - Sie werden uns ersetzen" von Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    Marina_Nordbreze

    Habt ihr die Gene zum Überleben? Der US-Außenminister stirbt unerwartet, ein Ehepaar wünscht sich ein Kind – was haben diese beiden Ereignisse miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nichts. Doch Marc Elsberg verknüpft diese scheinbar vollkommen unterschiedlichen Begebenheiten in seinem neuesten Wissenschaftsthriller "HELIX – Sie werden uns ersetzen" zu einer packenden Geschichte rund um das, was uns alle ausmacht – unsere Gene! In unserer Lesechallenge im November werden wir uns nicht nur intensiv mit "HELIX – Sie werden uns ersetzen" auseinandersetzen, wir haben außerdem die Möglichkeit dem Autor selbst Fragen zu seinem neuen Buch und zu der Recherche dahinter zu stellen. Wenn ihr also neugierig seid was passiert, wenn Realität und Fiktion aufeinandertreffen, solltet ihr euch diese Lesechallenge auf keinen Fall entgehen lassen!  Mehr zum BuchDer US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München. Während der Obduktion wird auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen gefunden – von Bakterien verursacht? In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines internationalen Chemiekonzerns Nutzpflanzen und –tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg, ein Paar Ende dreißig, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien. Der Arzt macht ihnen Hoffnung, erklärt sogar, er könne die genetischen Anlagen ihres Kindes deutlich verbessern. Er erzählt ihnen von einem – noch inoffiziellen – privaten Forschungsprogramm, das bereits an die hundert solcher »sonderbegabter« Kinder hervorgebracht hat, und natürlich wollen Helen und Greg ihrem Kind die besten Voraussetzungen mitgeben, oder? Doch dann verschwindet eines dieser Kinder, und alles deutet auf einen Zusammenhang mit sonderbaren Ereignissen hin – nicht nur in München, sondern überall auf der Welt … Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe! Zusätzlich gibt es noch ein Gewinnspiel, welches ihr nicht verpassen solltet! Mehr zum AutorMarc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT und ZERO etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. Beide Thriller wurden von »bild der wissenschaft« als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft. Gemeinsam mit Blanvalet vergeben wir 50 Exemplare von "HELIX – Sie werden uns ersetzen" von Marc Elsberg. Verratet uns einfach über den blauen “Jetzt bewerben” - Button*, warum ihr dieses Buch unbedingt lesen möchtet. In unserer Lesechallenge stellen wir euch jede Woche eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Lesechallenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im November: ein eigenes Aufzucht-Set für Pflanzen! Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils ein Buchpaket von Blanvalet. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben in der Lesechallenge im November ist der 15.12.2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung miteinfließen. Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also! * Bitte beachtet vor der Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. Bei einer Lesechallenge verpflichtet ihr euch zudem, die von uns gestellten Aufgaben innerhalb der Bearbeitungsfrist zu lösen.

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    • 1948
  • Chance vertan

    Die Mauer

    louzilla

    03. November 2016 um 18:26

    Das Positive vorweg: Die Geschichte selbst, also die Idee, ist richtig genial und weite Strecken ist die Handlung auch superspannend.Aber was daraus gemacht wurde, ist gleichzusetzen mit einem absolut schlechten Actionfilm.Die Geschehnisse ereignen sich in Südafrika in einer so genannten Gated Community, einer durch eine hohe Mauer von der Außenwelt abgeschlossenen Wohnsiedlung für Weiße und sehr reiche Schwarze.Moses (schwarz) Auto bleibt in der Nähe des Eingangs liegen und er stiehlt sich durch das Eingangstor in die Gated Community, um dort einen Kommilitonen aufzusuchen und ihn um Hilfe zu bitten. Da Diebstähle gemeldet worden sind, wird Moses als vermeintlicher Einbrecher zuerst von einer Art Bürgerwehr, dann durch Security und schließlich von der Polizei gejagt. Währenddessen sind die wahren Diebe in einem Haus auf Diebestour und entdecken so nebenbei einen Mord.Ich mach's kurz, ohne zu viel zu verraten: Am Ende gibt es eine wilde Schießerei, viele Leichen und eine brennende Gated Community.Mal abgesehen davon, dass die Handlung immer unrealistischer wird, manchen Logikfehler enthält und Handlungsstränge im Nichts enden, ist es wirklich nervig, eine Schlüsselszene fünfmal und in Zeitlupe aus Sicht verschiedener Personen erzählt zu bekommen - langweilig.Auch Einschübe aus Sicht von völlig irrelevanten Personen erzählt, die auch nichts Wesentliches zur eigentlichen Handlung beitragen, machen den Thriller richtig schlecht.Ebenfalls nervig: Der Verlag hat sich offenbar das Lektorat gespart, der Roman strotzt nur so von Rechtschreib- und Grammatikfehlern.Schade, dass aus einer wirklich guten Story Murks gemacht worden ist!

