Die Vorstellung, dass jede Entscheidung eine neue Realität erschafft und sich dadurch unzählige Versionen eines Lebens entwickeln können, bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Dieses Gedankenspiel hat mich während des Lesens immer wieder beschäftigt.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Thriller und Science-Fiction. Die Jagd durch verschiedene Parallelwelten sorgt für ein hohes Tempo und immer neue Überraschungen. Gleichzeitig stellt die Geschichte spannende Fragen: Was macht einen Menschen eigentlich aus? Wie sehr verändern andere Entscheidungen ein Leben? Und was wäre aus uns geworden, wenn wir an entscheidenden Punkten einen anderen Weg eingeschlagen hätten?
Felicity hat mir insgesamt gut gefallen. Gemeinsam mit ihr entdeckt man nach und nach die Regeln dieses Multiversums und versucht, die Zusammenhänge zu verstehen. Auch Madison May fand ich interessant, weil man immer wieder neue Versionen von ihr kennenlernt und dennoch bestimmte Wesenszüge erhalten bleiben.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und die Handlung bleibt lange spannend. Manche Abschnitte hätten für meinen Geschmack etwas kürzer ausfallen dürfen, und nicht jede Entscheidung der Figuren konnte ich vollständig nachvollziehen. Auch einige Hintergründe rund um die Reisenden und die Mechanik der Welten bleiben recht vage.
Trotzdem hat mich die Geschichte hervorragend unterhalten. Wer Parallelwelten, spannende Gedankenspiele und einen ungewöhnlichen Thriller mit Science-Fiction-Elementen mag, dürfte hier viel Lesespaß haben.





















