Max Bentow Das Porzellanmädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Porzellanmädchen“ von Max Bentow

Der neue Thriller von Max Bentow, gelesen von Axel Milberg
Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, der nie gestellt wurde. Eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?
Gelesen von Axel Milberg.
(1 mp3-CD, Laufzeit: 9h 32)

Absolut gelungen ist die Umsetzung des Hörverlags mit Axel Milberg.

— djojo

Ein altes Haus, ein Thriller und eine tragische Vergangenheit.

— BookTini

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    Das Porzellanmädchen

    Jane1990

    13. November 2017 um 09:21

    Mal ein Buch ohne Nils Trojan. Auch nicht schlecht. Max Bentow muss sich echt nicht an ihm festhalten, er kann auch ohne ganz gut. "Das Porzellanmädchen" ist ein ordentlicher Psychotrip. Man wird zwischen Lunas Leben und der Arbeit an ihrem neusten Buch und Maria, der Protagonistin des Buches, hin und her geworfen. Man könnte sagen es ist ein Buch im Buch und es ist Hammer gut. Umso mehr ich von Max Bentow lese oder in diesem Falle Höre umso mehr begeistert er mich. Man weis erst zum Schluss wie der Hase läuft, und das immer. Da es sich ja um ein Hörbuch handelt, muss man auch den Leser loben. Durch seine Stimme kam das Grauen viel besser zur Geltung und man konnte sich hinein fallen lassen. Axel Milberg ist ein ausgezeichneter Leser und ab diesem Projekt auf meiner Liste meiner liebsten Leser. Normalerweise mag ich keine Hörbücher, aber seit dem ich Auto fahre ist das eine angenehme Unterstützung zu meinen Büchern. Da mir fast eine Stunde Lesezeit wegfallen. Dennoch muss ich sagen, ist dieses Hörbuch nicht unbedingt für das Auto gedacht. Es ist einfach zu spannend.

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  • Max Bentow in Bestform - Fesselnder Thriller, der mich vollkommen überzeugt hat.

    Das Porzellanmädchen

    dieschmitt

    05. November 2017 um 15:05

    Zum Inhalt: Luna Moor, eine berühmte, junge Autorin. Sie schreibt so, dass die Leser gebannt sind. Aber keiner ahnt, dass hinter ihren Geschichten ihr eigenes Wissen steckt. Sie hat als junges Mädchen schreckliches erlebt und kennt die Gefühle, über die sie schreibt aus eigener Erfahrung. Ihr neues Buch bringt sie an ihre eigenen Grenzen und zurück in ihre eigene Vergangenheit.Meine Meinung: Dieses Hörbuch ist wieder mal ein sehr gelungenes von Max Bentow. Ich war zwar zunächst etwas skeptisch, weil ich Trojan (der normalerweise ermittelt) so gut finde, aber er hat mir hier nicht gefehlt. Der Sprecher hat mich mit seiner Erzählweise direkt von Anfang an in die Geschichte gezogen, die ich richtig abgedreht fand. Luna selbst ist in der Geschichte durchaus ambivalent dargestellt, so dass man bis zum Ende nicht genau weiß ist sie Opfer oder doch Täter. Die Geschichte selbst ist sehr gut und nicht vorhersehbar. Es gibt zwei Erzählstränge, die gut ineinander verwoben sind. Zum einen ist man in der Vergangenheit und erfährt, was Luna als Jugendlich erlebt hat. Zum anderen ist man in der Gegenwart und begleitet Luna (und Leon, den besten Sohn ihrer Freundin, der für einige Zeit bei ihr wohnt) bei ihren Erlebnissen. Der Autor schafft es den Zuhörer immer wieder auf falsche Fährten zu locken und schafft viele Möglichkeiten eigene Theorien aufzustellen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Die Spannung ist von Anfang bis zum Ende vorhanden und für mich endet die Geschichte förmlich mit einem Knall, den ich in dieser Art nicht erwartet hatte.   Fazit: Fesselnder Thriller, der mich vollkommen überzeugt

