Max Bentow Die Puppenmacherin

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Inhaltsangabe zu „Die Puppenmacherin“ von Max Bentow

Keiner tötet wie er. Er wird nicht ruhen, bis er sie hat. Damit er endlich seinen Frieden findet

Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines neuen Mordfalles gerufen wird, ist er zutiefst erschüttert von dem Anblick, der sich ihm bietet: Der Täter hatte eine junge Frau in den Keller gelockt und sie dort auf ungeahnte Weise ermordet – ihr Körper ist erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist: Damals konnte die Puppenmacherin Josephin Maurer in letzter Sekunde aus einem Keller befreit werden, der Angreifer hatte bereits Spuren seiner makabren Handschrift auf ihrem Körper hinterlassen. Doch der als Täter identifizierte Karl Junker gilt inzwischen als tot – kann es sein, dass jemand ihn kopiert? Oder ist er doch noch am Leben, besessen davon, sein grausames Werk fortzusetzen?

Nicht überzeugend

— P_Gandalf

Ausgewalzte Klischees, Wiederholungen, furchtbare Dialoge, unsinnige Auflösung, einfach nur schlecht.

— Alanda_Vera

Etwas schwächer als "Der Federmann", aber noch immer ein solider und spannender Psychothriller, mit einem sympathischen Ermittler.

— Splitterherz

Super Thriller! Werde auf jeden Fall noch die anderen Bentow-Bücher lesen

— Waldi236

Top Thriller. Spannend bis zur letzten Seite!

— MissPommes

Nachdem ich 'Der Federmann' von Max Bentow gelesen habe musste ich mir dieses Buch kaufen. Ich fande es genauso gut wie das erste :)

— VickisBooks

Viel besser als der erste Band. Sehr empfehlenswert, spannende Unterhaltung.

— Buecherseele79

einige Schwächen, habe mir mehr versprochen

— AnnMey

Ziemlich anspruchsloser und mäßig spannender Thriller

— Thommy28

Knappe 5 Sterne...wieder mega spannend & ich kann Nils echt gut leiden, aber irgendwie fand ich diesen Fall nicht so gut wie zuvor.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

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    Die Puppenmacherin

    Buecherseele79

    06. August 2017 um 18:33

    Kommissar Nils Trojian bekommt einen neuen Mordfall zu ermitteln.In einem Kellerabschnitt wird eine junge Frau ermordet aufgefunden-getötet mit Bauschaum, ein sehr langsamer und qualvoller Tod.Die Ermittlungen von Troja und seinem Team führen zu einem alten Fall-vor gut einem Jahr konnte Josephine Maurer aus einem Keller befreit werden, auch sie musste Qualen erleiden und Bauschaum fesselte sie an ihr Gefängnis.Der damalige Täter verunglückte tödlich doch wer stellt Josephine nach und will ihr vertrautes Umfeld komplett zerstören?Auch Trojan leidet weiterhin unter Panikattacken und Angstzustände, will aber mehr von seiner Psychologin Jana Michels...und ein Fall von damals belastet ihn schwer, nur sein Vater kann ihm helfen Licht ins Dunkel zu bringen...Ich war vom ersten Band des Autors nicht so begeistert, wollte aber sehen ob sich die Reihe nicht doch lohnt und ich muss sagen-mit diesem Buch konnte mich Max Bentow überzeugen.Der Schreibstil ist, wie im ersten Teil, von Beginn an spannend, packend und flüssig.Der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufgebaut und es sind kaum Passagen mit Überlänge dabei.In den Protagonisten Nils Trojan konnte ich mich jetzt besser hineinversetzen und er war nicht mehr so blass und unscheinbar, auch nahmen seine Panikattacken nicht mehr zuviel Raum ein.Man erfährt etwas aus seiner Vergangenheit und mehr zum Verhältnis zu seinen Eltern, speziell zu seinem Vater.Auch die Psychologin Jana Michels bekommt ihren Teil zugestanden, aber dieses "Liebesgeplänkel" läuft eher nebenbei und im Hintergrund ab was mir sehr gefällt.Die Geschichte an sich war schlüssig, nicht übertrieben und auch die Spur zum Täter erschien mir diesmal glaubwürdiger, auch warum er diese Taten geplant hatte.Natürlich gibt es auch in diesem Psychothriller grausame Beschreibungen bezüglich der ausgeführten Taten, auch die Geschichte mit dem Kind lässt den Leser schwer schlucken, wer damit eher Probleme hat sollte lieber die Finger von der Reihe lassen.Ich persönlich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und spreche eine klare Leseempfehlung aus. 