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  • Jagdszenen.

    Die Mauer

    Gulan

    28. August 2016 um 17:04

    Moses hatte das Gerät, das der Referee in der Hand hielt, schon einmal gesehen. Das war ein Taser. Funktionierte über Stromschläge. Oder so. Machte bewusstlos. Oder sogar tot. „Okay“, sagte er. „Sie haben gewonnen. Was soll ich tun?“. Die Hände hielt er immer noch sichtbar vor sich. „Sieh an“, sagte der Referee. „Der Junge weiß sich zu benehmen.“ „Ja, wenn er sieht, dass er keine Chance hat!“ Der mit dem Stock. „Du kniest dich erst einmal hin. Dann legst du die Hände schön auf deinen Kopf.“ „Okay“, sagte Moses. „Geschieht sofort!“ Er spannte sich kurz an. Stellte einen Fuß ein paar Zentimeter nach hinten. Holte Luft. Und rannte los. Auf die Mauer zu, an einem der Häuser vorbei und dann in die Richtung, aus der er gekommen war. „Ey!“, hörte er hinter sich. Und auch, dass die beiden anderen begannen zu laufen. Nur für einen ganz kleinen Moment dachte er, dass er gerade einen großen Fehler begangen hatte. Aber eigentlich war ihm keine andere Wahl geblieben. Scheißkerle. Moses rannte weiter. (S. 31-32) Der junge, farbige Student Moses ist gegen Mittag gerade auf dem Heimweg zu seiner Freundin, als ihm sein Auto auf einer schwach befahrenen Vorstadtstraße verreckt. In unmittelbarer Nähe liegt die Gated Community „The Pines“. Dort hofft er, Hilfe zu finden. Aber auch hier ist niemand zu sehen. Moses trottet durch die die Straßen, verliert so langsam die Orientierung. Da tauchen zwei Security-Männer auf. Moses schwant nichts Gutes und so nimmt er Reißaus. Und damit beginnt eine gnadenlose Jagd. Gleichzeitig sind auch Nozipho und Thembinkosi in „The Pines“. Die beiden sind ein Einbrecher-Pärchen und bevorzugt zur menschenleeren Mittagszeit unterwegs. Das Haus, das sie sich ausgesucht haben, ist allerdings keine gute Wahl. Zwar findet Nozipho in einer Küchenschublade einen Haufen Bargeld, aber kurze Zeit später in der Tiefkühltruhe eine Leiche. Nun würden sie beide gerne verschwinden, aber draußen vor der Tür wimmelt es auf einmal von Security. Schon wieder Südafrika: Als Krimiland definitiv auf dem Weg in die Beletage, wenn nicht gar schon dort angekommen. Diesmal schreibt ein deutscher Autor über dieses so interessante wie gesellschaftlich-problematische Land. Max Annas hat allerdings auch für längere Zeit dort gelebt und an der Universität von East London geforscht. In dieser Gegend siedelt er dann auch das reizvolle Setting von „Die Mauer“ an: Eine Gated Community, gelegen irgendwo in Suburbia. In diese (fast) ausschließlich weiße Gemeinschaft, die sich mit ein paar Kameras, einer hohen Mauer und schlecht bezahlten Sicherheitskräften vor der realen Welt abschottet, platzen nun zwei Einbrecher und ein junger, von einer Autopanne gebeutelter Mann. Ironie des Ganzen: Der unbescholtene Moses gerät ins Visier der Security, nicht die Einbrecher und auch nicht die Mörder der Leiche, die Nozipho und Thembi in der Tiefkühlung finden. Annas entwickelt hieraus mit knapp drei Stunden erzählter Zeit einen unglaublich schnellen, rasanten Plot, mit knappen Sätzen, kurzen Kapiteln und permanenten Perspektivwechseln. Immer mitschwingend: Der alltägliche Rassismus und die alltägliche Gewalt in Südafrika. „Die Mauer“ ist Max Annas zweiter Roman und er ist damit in der deutschen Krimiszene (wie schon bei seinem Debüt „Die Farm“) in aller Munde und aktuelle Nr.1 der KrimiZeit-Bestenliste. Irgendwie hatte gefühlt schon jeder Krimikritiker oder -blogger ein lobendes Wort für das Buch parat. Doch dann schrieb Peter von crimenoir folgendes (https://crimenoir.wordpress.com/2016/07/30/max-annas-die-mauer/) und sprach mir aus der Seele: „Aber ein wenig hatte ich das Gefühl, nicht wirklich tiefer einzutauchen, nur an der Oberfläche zu bleiben. Die scheinbar sinnlose Explosion von Gewalt gegen Ende der Geschichte mag für Südafrika typisch sein, war für mich aber in dieser Intensität nicht ganz nachvollziehbar.“ Irgendwo habe ich gelesen, dass Annas Bücher wie ein Actionthriller fürs Kino schreibe und das trifft es ziemlich genau. Mich erinnerte dieser Gewaltshowdown im Buch an Filmszenen, in denen irgendwie eine Knarre losgeht und dann ballern auf einmal wie bei einer Initialzündung alle ihr Magazin leer. Völlig planlos und ohne triftigen Grund. Dieses mutmaßliche Statement für die fragile heterogene Gesellschaft Südafrikas war mir zu roh serviert, zu wenig subtil. Jetzt sollte aber niemand auf die Idee kommen, das Buch wäre Murks. Mitnichten. Es kann nur nicht ganz mit meinen hohen Erwartungen mithalten. Davon abgesehen bietet es rassigen, actionreichen Thrill mit viel Tempo und wenig Schnörkeln. Und das ist schon mal erheblich mehr als der sonstige Krimidurchschnitt.