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  • Mörderisches Spielzeug

    Das Porzellanmädchen

    Ro_Ke

    02. November 2017 um 15:35

    Klappentext (Lovelybooks): Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, der nie gestellt wurde. Eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein? Meine Meinung: Bereits der Prolog eröffnet ein unheimliches Horrorszenario. Schnell merkt man, dass die spannende Handlung vom scheinbar Übersinnlichen begleitet wird.  Der düstere Schauplatz, einer allein im Wald liegenden Hütte, unterstützt die gruselige Atmosphere ungemein.  Da es sich bei der Protagonistin Luna Moor um eine Autorin handelt, setzt Max Bentow sehr gekonnt das Stilmittel „Buch in Buch“ ein und beweist sich als hervorragender Spielführer im Match Wahrheit vs. Fiktion.  Lange tappt man im Dunkeln, denn der Autor macht es mit einem Handlungsverlauf, der sich mit Menschenverstand oft nicht erklären lässt, dem Leser nicht leicht, hinter das Verwirrspiel zu blicken.  Seine Auflösung vollzieht sich mehrgliedrig und für mich auch schlüssig, jedoch dürfte es sicher Leser geben, die damit eher weniger etwas anfangen könnten.  Sprecher Axel Milberg schafft es hervorragend, die gruselige Grundstimmung zu transportieren und seine Interpretation des „Insekts“ und der „Puppe“ hat mir die Nackenhaare zu Berge stehen lassen.  Fazit: Atomsphärisch dichter Thriller, in dem bekannte Horrorelemente zum Gruseln einladen. Absolute Hörempfehlung!

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  • Ein Unglück kommt meist in Begleitung.

    Das Porzellanmädchen

    djojo

    19. October 2017 um 00:27

    Die Thriller-Erfolgsautorin Luna Moor feiert ihr neuestes Buch und tritt dabei auch bei Veranstaltungen auf. Bei der letzten Lesung jedoch wird sie von einem aufdringlichen Fan verfolgt. Max Schmitt stellt ihr bis ins Hotel nach und nennt sich selbst ihren größten Fan. Als er ihr auch noch ein Foto mit ihm und ihr und seine Telefonnummer unter der Hotelzimmertür durchschieb hat sie genug von seiner erzwungenen Nähe. Sie flüchtet sich zurück nach Berlin. In dieser belastenden Phase wird Luna emotional stark von ihrem erfolgreichen Agenten Wieland Kühn unterstützt. Wieland Kühn hat sie als Autorin entdeckt und immer an sie und ihren Erfolg geglaubt.Die Ursache für ihre Angst vor der Öffentlichkeit liegt weit zurück in Ihrer Vergangenheit. Als 16-jährige Schülerin wurde Luna Moor von einem Kinderschänder entführt und misshandelt. Dabei war sie vor allem einem psychischen Terror, einer Porzellanpuppe und einem roten Lippenstift ausgesetzt. Kein Wunder, dass diese Gegenstände auch heute nach vielen Jahren noch Panik-Attacken bei ihr hervorrufen können. Um Abstand zu gewinnen und an ihrem neuesten Buch zu schreiben hat sich Luna Moor in ein Haus mitten im Wald im Berliner Umland eingemietet. Doch die Ruhe und Stille kann sie dort nur schwer genießen, kein Wunder – das Anwesen befindet sich auch genau in der Gegend in der sie als Jugendliche verschleppt wurde.Mit Luna tritt eine interessante, leicht labile und zugleich unendlich starke Persönlichkeit auf die Bildfläche. Leider sind diese Extreme so ausgewachsen, dass sie immer wieder unrealistisch erscheinen. Für mich ist kaum vorstellbar, dass ein 16-jähriges Mädchen unter psychischem Druck und während einer Entführung eine ruhig und nüchterne Selbstanalyse durchführt und sich dazu ermahnt keine Diskussionen mit einer Puppe anzufangen. Oder strukturiert und logisch mit verbundenen Augen versucht eine Vorstellung über die Räumlichkeiten in der sie festgehalten wird zu bekommen. Halte dir doch einmal für längere Zeit die Augen zu. Zum Verrücktwerden, oder? Die gesamte Handlung erfährt leider wenig Tiefgang, hat ein Hauch zu viel von Madame Bovary und am Ende fühlt man sich ein wenig an Stephen Kings Shining erinnert. Auch wenn immer wieder spannende Passagen dabei sind, so bleiben doch wenig Überraschungen die mich überzeugten. Aber für alle Hörer, denen es ebenso ergeht: Voraussichtlich im Sommer 2018 dürfen wir uns wieder auf einen neuen Nils Trojan-Roman von Max Bentow freuen. Soviel hat mir der Verlag verraten.Absolut gelungen ist die Umsetzung des Hörverlags mit Axel Milberg. Wie erwartet schafft es der bekannte Schauspieler sich in die Protagonisten hineinzuversetzen und mit seiner Stimme und der Adaption an Personen und Orte eine düstere, spannende Szene zu erzeugen. Aus diesem Grund empfehle ich das Hörbuch all denjenigen, die ein wenig Abwechslung auf der nächsten längeren Autofahrt suchen.