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  • Ziemlich anspruchsloser und mäßig spannender Thriller

    Die Puppenmacherin

    Thommy28

    29. June 2017 um 14:41

    Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:Eigentlich könnte ich meine Bemerkungen zu "Der Federmann" (Band 1 der Reihe Nils Trojan) kopieren und hier einsetzen. Alles was ich dort geschrieben hatte, gilt nämlich auch für dieses Buch.Wieder geht ein Serienkiller um; nur mordet er diesmal mit Bauschaum; ansonsten ist das "Strickmuster" das gleiche wie beim Federmann. Auch an der sehr einfachen und wenig flüssigen Schreibweise hat sich nichts verbessert. Zwar hat der Autor den Charakter Nils Trojan etwas weiter entwickelt aber an der Grundausrichtung - "Ermittler mit persönlichen Problemen" hat sich nichts geändert. Vielmehr scheinen noch weitere finstere Geschehnisse in der Vergangenheit zu lauern, mit denen uns der Autor in Folgebänden konfrontieren will.Die Spannung ist angemessen, wenn auch nicht sonderlich hoch; einen durchgängigen Spannungsbogen habe ich vermisst. Ein paar recht grausige Morde reichen für einen guten Thriller einfach nicht aus! Das Finale (das aus meiner Sicht viel zu langatmig ausgefallen ist) konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Das Buch konnte unterhalten - mehr aber auch nicht. Es ist mit 3 Sternen meiner Meinung nach mehr als gut bedient!

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  • Mein Leseeindruck zu Band 2 der Nils Trojan Reihe

    Die Puppenmacherin

    ChattysBuecherblog

    10. March 2017 um 12:41

    Die vielen Nadeln auf dem Cover sind schon sehr auffällig. Zusammen mit dem Titel machen sie mich durchaus neugierig. Ein kurzer Blick auf den Rückentext lässt bereits böses erahnen. Böses im Sinne von Spannung, Thrill, Nervenkitzel. Bei einem Preis von 8,99 € für ca. 380 Seiten, ist dieses Buch im Bereich Psychothriller fast schon ein Schnäppchen. Kommen wir zum Innenteil. Der Klappentext verrät nun zwar ein bisschen mehr, macht aber umso neugieriger. Hier hilft nur noch eines: lesen. Und genau das habe ich auch getan. Gelesen, gelesen, gelesen. Durch den eindrucksvollen Schreibstil hatte es der Autorin wieder geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen. Bauschaum als Mordwaffe! Wow... darauf muss man erstmal kommen. Aber auch die Protagonisten waren, wie bereits beim ersten Band, allzeit präsent, ohne jemals aufdringlich zu wirken. Ich würde sagen, dass die Protagonisten perfekt harmonieren. Sie sind absolut aufeinander abgestimmt und ergänzen sich. Ob beruflich oder auch privat. Fazit: Leider ging auch dieser Band viel zu schnell zu Ende, so dass ich nun unbedingt nach dem Nachfolger Ausschau halten muss. Diese Reihe hat für mich echt Suchtcharakter!

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  • Einer meiner Lieblingsautoren!!!

    Die Puppenmacherin

    Lesebegeisterte

    23. February 2017 um 19:25

    Nach seinem ersten Buch „Der Federmann“ konnte ich es gar nicht erwarten, Max Bentows neues Buch zu lesen. Ein sagenhafter Thriller!!! Ein Sarkophag aus Bauschaum umhüllt die Leichen Dieser Roman spielt in Berlin. Der Kommissar Nils Trojan der noch immer gezeichnet ist von seinem letzten Fall wird an einen neuen Tatort gerufen. In einem Keller wurde eine junge Frau gefunden. Diese ist äußerst qualvoll gestorben, denn der Mörder hat ihr Bauschaum in den Mund gesprüht!!!! Der Kommissar ist schockiert. Bei den Ermittlungen stößt er auf einen vergangenen Fall der einige Parallelen aufweist. Doch der Täter von damals ist tot! Gut gefallen hat mir dass der Autor die Spannung das ganz Buch über aufrecht halten konnte. Mit „Der Federmann“ gelang dem Autor übrigens eine Platzierung unter den Top 10 der Spiegel- Bestsellerliste. Für mich war dieses Buch mega spannend und nervenaufreibend. Ein Thriller mit Gänsehaut- Garantie!!!

