Max Barry Chefsache

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Inhaltsangabe zu „Chefsache“ von Max Barry

Nach dem bitterbösen Globalisierungsthriller »Logoland« hat Max Barry erneut zugeschlagen: In »Chefsache« führt er brillant-sarkastisch die amerikanische Management- und Firmen(un)kultur ad absurdum.<br>Als er es schafft, sich in das Stockwerk des Firmenchefs zu schmuggeln, findet er sich auf dem Dach des Bürogebäudes wieder. Und im eigentlich nicht existenten 13. Stockwerk stößt er auf die Vorstandsetage. Er lernt, dass Zephyr ein riesiges Experiment ist: Die Angestellten sind Versuchskaninchen, an denen ständig neue Einsparungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen ausprobiert werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse vermarktet der Zephyr-Chef in Buchform als »Omega-Management-System«. Jones soll nun »undercover« arbeiten, um seine Kollegen auszuspionieren. Er willigt ein, doch als Massenentlassungen einsetzen, meldet sich sein schlechtes Gewissen: Er zettelt einen Aufstand der Angestellten an …

Bitterböse , super !

— Alanda_Vera
Alanda_Vera

Wenn man glaubt, der eigene Büroalltag könnte nicht schlimmer sein ... hier ist die Steigerung.

— NiklasPeinecke
NiklasPeinecke

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  • Rezension zu "Chefsache" von Max Barry

    Chefsache
    Buecherfreundin

    Buecherfreundin

    28. July 2012 um 07:52

    Zephyr Holdings, Inc. ist der Schauplatz des Romans. Es ist der erste Tag für Stephen Jones in der Abteilung „Schulungen Verkauf“. Gerade heute zeichnet sich ein Drama ab. Es ist Montagmorgen und es gibt einen Donat zu wenig! Acht Mitarbeiter und nur 7 Donats. Roger der als letzter aufkreuzt sieht nur noch einen leeren Teller. So ist es die erste Aufgabe von Jones zu Sydney der Abteilungsleiterin zu gehen um das Ganze aufzuklären. Ohne Hemmungen marschiert er einfach in ihr Büro. Die restlichen Mitarbeiter sind mehr als irritiert. Keiner geht einfach so in Sydneys Büro ohne sich vorher anzumelden. Nun, Johnes ist neu und kennt die Spielregeln noch nicht. So fragt er ganz unbekümmert seine Kollegen. „Was macht diese Firma eigentlich?“ oder „Hat von Euch schon mal den obersten Chef, Daniel Klausmann, gesehen?“ Befriedigende Antworten erhält er allerdings nicht. Keiner seiner Kollegen scheint sich dafür zu interessieren was außerhalb der Abteilung vor sich geht. Wenige Tage später passiert das Unfassbare. Jones, der Neuling wir zum Verkaufsassistenten befördert, obwohl Freddy schon seit fünf Jahren auf die Beförderung wartet. Das ist der erste Schritt für Jones allmählich hinter das Geheimnis von „Zephyr“ zu kommen. Was er dann erlebt, hätte er nie für möglich gehalten und bringt ihn an einem Punkt an dem er sich entscheiden muss. „Zephyr“ in leitender Position mit zu gestalten oder alles auffliegen zu lassen. -------------------------------------------- Chefsache ist nach Legoland mein 2. Roman von Max Berry. Auch diesmal wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Ein satirischer Roman dessen Schauplatz die moderne Arbeitswelt ist. Nach und nach lernen wir die Mitarbeiter näher kennen. Jeder hat so seine kleinen Eigenheiten. Liebevoll und mit Humor beschreibt M. Berry das alltägliche Büroleben. Immer wieder musste ich über die seltsamen Begebenheiten und das Verhalten der Mitarbeiter schmunzeln. Zum Beispiel wie ein fehlender Donat zum Tagesthema werden kann. Doch es geht nicht nur lustig zu in der Zephyr Holding. Die Angestellten müssen um ihren Arbeitsplatz bangen und sind den Entscheidungen des Vorstandes scheinbar bedingungslos ausgeliefert. So änderte sich während des Lesens meine Sichtweise. Denn was hier beschrieben wird ist, ist all zu oft schon Realität geworden. So blieb mir ab und zu das Lachen im Halse stecken. Für mich ist dieser Roman einer der Besten die ich letzter Zeit gelesen habe. Leider zurzeit nur gebraucht erhältlich. Sollte es eine Neuauflage geben, was wirklich zu hoffen wäre, dann unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Chefsache" von Max Barry

    Chefsache
    nurvilya

    nurvilya

    15. December 2007 um 12:55

    Anfangs fragt man sich zusammen mit Jones was Zephyr eigentlich macht, dann steigt man mit ihm in den 13ten Stock auf. Zu Alpha. Denn Jones wird vom Oberboss als neuer Mitarbeiter für das Testumfeld auserkoren. Denn Zephyr ist gar keine richtige Firma. Die Mitarbeiter sind nur Versuchskaninchen für neue Methoden des "Omega-Managementsystems", ein Buch für aufstrebende Neumanager. Doch Jones bekommt Gewissensbisse seinen Kollegen gegenüber und plant Alpha, und somit Zephyr, zu stürzen.

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  • Rezension zu "Chefsache" von Max Barry

    Chefsache
    gecko

    gecko

    03. August 2007 um 10:07

    Sarkastisch wird hier die Konzernkultur und das Management von Großkonzernen durchleuchtet. Absurdität, Intrigen und verworrene Richtlinien bestimmen den Alltag des Konzerns, in dem Jones als Assistent zu arbeiten beginnt. Er stellt fest, dass keiner seiner Kollegen weiß, was die Firma eigentlich macht. Ständig wird umstrukturiert, eingespart, outgesourct. Jeder Mitarbeiter fügt sich den absurden Regeln aus Angst seinen Job zu verlieren. Dabei ist der riesige Konzern, dessen Aufzugsknöpfe verkehrt herum angereiht sind, nichts weiter als ein Experiment. Wäre die Sprache nicht so einfach und oberflächlich, könnte dieser Roman wirklich hervorragend sein. Aber das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen, zumindest wenn man selbst in einem großen Konzern arbeitet oder im Management arbeitet.

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