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  • Thriller, Geistergeschichte, Drama?

    Das Porzellanmädchen

    MikkaG

    07. October 2017 um 14:22

    (3,5 von 5 Sternen)Ich habe dieses Buch als ungekürztes Hörbuch gehört. Manchmal war ich mir nicht sicher: höre ich einen Thriller, eine Geistergeschichte oder ein psychologisches Drama über eine Frau, die an einem schrecklichen Erlebnis zerbrochen ist? Tatsächlich war ich mir dessen immer noch unschlüssig, als das letzte Wort verklungen war... Mit Sicherheit sagen kann ich, dass Axel Milberg als Sprecher des Hörbuchs eine phänomenale Wahl war: er flüstert, raunt, grollt und knarzt sich nicht nur durch den Text, sondern gibt auch die Geräusche der Puppe wieder. Welche Puppe? Die Puppe, die vielleicht wirklich nur eine Puppe ist, vielleicht aber auch besessen – auf jeden Fall aber ein Erinnerungsstück an ein Trauma, das Protagonistin Luna an den Rand des Wahnsinns treibt.  Die neun Stunden, die das Hörbuch dauert, vergingen wie im Flug. Ich war fasziniert und gebannt, gruselte mich, stellte Theorien auf, was denn nun wirklich hinter der ganzen Geschichte steckte. Und doch war ich am Ende nicht ganz zufrieden. Interessant fand ich, dass die Geschichte mit ihrer eigenen Ambivalenz spielt. Luna, die Autorin ist, verarbeitet ihre Erlebnisse in einem Roman, dessen Hauptfigur ihr sehr, sehr ähnlich ist – und die aufgrund desselben Traumas, das Luna erlebt hat, zur mehrfachen Mörderin wird. Da fragt man sich als Leser: hat Luna all das, was ihre Romanheldin tut, denn wirklich getan? Einiges spricht dafür... Bentow wartet da auch noch mit einer interessanten Wendung auf, die die Dinge noch mal in einem anderen Licht erscheinen lässt.Allerdings fand ich die Auflösung des Ganzen am Schluss nicht gänzlich logisch und schlüssig, manches erschien mir unrealistisch und konstruiert, und in meinen Augen bemüht sich das Buch zu sehr, den Leser auf den letzten Seiten noch einmal dazu zu bringen, alles in Zweifel zu ziehen.  Natürlich geht es auch darum, was Luna vor vielen Jahren passiert ist, und was man als Leser über die Motive des damaligen Täters erfährt, wirkte auf mich eher wie plumpe Westentaschenpsychologie. Die Geschichte ist fast schon ein Kammerspiel: sie spielt sich auf kleinem Raum und mit nur einer Handvoll Personen ab. Das funktioniert meist gut, manchmal aber auch nicht, denn die Charaktere sind in meinen Augen nicht hundertprozentig ausgereift und der Schreibstil ist oft sehr einfach. Besonders die Dialoge wirken gelegentlich etwas hölzern. Luna ist ohne Zweifel ein sehr interessanter Charakter, aber so richtig greifbar war sie für mich über lange Passange nicht. Und Leon, der 15-Jährige, den sie mitgeschleift hat in das Horrorhaus ihres persönlichen Dramas, benimmt sich mal wie ein viel jüngeres Kind, dann wieder merkwürdig abgeklärt und viel zu erwachsen. Dennoch: das Buch kann mit dichter Atmosphäre und einem hohen Unterhaltungswert punkten. Fazit:Ein Thriller, eine Geistergeschichte, ein Drama? Vielleicht ein bisschen von allem. Die Geschichte hat in meinen Augen durchaus Schwächen, der Schreibstil konnte mich auch nicht immer begeistern, dennoch fand ich das Buch auf jeden Fall unterhaltsam und das Hörbuch hervorragend gesprochen.  