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  • Ungewöhnliche Geschichte

    Die Puppenmacherin

    Blacksheep71

    14. January 2017 um 18:43

    Max Bentow hat eine tolle Methode zu Morden zu einem Thriller gemacht. Kommissar Nils Trojan darf in dem zweiten Band weiterermitteln. Die Story ist temporeich erzählt, so wie von Max Bentow gewöhnt.

  • Ungewöhnliche Geschichte

    Die Puppenmacherin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2017 um 14:13

    Max Bentow hat eine tolle Methode zu Morden zu einem Thriller gemacht. Kommissar Nils Trojan darf in dem zweiten Band weiterermitteln. Die Story ist temporeich erzählt, so wie von Max Bentow gewöhnt.

  • Bauschaum kann tödlich sein...

    Die Puppenmacherin

    thiefladyXmysteriousKatha

    01. January 2017 um 14:52

    Die PuppenmacherinVor einiger Zeit habe ich zusammen mit Sabrina vom Youtubekanal Kapitälchen Band 1 der Thrillerreihe um Nils Trojan verschlungen. Nun haben wir uns auch dem zweiten Teil zugewandt und wurden nicht enttäuscht, da man eine deutliche Steigerung erkennen konnte. 4 Sterne für einen spannenden aber sehr grausammen Mordfall.InhaltAls der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines neuen Mordfalles gerufen wird, ist er zutiefst erschüttert von dem Anblick, der sich ihm bietet: Der Täter hatte eine junge Frau in den Keller gelockt und sie dort auf ungeahnte Weise ermordet – ihr Körper ist erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist: Damals konnte die Puppenmacherin Josephin Maurer in letzter Sekunde aus einem Keller befreit werden, der Angreifer hatte bereits Spuren seiner makabren Handschrift auf ihrem Körper hinterlassen. Doch der als Täter identifizierte Karl Junker gilt inzwischen als tot – kann es sein, dass jemand ihn kopiert? Oder ist er doch noch am Leben, besessen davon, sein grausames Werk fortzusetzen?MeinungDen ersten Fall mit Nils Trojan, "der Federmann, konnte mich nicht vollkommen überzeugen. Damals habe ich kritisiert, dass sich Nils Trojan als Polizist einfach nicht sachlich bzw. angemessen genug verhält. Seine Verhörmethoden finde ich absolut nicht richtig, auch wenn  ich denke, dass viele Polizisten so agieren. In diesem Band gibt es zum Glück weniger Szenen mit seiner ungehobelten Verhörart. Insgesamt ist er viel erträglicher geworden und man beginnt, seine psychischen Probleme zu verstehen. Außerdem lernt man einiges über Nils Vergangenheit. Dass es mit seinem Job schwierig ist ein normales Familienleben zu führen kann sich der Leser sehr gut vorstellen und man leidet mit ihm, wann immer ihm vorgeworfen wird, ihm sei seine Familie egal. Der Fall um den Bauschaumbenutzenden Mörder war viel spannender als die Geschichte rund um den Federmann aus Band 1. Außerdem war der ganze Fall meiner Meinung nach schlüssiger, auch wenn das Ende mit dem "Showdown" nicht gerade realistisch war. Man merkt meienr Meinung nach, dass Max Bentow Schuaspieler war/ist, denn er benutzt viele Szenen oder Elemente, die typisch Film bzw. Fernsehkrimi wirken. Wer keine starken Nerven hat sollte dieses Buch vielleicht besser nicht lesen, denn die Morde mithilfe des Bauschaums sind tatsächlich sehr grausam. Schlimmer fand ich eine Stelle zum Ende des Buches. Nur soviel sei gesagt: Wenn man Probleme hat Szenen mit Gewalt an Kindern zu lesen, sollte man am besten von diesem Buch die Finger lassen. Nils Trojan macht am Ende des Buches eine Sache (ich sage nur Doro), die ihn mir wieder sehr unsympathisch machte. Ich hoffe er wird sich in den weiteren Bänden wieder mehr zum Positiven hin entwickeln. Dennoch ist es auch interessant eine solche "kaputte" Figur als Protagonist in einem Krimi zu haben. Ich kann die Reihe von Max Bentow wirklich empfehlen, auch wenn es bessere Thrillereihen wie die um David Hunter von Simon Beckett, etc. gibt.