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  • Unbefugten ist der Zutritt verboten

    Die Mauer

    Havers

    19. July 2016 um 18:59

    „Willkommen in THE PINES.  Hier können Sie sorgenfrei Ihren Wohlstand unter ihresgleichen genießen. Wir rund um die Uhr für Ihre Sicherheit. Natürlich ist Unbefugten der Zutritt untersagt. Sicherheitskameras sind taktisch platziert, Wachleute patrouillieren rund um die Uhr über das gesamte Gelände, das zusätzlich durch eine nahezu unüberwindbare Begrenzung gesichert ist.“ So oder so ähnlich könnte die Gated Community  beworben werden, die Max Annas als Handlungsort für seinen neuen Südafrika-Thriller „Die Mauer“ gewählt hat. Und just in dieses bestens gesicherte Gelände dringt der farbige Student Moses ein. Allerdings ist dies aus der Not geboren, weil es die einzige Möglichkeit ist, Hilfe zu holen, als er in der Nähe eine Autopanne hat. Soweit, so gut, aber Moses hat nicht bedacht, dass er mit dem Betreten der Siedlung in ein Habitat eingedrungen ist, in dem er qua Hautfarbe nichts zu suchen hat und er lediglich als Dienstbote seine Anwesenheit legitimieren könnte. Natürlich wird er schnell entdeckt, aber anstatt nach Hilfe zu fragen, sucht er das Weite – innerhalb der Mauer. Nicht der beste Einfall, denn damit beginnt ein Parforceritt sondergleichen. Und dann sind da noch Thembi und Nozipho, das Diebespärchen, das durch die Anlage streift und nach lohnenden Objekten die Augen offen hält. Womit sie nicht gerechnet haben, ist der Fund, den sie in einem der Häuser machen… Moses‘ Herumirren in „The Pines“ dauert circa zweieinhalb Stunden, und Max Annas bietet dem Leser quasi in Echtzeit einen Blick auf die Ereignisse in der geschlossenen Anlage. Kurze Abschnitte mit wechselnden Perspektiven sorgen für Tempo. Die Schilderungen sind zwar überwiegend auf das Wesentliche reduziert, was auch den knappen Umfang des Romans erklärt, aber dennoch verliert der Autor sich immer wieder in Nebensächlichkeiten wie beispielsweise den Beschreibungen von Raummöblierungen oder Kleidungsstücken. Überflüssig, denn weder illustriert dies, noch trägt es zum Fortgang der Handlung bei. Das bremst aus und sorgt für unnötige Längen. Mein Südafrika-Bild ist im Wesentlichen von Autoren geprägt, die dort zuhause sind oder waren. Wie Nadine Gordimer, Roger Smith, Malla Nunn, Deon Meyer und Charlotte Otter. Sie zeigen ein Land jenseits der Hochglanzprospekte der Reisebüros, die Realität einer Gesellschaft, die sich auf Rassengegensätze, Diskriminierung und Ungleichheit gründet. Es ist die gleiche Botschaft, die auch Max Annas in „Die Mauer“ transportiert: Südafrika als zerissene Nation, von Rassismus und Vorurteilen hüben wie drüben geprägt, die sich über Jahrhunderte in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben. Ein Land, das seine Vergangenheit noch längst nicht hinter sich gelassen hat.

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