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  • Ein solider Psychothriller perfekt für den Herbst!

    Das Porzellanmädchen

    EmmaZecka

    01. September 2017 um 08:55

    Gestaltung Das diese Geschichte so gruselig wirkt, hat viel mit Axel Milbergs Interpretation zu tun. Er schafft es, sich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen. Da wären die Autorin Luna Moor, die selbst einmal missbraucht wurde und dabei ist, das Trauma aufzuarbeiten, der Entführer, der nur als Das Insekt bezeichnet wird und Leon, einen Jungen, der im Laufe der Geschichte noch eine wichtige Rolle spielt. Axel Milberg hätte die Verzweiflung von Luna und Leon, die sich plötzlich in einer alptraumhaften Geschichte wiederfinden, sowie die Besessenheit des Insekts auf der anderen Seite nicht besser darstellen können. Seine Stimmfarbe hat dem Porzellanmädchen dann noch das gewisse Etwas verliehen. Inhalt Max Bentow erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven. Wir steigen mit einer Entführung ein. Ein Mädchen, dessen Namen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht kennen, wird betäubt und in eine Dachkammer verschleppt. Ihren Entführer nennt sie nur das Insekt. Als scheinbar keine Lösung in Sicht ist, schafft das Mädchen das Unmögliche: Sie entkommt dem Insekt. Dann begegnen wir Autorin Luna Moor, die von ihrer besten Freundin gebeten wird, deren Sohn für zwei Wochen aufzunehmen. Leon und Luna kommen gut miteinander klar. Doch Luna hat ein Geheimnis. Sie schreibt an einem neuen Roman. Und das nicht etwa in den eigenen vier Wänden, sondern an einem Ort, an dem sie selbst schlimme Stunden durchlebt hat. Und das ist ganz bestimmt keine angenehme Atmosphäre für einen fünfzehnjährigen Jungen. Doch auf Drängen ihrer Freundin gibt sie schließlich nach und nimmt Leon mit auf den einsamen verlassenen Hof. An eine Regel muss sich der Junge aber halten: Das Haupthaus ist für ihn tabu. Immer wieder lässt uns Max Bentow in Lunas Roman eintauchen. Wir erleben ihre Protagonistin Maria, die geheimnisvoll und düster erscheint. Sie ist ganz bestimmt nicht die Person, der man im Dunkeln begegnen möchte. Der Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt, wird aus der Sicht von Luna und Leon erzählt. Das sorgt für Abwechslung. Zudem hat Max Bentow hier die Möglichkeit verschiedene Aspekte der Geschichte darzustellen. SpannungDer Spannungsbogen von Das Porzellanmädchen ist zu Beginn der Geschichte sehr stark. Wir können nur erahnen, wer das Entführungsopfer ist. Ich fragte mich, wie sie dem Insekt entkommt. Als dann noch klar wurde, dass es Luna nicht wirklich gut zu gehen scheint, wurde ich neugierig, wie die Handlungsstränge miteinander verstrickt sind. Doch die letzten Kapitel des Buches waren mir dann etwas zu schwach. Ich ahnte schnell, dass Max Bentow uns auf eine verdammt falsche Fährte führt. Also suchte ich nach der Lösung. Als diese dann auf der Hand lag, rechnete ich insgeheim damit, dass Max Bentow noch irgendwo einen Trumpf im Ärmel versteckt hätte. Als der Trumpf dann schließlich kam, fühlte ich mich gut unterhalten, musste aber auch schmunzeln, weil in Das Porzellanmädchen ein paar Klischees des Psychothrillers versammelt sind, sodass der Grusel für mich zum Schluss dann doch etwas verloren ging. Andererseits kann das natürlich auch von Vortei lsein. Besser, als Alpträume von einer Geschichte zu bekommen, ist das nämlich allemal. Schreibstil Max Bentow hat einen flüssigen Schreibstil. Ich hatte keine Mühe in seine Geschichte einzutauchen. Er stellt die verschiedenen Charaktere wirklich gut dar. Man nimmt ihm ab, dass er aus der Sicht eines fünfzehnjährigen Jungen schreibt, genauso gut kann er sich aber in die Gegensätze, wie beispielsweise den Entführer, hineinversetzen. Gesamteindruck Nachdem ich den Klappentext gelesen und die Hörprobe gehört hatte, rechnete ich mit einem Thriller, der mich an der Realität in Das Porzellanmädchen zweifeln lässt. Und bis über die Hälfte des Buches konnte diese Erwartung auch gut erfüllt werden. Das Porzellanmädchen ist eine spannende Geschichte, deren gruselige Elemente vor allem durch die Hörbuchproduktion zur Geltung kommen. Dennoch waren mir hier und da zu viele Thriller Klischees, weswegen der Roman bei der Bewertung nicht die volle Punktzahl bekommt. Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass mir Max Bentow unterhaltsame Stunden beschert hat. 