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  • Max Bentow - Die Puppenmacherin

    Die Puppenmacherin

    Jacqueline688

    03. October 2016 um 21:36

    Zum Inhalt:Als der Berliner Kommissar Nils Trojan an den Schauplatz eines neuen Mordfalles gerufen wird, ist er zutiefst erschüttert von dem Anblick, der sich ihm bietet: Der Täter hatte eine junge Frau in den Keller gelockt und sie dort auf ungeahnte Weise ermordet – ihr Körper ist erstarrt in einem monströsen Sarkophag aus getrocknetem Schaum. Bei seiner Recherche stößt Trojan auf einen älteren Fall, der verblüffende Parallelen aufweist: Damals konnte die Puppenmacherin Josephin Maurer in letzter Sekunde aus einem Keller befreit werden, der Angreifer hatte bereits Spuren seiner makabren Handschrift auf ihrem Körper hinterlassen. Doch der als Täter identifizierte Karl Junker gilt inzwischen als tot – kann es sein, dass jemand ihn kopiert? Oder ist er doch noch am Leben, besessen davon, sein grausames Werk fortzusetzen?*Max Bentow versteht es, seine Leser in den Bann zu ziehen. Auch mit der Puppenmacherin ist ihm, meiner Meinung nach, wieder ein grandioses Buch gelungen. Der Fall um Josephin Maurer, der Puppenmacherin, ist sehr spannend erzählt. Kurze Kapitel laden förmlich dazu ein, immer weiter zu lesen. Stetig wechselnde Perspektiven sorgen für viel Dynamik im Buch. Bentow ist es gelungen, den Spannungsbogen über das gesamte Buch zu halten. Er setzt kleine Highlights und lässt Nils Trojan, den Ermittler, durch seinen Scharfsinn und oftmals auch durch kleine Zufälle dem Täter immer näher kommen. Die Idee, mit Bauschaum zu töten, war für mich etwas völlig Neues und daher auf der einen Seite sehr interessant, auf der anderen Seite wiederum sehr gruselig und erschreckend. Das Buch samt Schreibstil besticht durch einen flüssigen und spannenden Handlungsverlauf. Lediglich das Ende hat mich etwas enttäuscht, da es etwas eilig kam und sich mir die Zufälle gehäuft haben. Ab einem gewissen Zeitpunkt konnte man erahnen, wie die Geschichte um die Puppenmacherin ausgeht. Dennoch ein prima zweiter Fall rund um Trojan und sein Team.

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  • Bauschaum...