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  • Ich will mehr <3

    Das Porzellanmädchen

    bookparadiese

    23. August 2017 um 14:09

    Max Bentow – Das Porzellanmädchen (Psychothriller) Ungekürzt gelesen von Axel Milberg (CD Version) Cover Also erst mal gefällt mir das Cover mit dem Teil, eines Gesichtes, eines Mädchen sehr gut. Es ist mir sofort ins Auge gesprungen, durch die sehr helle haut und den blauen Farbtouch um die Augen und die Nase (Schatten), aber auch dieser kleine Ries von ihrem Wangenknochen bis zum Auge, haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Das Buch Es geht um die junge Autorin Luna Moor, sie schreibt über die Abgründe der menschlichen Seele und fesselt damit ihre Leser. Doch niemand ahnt, das Luna selbst nur knapp dem Wahnsinnigen entkommen ist, als sie ihm in die Hände viel. Der Täter wurde nie gefasst und Luna ist gefangen in ihren Erinnerungen. Als sie ihr neues Werk beginnt, fasst sie den Entschluss, an den Ort des Geschehens zurückzukehren und merkt zu spät, dass sie in einem Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen gibt. Ist Luna das unschuldige Opfer oder wird sie durch die Geschehnisse selbst zum Täter. Meine Meinung Der Schreibstiel von Max Bentow ist unverkennbar für Triller gemacht, den obwohl es das erste Buch von ihm ist, das ich gelesen bzw. gehört habe und ich bei Trillern allgemein immer etwas schwieriger zu packen bin, konnte ich mich von Anfang an in Luna' Geschichte begeben und war gefesselt bis zum Ende. Was nicht zuletzt natürlich auch an der Wunderbaren Arbeit von Axel Milberg liegt, dessen Stimme leicht rau ist und dennoch sehr angenehm. Mir gefällt wie Luna denkt und auch ihr kleiner Gast ist hinreißend, wobei ich mir bei den beiden natürlich etwas gewünscht habe, das leider nicht ganz in einen Psychothriller passt. Dennoch habe ich mich in Luna hinein versetzt und hatte eine Sehnsucht danach, dass die beiden zusammen kommen, dabei ist er noch ein Schuljunge. Nun zum eigentlich wichtigen, dem Täter oder Lunas Alptraum aus der Kindheit, ich habe vermutet das er es ist, kann aber nicht sagen wie ich drauf gekommen bin. Ich habe halt gedacht: >>Hmm der Täter wurde nicht gefasst, was würde ich tun wenn ich er wäre und mir meine 'Beute' entwicht ist?<< Ja und da war er, der sie angesprochen hat und ihr so nah war wie kein anderer. Es hat Spaß gemacht, das Buch von Luna im Buch zu lesen und das aus der Sicht eines pubertierendem Jungens, der etwas verbotenes tut. Es war prickelnd und verführerisch, Luna aus den Augen eines Jungens zu betrachten, darum kann ich euch das Buch nur empfehlen, wenn ihr auf etwas Psychothriller für zwischendurch steht, gerade jetzt wo es wieder an die düstere Zeit des Jahres geht. PS nein im Buch kommt keine Romanze vor, für alle die keine wollen, das sind lediglich meine Hirngespinste und meine Fantasie, die bei guten Büchern immer noch mehr haben wollen.