    Die Puppenmacherin

    parden

    26. July 2016 um 20:43

    BAUSCHAUM... Im zweiten Band der Reihe ermittelt Nils Trojan in einem Mordfall, der sich bald schon als Teil einer Serie herausstellt. Doch was verbindet die Opfer, die alle auf grausame Weise ums Leben kamen, indem sie unter einem monströsen Sarkophag aus getrockneten PU-Schaum erstickten? Die Recherche führt zu einem älteren Fall, in dem ebenfalls PU-Schaum verwendet wurde. Damals konnte das Opfer jedoch gerade noch gerettet werden - ein Zufall führte den Bruder des mutmaßlichen Täters in den Keller, wo er die gefesselte und besprühte Josephin Maurer fand. Doch der Täter starb bei einem Autounfall. Gab es damals einen Komplizen? Gibt es einen Nachahmer? Oder verhält es sich doch vollkommen anders? Nils Trojan steht auch in diesem Fall als ermittelnder Kommissar im Mittelpunkt des Geschehens. Erfahren, wie er ist, verlässt er sich häufig und zurecht auf seinen Instinkt, doch auch er kann die Serie der Morde nicht verhindern. Stets laufen sie dem Mörder hinterher, obwohl rasch klar wird, dass die Taten tatsächlich irgendwie mit dem alten Fall um Josephin Maurer zu tun haben müssen. Systematisch scheint der Täter den Freundes- und Bekanntenkreis von Josephin auszuschalten - und sie damit noch dünnhäutiger zu machen, als sie seit dem damaligen Geschehen ohnehin schon ist. Doch was bezweckt der Täter damit? Die erste Hälfte des Thrillers weiß zu begeistern. Die Spannung wird aufgrund der Dichte der Ereignisse hochgehalten, und mit Trojan hat Max Bentow einen sympathischen Charakter im Thrillergenre geschaffen. Dabei erhält der Leser auch wieder einen kleinen Einblick in seine private Situation. Geschieden ist er, doch er bemüht sich, für seine Tochter ausreichend Zeit zu finden. Aufgrund von Versagensängsten befindet er sich außerdem ohne das Wissen seiner Kollegen in psychologischer Behandlung. Nicht zuletzt durch die Ereignisse im vorherigen Band hat Trojan sich in seine attraktive Psychologin Jana Michels verliebt - auch wenn er weiß, dass diese allein schon aus Gründen der Professionalität eigentlich Distanz wahren muss. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Auf und Ab der Gefühle, und Jana Michels macht klar, dass es entweder auf professioneller Ebene weitergeht oder aber versuchsweise auf privater. Doch für die Klärung ihrer Situation bleibt bald keine Zeit mehr, denn der Fall fordert Trojans ganzen Einsatz. In meinen Augen nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte trotz der kurzen Kapitel und der geschickt gesetzten Cliffhanger etwas ab und zieht erst gegen Ende wieder deutlich an. Doch dieses Ende konnte mich dann leider gar nicht überzeugen. Kommissar Zufall wird hier für meinen Geschmack zu sehr bemüht, und die Spur, auf die Trojan schließlich stößt, empfinde ich als zu konstuiert. Und dann geschieht dasselbe, was ich schon im ersten Band bemängelt habe: 'Superman' ist wieder da. In James-Bond-Manier agiert Trojan nun Schlag auf Schlag, weiß genau, was, wann, wo jetzt richtig ist, und entwickelt im Showdown wieder einmal Superkräfte. Es mag Leser geben, denen das so gefällt - ich gehöre leider nicht dazu. Für mich gleitet die Handlung dadurch ins Unglaubwürdige ab... Ein unterhaltsamer Thriller, durchaus, aber das unglaubwürdige Ende lässt mich mit einem etwas schalen Geschmack zurück. Dennoch hoffe ich auf Band drei. © Parden

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    • 5
  • Sehr fesselnd!

    Die Puppenmacherin

    sternenbrise

    04. June 2016 um 16:11

    Titel: Die PuppenmacherinAutor: Max BentowVerlag: Page&TurnerGenre: PsychothrillerSeitenanzahl: 382ISBN: 978-3-442-20404-5 Vor dem Buch Die Puppenmacherin ist der zweite Band der Nils Trojan Reihe. Damals habe ich mit dem dritten Band Die Totentänzerin (Rezension) begonnen und dann den vierten Band Das Hexenmädchen(Rezension) gelesen. Vor ein paar Monaten habe ich mir dann Die Puppenmacherin bestellt und jetzt auch mal gelesen. Die Bände sind in sich abgeschlossen, aber trotzdem sollte man sie der Reihe nach lesen, da manchmal Details aus den ersten Bänden erwähnt werden und sich der Protagonist Nils Trojan weiter entwickelt… KlappentextDer Berliner Kommissar Nils Trojan hat schon einiges zu sehen bekommen im Lauf seiner Karriere. Als er aber eines Tages am Schauplatz eines neuen Mordfalles eintrifft, erfasst ihn das pure Entsetzen: Denn in einem dunklen Keller erblickt er eine junge Frau, erstickt in einer Masse von getrocknetem Schaum, der sich wie ein monströser Sarkophag umgibt. Bald schon stößt Trojan auf einen vergangenen Fall, der erstaunliche Parallelen aufweist – doch der damals identifizierte Täter gilt mittlerweile als tot.Ist es möglich, dass jemand sein wahnhaftes Treiben kopiert? Im Zuge seiner weiteren Ermittlungen bittet Trojan die Psychologin Jana Michels um Unterstützung, denn er ahnt, dass sein Gegner einer inneren Logik folgt, die er alleine nicht zu entschlüsseln vermag – und dass das Morden noch lange kein Ende hat… Meine Meinung Wie auch in den anderen Bänden, die ich gelesen habe, war die Spannung von Anfang an vorhanden. Diese blieb bis zum Schluss und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und habe es fast in einem Rutsch gelesen.Erzählt wird die Geschichte wieder aus mehreren Perspektiven. Zum eine natürlich aus der des Kommissars Nils Trojan und aus der Sicht von Josephin und weiteren Charakteren. Ab und an wird auch aus der Sicht des Täters geschrieben, aber bis zum Schluss kann man nicht erahnen, wer es ist. Durch die vielen Sichtwechsel hat man einen guten Einblick in das Geschehen und bekommt von allen Seiten neue Details mit. Als Leser versucht man natürlich zu erahnen, wer der Täter ist, aber man wird auf jeden Fall überrascht. Die Charaktere sind alle interessant gestaltet. Natürlich sind sie auch manchmal nur oberflächlich beschrieben, aber von den wichtigen Charakteren erfährt man auch mehr und diese wirken so authentisch.Der Schreibstil ist wie immer sehr einfach und angenehm un flüssig zu lesen. Die Geschichte ist sehr verworren und man wird immer wieder überrascht durch plötzliche Wendungen. Ich persönlich fand diesen Band nicht so grausam wie die Nachfolger, aber zartbesaitete Leser werden wohl trotzdem ihre Schwierigkeiten mit einigen Taten und Details haben.Auch geht dieser Band wieder sehr auf die persönlichen Probleme von Trojan ein. Er hat seine Ecken und Kanten und wirkt dadurch sehr menschlich und sympathisch. Ich mag ihn als Kommissar sehr. Diese „Nebengeschichte“ um Trojans Privatleben bringt auch Abwechslung in das Buch.Die Kapitel sind ziemlich kurz, was ich sehr mag. Jedoch enden sie immer sehr spannend und so möchte man das Buch gar nicht aus der Hand legen, sondern sofort weiterlesen. Fazit Die Puppenmacherin ist ein sehr gelungener und fesselnder Psychothriller. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und freue mich sehr auf Trojans nächste Fälle! Ich vergebe 5 von 5 Sternenbrisen https://sternenbrise.wordpress.com/2016/06/04/rezension-die-puppenmacherin-max-bentow/

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  • Ein sehr gelungener zweiter Teil mit viel Spannung und geschickten Verknüpfungen!

    Die Puppenmacherin

    Meiky

    09. May 2016 um 13:46

     Auch der zweite Teil der Reihe um den Ermittler Nils Trojan, beschäftigt sich wieder mit einem sehr außergewöhnlichen Mordfall. Sehr schnell steht fest, dass der Mörder es nicht bei einem Mord belässt und seinem kranken Muster treu bleibt. Eine Frau in ihrem eigenen Keller eingehüllt in Bauschaum. Eine Vorgehensart, die den Ermittlern nur allzu bekannt ist, doch der damalige Täter ist seit fast einem Jahr tot. Auf der Jagd nach dem Mörder muss Troja aber nicht nur alle Stricken zusammenführen, er muss auch sein Versprechen gegenüber dem damaligen Opfer halten. Das Versprechen, dass ihr der Mörder ihr nie wieder zu nahe kommen wird.Neben den Ermittlungsarbeiten ist auch Trojans Privatleben wieder ein wichtiger Punkt. Er muss sich seinen eigenen Teufeln und der Vergangenheit stellen, um den Fall lösen zu können. Im Gegensatz zum ersten Teil kommt die Geschichte hier sehr viel schneller in Fahrt. Man kennt den Ermittler und seine Eigenheiten bereits und so verzichtet der Autor auf langes Vorgeplänkel. Dadurch, dass man sowohl aus Sicht von Nils Troja, als auch von den Opfern und dem Täter liest, gestaltet sich das Buch sehr spannend. Ich bin quasi nur so durch die Seiten geflogen. Einerseits natürlich weil der Fall spannend und die Geschichte interessant war. Aber auch, weil die Schrift sehr groß und die Kapitel sehr kurz waren. Der Autor hat es geschafft mich immer wieder gespannt auf das nächste Kapitel zu machen, weshalb es schwer war das Buch aus der Hand zu legen. Nun bin ich gespannt, wie sich der Charakter des Ermittlers weiterentwickelt und welche spannenden Fälle noch auf Nils Trojan warten. Der einzige kleine Kritikpunkt ist, dass es mir so vorkam, dass der Ermittler zu plötzlich Einfälle hatte, die ihm zum Ziel geführt haben. Mir kam es zwischendurch etwas zu schnell und zu zusammenhangslos vor. Allerdings ist das eher als schwacher Kritikpunkt zu sehen, da es nichtsdestotrotz sehr gut zu der Geschichte gepasst hat. Für mich wäre es wahrscheinlich nur etwas realistischer gewesen, wenn nicht ein Ermittler alle guten Einfälle alleine hat, sondern auch ein Team im Rücken den Fall weiterbringt.