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  • echt gruselig

    Das Porzellanmädchen

    silkedb

    15. August 2017 um 21:53

    Ich habe "Das Porzellanmädchen" von Autor Max Bentow als Hörbuch gehört. Gelesen wird es von Axel Milberg, der es geschafft hat mir mit seiner Interpretation richtige Schauer über den Rücken zu jagen und Angst zu machen.Hauptfigur ist hier die "Thrillerprinzessin" Luna Moor, wie sie von der Presse genannt wird. Trotz ihres jungen Alters kann die 29jährige Luna schon auf mehrere Thriller-Bestseller zurückblicken und befindet sich gerade mitten in der Arbeit zu ihrem neuesten Buch. Für Luna ist dies ein ganz besonderes Werk, denn sie lässt hier Ereignisse einfließen, die ihr selber als 16jähriges Mädchen geschehen sind. Damals war sie von einem Mann entführt worden, der sich hinter einer Gasmaske versteckte und sie mit einer Porzellanpuppe verglich, die er im Versteck bei sich hatte. Luna gelang es, ihm zu entkommen, doch Täter und Tatort konnten nie ermittelt werden. Besonders ist in "Das Porzellanmädchen", dass nicht nur die aktuellen Ereignisse eine Rolle spielen, sondern auch das Buch an dem Luna schreibt und das der Leser hier als ein Buch im Buch mitlesen kann. Dabei ist jedoch nicht Luna die Erzählerin, so dass der Leser auch nicht weiß, was von der Handlung Fakt und was Fiktion ist (im Romanuniversum natürlich). Besonders spannend fand ich dabei die Handlungsorte, die sehr realistisch beschrieben sind und perfekt zur Situation passen.Da es sich hier nicht um eine Polizeiermittlung handelt, gibt es auch keine typische Ermittlungsarbeit oder Spurenverfolgung. Luna steht im Mittelpunkt der Ereignisse und nur von ihr kann es daher Hinweise zum Täter geben. Als "Gehilfen" hat sie noch den 15jährigen Leon an ihrer Seite, was ich jedoch nicht so passend fand. Zum einen finde ich es generell sehr fragwürdig einen 15jährigen in diese Rolle zu bringen und zum anderen fand ich das was Leon sagt und tut auch nicht altersgerecht. Die Hintergrundgeschichte hätte doch auch gepasst wenn Leon bereits 17 gewesen wäre, warum also ein 15jähriger?Die Geschichte endet mit einem Epilog, was ich ganz gut gelöst fand. Die Auflösung ist nicht die riesige Überraschung, da vorher schon einiges darauf hindeutet, aber dennoch bleibt auch hier die gruselige Gesamtstimmung des Thrillers erhalten.Insgesamt gesehen fand ich "Das Porzellanmädchen" unheimlich und spannend und genau das soll ein Thriller schließlich sein. Empfehlen kann ich das Hörbuch daher an alle, die sich gerne gruseln und auch mal gerne einen Thriller ohne Ermittlerteam mögen.

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  • Ein altes Haus, ein Thriller und eine tragische Vergangenheit.

    Das Porzellanmädchen

    BookTini

    05. August 2017 um 15:29

    Inhalt: Der neue Thriller von Max Bentow, gelesen von Axel Milberg Luna Moor ist eine gefeierte junge Autorin auf dem Gipfel ihres Erfolgs. Keine schreibt so packend und mitreißend wie sie über die Abgründe der menschlichen Seele. Niemand ahnt, dass Luna selbst als junges Mädchen in die Hände eines Wahnsinnigen fiel und ihm nur knapp entkam. Seither quält sie die Erinnerung an den Täter, der nie gestellt wurde. Eines Tages fasst sie den kühnen Entschluss, an den Ort ihres Martyriums zurückzukehren. Sehr schnell muss sie jedoch erkennen, dass sie in einen Albtraum geraten ist, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Aber ist Luna wirklich das unschuldige Opfer, das sie vorgibt zu sein?Als Jugendliche wurde Luna Moor missbraucht. Sie konnte damals dem Täter entfliehen. Jetzt ist sie eine erfolgreiche Thrillerautorin und schreibt selbst Geschichten über grausame Verbrechen.  Um ihr nächstes Werk zu schreiben, kehrt sie an den Schauplatz eines Mordes, der vielleicht in Verbindung mit ihrer eigenen Vergangenheit steht, zurück.  Doch wird sie schneller als erwartet mit dem Vergangen konfrontiert. Kurz nach meinem ersten Thriller, wollte ich unbedingt dieses Buch hören. Von diesem Werk wurde ich eben sowenig enttäuscht, wie von dem letzten. Ganz besonders begeistert war ich von dem einzigartigen Aufbau der Story. Wir bekommen nicht nur ein Buch präsentiert, sondern auch noch ein zweites. Dadurch, dass die Protagonistin ihr neues Werk niederschreibt, lesen wir zusätzlich in dem neuen Thriller der Hauptperson. Für mich war dies zu keiner Zeit verwirrend, noch nervend. Den Verlauf von „Das Porzellanmädchen“ finde ich sehr spannend gestaltet, wobei ich leider den Ausgang der Geschichte relativ vorhersehend fand. Auf der anderen Seite konnte mich die Hintergrundgeschichte des Täters sehr schockieren und lies mich mit offenstehenden Mund, den weiteren Verlauf völlig baff mitfiebern.Das Hörbuch: Gelesen von Axel Milberg, ist dieses Hörbuch eine absolute Empfehlung. Er konnte nicht nur die Gefühle aus der Erzähl-Perspektive unserer Protagonistin perfekt widerspiegeln, sondern brachte auch eine außergewöhnliche Sprech-Performance bei den Texten des Täters und seines „Spielzeuges“. Das Corver: fängt die Geschichte perfekt ein und wird nicht nur den ein oder anderen nur alleine deswegen zum Kauf animieren.  Es ist einfach eine Schönheit im Regal.Der Schreibstil: Besonders gut haben mir die Satzkonstruktionen und Dialoge gefallen. Ebenso begeistert bin ich von dem Buch in dem Buch. Es hebt sich durch den Stil minimal von der eigentlich erzählten Geschichte ab und es ist gut zu erkennen, was der Thriller ist und was die Protagonistin schreibt. Empfehlung? Für wen? Natürlich für alle Psycho-Thriller-Liebhaber. Ebenso für Neueinsteiger in das Genre.

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  • der Thriller im Thriller mit Gänsehautfaktor

    Das Porzellanmädchen

    Buchfeeling

    28. July 2017 um 10:43

    Die Story beginnt gleich mit einem wirklich beängstigenden Entführungsfall. In dessen Verlauf erlebt der Leser gemeinsam mit einem jungen Mädchen die Hölle! Ein offener Showdown beendet den ersten Teil des Buches.Jetzt erlebt der Leser eine junge, aufstrebende Thrillerautorin auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Bei der Recherche zu ihrem neuesten Buch mietet sie ein altes Haus im Wald, um sich von der Atmosphäre inspirieren zu lassen. Oder steckt mehr dahinter? Begleitet wird sie, bedingt durch widrige Umstände, vom 15-jährigen Sohn ihrer besten Freundin. Dieser ist natürlich ganz erpicht darauf, zu erfahren, worum es in Luna´s neuestem Werk geht. Kurzerhand klaut Leon sich das Manuskript und fängt an zu lesen.Nun bekommt man als Leser das Buch der Autorin vorgelesen.. was mich erst einmal ein wenig verwirrt hat…Die Geschichte in der Geschichte ist ebenso fesselnd und grausam, scheint einen Bezug zu Luna zu haben und mit den bisherigen Ereignissen zusammenzuhängen. Und so liest also Leon weiter und weiter, steigt hinab in einen Alptraum, der so unwahrscheinlich wie grausam erscheint…An der spannendsten Stelle im Buch springt der Leser wieder in die reale Handlung. Es gibt einen Überfall, es gilt, einen gruseligen Stalker los zu werden und für Leon stellt sich immer wieder die Frage, was von Lunas Werk ist Fiktion und was ist vielleicht wirklich passiert.Die Handlung steigert sich von Kapitel zu Kapitel, als Leser weiß man nie, wer der Mörder ist… ob es überhaupt einen Mord gab oder ob vielleicht ALLES nur Fiktion ist.Der Showdown ist ab einem gewissen Punkt vorhersehbar, doch trotzdem fesselnd geschrieben.Bis der Autor beim Prolog nochmal richtig ausholt und den finalen Schlag in die Magengrube des Lesers platziert…. was MIR allerdings zu viel des Guten bzw. Schlechten war…Daher ziehe ich für den übertriebenen Schluß nach dem Schluß einen Punkt ab.Der Sprecher des Hörbuches ist toll, hat eine schaurige Stimme, die hervorragend zum Genre passt, nur manchmal ist sie mir bei den Frauen zu hart/krächzend. Aber er bereitet mit seinem Timbre Gänsehaut!

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