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  • Super Buch :)

    Die Puppenmacherin

    franziii0201

    30. March 2016 um 13:40

    Mir hat das Buch gut gefallen!! Der Prolog schildert das Leiden einer gefangenen Person, was für einen unmittelbaren Einstieg sorgt. Die weitere Handlung sorgt weiterhin für Spannung, indem immer mehr Leute verschleppt und ermordet werden, und die Polizisten gegen die Zeit kämpfen, als sie langsam aber sicher auf die richtige Spur kommen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es waren oft längere, verschachtelte, aber dennoch gut verständliche Sätze, sobald aus der Perspektive einer weniger intelligenten Person erzählt wurde, hat sich der Schreibstil angepasst, und nur wurde in vielen kleinen Sätzen gesprochen. Das hat das Buch lebendiger gemacht. Die Personen sind authentisch und ihr Handeln realistisch, auch wenn mich persönlich die Liebe (oder such Nicht-Liebe) zwischen Jana und Trojan genervt hat. Alles in einem hat mir das Buch wirklich gut gefallen :)

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  • Nach diesem Buch siehst du PU-Schaum mit anderen Augen...

    Die Puppenmacherin

    Blackfairy71

    Der Berliner Kommissar Nils Trojan hat schon einiges zu sehen bekommen im Lauf seiner Karriere. Als er aber eines Tages am Schauplatz eines neuen Mordfalles eintrifft, erfasst ihn das pure Entsetzen. In einem dunklen Keller liegt eine junge Frau, erstickt in einer Masse von getrocknetem Schaum, der sie wie ein monströser Sarkophag umgibt. Bald schon stößt Trojan auf einen vergangenen Fall, der erstaunliche Parallelen aufweist. Doch der damals identifizierte Täter ist tot, ums Leben gekommen durch einen Verkehrsunfall. Das damalige Entführungsopfer, Josephin Maurer, konnte nur deswegen gerettet werden, weil der Bruder des Täters Karl Junker bei ihm zuhause ein paar Sachen für das Krankenhaus holen wollte und Geräusche aus dem Keller hörte.    Kopiert nun jemand die Tat Junkers? Oder ist er etwa doch nicht tot? Wer ist der unheimliche Anrufer bei Josephin, der dasselbe sagt wie damals: "Komm her zu Karli. Karli wartet schon." Hilflos muss die junge Frau erleben, wie Menschen in ihrem Umfeld sterben. Trojan bittet die Psychologin Jana Michels um Hilfe. Nicht ganz unkompliziert, denn schließlich ist sie zum einen seine Ärztin und zum anderen machen ihr die Erlebnisse mit dem "Federmann" immer noch zu schaffen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Trojan hat Josephin Maurer versprochen, dass ihr nichts passieren wird. Und er versucht alles, dieses Versprechen einzuhalten. Dabei machen ihm auch immer wieder seine eigenen Probleme zu schaffen. "Die Puppenmacherin" ist nach "Der Federmann" der zweite Teil der Thrillerreihe um den Berliner Kommissar Nils Trojan. Und genau wie Teil 1 ist auch dieser hier ein echter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte und an drei Nachmittagen ausgelesen habe. Der Schreibstil ist flüssig und durch geschickte Wendungen und Perspektivwechsel sowie kurze Abschnitte gelingt es dem Autor, die Spannungskurve immer hoch zuhalten.  An Trojan gefällt mir, dass er kein Superbulle ist, sondern ein Mensch mit Schwächen und Gefühlen.  Insgesamt ist das Buch also auf jeden Fall empfehlenswert. Mir hat es sogar noch ein bisschen besser gefallen als "Der Federmann". Und ich würde auch empfehlen, die Reihe chronologisch zu lesen, inzwischen gibt es ja schon fünf Teile.

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    • 11

    Cridilla

    02. February 2016 um 05:57
  • Tolle Fortsetzung

    Die Puppenmacherin

    Pelikanchen

    17. January 2016 um 20:26

    "Der Federmann" hat mir ja auch schon sehr gut gefallen und das war der erste Teil von Max Bentows Psychothriller. Daher wusste ich das ich diese Serie unbedingt lesen muss und zwar der Reihe nach. Also ging es jetzt mit "Die Puppenmacherin" weiter und Nils Trojan hat es auch in diesem Fall nicht leicht. Er hat es wieder mit einem skrupellosen Mörder zu tun, die erste junge Frau wird in ihrem Keller tot aufgefunden, sie ist in eine riesige Menge Bauschaum eingeschlossen und ist dort elendig erstickt. Im Rahmen der Ermittlungen stoßen sie auf einen älteren Fall, in dem eine junge Frau ebenfalls mit Bauschaum gefoltert wurde und damals mit viel Glück überlebt hat. Die Morde sind zwar nicht so blutig wie im ersten Teil, aber nicht weniger erschreckend und Max Bentow hat es wieder geschafft mich sehr gut zu unterhalten. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch liest sich fast von alleine. Durch die häufigen Szenenwechsel gibt es auch wirklich keine Längen. Die Geschichte hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, sie war gut durchdacht. Ich freue mich nun also auf den dritten Teil und bis gespannt wie es weiter geht.   

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  • Erschreckende "Tatwaffe" ...

    Die Puppenmacherin

    angi_stumpf

    Die Geschichte: Nachdem Kommissar Nils Trojan im ersten Band der Reihe dem mörderischen “Federmann” auf der Spur war, hat er es nun wieder mit so einem skrupellosen, grausamen Täter zu tun. Eine junge Frau wird in ihrem Keller erstickt aufgefunden: sie ist eingeschlossen in eine Riesenmenge Bauschaum, den man eigentlich beispielsweise zum Montieren von Türen oder Fenstern verwendet. Bei den Ermittlungen stoßen Trojan und sein Team auf einen älteren Entführungsfall, bei dem das Opfer ebenfalls mit Bauschaum gefoltert wurde. Die junge Frau hat damals wohl nur überlebt, weil ihr Peiniger bei einem Autounfall starb. Er kann also nicht der aktuelle Mörder sein, aber vieles deutet trotzdem darauf hin, denn sie erhält wieder Drohungen. Es gibt weitere Opfer und noch immer tappt Nils im Dunkeln. Er leidet auch sehr unter der Situation, da sie ihn immer wieder daran erinnert, dass auch er vielleicht nicht sicher ist in der Zukunft: die Leiche des Federmanns wurde schließlich immer noch nicht gefunden … Meine Meinung: Im zweiten Teil der Reihe geht es meiner Meinung nach etwas weniger blutig zu, wenn auch die Morde nicht weniger erschreckend sind. Die “Tatwaffe” ist schließlich etwas, das für jeden leicht verfügbar ist und überhaupt nicht auffällt. Da sollte man sich gar keine weiterführenden Gedanken machen, sonst ist es vorbei mit dem erholsamen Nachtschlaf! Ansonsten hat mir der Schreibstil von Max Bentow wieder sehr gut gefallen. Das Buch liest sich fast wie von selbst, ein echter Pageturner. Verstärkt wird das auch noch durch die häufigen Szenenwechsel, die Längen praktisch unmöglich machen. Es ist spannend von Anfang bis zum Ende, gut durchdacht und überraschend. Meine Vermutungen haben sich meist als falsch herausgestellt. Für zusätzlichen Gänsehauteffekt sorgt auch der Ort des Showdowns (ein sog. “Lost Place”), das war sehr gut beschrieben. Das Privatleben von Nils steht hier eher im Hintergrund, abgesehen von seiner Schwärmerei für seine Therapeutin Jana. Wann werden sich die beiden endlich duzen? Das nervt! ;) Bin gespannt, wie es im nächsten Teil weitergeht, ich freu mich schon drauf! Eine sehr spannende Thrillerreihe, die ich gern weiterempfehle! Fazit: Spannend und erschreckend … aber in einem Baumarkt findet man eben so allerhand Mordwerkzeuge!

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